Reto Hun­ziker und seine Team­kol­legen konnten beim Sai­son­auf­takt einen wich­tigen 3:2-Sieg gegen den TV Olten feiern (Bild: Fabio Bar­anzini)

Faust­ball

Gemischte Gefühle nach dem Saisonstart

9. Mai 2018 | Sport

Beim NLA-Sai­son­auf­takt sichern sich die Männer des STV Ober­ent­felden einen wich­tigen Sieg gegen Olten, die Frauen starten dagegen nicht wie gewünscht in die neue Spiel­zeit.

Drei Spiele, zwei Nie­der­lagen – so hatten sich die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg den Sai­son­start nicht vor­ge­stellt. Zwei Siege und damit vier Punkte waren das Ziel der Ober­ent­fel­de­rinnen. «Das haben wir ganz klar ver­passt», fand Cap­tain Sabrina Sie­gen­thaler klare Worte. Vor allem die Nie­der­lage gegen die Equipe aus Neu­en­dorf ist aus Ober­ent­felder Sicht ärger­lich, denn eigent­lich haben die Ober­ent­fel­de­rinnen die Klasse und die Erfah­rung, um die jungen Solo­thur­ne­rinnen in Schach zu halten.

Doch obwohl sie den ersten Satz gegen Neu­en­dorf noch gewinnen konnten, setzte es am Ende etwas über­ra­schend eine 1:3-Niederlage ab. «Es kam von allen Posi­tionen zu wenig. Je länger die Partie dau­erte, desto ner­vöser sind wir geworden und haben uns selber zu stark unter Druck gesetzt. Das war leider wirk­lich keine gute Leis­tung von uns», ana­ly­sierte Sabrina Sie­gen­thaler die Auf­takt­nie­der­lage gegen Neu­en­dorf.

Abhaken und nach vorne schauen

Immerhin konnten die Ober­ent­fel­de­rinnen danach gegen Schlieren sicher mit 3:0 gewinnen, ehe es zum Duell mit den amtie­renden Schweizer Meis­te­rinnen aus Jona kam. Doch auch in diesem Kräf­te­messen konnte die Mann­schaft, die neu von Chris­tian Suter und Dominik Gug­erli betreut wird, nicht ihr gewohntes Spiel­level abrufen. So setzte es gegen Jona eine 0:3-Niederlage ab. «Wir müssen diese Runde schnell abhaken und nach vorne schauen. Am nächsten Sonntag wollen wir uns stei­gern und min­des­tens zwei Siege holen», gibt sich Sabrina Sie­gen­thaler kämp­fe­risch.

Sieg nach Satz­rück­stand

Einen wich­tigen Sieg konnten dagegen die NLA-Männer des STV Ober­ent­felden feiern. Am ersten Spieltag trafen sie näm­lich auf den TV Olten, mit dem sie sich im Vor­jahr ein packendes Duell im Kampf um den direkten Liga­er­halt gelie­fert hatten. Und auch diesmal war das Kräf­te­messen der beiden Equipen äus­serst aus­ge­gli­chen. Den bes­seren Start erwischten jedoch defi­nitiv die Oltner: Sie gewannen Satz eins mit 11:7 und legten im zweiten Durch­gang mit 8:4 vor. Höchste Zeit für ein Time Out von STVO-Trainer Koni Keller.

«Ich musste die Jungs wecken», so Keller. «Danach ist ein Ruck durch die Mann­schaft gegangen und wir konnten den zweiten Satz mit 14:12 gewinnen.» Doch auch dieses Come­back war noch nicht der gewünschte Befrei­ungs­schlag in dieser Partie. Der dritte Satz ging nach einer schwa­chen Leis­tung der Ober­ent­felder mit 11:4 an Olten. Nun standen die Jungs von Trainer Koni Keller mit dem Rücken zur Wand, konnten sich aber genau in dieser Spiel­phase stei­gern. Durch­gang vier ging mit 11:5 an Ober­ent­felden und auch im Ent­schei­dungs­satz waren es die Ober­ent­felder, die das bes­sere Ende für sich behielten. «Ich bin sehr zufrieden, wie wir die Partie beendet haben. Wir haben in den ent­schei­denden Momenten keine dummen Eigen­fehler gemacht und haben im Angriff den nötigen Mut bewiesen», freut sich Keller über den ersten Sieg in der neuen Saison. Zuvor hatte seine Mann­schaft gegen Gast­geber und Schweizer Meister Wigol­tingen mit 0:3 ver­loren.

FB

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg | Der Landanzeiger

Die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg kamen am ersten Spieltag nicht wie gewünscht auf Touren und mussten zwei Nie­der­lagen ein­ste­cken