SG Aarau Team | Der Landanzeiger
Bester Eliteverein im Feld A: Die beiden Gruppen der SG Aarau mit (von links) Daniel Kretz, Rafael Bereuter, Rudolf von Arx, Thomas Läuppi, Stefan Bereuter, Mario Kissling, Jörg Fankhauser, Erich Hunziker und Hansjörg Schmied
Final der Aargauer Gruppenmeisterschaft 300 m in Buchs

SG Aarau rehabilitierte sich

Nach der überraschenden kantonalen Finalniederlage im Vorjahr in Möhlin rehabilitierte sich die SG Aarau als Schweizer Meister im Feld A auf seiner Heimanlage in Buchs.

«Ich wusste um die gute Form unserer Schützen. Deshalb glaubte ich im Idealfall an zwei Medaillen», schilderte Schützenmeister Jörg Fankhauser die Ausgangslage. Seine Hoffnungen erfüllten sich vollauf. Doch die zweite Gruppe düpierte das Fanionteam und schnappte sich Gold.

Die SG Aarau hat sich nach dem Tod ihres langjährigen sportlichen «Vaters» Hansueli Wildeisen neu organisiert. Die 300-m-Spitzenschützen sind unverändert erfolgshungrig und entsprechend trainingsfleissig. Dies demonstrierten sie mit den Rängen 1 und 2 am Aargauer Gruppenfinal. Weil aber Thomas Läuppi (186) und Rudolf von Arx (187) nicht erwartet stark begannen, nützte Aarau II mit Armin Köchli (194), Daniel Kretz (190), Mario Kissling (190), Erich Hunziker (190) und Stefan Bereuter (187) die Gunst der Stunde und siegte mit 951:946 gegen Aarau I.

«Erwartungen erfüllt, aber das erste Team muss sich in den nächsten Trainings wohl einigen Spott von den Kollegen gefallen lassen», machte Jörg Fankhauser als Mitglied der ersten Gruppe gute Miene zum «bösen Spiel».

Bronze schnappte sich Buchs

Angeführt von Peter Haltiner (194), distanzierte der Lokalmatador das kompaktere Döttinger Team um zwei Ringe. Die Buchser hatten sich mit zwei starken Bezirksresultaten Selbstvertrauen geholt und fanden sich mit den anspruchsvollen äusseren Verhältnissen gut zurecht. Dagegen blieben Titelverteidiger Fislisbach (5.) und andere starke Vereine mit dem Standardgewehr wie Leutwil (17.), Frick (11.), Moosleerau (15.) und Beinwil/Freiamt (20.) hinter den Erwartungen.

Text und Bild: Wolfgang Rytz
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