Unterentfelden senkt Steuerfuss um 3%

Von | 1. November 2017 | News

Das Budget 2018 weist einen kleinen Ertragsüberschuss von Fr. 54’445.– aus. Der Steu­erfuss sinkt um 3 auf neu 110 %. Somit wird der Steuerfussabtausch zwischen Kanton und Gemeinden in Unterentfelden weitergegeben.

Dies war mit dem Inkrafttreten der neuen Aufgabenteilung zwischen dem Kanton und den Gemeinden so vorgesehen. Während Unterentfelden gemäss Budgetzahlen leicht von dieser Änderung profitiert, belastet die Reduktion des Steuersolls das Budget. Die Reduktion wird nötig, weil in den letzten Jahren die Budgetprognose teilweise deutlich nicht erreicht wurde.

Beim Steuerertrag der natürlichen Personen werden durch diese zwei Änderungen noch Einnahmen von 9,4 Mio. Franken budgetiert (-Fr. 750’000.–). Auch bei den Quellen­ steuern (Fr. 260’000.–) werden gegenüber 2017 Mindereinnahmen von Fr. 65’000.– veran­schlagt. Bei den Steuern der juristischen Personen (Fr. 1’040’000.–) wird mit höheren Ein­ nahmen gerechnet als im aktuellen Jahr budgetiert.

Auf der Aufwandseite wirken sich der Minderaufwand für den Unterhalt der Strassenbe­leuchtung sowie der Wegfall des Beitrags für das Äntefescht positiv aus. Mehraufwand bei der Pflegekostenfinanzierung, der materiellen Hilfe und die externen Betreuungs­kosten für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene belasten hingegen das Budget.

Die Lohnsumme des Gemeindepersonals wird um 0.5% erhöht. Daraus kann der Gemein­derat individuelle Erhöhungen bewilligen. Es sind aber keine generellen Lohnanpassun­gen geplant.

Investitionsrechnung

Die Investitionen der Einwohnergemeinde (ohne Eigenwirtschaftsbetriebe) belaufen sich auf netto Fr. 1’086’500.–. Fr. 700’000.– werden für lnstandstellungs- und lnstandhal­tungsarbeiten der Schulgebäude investiert, sofern der Kredit an der Volksabstimmung im Frühjahr 2018 die Zustimmung erhält. Weitere Ausgaben fallen für die Sanierung der Badi Entfelden, des Kornwegs und für den dekretsmässigen Anteil an die Sanierung der WSB-Übergänge an.

Ortsbürgergemeinde

Zum Ausgleich der Ortsbürgerrechnung kann ein Ertragsüberschuss von Fr. 2000.– ver­anschlagt werden. Bei der Forstrechnung (Forstreservefonds und waldspezifische Aus­gaben) ist ein Rückzug aus der Forstreserve von Fr. 5490.– budgetiert.