Reto Fischer macht mit Ein-Mann-Lis­te gleich zwei Sit­ze |

Das Wun­der von Buchs

Von | 29. Novem­ber 2017 | News

Es war die Sen­sa­ti­on vom ver­gan­ge­nen Wahl­sonn­tag bei den Ein­woh­ner­rats­wah­len in Buchs: Der par­tei­lo­se Reto Fischer bekommt für sei­ne Ein-Mann-Lis­te so vie­le Stim­men, dass ihm nun zwei Sit­ze im Ein­woh­ner­rat zuste­hen.

«Ich habe mich bei kei­ner Par­tei wohlgefühlt, konn­te hin­ter kei­nem Parteibüchlein zu 100 Pro­zent ste­hen, zudem bin ich der Mei­nung, dass Poli­tik im Dorf nahe am Volk pas­sie­ren muss und die Par­tei da viel­fach im Weg steht», sagt Reto Fischer zu sei­nen Beweggründen mit einer eige­nen Lis­te an den Ein­woh­ner­rats­wah­len teil­zu­neh­men. Mit die­sen Gedan­ken schien er den Nerv der Buch­ser getrof­fen zu haben. Sei­ne Lis­te 7, auf der er als alleiniger Kan­di­dat aufgeführt war, bekam so vie­le Stim­men, dass ihm sogar zwei Sit­ze im Ein­woh­ner­rat zuste­hen.

 

«Buchs wur­de in den letz­ten paar Jah­ren von FDP und SVP regiert, ich dach­te als Par­tei­lo­ser hat man da kei­ne gros­se Chan­ce. Des­we­gen wäre ich schon über ein paar weni­ge Stim­men glücklich gewe­sen. Mit die­sem Resul­tat hätte ich aber nie gerech­net», sagt Reto Fischer an sei­ner Wahl­fei­er.

Zwei Sit­ze ste­hen ihm zu. Nun liegt es an ihm, zu ent­schei­den, wer künftig mit ihm an den Ein­woh­ner­rats­sit­zun­gen teil­nimmt. Eine Frau mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund soll es sei­ner Mei­nung nach wer­den. Ers­te Gespräche hat er bereits geführt.