Lie­be Swiss­com – so geht dass wirk­lich nicht!

Von | 23. Janu­ar 2018 | Gedan­ken

Die Swiss­com ist bekannt­lich nicht irgend­ein Unter­neh­men, son­dern das kom­pe­ten­tes­te Tele­com­un­ter­neh­men des Lan­des – könnte man jeden­falls mei­nen, denn bis Ende 2017 war das so.

Für die Swiss­com hat das neue Jahr mise­ra­bel begon­nen. Tage­lang kam es bei KMU-Unter­neh­men zu mas­si­ven Störun- gen. Feh­ler können bekannt­lich in jeder Fir­ma pas­sie­ren. Wer arbei­tet macht Feh­ler und die Tech­nik ist eben manch­mal auch nicht makel­los. Dass die Swiss­com aller­dings kei­nen Plan B hat­te, ähnelt eher einer Bana­nen­re­pu­blik, denn der Schweiz.

Vie­le KMU-Betrie­be set­zen mit ihrem Fest­netz auf die Swiss­com. Sie ver­las­sen sich auf die­se. Sie wur­den nun bit­ter enttäuscht und dar­un­ter sind vie­le Fir­men, denen dadurch eini­ge Geschäfte buchstäblich durch die «Lat­ten» gin­gen. Reicht denn da ein­fach eine bie­de­re Ent­schul­di­gung? Ich mei­ne nein.

 

Im Ein­kas­sie­ren gab es noch nie eine Pan­ne! Die vie­len Swiss­com- Nut­zer erwar­ten nun verständlicherweise ein finan­zi­el­les Ent­ge­gen­kom­men, denn schliess­lich führte das zu Ein­bus­sen – übrigens auch beim Land­an­zei­ger. Diver­se Inse­ra­te kamen gar nicht bei uns an. In einer Zeit, in der man um jedes Inse­rat kämpfen muss, ist das ganz schlecht.

Nicht nur die Swiss­com muss ihr Jah­res­bud­get erfüllen. Ein, zwei Stun­den wären wohl noch ver­kraft­bar gewe­sen, aber eini­ge Tage nicht. Die Swiss­com soll jetzt hin­ste­hen und für die Pan­ne die Ver­ant­wor­tung übernehmen. Die betrof­fe­nen Betrie­be müssten jetzt ihre For­de­run­gen stel­len können.

Das Min­des­te was die Swiss­com tun kann, ist für den Janu­ar kei­ne Rech­nung an KMUs zu schi­cken. Ansons­ten müsste man sich überlegen, das Fest­netz ganz abzu­schaf­fen.