Daniel Lüscher, Prä­si­dent Aarau Stand­ort­mar­ke­ting (links) und Bruno Leh­mann, Pro­jekt­leiter Aarau Freenet (Eniwa AG) freuen sich, den nächsten Schritt zu gehen (Bild: Sarah Künzli)

Aarau Freenet geht einen Schritt weiter |

Aarau wird inter(net) aktiv

Von | 22. Februar 2018 | aarau info

Das durch die Eniwa AG betrie­bene Aarau Freenet bietet eine direkte und schnelle Internet-Anbin­dung. Aarau Stand­ort­mar­ke­ting übernimmt nun die aktive Ver­mark­tung des Sys­tems. Am ver­gan­genen Montag fand dazu ein Infor­ma­ti­ons­an­lass statt, um auf­zu­zeigen, wie die wei­teren Schritte von Aarau Freenet aus­sehen werden und wie das Netz­werk künftig genützt werden kann.

Was im April 2013 mit Gra­tis­in­ternet am Bus­bahnhof begonnen hat, hat sich in den letzten Jahren zu einem grossen Pro­jekt ent­wi­ckelt. Ob am Bahnhof oder auf dem Weg in die Alt­stadt, Aarau Freenet kann überall genutzt werden.

Täg­lich befinden sich rund 20’000 Besu­cher im Ver­sor­gungs­ge­biet von Aarau Freenet. Davon ver­langen 1300 Per­sonen einen Zugang und melden sich unter Angabe ihrer Tele­fon­nummer an. «Gratis Wlan wird als eine tech­ni­sche Platt­form genutzt, wer dahin­ter­steckt inter­es­siert nie­manden», sagt Daniel Lüscher, Prä­si­dent von Aarau Stand­ort­mar­ke­ting.

So soll es bei Aarau Freenet nicht laufen. «Wir treten mit Aarau Freenet mit den Men­schen in Kon­takt und machen so Aarau sichtbar», so seine Vision.

Über Aarau Freenet Wer­bung schalten

Im einem nächsten Schritt soll es über Aarau Freenet mög­lich sein, Wer­bung zu schalten – und das ins­ge­samt auf drei Platt­formen. Zuerst kommen die Freenet-Nutzer auf die Vor­schalt­seite, auf der es drei Wer­be­plätze hat. Auf den «Next-Knopf» gedrückt gelangen die User bei einer Neu­an­mel­dung auf die Log­in­seite, der einen Wer­be­platz beinhaltet oder dann direkt auf die Lan­ding-Page mit sechs wei­teren Wer­be­plätzen.

«Mit Aus­nahme vom «Next-Drücken» nötigen wir nie­manden zu irgend­etwas», macht Daniel Lüscher klar.

Ob und wie das alles funk­tio­niert, wird nun inner­halb eines halben Jahres getestet. «Die ersten 20 aus dem Kreis unserer Mit­glie­der­or­ga­ni­sa­tionen, die sich für eine Inse­ra­ten­schal­tung melden, bekommen diese für das erste halbe Jahr gratis. Sind aber auch etwas unsere Ver­suchs­ka­nin­chen», ermu­tigt Daniel Lüscher die Betriebe eben­falls den nächsten Schritt zu wagen.

Mehr als nur gratis Internet

Gedank­lich sind Daniel Lüscher, Aarau Stand­ort­mar­ke­ting und Eniwa schon einen Schritt weiter. «Die Kunden sollen die Mög­lich­keit haben, uns ihre Inter­essen anzu­geben. Damit wir sie mit News, News­let­tern, Gut­scheinen und so weiter belie­fern können. So machen wir Aarau inter­aktiv.» Zudem sind die Pri­vat­wirt­schaft und die Unter­nehmen gefragt. Sie sollen in ihren Geschäften eben­falls Freenet anbieten. «Betritt man bei­spiels­weise das Rat­haus, wäre die Lan­ding-Page die Inter­net­seite der Stadt Aarau, also aarau.ch.

Die Stadt kann jene News auf­schalten, die sie mit­teilen wollen», bringt Daniel Lüscher ein Bei­spiel. Zudem soll es mög­lich sein in einem geschützten Bereich das Wlan auch geschäfts­in­tern zu nutzen, bei­spiels­weise Kas­sen­sys­teme oder Dru­cker anzu­binden. So wird Aarau Freenet nicht nur im öffent­li­chen Bereich nutzbar, son­dern es gäbe ein Zusam­men­spiel von öffent­lich und privat und Aarau Freenet wird wirk­lich mehr als nur gratis Internet.