Unter­sucht: «Windrad uf em Chalt» |

Windrad schadet den Quellen nicht

Von | 9. November 2017 | News

Nun sind die Resul­tate von den Inge­nieur­büros emch & Berger sowie CSD da. Und sie zeigen, die Wind­räder die in Staf­fel­bach und Reitnau stehen sollen beein­flussen weder Grund­wasser noch Quell­wasser.

Staf­fel­bach-Reitnau Wie vom Gemein­de­ver­band Was­ser­ver­sor­gung Attelwil – Reitnau gewünscht, wurde das Inge­nieur­büro CSD mit einer hydro­geo­lo­gi­schen Unter­su­chung beauf­tragt. Dabei soll auch ein spe­zi­elles Augen­merk auf die Erschüt­te­rungs­ein­wir­kungen von den Wind­rä­dern auf die Quellen gelegt werden. So beschreiben die Inge­nieure, dass Erschüt­te­rungs­ein­wir­kungen wenn, dann nur mess­tech­nisch erkennbar sind und keinen Ein­fluss auf Quellen haben. Und schon gar nicht, wenn diese mehr als 50 m ent­fernt sind.

Der grösste anzu­neh­mende Stör­fall sei ein Brand, der bei dem unter­suchten modernen Wind­radtyp mit an Sicher­heit gren­zender Wahr­schein­lich­keit aus­zu­schliessen sei.

Wich­tiges Detail der Unter­su­chung: Der Unter­grund besteht aus «oberer Mee­res­mo­lasse». So sind auch die Ängste der Wind­rad­gegner unbe­gründet, dass 30 Meter

tiefe Pfahl­fun­da­mente die was­ser­füh­renden Schichten durch­ste­chen würden. Denn laut Unter­su­chung geht man wegen dieser Sand­stein- und Nagel­fluh­schichten von einer Flach­grün­dung des Fun­da­mentes aus.
Mit der­selben Unter­su­chung wurde auch das Inge­nieur­büro Emch & Berger beauf­tragt. Dies, weil dieses Büro schweiz­weit viel Erfah­rungen mit Wind­pro­jekten hat und spe­ziell im Kanton Bern intensiv mit den Behörden zusam­men­ar­beitet.
Auf der Web­seite www.windrad-uf-em-chalt.ch sind die beiden Unter­su­chungen in voller Länge ein­sehbar.
Die Windrad-Initi­anten sind wei­terhin langsam aber stetig an der Arbeit. Mit Span­nung wird der Bericht der sky­guide zu den Wind­rä­dern im Wind­ge­biet «uf em Chalt» erwartet. Für das Pro­jekt muss auch die Flug­si­che­rung detail­liert abge­klärt werden.
Zudem wird eine Zusam­men­ar­beit mit grös­seren Part­nern ange­strebt. Erste Gespräche hierzu sind im Gange.