Der Prä­si­dent der Offi­ziers­ge­sell­schaft Aarau, Reto Berli (links) über­gibt dem Prä­si­denten des Ein­woh­ner­rates, Mat­thias Keller das Schrift­stück zum Grill­platz aus einer sym­bo­li­schen Muni­ti­ons­pa­trone. Rechts OK-Prä­si­dent Ruedi Suter. Im Hin­ter­grund die Rei­ter­gruppe Ari­zona (Bilder: Markus Schenk)

150 Jahre Offi­ziers­ge­sell­schaft Aarau – die Orga­ni­sa­tion zeigt sich gegen­über Aarau gross­zügig

Offiziersgesellschaft schenkte der Stadt einen Grillplatz

13. Juni 2018 | News

Die Offi­ziers­gesll­schaft Aarau wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. Ein erster Teil dieses Jubi­läums wurde am ver­gan­genen Samstag abge­halten, indem zu Suppe mit Spatz mit Umtrunk zum Pfadi­haus geladen wurde. Als Höhe­punkt folgte der Festakt mit der Über­gabe eines Grill­platzes an die Stadt Aarau bei der Frie­dens­linde.

Obschon die Aar­auer Offi­ziers­ge­sell­schaft mit ihren 150 Jahren in die Jahre gekommen ist, erfreut sie sich nach wie vor grosser Beliebt­heit. Immerhin zählt sie heute noch 490 Mit­glieder. Wie uns Prä­si­dent Reto Berli erzählt, sind viele von ihnen noch sehr aktiv. Die Akti­vi­täten des Ver­eins, der aus lauter Offi­zieren besteht (dar­unter auch 6 Frauen), umfasst 10 bis 12 Anlässe im Jahr. Dieses Jahr ist spe­ziell. Der jet­zige Anlass war ein erster Höhe­punkt. Ein wei­terer findet dann am 15.   Sep­tember statt. Dann wird eine neue Chronik zum Jubi­läum erscheinen.

Den Anlass vom ver­gan­genen Samstag genossen die Freunde und Mit­glieder der Offi­ziers­ge­sell­schaft sicht­lich. Sie genossen die Suppe mit Spatz im Freien und sie tauschten sich rege aus. Alte Kame­raden wie etwa der ehe­mals höchste Aar­gauer Poli­zist Leon Borer oder Ex-Stän­derat und alt Regie­rungsrat Thomas Pfis­terer und viele Offi­ziere und Alt­of­fi­ziere mehr genossen den ersten Teil des Jubi­läums. Nach dem Apéro begab sich die Gesell­schaft, ange­führt von den Aar­auer Kadetten-Tam­bouren zum Platz der Frie­dens­linde, wo bereits drei Kano­niere der Artil­lerie in Uni­formen aus dem 1. Welt­krieg war­teten.

Die neue Grill­stelle mit währ­schaftem Holz­tisch und Bänken

Zur Feier des Tages wird die Kanone vor­be­reitet

Ebenso gesellten sich die Reiter der ange­glie­derten Reit­sek­tion Ari­zona hinzu. Hier bei der Frie­dens­linde, welche im Jahre 1945 zum Ende des 2. Welt­krieges gepflanzt wurde, übergab die Offi­ziers­ge­sell­schaft der Stadt Aarau einen stäm­migen Holz­tisch mit Bänken sowie eine hoch­wer­tige Grill­sta­tion. Mat­thias Keller, seines Zei­chens Prä­si­dent des Ein­woh­ner­rates, nahm das Geschenk dankbar ent­gegen. Dieses sei beson­ders wert­voll, da er per­sön­lich sehr gerne gril­liere, sagte er. Zusam­men­sitzen und etwas Gutes essen – das sei denn auch ein wich­tiger Bei­trag zur Frie­dens­er­hal­tung. Möge der nun auf­ge­wer­tete Platz wei­terhin ver­mehrt ein Platz der Begeg­nung sein. Die Grill­stelle wurde diesmal noch ohne Fleisch ein­ge­feuert. Dies wird sich wohl bald ändern, denn auf einen Grill gehört eine Wurst oder ein Mocken Fleisch. Bevor die Gesell­schaft zum Rückzug blies, zogen die Pferde ab und die Artil­le­risten konnten zum Zei­chen des Festes drei Kano­nen­schüsse Rich­tung Aarau abgeben. Danach zog sich die Gesell­schaft zum frohen Zusam­men­sein zum Pfadi­heim zurück, wo in gesel­liger Runde noch viele alte Remi­nis­zenzen auf­ge­frischt wurden. Gespannt darf man nun auf die Chronik sein, welche im Sep­tember vor­ge­stellt wird.

MS

Die Kleinen genossen Suppe mit Spatz