Guter Pferdesport in der Reithalle Holziken

Der Reitverein Holziken organisierte übers vergangene Wochenende den Hallen Concours Holziken mit angeschlossener Aargauer Kantonsmeisterschaft. Während der 3 Tage vom 1.11. bis am 3.11. stellten sich laut der OK Präsidentin Fränzi Bugini rund 500 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden den anspruchsvollen Prüfungen. «Je nach Kategorie beginnt die Hindernishöhe bei 80 Zentimeter, bei der Kantonsmeisterschaft sind es 125 Zentimeter. » so Bugini. Die Reiterpaare hatten den jeweiligen Kurs einmal möglichst ohne Fehler und dazu möglichst schnell zu absolvieren. Daraus ergaben sich die Ranglisten. Einen etwas anderen Modus hatte die Kantonsmeisterschaft. Da gab es eine Einlaufprüfung und am Ende die Finalprüfung. Dabei ging es um eine Prüfung mit 2 Umgängen. Für den zweiten, reduzierten Umgang waren die besten 30% mit je einem Pferd startberechtigt. Die Punkte wurden in den zweiten Umgang mitgenommen. Bei Punktegleichheit entschied ein einmaliges Stechen über die Medaillenränge. Infos zum Reitverein gibt es unter www. reitverein-holziken.ch und die Resultate sind auf www.fnch.ch.

Maja Kamber ist Schweizer Meisterin

Mit dem Finaltag endete die Schweizer Meisterschaft 2019 der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV) in Küngoldingen. Die Schweizer Meistertitel holten Maja Kamber aus Safenwil und Jürg Soltermann aus Wattenwil.

Für den Finalsonntag der 66. Schweizer Meisterschaft der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV) in der «Linde» in Küngoldingen hatten sich 9 Frauen und 25 Männer qualifiziert. Sie erzielten bei den Meisterschaftsspielen die besten Resultate. Mit zähem Kampfgeist, mentaler Stärke und kegeltechnischem Talent kämpften sie um die bedeutendste Auszeichnung des Jahres auf nationaler Ebene. Bei den Frauen verteidigte die letztjährige Schweizer Meisterin Maja Kamber aus Safenwil erfolgreich ihren Titel. Bei den Männern fielen die Kegel dieses Jahr zugunsten des SFKV-Zentralpräsidenten Jürg Soltermann aus Wattenwil.

Scharfer Blick und sichere Hand
Maja Kamber aus Safenwil steht vor der Kegelbahn, die Kugel in der rechten Hand. Ihr Augenmerk richtet sich konzentriert auf die Bahn. Sie versucht, den Charakter der Bahn auszumachen, bevor sie dann zum Wurf ansetzt. Die Kugel rollt auf die Kegel zu. Zielsicher. Im richtigen Tempo … «Holz!», ertönt es begeistert aus dem Publikum. Ein Neuner, ein Babeli!

Maja Kamber bewies in Küngoldingen ein ebenso scharfes Auge für die Eigenschaften der Bahnen wie ein Jahr zuvor in Heimberg. Mit sagenhaften 1608 Holz verteidigte die letztjährige Schweizer Meisterin ihren Titel erfolgreich. «Ich bin happy, einfach überwältigt», schwärmte sie. Ihr Erfolgsrezept vom vergangenen Jahr bewährte sich aufs Neue: ruhig bleiben, sich konzentrieren, Bahn abschätzen. «Überdies achtete ich auf meine Stellung und den körperlichen Ablauf beim Wurf sowie auf eine ruhige Hand.» Für ihre Zukunft hofft Maja Kamber, gesundheitlich fit zu bleiben und noch lange Jahre weiterkegeln zu können.

Kopf-an-Kopf-Rennen um Silber
Hinter Maja Kamber entbrannte ein spannender Zweikampf zwischen Ingrid Bürgin aus Ziefen und Sefora Durchdenwald aus Subingen um Silber. Die Keglerinnen zeigten sich mit je 1599 Holz als ebenbürtig. Die Anzahl Neuner entschied letztlich. Mit 86 Babeli war es Ingrid Bürgin, die Silber gewann.

Eiserne Nerven
Wie Maja Kamber bewies auch der SFKV-Zentralpräsident Jürg Soltermann aus Wattenwil ein gutes Auge für die Eigenschaften der Bahnen. Als erfahrener Kegler weiss er die Tücken einer Bahn richtig einzuschätzen und das Rolltempo der Kugel entsprechend zu beeinflussen. Dank eisernem Nervenkostüm und regelmässigem Training sicherte er sich mit bemerkenswerten 1658 Holz, davon 98 Neunern, den Schweizer Meistertitel.

Mit einem Holz Abstand zu Jürg Soltermann verpasste Marcel Steiner mit 1657 Holz und beachtlichen 105 Neunern, den Schweizer Meistertitel um Haaresbreite. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Sven Scheidegger aus Eriswil mit 1642 Holz. Hans Hunziker aus Kirchleerau wurde mit 1629 Holz 10., Bernhard Schwägli aus Safenwil mit 1596 Holz 21.

Vernissage der Foyerausstellung «Kern exakt200!»

1819, vor exakt 200 Jahren, gründete Jakob Kern in Aarau seine Werkstatt für «Mathematische Bestecke» (Reisszeug) und legte den Grundstein für eine erfolgreiche Firmengeschichte.

Anhand des ehemaligen Unternehmens bietet das Stadtmuseum Einblicke in die technische Entwicklung der Vermessung und ergründet deren gesellschaftliche Bedeutung bis heute. Besondere Attraktion der Ausstellung ist ein 3D-Scanner: Ob man stillsteht oder tanzt, der Scanner vermisst punktgenau. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen mit ihrem dreidimensionalen Abbild als Punktwolke zu experimentieren. Neben altehrwürdigen Vermessungsinstrumenten und heutiger Technologie wird an der Vernissage am 13. November ab 18.00 Uhr zu einer künstlerischen «Raumvermessung» eingeladen: Akrobaten und Tänzer nutzen den eigenen Körper, um Distanz und Raum auszuloten.

Daniel Lüscher ist neuer Präsident der KEBA

Vor gut zwei Wochen wählte die Betriebsgesellschaft der Aarauer Kunsteisbahn Daniel Lüscher zum neuen KEBA-Präsidenten. Er war als Jugendlicher selber begeisterter Hockey- Spieler und stand für den damaligen SC Aarau und für die Oltner Elitejunioren (NLA) auf dem Eis.

aarau info stellt dem neuen KEBA-Präsidenten fünf Fragen:


Daniel Lüscher, welches ist die grösste Herausforderung, mit welcher Sie sich als Präsident der KEBA als Erstes auseinandersetzen dürfen/müssen?
Für die KEBA ist es aus meiner Sicht das wichtigste Ziel, dass wir die definitive Betriebsbewilligung mit den Betriebszeiten wie vor der Renovation erhalten. Dabei gilt es für mich in erster Linie, die Komplexität der aktuellen Situation zu erfassen, die involvierten Parteien kennenzulernen, dabei ihre vielschichtigen Anliegen (Interessen) zu verstehen und diese richtig zu deuten.

Wie gross ist Ihr Respekt für dieses Amt mit all den Anliegen und Forderungen, welche die KEBA momentan beschäftigen?
Die KEBA ist eine Stätte für viele Sportarten im Brügglifeld, welches aber auch ein Wohnquartier ist. Ich habe sehr grossen Respekt vor den Anliegen der Anwohner aber auch vor den Interessen der Besucher, welche ihren Aufenthalt bei uns mit Freude und nicht mit Frust verbinden sollen.

Sie waren früher begeisterter Hockey- Spieler. Wie sehr hat die Freude an diesem Sport beigetragen, das neue Amt zu übernehmen?
Das Virus Eishockey bleibt, wenn man es einmal eingefangen hat, ein Leben lang im Blut. So war es nicht schwierig, mich über diese Brücke für die Anliegen der KEBA zu begeistern. Zudem hilft mir die Verbindung zum Standortmarketing mit Sicherheit, etwas Zusätzliches zur Förderung der Popularität aller Sportarten beizutragen, welche auf der KEBA möglich sind. In diesem Sinn haben mich gleich mehrere Faktoren ermuntert, das Amt zu übernehmen.

Könnten Sie es sich als Präsident der KEBA vorstellen, selber wieder einmal eine Kufe aufs Eis zu setzen oder sogar an einem Plausch-Spiel mitzuwirken?
Dieser Versuchung musste ich schon beim ersten Besuch in der Eishalle widerstehen. Ich habe seit über 20 Jahren nie mehr auf den Kufen gestanden, aber das wird mit Sicherheit demnächst wieder passieren. Ob es dann bis zu einem Plausch-Spiel reichen wird – vom Kopf her sicher, aber ob es die körperliche Fitness zulässt, das wird sich zeigen.

Viele Aarauerinnen und Aarauer verbinden Jugend-Erinnerungen (Pärli-Fangis) mit der KEBA. Könnten Sie sich einen Anlass vorstellen, welcher diese Zielgruppe wieder anspricht? Zum Beispiel eine Eisdisco?
Von mir aus sofort, aber wir stehen derzeit unter strenger Beobachtung bezüglich Lärmemissionen. Unter dem Regime der provisorischen Betriebsbewilligung haben wir deshalb verschärfte Auflagen einzuhalten. Selbst die Eisstockspieler können unsere Anlage aufgrund des aktuell bestehenden Verbotes der Aussenfeldbenützung nicht nutzen. Vielleicht ergibt sich ja aber mit dem definitiven Baugesuchsentscheid eine diesbezügliche Lockerung und dann sind wir wieder die «alte KEBA », wo Freude im Vordergrund stehen darf.



Spass und Spiel auf der KEBA
Am Morgen ist die Anlage von Montag bis Freitag ausschliesslich für Schulen reserviert. Die Zeiten für das freie Eislaufen und weitere Informationen kann man unserer Homepage www.keba.ch entnehmen.
Das KEBA-Restaurant ist von Montag bis Freitag ab 12 Uhr und am Samstag und Sonntag ab 9.30 Uhr auch für Spaziergänger geöffnet.

Spannung auf der KEBA mit den Argovia Stars
Samstag, 16. November 2019, 17.20 Uhr ………… Argovia Stars : EHC Wil
Samstag, 23. November 2019, 17.20 Uhr ……….. Argovia Stars : EHC Wetzikon
Dienstag. 26. November 2019, 20.00 Uhr ……….. Argovia Stars : EHC Burgdorf

HOPP Argovia Stars!


Das Böröm rockt seit 25 Jahren

Vor 25 Jahren mieteten ein paar junge Entfelder einen Raum in der Alten Bürsti und nannten ihn Böröm pöm pöm. Heute ist es ein Kulturlokal, das sich in der Schweizer Musikszene einen Namen gemacht hat. In diesen Tagen feiert das Böröm sein Jubiläum mit den Gründern und mit dem Publikum.

Im Herbst des Jahres 1994 mieteten die Entfelder Jungs Flügi, Adi, Colani, Döbi, Gisi, Leo, Mü, Speedy, Tschaschp, Töx, Tuchi und Hirschi in der Alten Bürsti einen grösseren Raum gleich neben Flügis Grafikatelier PW Grafics. «Flügi», das ist Philipp Wehrli. Der Initiant ist immer noch aktiv dabei im OK des Kulturvereins Böröm, wie das einstige Böröm pöm pöm heute heisst. Der Name stammt aus dem Refrain eines Songs von Stiller Has, welche Jahre später einen grossen Auftritt im Böröm hinlegen sollten.

Ein Bild aus der wilden Anfangszeit

Anfangs war der Raum als privater Treffpunkt gedacht. Doch dann kamen die Leute, später die Bands. Das Böröm wurde vergrössert, umgebaut, nochmals erweitert und schliesslich richtig ausgebaut. So ist das Böröm heute eine Musik-Bar mit Konzertbühne und komplettem Mischpult, Backstagebereich für Bands, Fumoir, einem vielseitigen Programm und einer grossen Getränkeauswahl.

Livekonzerte mit viel Rock und Metal
Der Eingang zum heutigen Böröm ist hell und farbig

Die Musik ist seit Beginn einer der wichtigsten Pfeiler des Böröm (nebst dem Pfosten vor der Bühne). Hauptsächlich wird der Rock in seiner Vielfältigkeit zelebriert. Sei es Grunge, Punk, Metal, Hardrock, Prog oder Alternative Rock.

Das Böröm ist als Verein organisiert. Das achtköpfige OK und die «Aktiv- Membörs» schmeissen den Laden unentgeltlich in ihrer Freizeit. Heute abend ab 20.00 Uhr wird auf das Jubiläum angestossen.

Mysteriöser «Schlosshübel» gibt den Archäologen Rätsel auf

Auf dem «Schlosshübel» in Staffelbach haben Archäologen der Kantonsarchäologie Sondierungen gemacht. Bereits wenige Zentimeter unter der Humusschicht trafen sie auf einen Graben, der dicht mit Steinen verfüllt war. Nun wird der Fund analysiert.

Vor wenigen Tagen fuhr auf dem «Schlosshübel», ausserhalb von Staffelbach, ein Bagger auf. Dieser machte an vier verschiedenen Stellen auf der Erhebung Sondierschnitte von bis zu zwei Metern Tiefe. Diese sollen den Archäologen Gewissheit geben, ob es sich bei den im Juni festgestellten Mauerresten tatsächlich um eine ehemalige Burg handelt. Bei den Recherchen rund um den Kulturerbe-Tag der Kantonsarchäologie vom 18. August erhielten die Archäologen einen Hinweis aus der Bevölkerung: In der Sage vom «Lochluegenjäger» sei von einer Burg auf dem «Schlosshübel» die Rede. Die Archäologen nahmen die Spur auf und begannen zu forschen. Im Juli führten sie eine Geoprospektion mit Radar, Elektrik und Magnetik auf dem «Schlosshübel» durch. Diese Methoden gaben – ähnlich dem Röntgen – einen Blick ins Innere des «Schlosshübels. Tatsächlich stiessen die Archäologen auf eine Struktur, die vorerst als Ringmauer und Überreste eines Turms gedeutet wurden.

Kulturerbe-Tag der Kantonsarchäologie markierten die Archäologen mit Trassierbändern und Stangen den Standort einer möglichen Schutzmauer und eines Burgturms

«Wir werden keine grossflächigen Ausgrabungen vornehmen», sagte Georg Matter, Leiter der Kantonsarchäologie damals, «sondern uns auf Sondierungen beschränken.» Diese haben am 28. Oktober auf dem «Schlosshübel» begonnen und dauern voraussichtlich noch bis zum 8. November. «Es ist erfreulich, dass wir die vermutete Struktur angetroffen haben», sagt Manuela Weber, Leiterin Ressort Öffentlichkeitsarbeit der Kantonsarchäologie Aargau, «jedoch ist die Struktur noch rätselhaft ». Nun gehe es darum, weitere Infos wie zum Beispiel das Alter des Grabens herauszufinden. Es dürfte laut Manuela Weber noch eine gewisse Zeit dauern, bis definitiv feststeht, ob es sich bei den gefundenen Strukturen tatsächlich um die Burg von Staffelbach handelt.