Wei­te­rer Anstieg der Bau­in­ves­ti­tio­nen

Von | 10. Dezem­ber 2017 | Bau­en & Woh­nen

Die Bau­aus­ga­ben haben im Jahr 2015 gegenüber 2014 um 4,3 Pro­zent zuge­nom­men. Auch für 2016 ist mit einer wei­te­ren Zunah­me der Bautätigkeit zu rech­nen.

Ins­ge­samt 4887 Mil­lio­nen Fran­ken wur­den 2015 im Kan­ton Aar­gau für Bau­pro­jek­te aus­ge­ge­ben. Dies ist gegenüber dem Vor­jah­res­wert eine Zunah­me um 4,3 Pro­zent. Zuge­legt haben sowohl der öffentliche wie auch der pri­va­te Bau: Die Bau­aus­ga­ben von Bund, Kan­ton und Gemein­den haben von 1218 auf 1272 Mil­lio­nen Fran­ken oder um 4,5 Pro­zent zuge­nom­men. Pri­va­te Auf­trag­ge­ber erhöhten die Bau­aus­ga­ben um 4,3 Pro­zent. Die­se Zunah­me ist in ers­ter Linie auf den Woh­nungs- und auf den übrigen Pri­vat­bau zurückzuführen.

Arbeits­vor­rat nimmt auch 2016 zu

Seit 2013 wer­den im Rah­men der Bau­er­he­bung nicht mehr die Bau­vor­ha­ben, son­dern der Arbeits­vor­rat der im Bau befind­li­chen Bau­pro­jek­te für das Fol­ge­jahr erho­ben. Die erwar­te­ten Kos­ten die­ses Arbeits­vor­rats sind für das Jahr 2016 eben­falls rund 4 Pro­zent höher als der ent­spre­chen­de Vor­jah­res­wert. Dies deu­tet dar­auf hin, dass die Bau­in­ves­ti­tio­nen auch im 2016 wei­ter zuge­nom­men haben.

Woh­nungs­bau 2015

2015 wur­den im Kan­ton Aar­gau 4839 neue Woh­nun­gen erstellt. Von die­sen waren rund

15 Pro­zent oder 730 Einfamilienhäuser. Im Vor­jahr lag der Anteil der neu erstell­ten Einfamilienhäuser am Gesamt­woh­nungs­be­stand um ein Pro­zent tie­fer. Trotz einer leich­ten Zunah­me des Inves­ti­ti­ons­vo­lu­mens, hat die Zahl der neu erstell­ten Woh­nun­gen im Jahr 2015 gegenüber dem Vor­jahr leicht abge­nom­men.

Leer­woh­nungs­be­stand 2017

Am 1. Juni 2017 stan­den im Kan­ton Aar­gau von ins­ge­samt 312’678 Woh­nun­gen 7323 Ein­hei­ten leer. Der Bestand an leer ste­hen­den Woh­nun­gen hat gegenüber dem Vor­jahr um 636 Ein­hei­ten oder 9,5 Pro­zent zuge­nom­men. Die Leer­woh­nungs­zif­fer stieg damit auf 2,34. Die abso­lu­te Zunah­me ist primär auf Woh­nun­gen, die älter als zwei Jah­re sind, zurückzuführen (+630 Ein­hei­ten bezie­hungs­wei­se +11,5 Pro­zent) und in gerin­ge­rem Aus­mass auf Woh­nun­gen in Neu­bau­ten (+6 Ein­hei­ten bezie­hungs­wei­se +0,5 Pro­zent). 12,0 Pro­zent oder 882 Ein­hei­ten der leer ste­hen­den Woh­nun­gen waren zur Dau­er­mie­te oder zum Ver­kauf aus­ge­schrie­be­ne Einfamilienhäuser.