KEBA: Beant­wor­tung der Anfra­ge |

Der Stadt­rat war dafür nicht zustän­dig

Von | 1. Febru­ar 2018 | News

Im Som­mer 2017 wur­de wegen dem gan­zen Tru­bel rund um die Bewil­li­gun­gen der KEBA eine Anzei­ge ein­ge­reicht. Laut die­ser soll eine Wider­hand­lung gegen das kan­to­na­le Bau­ge­setz statt­ge­fun­den haben. Die Staats­an­walt­schaft Lenz­burg-Aar­au hat die Unter­su­chung ein­ge­lei­tet. Am 7. Okto­ber 2017 for­der­te SVP-Ein­woh­ner­rat Beat Krätt­li eini­ge Ant­wor­ten zum«Strafverfahren KEBA» vom Stadt­rat.

Der Stadt­rat weist in der Beant­wor­tung der Anfra­ge vom 15. Janu­ar jede Schuld von sich. «Für den Betrieb der KEBA waren als deren Betrei­be­rin die Genos­sen­schaft KEBA Regi­on Aar­au und ab Herbst 2016 als Nach­fol­ge­rin die KEBA Regi­on Aar­au AG und nicht die Stadt oder der Stadt­rat zustän­dig.

Die Betrei­be­rin der Anla­ge hat die Anla­ge über die bewil­lig­ten Öff­nungs­zei­ten hin­aus für Ver­ei­ne und den Unter­halt offen gehal­ten. In die­sen betrieb­li­chen Ent­scheid war der Stadt­rat weder invol­viert noch hät­te er von die­sem Ent­scheid Kennt­nis haben müssen», schreibt der Stadt­rat in der Beant­wor­tung.

Auch beim Bau für die Lüftungs- und Käl­te­an­la­gen, bei der ein nach­träg­li­ches Bau­ge­such ein­ge­reicht wer­den muss­te, ver­hält es sich ähn­lich.

«Der Stadt­rat hat als Bau­her­rin mit dem Beschluss vom 27. Okto­ber 2014 eine Total­un­ter­neh­mung (TU) mit der Pro­jek­tie­rung und Rea­li­sie­rung des Umbaus der KEBA betraut.

Ver­ant­wort­lich für Ergän­zun­gen des Pro­jekts und die dadurch allen­falls not­wen­di­ge Ein­rei­chung eines ergän­zen­den Bau­ge­suchs war die TU

Der Stadt­rat schreibt wei­ter: «Nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand des Stadt­rats wur­de bis­her kein Straf­ver­fah­ren gegen frühere oder heu­ti­ge Mit­glie­der des Stadt­rats oder Mit­ar­bei­ten­de der Stadt­ver­wal­tung eröff­net oder auf die­se aus­ge­dehnt.»

Die gan­ze Beant­wor­tung der Anfra­ge gibt es auf www.aarau.ch.