Noch steht es ver­schlafen da: Das alt­ehr­wür­dige Schreiner-Ammann­haus. Der Ersatzbau ist den Anwoh­nern ein Dorn im Auge (Bild: Markus Schenk)

Wider­stand gegen ein neues Bau­pro­jekt in Ober­ent­felden |

Ersatz für Schreiner-Ammannhaus gibt viel zu reden

Von | 20. Dezember 2017 | News

In Ober­ent­felden gibt zur­zeit ein Bau­ge­such zu reden: Das Schreiner-Ammann-Haus (Bild) am Schus­ter­gässli soll abge­rissen werden und durch zwei Mehr­fa­mi­li­en­häuser ersetzt werden. Hinter dem Pro­jekt stehen die in Grä­ni­chen wohn­haften Faton und Ardiana Gashi.

Den Anwoh­nern stösst es sauer auf, dass nun der relativ kleine Bau­platz gleich durch zwei Mehr­fa­mi­li­en­häuser zuge­pflas­tert wird. Kri­ti­siert wird aus­serdem die Gebäu­de­höhe. Ferner werden die zu erwar­tenden Lärm­im­mis­sionen der künf­tigen Bewohner ins Feld geführt. Immerhin befinden sich hier gleich vis-à-vis auch Alters­woh­nungen. Der letzte Vor­wurf ist natür­lich hypo­the­tisch und damit nicht rele­vant. Über diesen Punkt wird wohl kaum ver­han­delt. Schliess­lich exis­tieren hier­zu­lande auch Lärm­ver­ord­nungen.

Erst­prü­fung bestanden

Wie die Bau­ver­wal­tung dem Land­an­zeiger auf Anfrage mit­teilte, werden gene­rell keine Bau­ge­suche aus­ge­schrieben, welche zum vor­ne­herein zum Schei­tern ver­ur­teilt sind, da sie nicht den tech­ni­schen Normen ent­spre­chen.

Das sei hier ganz klar nicht der Fall. Nach den Ein­spra­chen werde nun ein ordent­li­ches Ein­wands­ver­fahren durch­ge­führt. Die Gemeinde nehme dabei die Funk­tion der Mode­ra­tion ein. Zum lau­fenden Bau­ver­fahren werde zum jet­zigen Zeit­punkt keine Stel­lung bezogen.

Ver­hand­lung auf Platz im Januar

Wie die Bau­ver­wal­tung ver­lauten liess, werden im Januar 2018 auf dem Platz die Ein­spra­che­ver­hand­lungen geführt. Die
Bau­herr­schaft hat sich inzwi­schen einen Anwalt besorgt. Fort­set­zung folgt! Schade ist es natür­lich alle­weil, dass ein altes Haus mit so schönem Bau­stil Beton­blö­cken wei­chen muss. Aber das ist natür­lich kein Kri­te­rium, denn heute sind die Qua­drat­meter Bau­land teuer und so wird eben alles aus­ge­reizt!