Die Förtsterschule Jahrgang 1959 | Der Landanzeiger
Die Förster der Försterschule 1959 mit ihren Frauen genossen die Gastfreundschaft in der Biberburg
Aargauer Försterschul-Zusammenkunft des Schuljahrgangs 1959 in der Hirschthaler Biberburg

Försterzusammenkunft in der Biberburg – das passt.

Wer an den Wald denkt, dem kommt oft auch die Biberburg und das phantastische Waldfest im Jahre 2005 in den Sinn. Seit 60 Jahren treffen sich die Förster aus dem Ausbildungsjahr 1959 jeweils jährlich mit den Gattinnen. Diesmal war die Biberburg als Jubiläumslokal besonders passend.

Lange werden die Förster des Ausbildungsjahres 1959 nicht mehr tagen können, denn die meisten von ihnen sind betagt oder dann schon gestorben. Allein schon aus diesem Grunde war die Tagung in der Biberburg ein Highlight.

Die Teilnehmer genossen es sichtlich, den interessanten Worten von Förster und Biberburg-Erbauer Urs Gsell zuzuhören. Dieser trat in seinem eindrücklichen Referat zuerst auf das grandiose Waldfest (400 Jahre Wald Hirschthal) ein. Dieses dauerte ganze 18 Tage und war mit 50’000 Besuchern das grösste Waldfest aller Zeiten schweizweit. Dem Initianten Urs Gsell ging es dabei nicht in erster Linie ums Festen, sondern darum, der Gesellschaft den Nutzen des Waldes näher zu bringen, was eindrücklich gelang.

Nach diesem grandiosen Waldfest nutzte man den Spirit, um die Biberburg zu bauen. Die Biberburg ist ein besonders beeindruckendes Bauwerk. Auf die Details dieses Baus trat Urs Gsell ausführlich ein. Es gelang hier, einen Bau zu errichten, welcher auf den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Erde, Luft basiert und sogar den Minergiestandard erfüllt.

Förster Ueli Gsell | Der Landanzeiger
Förster Urs Gsell wusste viel Interessantes über die Biberburg zu erzählen

Altförster und Frauen fühlten sich heimisch

Die Besucher fühlten sich in der Biberburg sichtlich heimisch und sie werden wohl noch lange von diesem Bau erzählen. Wie zu vernehmen war, war dieser Besuch für alle sehr bedeutend. Die Gruppe wird immer kleiner und dennoch hängen alle an dieser Zusammenkunft.

Der älteste Teilnehmer hatte übrigens Jahrgang 1924. Da soll noch jemand sagen, dass die Förster nicht alt werden. Vor allem die alten Förster waren noch mehr im Wald als im Büro, weshalb sie von der gesunden Waldluft profitierten.

Die Biberburg feiert heuer ein kleines Jubiläum, wird sie doch in diesem September 10jährig. Sie hat sich auch für Anlässe bewährt und ist aus der Region kaum mehr wegzudenken.

Text & Bild: Markus Schenk
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