Eric Man­dango, Aar­auer Gitar­rist und Sänger (Bild: zVg)

Der Aar­auer Gitar­rist und Sänger Eric Man­dango mit neuer Single |

Mit «Die for you» durchstarten?

Von | 1. Februar 2018 | News

Der Aar­auer Gitar­ren­vir­tuose und Sänger Eric Man­dango hat unter dem Namen «die for you» eine neue Single her­aus­ge­geben. Am 1. Februar wird diese welt­weit her­aus­ge­geben. Die Auf­nahmen stammen mehr­heit­lich aus der Schweiz und aus London. Man­dangos neue CD ist eigent­lich typisch Man­dango – melo­diös, melan­cho­lisch und geprägt von gekonnten Gitar­ren­klängen und einer etwas rau­chig wir­kenden Stimme (Krokus-Sänger Chris von Rohr würde sagen mit etwas «meh Dräck»).

Der Land­an­zeiger: Eric Man­dango – wie beur­teilst du selbst das neue Werk und wo wird es überall erscheinen?

Eric Man­dango: Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich wollte mit dieser Single mehr Energie in meinen Text und meinen Gesang bringen. Die Kraft der Musik liegt in der Trans­pa­renz und das inter­es­siert mich an mir selber und an der Musik, die ich mache. Es ist halt sehr weich und sehr zart, auch ein biss­chen zer­brech­lich – halt man­dango-like! Für dieses Pro­jekt lud ich Jean-Pierre Jolis­saint und Ajdovan Aliovski als Gast­mu­siker ein – mit Erfolg – eine sehr gute Mischung!

Erscheinen wird es unter vielen anderen auf iTunes, Apple Music, Amazon, Google Play, Beat­port, Jun­odown­load, Tra­ckit­down, Digital, Spo­tify, Trax­source, Shazam, Deezer, You­tubeRed und über 250 andere digital shops welt­weit …

Der Land­an­zeiger: Kann man heute mit einer Single-CD noch Geld ver­dienen oder macht man das ein­fach, um im Gespräch zu bleiben? Wes­halb pro­du­zierst du mehr Sin­gles als Alben?

Eric Man­dango: Für mich ist die Musik viel mehr als ein Geschäft, aber sie ist eben auch eines. Darüber, wie sich dieses Geschäft ent­wi­ckelt, gibt es viele Mei­nungen. Das Internet bietet auch uns Kleinen Chancen, sich selbst zu ver­markten. Ich gehöre nicht zu der Sorte von Musi­kern, die erzählen, meine Songs seien meine Babys und ähn­lich überheblicher Schwach­sinn! Für mich sind die Songs, die ich schreibe, nicht mehr als ein Zeit­do­ku­ment. Musik ist ein Zustand, ein Moment und des­halb stehen bei mir ein­zelne Titel im Mit­tel­punkt. Des­halb pro­du­ziere ich mehr Sin­gles als Alben.

Der Land­an­zeiger: Was braucht es, bis sehr viele CDs ver­kauft werden können und man in die Hit­pa­rade kommt? Werden überhaupt noch CDs ver­kauft oder läuft das über Spo­tify, iTunes usw.?

Eric Man­dango: Nebst Qua­lität und Können, Glück und rich­tigem Timing, sind es sehr viele andere Fak­toren, die eine grosse und wich­tige Rolle spielen. Die Musik­in­dus­trie hat das Internet nicht ver­standen. Der Musik­markt schrumpft, die Bran­chen­riesen jam­mern und sehr wenig Leute kaufen noch CDs. Das ist Fakt. Down­load- und Strea­ming-Platt­formen pro­fi­tieren davon und haben leider Über­hand genommen.

Der Land­an­zeiger: Du tourst viel mit den ver­schie­densten Bands. Was hat denn Prio­rität, deine Ein­zel­kar­riere oder das Spielen in ver­schie­denen Bands?

Eric Man­dango: Musik machen und Lernen ist das ein­zige, was für mich zählt. Es ist sehr inspi­rie­rend mit anderen Musi­kern und Bands auf Tour zu gehen. Für mich geht das Hand in Hand und Prio­rität hat nur eines, näm­lich mich ständig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln als Mensch und als Musiker.

Der Land­an­zeiger: Die Schweiz sucht immer Kan­di­daten für den Euro Song­con­test. Wäre das etwas für dich?

Eric Man­dango: Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Nein, das wäre nichts für mich. Der Euro Song­con­test-Wett­be­werb sollte unpo­li­tisch und nur zur Unter­hal­tung da sein. Ist das aber beim Euro Song­con­test überhaupt mög­lich? Ich denke nicht!

Der Land­an­zeiger: Wann wirst du den neuen Song einmal in der Region singen? 

Eric Man­dango: Unmit­telbar nach dem Single-Release gehe ich in meh­rere Länder auf eine Pro­mo­tour und es ist durchaus mög­lich, dass ich als Abschluss quasi «home run» in der Region per­forme.

Der Land­an­zeiger: Wie läuft die Zusam­men­ar­beit mit der Mil­li­ar­därs­gattin und Sän­gerin Kirsty Bertarelli?

Eric Man­dango: Im Moment bin ich auf meinem eigenen Kurs­plan und nicht invol­viert in Kirstys Musik­pro­jekte. Ich mag Kirsty sehr! Als Künstler und als Mensch ist sie eine total tolle und span­nende Per­sön­lich­keit! Ich glaube, dass wir beide ein Duett auf­nehmen sollten! Das schlage ich ihr viel­leicht einmal vor!

Der Land­an­zeiger bedankt sich für das Inter­view und wünscht Dir wei­terhin viel Glück und viele neue Inspi­ra­tionen auf den Weltbühnen.

Reinhören bei Eric Mandango

Hier geht es zu den Musik­vi­deos auf www.ericmandango.com

«Die for you» die neue Single