Claudia Bau­mann neben ihrem überlebensgrossen Dino­sau­rier, den sie nach eigenen Plänen selbst ange­fer­tigt hat
(Bild: Kaspar Flü­ckiger)

Rund­gang im Garten von Claudia und René Bau­mann in Safenwil |

Ein Dinosaurier im Garten der Baumanns

Von | 12. Oktober 2017 | Garten

Im Garten von Claudia und René Bau­mann steht ein Dino­sau­rier. Die überlebensgrosse und bunte Skulptur ist das neuste Werk der frei­schaf­fenden Künstlerin aus Safenwil. Claudia Bau­mann lud den Land­an­zeiger-Foto­grafen zu einem Rund­gang durch ihren Garten, ihr Para­dies. Zu sehen sind Figuren, Skulp­turen, lau­schige Sitzplätze und exo­ti­sche Pflanzen.

Seit die Bau­manns im Jahr 1982 das Haus ober­halb des ehe­ma­ligen Restau­rants Dorf­platz gekauft haben, kümmert sich Claudia Bau­mann sehr intensiv um den Garten. Seitdem ent­standen unzählige krea­tive und teils skur­rile Figuren und Skulp­turen. «Kein Stein liegt zufällig dort, wo er ist», erklärt Claudia Bau­mann.

Immer wieder laden lau­schige Plätzchen zum Ver­weilen ein. Unver­mit­telt tau­chen kleine und grosse Figuren auf, wie ein grosses mys­ti­sches Gesicht oder eine Katze. Beim Teich schauen zwei Aus­ser­ir­di­sche mit spitzen Mr.-Spock-Ohren beseelt aufs Wasser.

Über 20 Jahre lang unter­rich­tete Claudia Bau­mann in der Schule gleich nebenan Tex­tiles Werken. «Ich bin eine All­roun­derin», sagt sie und zählt ihre Fähigkeiten auf: Model­lieren, Beto­nieren, Malen, Nähen und vieles mehr hat sie sich über die Jahre ange­eignet.

Das neuste und auf­fal­lendste Werk in ihrem Para­dies-Garten ist der über zwei Meter hohe Dino­sau­rier. Seit diesem Sommer steht er impo­sant da in Bau­manns Garten.

Um ihn zu bauen, griff die Künstlerin einer­seits auf einen neuen Bau­stoff zurück, einer Model­lier­masse, den sie im Aus­land bezog. Ande­rer­seits war sie auf die Hilfe ihres Mannes ange­wiesen. René Bau­mann (nicht der berühmte DJ aus Kölliken) sorgte für ein solides Fun­da­ment und sta­bile «Kno­chen» für den Dino­sau­rier.

Das ist noch nicht alles: In Bau­manns Garten finden sich exo­ti­sche Pflanzen. Hier ein chi­ne­si­scher Apfel-Birnen-Baum (ein Nashi), dort ein Indianer-Bana­nen­baum (Pawpaw). Hund Branco wacht darüber, dass keine unge­be­tenen Gäste den pri­vaten Garten besu­chen.

Einige Fotoeindrücke aus dem Paradiesgarten