Lange Geschichte der Lego-Bausteine

Tomas Müller zeigt seine Lego-Sammlung | Der Landanzeiger

Anlässlich der 41. Generalversammlung des Vereins Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued fand die Vernissage zur neuen Jahresausstellung statt. Der Einheimische Thomas Müller holte seine beachtliche Lego-Sammlung vom Estrich, ergänzte sie durch Leihgaben und präsentiert dies alles nun in mehreren Vitrinen.

Da dürften viele Augen einen leuchtenden Glanz erhalten, angesichts der Ausstellung von Lego-Bausteinen und -Erzeugnissen einer ganzen Generation.

Waren es letztes Jahr Instrumente, ist es auch dieses Jahr etwas zum Spielen, das ebenso Fingerspitzengefühl erfordert. Thomas Müller wünschte sich schon als Kind Legobausteine, aber weder Gotte, Götti noch Eltern hatten dafür ein offenes Ohr. So schenkte er sich 2005 zu Weihnachten selber «öppis von Lego», und damit hatte ihn das Thema völlig gepackt.

Von der Lego-Bäbistube, der Küche, dem Lego-haus über Schönheitsutensilien für Mädchen bis hin zu den hochtechnisierten Maschinen und Geräten ist alles zur Besichtigung freigegeben – wohlverwahrt in abgeschlossenen Glasvitrinen.

Zu den Prunkstücken zählen ein funktionstüchtiger pneumatischer Kran sowie ein Fahrzeug, ausgestattet mit Computertechnik der ersten Generation. Es funktioniert ähnlich wie die heutigen Rasenroboter. Wenn die Fahrstrecke einmal eingegeben ist, bewegt sich das Fahrzeug selbstständig.

Thomas Müller offenbarte anlässlich der Generalversammlung die interessante Erfolgsgeschichte der dänischen Firma, die mit 14’000 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von 3,4 Mia. Euro erarbeitet. An den Öffnungstagen des Museums besteht für kleine und grosse Kinder die Möglichkeit, mit Legosteinen zu spielen.

Museum nach wie vor beliebt

Der Präsident des Vereins Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal, Kuno Matter, führte zügig durch die Traktandenliste, angefangen mit einem Rückblick auf das Wäbi-Jahr, wobei Hanni Lüscher mit ihrer Zithermusik eine wichtige Rolle spielte.

Bauliche Massnahmen wurden in Angriff genommen und das Projekt «Webstuhlrattern» zusammen mit Häusern aus dem Baselbiet lanciert mit dem Ziel, dass Webereimuseen weiterhin betrieben werden können. Rolf Burri präsentierte die Jahresrechnung mit den Worten: «Mer händ nochli Gäld». Die Rechnung ist aufgegangen, wurde geprüft und resultiert am Schluss ein erfreuliches Plus.

Im laufenden Jahr muss das Depot vom alten Gemeindehaus ins neue Gemeindehaus gezügelt werden. Mit der Stanzerei Michel und der Hemdenfabrik Walde werden zwei neue Ausstellungsbereiche geschaffen. Die Beschriftung wird einem Facelifting unterzogen. Und bei alledem soll der Museumsbetrieb im gewohnten Rahmen weiterlaufen.

Wichtige Termine

Am Wochenende ist Museumstag, und da macht das Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal auch wieder mit. Ein Bus führt die Besucher gratis nach Muhen und Gontenschwil, eine kleine Festwirtschaft wird geführt. Die Ausstellung ist offen, ebenso können die Bilder von Paul Müller besichtigt und gekauft werden.

Im Herbst folgt die traditionelle Ausstellung, dieses Jahr mit Safenwiler Kunstschaffenden: Yvonne Eschmann mit Speckstein-Kreationen, Vater Kurt und Sohn Michael Suter mit Malereien, vorwiegend Naturobjekte. Vernissage ist am Samstag, 6. September, um 19.30 Uhr.

«Jugend trainiert mit Weltklasse Zürich»

Weltklasse Zürich trainiert mit Jugend im Aarauer Schachen | Der Landanzeiger

Weltklasse Zürich, das renommierteste Leichtathletik-Meeting der Welt, kommt nach einem Jahr Unterbruch wieder nach Aarau! Zwei Tage vor dem grossen Meeting im Stadion Letzigrund kommen am Dienstag, 27. August rund 100 Kinder im Aarauer Schachen-Stadion in den Genuss einer Trainingslektion mit den Stars von Weltklasse Zürichs.

«Wir freuen uns enorm, dass die Stars von Weltklasse Zürich wieder zu uns nach Aarau kommen», sagt OK-Präsident Felix Muff. Zusammen mit fünf weiteren Standorten wurde der BTV Aarau Athletics für die Austragung der beliebten Trainingslektion bestimmt. «Das zeigt, dass unsere Arbeit für die Leichtathletik auch von den Machern des weltbesten Leichtathletik-Meetings geschätzt wird. Das macht uns sehr stolz. Wir freuen uns, den Kids ein einmaliges Trainingserlebnis mit den Top-Cracks der Leichtathletik zu ermöglichen», ergänzt Muff.

Training mit den Weltklasse-Stars

Vier Athleten, voraussichtlich zwei Schweizer Topathleten und zwei ausländische Cracks, absolvieren mit den Kindern und Jugendlichen (bis 15-jährig) ein Einlaufen und geben dann in einem rund einstündigen Training ihre Tipps und Tricks an die Kids weiter. 

Welche Athleten im Aarauer Schachen das Training leiten, ist noch offen und wird kurzfristig bekannt gegeben. Man darf gespannt sein! Bei der letzten Austragung 2017 leiteten die Hürdenspezialistinnen Dawn Harper-Nelson und Lea Sprunger zusammen mit den Stabhochsprungiganten Renaud Lavillenie und Sam Kendricks die Trainingseinheiten mit den Kids.

Teilnehmende werden ausgelost – Registrierung bis am 25. Juni 

Die Teilnehmenden für Jugend trainiert mit Weltklasse Zürich werden ausgelost. Noch bis am 25. Juni können sich interessierte Kinder auf www.weltklassezuerich.ch/training registrieren. Danach werden die 100 glücklichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmt. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall.

5000 Zuschauer am 1. Renntag

Saisoneröffnung 2019 Pferderennen Aarauer Schachen | Der Landanzeiger

Bei wechselhaftem Frühlingswetter fanden am Muttertag gute 5000 ZuschauerInnen den Weg auf die Pferderennbahn im Aarauer Schachen. ARV-Präsident Bruno Vogel zeigte sich erfreut über den Zuschaueraufmarsch und den daraus resultierenden Wettumsatz von Fr. 73’343.– Franken.

Der nächste Renntag findet, aufgrund des bevorstehenden Turnfestes, bereits in einer Woche, am Sonntag, 19. Mai, statt. Höhepunkt an diesem 2. Frühlingsrenntag dürfte der «Grosse Preis des Kantons Aargau», ein mit 25’000 Schweizer Franken dotiertes Jagdrennen über 4200 Meter für 4jährige und ältere Pferde, sein. Dieses Rennen startet um 15.00 Uhr und verspricht ein Spektakel zu werden. Los geht der 2. Renntag bereits um 12.50 Uhr mit zwei Pony-Rennen Galopp, gefolgt von weiteren acht Rennen der Spitzenklasse. 

Diese lassen das Herz von jedem Pferdesport-Fan Freudensprünge machen, genau wie es sich für einen «AargauTopSport»-Anlass (Vereinigung der bedeutendsten Aargauer Sportevents) gehört.

Gemäss dem Motto «Erlebnis Schachen» bieten die traditionellen Aarauer Pferderennen einen erlebnisreichen Nachmittag auf der «schönsten Rennbahn der Schweiz». Ein Sonntag in der freien Natur, in einer einmaligen Umgebung – da lohnt sich der Besuch.

Sechs kreative Frauen luden ein

Handwerksausstellung im Park, Bottenwil | Der Landanzeiger

Im Garten der Familie Bachmann an der Vorstattstrasse 42 herrschte übers vergangene Wochenende unüblich viel Betrieb. Zum zweiten Mal organisierten sechs handwerklich begabte Frauen ihre Handwerksausstellung im Park.

Hanna Fretz zeigte ihre Töpferwaren, Susanne Finger hatte viele verschiedene, selbstgefertigte Mützen und Hüte ausgestellt, Sarah Baur weiss wie man Geschenke personalisiert. Nicole Zünds und Jolanda Zihlmanns Leidenschaft ist das Nähen und die Gastgeberin Rosmarie Bachmann gab Einblicke in ihren Laden, in dem sie beinahe alles was mit Wolle zu tun hat, anbietet.

Jolanda Zihlmann, sie ist eine der sechs Frauen, sagte zum Anlass: «Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, die es liebt, handwerklich aktiv etwas zu gestalten und zu schaffen. Hier möchten wir unsere Arbeiten vorstellen und den Besuchern der Ausstellung die Möglichkeit geben, was ihnen gefällt auch zu kaufen.»

Das Interesse der Besucher war gross. Wer Hunger hatte, genehmigte sich eine Portion «Älplermagronen» und danach warteten auch noch Kaffee und Kuchen. Jolanda Zihlmann sagte am Schluss: «Am 30. November und am 1. Dezember machen wir hier einen kleinen Weihnachtsmärt.»

Älteste Börse geht in neue Hände

Chinderchleiderbörse Rohr | Der Landanzeiger

Die älteste «Chinderchleiderbörse» der Region, jene in Rohr geht in neue Hände. Die bisherige Inhaberin Erika Häfliger möchte künftig etwas kürzer treten und wird das Geschäft in jüngere Hände übergeben.

Momentan läuft noch unter Erika Häfliger der grosse Ausverkauf mit 50 % Rabatt. Der Neustart soll dann im August erfolgen. Zuvor verkauft Erika Häfliger aber nach Möglichkeit noch die vorhandene Ware.

Die Chinderchleiderbörse Rohr erfreut sich nach wie vor breiter Beliebtheit. Sie wurde vor 51 Jahren gegründet. Seit nun 31 Jahren arbeitet Erika Häfliger mit, 21 Jahre davon als Inhaberin. Durch ihre langjährige Mitarbeit weiss Frau Häfliger natürlich ziemlich genau was begehrt ist. Entsprechend wurde das Sortiment im Laufe der Zeit auch immer wieder den Bedürfnissen angepasst. Nun möchte sie auf eigenen Wunsch kürzer treten, obschon das Geschäft noch gut läuft.

Sie kann sich daher auch freuen, dass dieses von zwei jungen Frauen weitergeführt wird. Melanie Walter und Sandy Perez werden das Geschäft übernehmen und ab August weiterführen. Das Konzept wird in etwa weitergeführt, allerdings mit einigen neuen Ideen (Bsp. extravagante Kleidungsstücke) gespickt. 

Kleidergrössen werden ab 50 bis 182 angeboten. Neben Kleidern werden künftig weiterhin auch Bücher, Spiele, Kinderwagen, Velos, Maxi-Cose, Kindergitter, Reisebette usw. angeboten. Angenommen und verkauft werden nur Waren von noch guter Qualität.

Der Ausverkauf mit 50 % Rabatt auf das ganze Sortiment läuft voraussichtlich bis Mitte Juni. Danach wird das Geschäft geräumt und neu eingerichtet. Erika Häfliger bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei den treuen Kunden und wünscht den Nachfolgern Glück und gutes Gelingen.

Mal wieder das Tanzbein geschwungen

Oldie-Disco im Mattenhof | Der Landanzeiger

Bereits zum 12. Mal organisierte das Kulturforum Schmiedrued die Oldie-Disco im Mattenhof.

Maya Hunziker sagte dazu: «Wir vom Forum möchten zeigen, dass wir aktiv sind. Die Oldie-Disco ist für uns ein wichtiger Anlass im Jahr und wie man sieht, ist er höchst beliebt.»

In der Tat, die DJs Susanne Hunziker und -Peter Baumann legten die Musik aus den 70er- und 80er-Jahren auf. Deep Purple, Rolling Stones, Beatles, Jetro Tull, AC/DC und wie sie alle hiessen, liessen die Oldie-Fans in längst vergangenen Zeiten schwelgen.

Mit dem Töffli in die Disco, der erste scheue Kuss, die ersten Fahrstunden mit dem Auto. All das und vieles mehr ist mit dieser Musik verbunden.

Die einen der Gäste zeigten, dass sie auch heute noch tanzen können, andere wiederum genossen die Musik bei einem Bierchen und Gesprächen, die meistens mit den Worten «Weisch no?» begannen. Sie alle werden sicher auch im kommenden Jahr wieder im Partyraum des Mattenhofs anzutreffen sein.

Susanne Hunziker & Peter Baumann Oldie-Disco | Der Landanzeiger
Susanne Hunziker und Peter Baumann fanden die richtigen Titel im Archiv

Auf dem Krimi-Trail selbst einen Kriminalfall lösen

Krimi-Trail Aarau | Der Landanzeiger

Krimi-Fans und Hobby-Detektive aufgepasst: Ab sofort können Sie selbst in die Rolle des Ermittlers schlüpfen und in einem rätselhaften Kriminalfall auf Spurensuche gehen. Dabei besuchen Sie verschiedene Schauplätze, welche es Ihnen erlauben, Verdächtige auszuschliessen und schliesslich den Täter zu überführen.

Wer teilnehmen will, kann den Trail im Tourismusbüro aarau info oder auf der Webseite www.krimi-trails.ch lösen. Der Ablauf ist wie in echt: Der Käufer erhält einen Haftbefehl-Code sowie die «Krimi-Akte» des entsprechenden Falls.

Dabei handelt es sich um die Beschreibung des Kriminalfalls, des Auftrags sowie der in Frage kommenden Tatverdächtigen und die Übersicht der am Tatort gefundenen Beweismittel. Anschliessend besuchen die Ermittler den Tatort und in einer selbst festzulegenden Reihenfolge die Wohn-, Arbeits- und Freizeitorte der möglichen Täter.

Mittels Zusatzhinweisen, welche die Ermittler an diesen Orten erhalten, gelingt es den Ermittlern schliesslich, Verdächtige auszuschliessen resp. den Täter ausfindig zu machen und schliesslich mittels Erstellung eines Haftbefehls den Täter zu überführen.

Der Fall in Aarau: Mord in der Aarauer Altstadt 
Und das ist der Fall in Aarau: In einer Wohnung in der Altstadt von Aarau wird der leblose Körper von Barbara Ingold, Betriebswirtschafts-Studentin, gefunden. 

Die Tote liegt in einer Blutlache, am Kopf hat sie eine Platzwunde. Alles deutet auf einen Mord hin. Zudem hat eine Nachbarin ausgesagt, dass Barbara am Tatabend um zirka 20 Uhr im Treppenhaus eine Person laut beschimpft hat. Die Tatzeit liegt laut Auskünften der Gerichtsmedizin zwischen 20.00 und 21.00 Uhr.

Outdoor-Gruppenerlebnis für Vereine, Paare, Schulen und Firmenausflüge, ohne Voranmeldung 
Die Krimi-Trails sind ein Outdoor-Gruppenerlebnis für Paare, Schulen und Firmenausflüge und kosten Fr. 25.– pro Gruppe (max. 5 Personen).

Ein Produkt von Detektiv-Dachs 
Die Krimi-Trails sind ein Produkt von Detektiv-Dachs der SB Switzerland AG.

Detektiv Dachs ist eine Comic-Figur. Er ist die Hauptfigur eines Kinder-buches, eines Kartenspiels sowie der Detektiv-Trails, welche die SB Switzerland AG in Zusammenarbeit mit der MyCityHighlight AG bereits betreibt.

Försterzusammenkunft in der Biberburg – das passt.

Die Förtsterschule Jahrgang 1959 | Der Landanzeiger

Wer an den Wald denkt, dem kommt oft auch die Biberburg und das phantastische Waldfest im Jahre 2005 in den Sinn. Seit 60 Jahren treffen sich die Förster aus dem Ausbildungsjahr 1959 jeweils jährlich mit den Gattinnen. Diesmal war die Biberburg als Jubiläumslokal besonders passend.

Lange werden die Förster des Ausbildungsjahres 1959 nicht mehr tagen können, denn die meisten von ihnen sind betagt oder dann schon gestorben. Allein schon aus diesem Grunde war die Tagung in der Biberburg ein Highlight.

Die Teilnehmer genossen es sichtlich, den interessanten Worten von Förster und Biberburg-Erbauer Urs Gsell zuzuhören. Dieser trat in seinem eindrücklichen Referat zuerst auf das grandiose Waldfest (400 Jahre Wald Hirschthal) ein. Dieses dauerte ganze 18 Tage und war mit 50’000 Besuchern das grösste Waldfest aller Zeiten schweizweit. Dem Initianten Urs Gsell ging es dabei nicht in erster Linie ums Festen, sondern darum, der Gesellschaft den Nutzen des Waldes näher zu bringen, was eindrücklich gelang.

Nach diesem grandiosen Waldfest nutzte man den Spirit, um die Biberburg zu bauen. Die Biberburg ist ein besonders beeindruckendes Bauwerk. Auf die Details dieses Baus trat Urs Gsell ausführlich ein. Es gelang hier, einen Bau zu errichten, welcher auf den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Erde, Luft basiert und sogar den Minergiestandard erfüllt.

Förster Ueli Gsell | Der Landanzeiger
Förster Urs Gsell wusste viel Interessantes über die Biberburg zu erzählen

Altförster und Frauen fühlten sich heimisch

Die Besucher fühlten sich in der Biberburg sichtlich heimisch und sie werden wohl noch lange von diesem Bau erzählen. Wie zu vernehmen war, war dieser Besuch für alle sehr bedeutend. Die Gruppe wird immer kleiner und dennoch hängen alle an dieser Zusammenkunft.

Der älteste Teilnehmer hatte übrigens Jahrgang 1924. Da soll noch jemand sagen, dass die Förster nicht alt werden. Vor allem die alten Förster waren noch mehr im Wald als im Büro, weshalb sie von der gesunden Waldluft profitierten.

Die Biberburg feiert heuer ein kleines Jubiläum, wird sie doch in diesem September 10jährig. Sie hat sich auch für Anlässe bewährt und ist aus der Region kaum mehr wegzudenken.

Erfolgreiches Wochenende für Schlossrueder Turner

Schlossrueder Jungturner | Der Landanzeiger

Am 4. Mai startete der Geräteturner Lars Gloor zu seinem 2. Wettkampf der Saison, dem «Weggere Cup» in Brittnau. Lars zeigte einen ausgeglichenen Wettkampf mit Noten zwischen 8.70 und 9.15. Am Barren sogar mit Höchstnote aller Turner in der Kategorie 4. Leider schlichen sich aber auch einige kleine Fehler ein und so war man sich nicht mehr sicher ob es für den angestrebten Spitzenplatz reichen würde. Bei der Rangverkündigung durfte Lars sich dann aber die verdiente Bronzemedaille für den dritten Rang umhängen lassen.

Am Samstagabend durften dann an den Mittelländischen Kunstturnertagen in Lenzburg die beiden Kunstturner Florian Langenegger und Nico Neeser im Programm 6, der höchsten Klasse, an den Start. Ein absolutes Novum für die kleine Riege aus Schlossrued, dass gleich zwei Turner zusammen in der höchsten Klasse starten. Florian, welcher eine Woche vorher in Halle (D) einen U18-Länderwettkampf mit der Mannschaft auf dem 2. Platz und in der Einzelwertung als bester Schweizer auf dem hervorragenden 4. Rang abschloss, zeigte auch in Lenzburg einen tollen Wettkampf, hatte aber am Barren leider einen für ihn selten Patzer zu verzeichnen. Damit vergab er einen Spitzenplatz. Trotzdem konnte Florian aber den Wettkampf doch noch auf dem hervorragenden 8. Platz beenden. Der zweite Turner Nico Neeser konnte wegen einer Verletzung noch nicht voll trainieren und entschied sich darum nur zwei Geräte zu turnen.

Er zeigte dem Wettkampfgericht seine Übungen am Boden und am Pferdpauschen, welche nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut waren. Etwas enttäuscht über seine eigene Leistung musste Nico zu Kenntnis nehmen, dass es bis zum Eidgenössischen Turnfest wohl noch die eine oder andere Trainingseinheit braucht, um die angestrebte Auszeichnung in Empfang nehmen zu können.

Am späteren Sonntagnachmittag waren dann noch die kleinsten Turner vom Einführungsprogramm im Einsatz. Es starteten Marco Lardieri, Fabio Herb und Nicola Hunziker. Alle drei zeigten einen richtig guten Wettkampf, in welchem es das erste Mal in dieser Saison keine Note unter der magischen Grenze von 10.00 Punkten gab. Nicola, welcher erst seit letztem November turnt, erturnte sich dabei den hervorragenden 8. Rang von 61 Turnern. Fabio holte sich mit dem 23. Rang ebenfalls die begehrte Auszeichnung. Marco hatte am letzten Gerät leider noch einen ganz kleinen Fehler zu verzeichnen und so verpasste er als 33. die Auszeichnung leider um winzige 0.25 Punkte. Trotzdem durfte er dann aber auch den tollen Einheitspreis mit nach Hause nehmen.

Das Leiterteam gratuliert zu den tollen Leistungen.

Wichtiger Heimsieg der Argovia Pirates

Die U19 der Aargovia Pirates | Der Landanzeiger

In ihrem fünften Spiel kamen die Argovia Pirates zuhause zum dritten Sieg. Dabei konnten sie sich gegen die St. Gallen Bears revanchieren nachdem sie in St. Gallen vor etwas mehr als einem Monat nach Verlängerung verloren hatten. Die U19 Mannschaft kämpfte zuvor gegen die Ostschweizer bis zur letzten Sekunde, musste aber als Verlierer vom Platz.

Die Pirates konnten die Partie mit ihrer Offense beginnen. Den ersten First Down erzielten sie, indem sie im vierten Versuch einen Punt vortäuschten und dann trotzdem liefen. Durch zwei missglückte Snaps waren sie bald darauf wieder beim vierten Versuch. Diesmal brachten die Pirates den Punter gar nicht erst in Stellung. Der Spielzug brachte sie knapp nicht zum First Down und die St. Gallen Bears konnten den Ball an der eigenen 30-Yard-Linie übernehmen. Mit gutem Laufspiel kamen die Ostschweizer gut vorwärts. Kurz vor der eigenen Endzone erzwang die Pirates Defense ihrerseits einen vierten Versuch. Anstatt ein Fieldgoal zu erzielen, spielten die Bears den Versuch aus und erzielten prompt einen Touchdown. Die St. Galler gingen mit einer 0:6 Führung ins zweite Viertel. 

Die Argovia Pirates mussten ihre Aufholjagd verschieben. Sie mussten punten nachdem ihnen eine 15-Yard Strafe auferlegt wurde. Die St. Galler beendeten ihren Angriff auf die gleiche Weise mit einer 15-Yard-Strafe und einem Punt. Dank hervorragender Defense Arbeit blieb es zur Pause beim 0:6. Nachdem die Pirates von ihrer 5-Yard-Linie eine Interception warfen, hielt die Defense den St. Galler Angriff aber heroisch auf. Wieder spielten die Bears den vierten Versuch aus, anstatt das Fieldgoal zu probieren. Diesmal liessen die Pirates keine Punkte zu. 

Nachdem die St. Galler ihren ersten Angriff im dritten Viertel mit einem Punt beendeten, übernahmen die Pirates den Ball an der eigenen 40-Yard-Linie. Ein Pass auf Ivan Kovacevic sorgte für den Ausgleich, der erfolgreiche PAT (Point after Touchdown) gar für die Führung für die Pirates. 

Es kam noch besser. Die Defense konnte den Ball nach einem schlechten Snap der Bears kurz vor deren Endzone erobern und gleich zum Touchdown verwerten. Vor dem letzten Viertel führten die Piraten mit 14:6. Diese Führung gaben die Aargauer nicht mehr aus der Hand. Die Defense stoppte die St. Galler in den entscheidenden Momenten und Ivan Kovacevic sorgte mit seinem zweiten Touchdown für die Entscheidung zum 21:6. Der Receiver feierte seinen Touchdown mit einer Ehrenrunde zu überschwänglich. Diese Aktion brachte ihm einen Restausschluss ein.

Junioren verlieren trotz fünf Touchdowns

Die U19 Teams der durch Spieler der Midland Bouncers unterstützten Pirates und der Bears standen sich im Nachmittagspiel gegenüber. Dank drei Touchdowns lagen die Ostschweizer Mitte des zweiten Viertels mit 0:19 in Führung. Zweimal verloren die Pirates dabei den Angriff durch einen Fumble. Doch die Aargauer kämpften sich bis zur Pause mit unwiderstehlichem Laufspiel auf 14:19 heran. Danach konnten sie die Partie ausgeglichen gestalten. Durch je zwei Touchdowns stand nach dem dritten Viertel 26:34. Beiden Teams gelangen im Schlussviertel je ein Touchdown zum Schlussresultat von 32:41. Headcoach Marcel Fehr fand trotz der Niederlage positive Worte für seine Jungs: «Ich bin stolz auf jeden einzelnen Spieler. Sie haben bis zum Schluss toll gekämpft und waren den Gegner ebenbürtig. Die vielen Ballverluste in der ersten Hälfte haben uns am Ende den Sieg gekostet.»

Schon wieder: Turnen als Gratwanderung

Janys Nyffeler an den Ringen | Der Landanzeiger

Mit diesen Worten wurde vor einem Jahr der Bericht der Zürcher Kunstturnertage 2018 betitelt. Damals aus dem Grund, weil das Turnen zwischen Eleganz auf Topniveau und Verletzung hin und her schwappt. Leider wird der Titel im Jahr 2019 wieder in der selben Textform geschrieben. Während Paul sich mit gekonnten Übungen in die Auszeichnungsränge kämpfte, musste Janis verletzt den Wettkampf beenden.

Der Auftritt im Programm 5 begann am Samstag 11. Mai für Janis Nyffeler und Paul Peyer gut. Beide Turner aus der Kunstturnriege SATUS ORO (Oftringen, Rothrist, Oberentfelden) konnten an die Leistungen der vergangenen Wettkämpfe anknüpfen.

Die neu erlernten Elemente gelangen und die Punkte für diese gezeigten Schwierigkeiten sind auf der Punktetabelle gesichert. Genau diese Schwierigkeiten sind es, welche das Kunstturnen attraktiv für Turner und Zuschauer machen. Dabei ist der Turner mit Konzentration und physischer Umsetzung auf das Äusserste gefordert. Ist der Absprung am Boden nicht optimal ausgewinkelt, rächt sich dies beim Eintreffen der Landung.

So geschehen bei Janis. Der junge Turner landete flacher als sonst. Dazu kam die Federwirkung des Federbodens und wirkte mit voller Kraft auf den Athleten.

Die Knieverletzung zwang Janis den Wettkampf aufzugeben. Diese Situation zeigt, dass die Gratwanderung auf diesem Niveau sehr schmal ist. Schnelle Genesung wünscht die ORO-Riege.

Paul Peyer

Paul zeigte einen soliden Wettkampf mit sicheren Elementen in den Übungen. Dank diesen sehenswerten Leistungen konnte er eine Auszeichnung in Empfang nehmen.

«Zofi» und die Favoriten sind parat

Das Organisationskomitee des 113. Aargauer Kantonalschwingfestes in Zofingen | Der Landanzeiger

Die Vorbereitungen hinter den Kulissen sich abgeschlossen. Jetzt folgt die Umsetzung des 113. Aargauer Kantonalschwingfestes vom 24. bis 26. Mai. Eingeschrieben haben sich 151 Schwinger, darunter die Hauptfavoriten Nick Alpiger und Joel Wicki. Nebst dem Sport im Sägemehl lockt ein attraktives Unterhaltungsangebot.

Die Sitzplätze in der 3450 Zuschauer fassenden Arena auf dem Niklaus-Thut-Platz sind längst ausverkauft. Wer sich beeilt, schnappt sich jetzt noch einen der letzten Stehplätze auf www.ag19.ch. Das OKunter der Leitung von Dominik Gresch geht aber davon aus, dass am Schwingfesttag, 26. Mai, keine Billette mehr an der Tageskasse erhältlich sein werden. Aber dafür ist vorgesorgt. Wer kein Ticket ergattert, dem bietet sich die Möglichkeit, das Schwingfest auf dem Festplatz «Land» auf einer grossen LED-Leinwand zu verfolgen.

151 Schwinger eingeschrieben

Mit 151 angemeldeten Schwingern erreicht die Beteiligung ziemlich genau die erwartete Grösse. Im Kampf um den Simmentaler Siegermuni «Zofi», der sich in den letzten Wochen auf dem Hof des Züchters Matias Baumann in Leutwil prächtig entwickelt hat, stehen der Lenzburger Nick Alpiger und der Entlebucher Joel Wicki im Vordergrund. Beide haben in diesem Frühling schon mehrere Rangschwinget gewonnen. Als stärkste Gegner stehen ihn die «Eidgenossen» Christoph Bieri, Erich Fankhauser, Lokalmatador Patrick Räbmatter, David Schmid und Remo Stalder gegenüber. Noch nicht gemeldet ist Mario Thürig, der sich nach einer Schulteroperation im Aufbau befindet.

Siegermuni "Zofi" | Der Landanzeiger
Wer gewinnt den Siegermuni? «Zofi» und sein Züchter Matias Baumann sind ebenfalls parat für das 113. Aargauer Kantonalschwingfest vom 24. bis 26. Mai in Zofingen (Bild: Wolfgang Rytz)

Drei Tage Unterhaltung

Die Hauptprobe erlebt die Schwingerarena auf dem Thutplatz am Samstag, wenn ab 8.45 Uhr 250 Jungschwinger aus der Nordwestschweiz sowie von den Gastklubs Entlebuch und Langenthal in die Zwilchhosen steigen. Doch Festbetrieb herrscht schon vom Freitagabend weg. Ab 18 Uhr ist der Festplatz «Land» mit dem Festzelt und der «HosälupfBar» auf der Schützenwiese geöffnet. Die Eröffnungsfeier um 19 Uhr umrahmt die Alphorngruppe «Alpfrieden». Danach folgt im Zelt die Einstimmung ins Festwochenende mit Partysound durch DJ der regional bekannten «Oldies-Night».

Am Samstag umrahmt das jugendliche Alphorntrio «Spittelhof Zofingen» den Jungschwingertag in der Arena. Am Nachmittag beginnt um 15 Uhr der Festbetrieb in der Altstadt. Auf dem Festplatz «Land» steigt der Höhepunkt mit Gratiseintritt um 20 Uhr mit der Stimmungsband «ChueLee».

Schwingerjass am Samstagnachmittag

Noch Plätze frei sind für den AKB-Schwingerjass am Samstagnachmittag um 13.15 Uhr im Festzelt. Teilnehmer können sich unter www.ag19.ch/festinfos/schwinger-jass anmelden. Auf die drei Erstklassierten wartet ein Preisgeld von 1000 Franken, auf alle anderen ein kleinerer Preis und eine Verpflegung.

Am Sonntagmorgen beginnt der Festbetrieb auf der Schützenwiese um 6 Uhr. Um 6.45 Uhr verpflegen sich die Besucher mit einem «Schwingerzmorge» im Festzelt. Die Eröffnungszeremonie um 8.25 Uhr mit dem Glockenspiel von Karl Kipfer und einem Alphornsolo von Kurt Ott lancieren den grossen Hosenlupf in der Schwingerarena. Das Schwingfest umrahmen folgende Gruppen: Jodlerklub Edelweiss Zofingen, Swiss Alphorngruppe Zofingen, Trychlergruppe Johanniter Reiden und Stadtmusik Zofingen. Diese werden teilweise auch den Festakt in der Arena um 15.15 Uhr begleiten.

Höhepunkt am Sonntag um 16.30 Uhr

Der Höhepunkt des Wochenendes wartet am Sonntag um 16.30 Uhr. Dann treten die beiden Punkthöchsten nach fünf Gängen zum Schlussgang an und ermitteln den Gewinner des Simmentaler Stiers «Zofi». Dabei hofft der gastgebende Schwingklub Zofingen, dass ihm sein Aushängeschild Patrick Räbmatter ein Geschenk zum 100-Jahr-Jubiläum beschert.

SG Aarau rehabilitierte sich

SG Aarau Team | Der Landanzeiger

Nach der überraschenden kantonalen Finalniederlage im Vorjahr in Möhlin rehabilitierte sich die SG Aarau als Schweizer Meister im Feld A auf seiner Heimanlage in Buchs.

«Ich wusste um die gute Form unserer Schützen. Deshalb glaubte ich im Idealfall an zwei Medaillen», schilderte Schützenmeister Jörg Fankhauser die Ausgangslage. Seine Hoffnungen erfüllten sich vollauf. Doch die zweite Gruppe düpierte das Fanionteam und schnappte sich Gold.

Die SG Aarau hat sich nach dem Tod ihres langjährigen sportlichen «Vaters» Hansueli Wildeisen neu organisiert. Die 300-m-Spitzenschützen sind unverändert erfolgshungrig und entsprechend trainingsfleissig. Dies demonstrierten sie mit den Rängen 1 und 2 am Aargauer Gruppenfinal. Weil aber Thomas Läuppi (186) und Rudolf von Arx (187) nicht erwartet stark begannen, nützte Aarau II mit Armin Köchli (194), Daniel Kretz (190), Mario Kissling (190), Erich Hunziker (190) und Stefan Bereuter (187) die Gunst der Stunde und siegte mit 951:946 gegen Aarau I.

«Erwartungen erfüllt, aber das erste Team muss sich in den nächsten Trainings wohl einigen Spott von den Kollegen gefallen lassen», machte Jörg Fankhauser als Mitglied der ersten Gruppe gute Miene zum «bösen Spiel».

Bronze schnappte sich Buchs

Angeführt von Peter Haltiner (194), distanzierte der Lokalmatador das kompaktere Döttinger Team um zwei Ringe. Die Buchser hatten sich mit zwei starken Bezirksresultaten Selbstvertrauen geholt und fanden sich mit den anspruchsvollen äusseren Verhältnissen gut zurecht. Dagegen blieben Titelverteidiger Fislisbach (5.) und andere starke Vereine mit dem Standardgewehr wie Leutwil (17.), Frick (11.), Moosleerau (15.) und Beinwil/Freiamt (20.) hinter den Erwartungen.