Neue und abtre­tende Kräfte: Chris­toph Koenig (neuer Gemein­de­schreiber), Michaela Steffen (neue Lei­terin Finanzen und Steuern), Regula Wechsler (seit Dezember im Sozi­al­dienst und auf der Kanzlei tätig), Mar­tina Hauri (noch bis Ende Februar im Amt), Marc Hochuli (bis­he­riger Gemein­de­schreiber, noch bis Ende Februar im Amt) und Gemein­de­am­mann Max Hauri  (Bild: Raphael Nadler)

Nun übernimmt ein Koenig

Von | 8. Februar 2018 | News

Wäh­rend es in vielen Gemeinden des Bezirks Zofingen in den Gemein­de­räten zu Ver­än­de­rungen gekommen ist, bleibt in Staf­fel­bachs Rat alles beim Alten. Alle fünf Bis­he­rigen machen weiter.

Ände­rungen gibt es hin­gegen auf der Gemein­de­ver­wal­tung. So ersetzt Chris­toph Koenig (47) den lang­jäh­rigen Gemein­de­schreiber Marc Hochuli (31) und Michaela Steffen übernimmt von Mar­tina Hauri die Auf­gabe als Lei­terin Finanzen und Steuern.

Beide haben am 1. Januar ihre Arbeit auf­ge­nommen und werden wäh­rend einer Über­gangs­phase von den bis­he­rigen Amts­in­ha­bern in ihre Tätig­keiten eingeführt.

Zum Wechsel auf der Posi­tion des Gemein­de­schrei­bers kommt es, weil sich der in Staf­fel­bach auf­ge­wach­sene Marc Hochuli neu ori­en­tiert. Er absol­viert in den nächsten zwei­ein­halb Jahren die Hotel­fach­schule. «Tou­rismus und Hotel­fach fas­zi­nieren mich schon seit län­gerem», sagt Hochuli. Er hat bereits seine Ver­wal­tungs­lehre auf der Gemeinde Staf­fel­bach absol­viert und alles in allem rund neun Jahre auf der Gemein­de­ver­wal­tung gear­beitet. «Es ist Zeit für etwas Neues», sagt er.

Das­selbe sagte sich auch Chris­toph Koenig aus Aarau und bewarb sich auf das Stel­len­in­serat der Gemeinde Staf­fel­bach.

Der diplo­mierte Geo­graf hat im Neben­fach Rechts­wis­sen­schaft und Forst­wirt­schaft stu­diert, zudem Meteo­ro­logie und Geo­logie. Seine Stu­di­en­ar­beit schrieb er zum Thema «Raum­be­darf von Fliess­ge­wäs­sern», ein Thema, das Staf­fel­bach auf­grund der Dis­kus­sionen rund um den Hoch­was­ser­schutz seit meh­reren Jahren beschäf­tigt. Vier Jahre arbei­tete Chris­toph Koenig als «Wet­ter­frosch» bei Meteo­News. Er ist ein Quer­ein­steiger, steht aber kurz vor dem Abschluss der Gemeindeschreiberprüfung, die im März ansteht. Staf­fel­bach ist seine erste Stelle in dieser Sparte, vor der er grossen Respekt hat.

Zuvor war Chris­toph Koenig wäh­rend 20 Jahren als Gym­na­si­al­lehrer für Geo­grafie tätig, zuletzt als Pro­rektor an der Schweizer Schule in Kolum­bien und am Gym­na­sium Immensee. «Zur­zeit lerne ich täg­lich vom abtre­tenden Gemein­de­sach­reiber Marc Hochuli dazu», sagt Koenig. Er ist froh, dass das «lebende Staf­fel­ba­cher Lexikon», wie er Hochuli bezeichnet, noch bis Ende Monat im Amt ist.

Koenig ist sich gewohnt Hürden zu überwinden, hat er doch als Berg­steiger schon die meisten 4000er der Schweiz bestiegen und auch schon einen 6000er in Boli­vien erklommen. Seine erste Bewäh­rungs­probe als Gemein­de­schreiber hat er Anfang Juni, wenn die erste Gemein­de­ver­samm­lung ansteht.