Tomas Müller zeigt seine Lego-Sammlung | Der Landanzeiger
Ein begeisterter Lego-Spieler: Thomas Müller hat die diesjährige Jahresausstellung mit interessanten Objekten realisiert

Lange Geschichte der Lego-Bausteine

Verein Weberei- und Heimatmuseum mit interessanter Jahresausstellung

Anlässlich der 41. Generalversammlung des Vereins Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued fand die Vernissage zur neuen Jahresausstellung statt. Der Einheimische Thomas Müller holte seine beachtliche Lego-Sammlung vom Estrich, ergänzte sie durch Leihgaben und präsentiert dies alles nun in mehreren Vitrinen.

Da dürften viele Augen einen leuchtenden Glanz erhalten, angesichts der Ausstellung von Lego-Bausteinen und -Erzeugnissen einer ganzen Generation.

Waren es letztes Jahr Instrumente, ist es auch dieses Jahr etwas zum Spielen, das ebenso Fingerspitzengefühl erfordert. Thomas Müller wünschte sich schon als Kind Legobausteine, aber weder Gotte, Götti noch Eltern hatten dafür ein offenes Ohr. So schenkte er sich 2005 zu Weihnachten selber «öppis von Lego», und damit hatte ihn das Thema völlig gepackt.

Von der Lego-Bäbistube, der Küche, dem Lego-haus über Schönheitsutensilien für Mädchen bis hin zu den hochtechnisierten Maschinen und Geräten ist alles zur Besichtigung freigegeben – wohlverwahrt in abgeschlossenen Glasvitrinen.

Zu den Prunkstücken zählen ein funktionstüchtiger pneumatischer Kran sowie ein Fahrzeug, ausgestattet mit Computertechnik der ersten Generation. Es funktioniert ähnlich wie die heutigen Rasenroboter. Wenn die Fahrstrecke einmal eingegeben ist, bewegt sich das Fahrzeug selbstständig.

Thomas Müller offenbarte anlässlich der Generalversammlung die interessante Erfolgsgeschichte der dänischen Firma, die mit 14’000 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von 3,4 Mia. Euro erarbeitet. An den Öffnungstagen des Museums besteht für kleine und grosse Kinder die Möglichkeit, mit Legosteinen zu spielen.

Museum nach wie vor beliebt

Der Präsident des Vereins Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal, Kuno Matter, führte zügig durch die Traktandenliste, angefangen mit einem Rückblick auf das Wäbi-Jahr, wobei Hanni Lüscher mit ihrer Zithermusik eine wichtige Rolle spielte.

Bauliche Massnahmen wurden in Angriff genommen und das Projekt «Webstuhlrattern» zusammen mit Häusern aus dem Baselbiet lanciert mit dem Ziel, dass Webereimuseen weiterhin betrieben werden können. Rolf Burri präsentierte die Jahresrechnung mit den Worten: «Mer händ nochli Gäld». Die Rechnung ist aufgegangen, wurde geprüft und resultiert am Schluss ein erfreuliches Plus.

Im laufenden Jahr muss das Depot vom alten Gemeindehaus ins neue Gemeindehaus gezügelt werden. Mit der Stanzerei Michel und der Hemdenfabrik Walde werden zwei neue Ausstellungsbereiche geschaffen. Die Beschriftung wird einem Facelifting unterzogen. Und bei alledem soll der Museumsbetrieb im gewohnten Rahmen weiterlaufen.

Wichtige Termine

Am Wochenende ist Museumstag, und da macht das Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal auch wieder mit. Ein Bus führt die Besucher gratis nach Muhen und Gontenschwil, eine kleine Festwirtschaft wird geführt. Die Ausstellung ist offen, ebenso können die Bilder von Paul Müller besichtigt und gekauft werden.

Im Herbst folgt die traditionelle Ausstellung, dieses Jahr mit Safenwiler Kunstschaffenden: Yvonne Eschmann mit Speckstein-Kreationen, Vater Kurt und Sohn Michael Suter mit Malereien, vorwiegend Naturobjekte. Vernissage ist am Samstag, 6. September, um 19.30 Uhr.

Text: ST | Bild: Frieda Steffen
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