Aline Seitz spurtet zum ersten Welt­cup­sieg (Bild: Swiss Cycling/​Guy Swar­brick)

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Weltcup-Sieg für die Buchserin Aline Seitz

Von | 1. Februar 2018 | Sport

Für das letzte Weltcup-Rennen der Bahn­saison reiste das Schweizer Team nach Minsk in Weiss­russ­land. Aline Seitz aus Buchs war für zwei Rennen gemeldet, dem Scratch und dem Madison.

Zuerst star­tete sie im Scratch-Rennen über 40 Runden, was einer Distanz von 10 km ent­spricht. Zu Beginn des Ren­nens gab es einige Atta­cken, die aber vom Feld kon­trol­liert wurden. Aline Seitz ver­suchte sich im Feld gut zu posi­tio­nieren und trotzdem Kräfte zu sparen.

Fünf Runden vor Schluss kam der Angriff der Nie­der­län­derin Pie­ters. Seitz hängte sich sofort an ihr Hin­terrad. Die beiden wech­selten sich in der Führungsarbeit gut ab und rissen schnell eine Lücke auf. In der letzten Runde mobi­li­sierte die Buch­serin ihre ganze Kraft und übersprintete Pie­ters.

Von hinten machte aber auch das Feld viel Druck um Platz Drei. Seitz spürte die Geg­ne­rinnen im Nacken und kämpfte.

Wäh­rend sich Pie­ters noch von der amtie­renden Vize­welt­meis­terin, der Eng­län­derin Elinor Barker übersprinten liess, überquerte die Schwei­zerin als Erste die Ziel­linie.

Überglücklich strahlt sie: «Ich fahre erst ein Jahr inter­na­tio­nale Elite-Rennen und dies ist meine erste Weltcup-Saison. Natürlich träumte ich einmal aufs Podest zu fahren. Das dies jetzt schon geklappt hat, freut mich unglaub­lich.»

Am Sonn­tag­abend star­tete sie mit ihrer Team­kol­legin Andrea Waldis in der Dis­zi­plin Madison. Das Rennen war von Beginn weg sehr schnell und chao­tisch. Den­noch schafften es die beiden, das Tempo von 52 km/​h mit­zu­halten und sich nicht überrunden zu lassen.

Sie fuhren als gute 5. über die Ziel­linie. Auch dies ist das beste Resultat der Weltcup-Saison für die Schwei­ze­rinnen.