Bergrennen Reitnau 2019 | Der Landanzeiger
900 PS sorgen für spektakuläre Driftwinkel und für rauchende Pneus
Bergrennen Reitnau 2019

Spektakel im Glutofen

Schon früh am Sonntagmorgen war klar, dass dies für alle eine harte Sache werden wird. Es war schon heiss, als der Starter Walter Gigli die ersten Rennfahrer zu ihren Trainingsläufen auf die Strecke schickte.

Am Ende waren es wieder die üblichen Verdächtigen die die drei schnellsten Zeiten fuhren: Eric Berguerand brannte mit 47.22 Sekunden für die 1.6 Kilometer lange Strecke erneut einen Streckenrekord in den Reitnauer Teer. Der Oberdiessbacher Marcel Steiner erkämpfte sich den 2. Platz und 3. wurde Thomas Amweg, der vor den Augen seines Vaters Fredy (die Reitnauer Rennsport-Legende schlechthin) erstmals die 50-Sekunden-Marke unterbot.

Einige der Piloten übertrieben ein bisschen. Sie crashten ihre Rennwagen und sie benötigen wohl mehr als eine Nachtschicht, um diese wieder renntauglich hinzukriegen.

Der aus Italien angereiste Stargast Loris Rosati bot eine Supershow. Blitzartig war er der Liebling der Zuschauer.

Thomas Kohler zog ein positives Fazit. «Wenn es einem Veranstalter gelingt, einen Renntag bei so schweren Bedingungen für die Piloten, die Funktionäre, den Staff, die mitmachenden Vereine und die Zuschauer problemlos über die Bühne zu bringen, dann leuchten auch bei ihm am Abend die Augen. Für mich ist wichtig, dass sich keiner der Crashpiloten verletzt hat, auch sonst alles rund lief und besonders gefreut habe ich mich über die Frage unseres Stargastes ob er im kommenden Jahr wieder nach Reitnau kommen darf!»

Text & Bilder: Martin Zürcher
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