Nicht Rekordzahlen stehen im Fokus sondern die Qualität

Nach dem letztjährigen Rekordjahr (2944 Fahren, 102’447 km und 5875 transportierte Personen) verfolgen die Verantwortlichen von Nez Rouge Aargau auch in diesem Jahr hohe Ziele. Allerdings stehen dabei nicht die Rekordzahlen im Vordergrund. «Unser oberstes Ziel ist es, eine unfallfreie Aktion und eine hohe Zufriedenheit bei unseren Fahrgästen und unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern zu haben», erklärte Heinz Fehlmann, Vereinspräsident von Nez Rouge Aargau in Hunzenschwil, bei Hauptsponsor Auto Germann.

Über 250 Freiwillige an einem Abend
Um die Zufriedenheit der Fahrgäste hochzuhalten, setzen die Verantwortlichen gleich an mehreren Orten an. «Wir möchten die Wartezeiten verringern, die Erreichbarkeit unserer Telefonzentrale erhöhen und unsere Einsatzzeiten an die umliegenden Kantone anpassen», so Fehlmann. Im Dezember werden die Teams von Nez Rouge Aargau von Sonntag bis Donnerstag jeweils bis 1.30 Uhr unterwegs sein. Freitags und samstags fahren die Freiwilligen bis 3.30 Uhr. Um diese Dienstleistung erbringen zu können, ist Nez Rouge Aargau auf viele freiwillige Helferinnen und Helfer angewiesen, die sich primär als Fahrer, aber auch als Telefonist und Disponent zur Verfügung stellen. Es ist durchaus möglich, dass an einem Abend mehr als 250 Freiwillige im Einsatz stehen. So geschehen beispielsweise an Silvester 2018.

Der Gesellschaft etwas zurückgeben
«Wir bieten unseren Freiwilligen die Möglichkeit, dass sie kostenlos Fahrkurse beim TCS besuchen können. Zudem erhalten Sie eine kleine Pauschalentschädigung für ihre Aufwände und Benzingeld », sagt Fehlmann. «Diese Zusatzleistungen können wir aber nur dank unseren Sponsoren ermöglichen, denn mit den Trinkgeldern decken wir lediglich die Fixkosten der Aktion.» In diesem Jahr unterstützen die TCS Sektion Aargau, Radio Argovia, GastroAargau, Hotellerie Aargau, die Neue Aargauer Bank, Werbung A – Z und Auto Germann die Aktion als Hauptsponsoren.

Das ganze Jahr unterwegs
Anlässlich der Pressekonferenz hat Präsident Heinz Fehlmann auch ein neues Angebot von Nez Rouge Aargau präsentiert: «Nez Rouge Service». «Wir erhielten immer wieder Anfragen von Firmen, Vereinen und Privaten, ob wir auch an ihren Festen fahren könnten. Genau das bieten wir neu das ganze Jahr über an», sagt Fehlmann. Wer den «Nez Rouge Service» buchen möchte, muss sich mindestens vier Wochen im Voraus melden, damit die Verantwortlichen die Fahrer organisieren können, und der Aufwand muss entschädigt werden. Zudem gilt auch für «Nez Rouge Service»: Es werden nur Gäste nach Hause gefahren, die mit ihrem eigenen Fahrzeug am Fest sind. Taxidienste werden keine übernommen.



Freiwillige Helfer gesucht

Der Auftakt zur diesjährigen Aktion von Nez Rouge Aargau ist der 28. November. Danach läuft die Aktion bis zum 31. Dezember. Wer sich als Freiwilliger engagieren möchte, kann sich direkt auf www.nezrougeaargau.ch anmelden und für die gewünschten Einsätze eintragen.

125 Jahre und kein bisschen müde

Der Aargauische Gewerbeverband AGV feierte mit rund 400 geladenen Gästen die Errungenschaften aus über einem Jahrhundert Verbandsarbeit zum Wohle der KMU und der Berufsbildung sowie mit einer Buch-Vernissage.

Passend zum Veranstaltungsort bei Emil Frey AG in Safenwil fuhr die Verbandsspitze in einem Land Rover in den Festsaal. «Wir brauchen Strassen und Fahrzeuge für eine funktionierende Wirtschaft», so Kurt Schmid. Es brauche aber auch Macher. Dazu erzählte er eine Anekdote über den Seefahrer Christoph Kolumbus, der am 7. April 1494 gesagt haben soll, man müsse das Aussergewöhnliche nicht nur denken können, sondern auch tun. Auf den Tag genau 400 Jahre später wurde der AGV gegründet, «von Machern, die zum Wohle des Aargaus gearbeitet haben».

Herausforderungen meistern
Landammann Urs Hofmann dankte in seiner Grussbotschaft dem AGV im Namen des anwesenden Gesamtregierungsrates für das grosse Engagement für die Wirtschaft und die Berufsbildung im Aargau. Der Regierungsrat freue sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. «Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Herausforderung des technologischen Wandels und der Demographie meistern werden.»

Rund 400 Gäste feiern im Saal des Classic Car Museums in Safenwil das 125-Jahr-Jubiläum des Aargauischen Gewerbeverbands AGV

Begeisterung wecken
Im anschliessenden Podiumsgespräch kristallisierte sich heraus, dass es Anstrengungen von allen Seiten brauche, um das Image der Berufsbildung weiter zu verbessern. «Wir müssen Geschichten und Emotionen verkaufen», meinte etwa Ramona Bolliger, Berufsweltmeister-Bäckerin 2017.

Luftsprung aus Freude
Das Jubiläumsjahr 2019 wurde im Januar mit einem Luftsprung eröffnet und fand nun mit einer Jubiläums-Gala einen würdigen Abschluss. «Lasst uns noch einmal aufspringen vor Freude, weil wir Freude am AGV haben», forderte Kurt Schmid die Anwesenden am Schluss der Veranstaltung auf.
Einen Einblick in die Verbandsgeschichte gibt das reich illustrierte Zeitdokument «Unternehmerisch», das von Kurt Schmid, Präsident AGV, und Peter Fröhlich, Geschäftsleiter AGV, geschrieben sowie vorgestellt und im Anschluss verteilt wurde.

Unterentfelden ist zum 10. Mal die beste Formenschule der Schweiz

Die Wushu Akademie Schweiz aus Unterentfelden holt an der Schweizer Meisterschaft in Bern total 29 Medaillen.

Am Sonntag fanden in Bern die Wushu Schweizer Meisterschaften statt. Dabei gewann die Wushu Akademie Schweiz (WAK) in den zahlreichen Kategorien von Kindern über JuniorInnen bis zur Elite sechsmal Gold, vierzehnmal Silber und neunmal Bronze. Total ergab das 29 Medaillen!

Immer ganz am Schluss der Siegerehrungen erhält die erfolgreichste Schule des Tages den Pokal für die beste Formenschule der Schweiz. Die WAK aus Unterentfelden holte diesen Pokal zum 10. Mal in Folge und damit immer, seit es diese Auszeichnung gibt. Der Pokal bedeutet der Schule sehr viel, zeigt er doch, dass in Unterentfelden über Jahre hervorragende Nachwuchsarbeit betrieben wurde und wird.

Wushu ist die offizielle chinesische Bezeichnung für «Kampfkunst». Früher verwendete man eher den Begriff «Kung Fu». Wushu kann man als Zweikampf betreiben (Sanda genannt) oder als Taolu (Formen). Die Wushu-Schule in Unterentfelden ist eine reine Formenschule. Als solche nimmt sie seit vielen Jahren an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Sie ist Mitglied bei swisswushu, dem offiziellen Schweizerischen Wushu-Verband, der wiederum Mitglied bei Swiss Olympic ist. Die stärksten AthletInnen der Schule sind Mitglieder in einem der Schweizer Nationalkader (Kinder/Nachwuchs/Elite).

Das erfolgreiche Wettkampfteam der WAK Unterentfelden mit den Pokalen nach dem Wettkampf
Joshua Senti aus Oberentfelden

Die WAK führt seit vielen Jahren eine Fördergruppe mit den besten Talenten. Das zahlte sich aus; holten sie doch den Löwenanteil der Medaillen. Samara Boxler aus Unterentfelden errang zweimal Gold, Mattia Meier, ebenfalls aus Unterentfelden, und Sheryl Kasper aus Kölliken holten je einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze, Michelle Leitner aus Kölliken einmal Gold und einmal Silber. Logisch, waren die TrainierInnen mehr als zufrieden und schenkten dem Team einen trainingsfreien Montagabend.

Beim Formenwettkampf benoten bis zu zehn Schiedsrichter das Gezeigte mit einer A- und B-Note, bei der Elite zusätzlich mit einer C-Note (Schwierigkeitsgrad). Auf dem Wettkampfteppich entscheidet sich innerhalb von 90 Sekunden, wer die beste Technik hat und wer am besten mit dem Wettkampfstress umgehen kann.

Oberentfelden nimmt Final4 ins Visier

Für die kommende NLA-Hallensaison kehren Nicolas Schwander und Manuel Mosimann ins Team der Oberentfelder zurück. In dieser Besetzung peilt die Equipe von Trainer Konrad «Koni» Keller das Final4-Turnier an.

Nach der letzten Hallensaison hatte Nicolas Schwander eigentlich seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft gegeben. Als Backup stand der grossgewachsene und kräftige Angreifer seinen früheren Teamkollegen jedoch noch immer zur Seite. Für die kommende Hallensaison zieht es ihn nun aber wieder zurück aufs Spielfeld. «Da es in der Halle weniger Termine sind und er zudem auch gerne in der Halle spielt, wird Nicolas sein Comeback geben», freut sich Trainer Konrad Keller. «Er wird für uns vor allem am Block sehr wichtig sein und gibt uns zudem zusätzliche Optionen am Service. Das kann entscheidend sein.»

Auch der zweite Rückkehrer bringt viele Qualitäten mit sich. Mittelmann Manuel Mosimann pausierte zuletzt mehrere Saisons aus beruflichen und familiären Gründen. Nun ist der frühere Junioren- Nationalspieler wieder zurück im Team der Oberentfelder. «Manuel ist technisch sehr stark und bringt zusätzlich auch die emotionale Komponente ins Spiel. Das kann mein Team gut gebrauchen, denn teilweise sind wir noch etwas zu brav», so Keller über die Qualitäten von Mosimann.

Breites Kader
Ebenfalls fix zum NLAKader gehört erstmals Jan Wolfensberger. Der Abwehrspieler aus dem eigenen Nachwuchs wird aber wohl vorerst die Rolle des Ersatzspielers einnehmen. Die drei neuen Spieler im Kader der ersten Mannschaft wurden nötig, da mit Pascal Böni (Abwehr) und David Hollenstein (Angriff) zwei Spieler pausieren werden. Insgesamt umfasst das Team so sieben Akteure. «Wir haben seit langem wieder einmal ein Kader mit sieben Spielern. Das ist toll, denn so haben wir viel mehr Optionen», findet Keller.

Entsprechend rechnet sich der Trainer durchaus Chancen aus, in dieser Hallensaison etwas zu reissen. «In erster Linie wollen wir natürlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber unser eigentliches Ziel ist das Final4-Turnier », sagt Keller. In den vergangenen Spielzeiten haben die Oberentfelder dieses Vorhaben mehrmals knapp verpasst. In dieser Saison könnte es aber nun klappen. Denn im Gegensatz zu den Oberentfeldern, die ihr Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken konnten, müssen einige Ligakonkurrenten namhafte Abgänge verkraften. Es ist daher schwierig vor der Saison eine Prognose zur Stärke der Konkurrenten zu wagen.

Standortbestimmung zum Auftakt
«Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass wir unsere Leistung abrufen können. Dafür müssen alle in den Trainings sauber und konzentriert arbeiten, denn nur so schaffen wir es, bereit zu sein und den nächsten Schritt zu machen», so Keller. Wo die Oberentfelder stehen, werden sie gleich am ersten Spielwochenende erfahren. Denn dann warten mit Diepoldsau und Widnau zwei absolute Spitzenteams auf die Oberentfelder.

Aarau erhält einen öffentlichen Kühlschrank

Madame Frigo in Aarau | Der Landanzeiger

Was in Bern an neun Standorten und in zahlreichen anderen Schweizer Städten funktioniert, hält nun auch in Aarau Einzug. Der öffentliche Kühlschrank, mit Standort in der Kirchgasse, soll helfen wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu schützen.

Pro Person landen in der Schweiz im Schnitt jeden Tag 320 Gramm Lebensmittel im Müll. Für beinahe die Hälfte dieser Menge sind Privathaushalte verantwortlich. Um möglichst viele Lebensmittel zu retten, haben zwei Studentinnen 2014 das Projekt Madame Frigo ins Leben gerufen: Gemeinschaftskühlschränke welche allen Interessierten als Austauschplattformen zur Verfügung stehen. Hier kann man jederzeit geniessbare Lebensmittel, die die nicht mehr konsumiert werden, ins Kühlfach legen. Und natürlich auch selbst Produkte mit nach Hause nehmen.

Für die Kühlschränke ist jeweils eine Privatperson aus dem Quartier verantwortlich. «Dieses freiwillige Engagement macht das Projekt erst möglich», betonen die Verantwortlichen. Ein eigenes kreiertes Kühlschrankhäuschen mit integriertem Fach für Nicht-Kühlprodukte machen die Madame Frigo-Standorte sofort sichtbar. Der Aarauer Kühlschrank steht neben der «Garasch» an der Kirchgasse in Richtung Adelbändli.

Was in den Kühlschrank darf ist vor Ort beschrieben: erlaubt sind neben Obst, Gemüse und Brot auch nicht-alkoholische Getränke sowie Produkte, die höchstens das Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht aber das Verbrauchsdatum erreicht haben. Fleisch, Fisch, alkoholische Getränke, Gekochtes und bereits geöffnete Lebensmittel gehören nicht in den neuen Aarauer Gemeinschaftskühlschrank. Weitere Informationen sind auf www.madamefrigo.ch erhältlich.

Night Shopping und Weihnachtsmarkt

Das Aarauer Night Shopping findet am Freitag, 29. November zum 14. Mal statt und der Weihnachtsmarkt gelangt zum dritten Mal zur Austragung. Dabei geht es nicht nur um Einkaufen sondern auch um ein festliches Erlebnis in der leuchtenden Stadt.

Das Aarauer Night-Shopping ist eine erfolgreiche und traditionelle Geschichte. Beim Eindunkeln werden am Freitag vor dem ersten Advent die grossen Weihnachtsbäume auf dem Aargauer Platz, auf dem Kirchplatz, am Zollrain und vor dem Saxer-Haus am Rain in Betrieb genommen. Gleichzeitig wird die Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt, über der Bahnhofstrasse und im City-Märt eingeschaltet. Dieses Ereignis wurde in den vergangenen Jahren zum Anlass genommen, um den Weihnachtsverkauf in der Stadt mit einer langen Einkaufsnacht zu «feiern». Dabei geht es nicht nur um das Einkaufen bis 22 Uhr, es geht vor allem um die festliche Stimmung in der Stadt. Unter dem Motto «Feuer und Flamme» werden sich die Ladengeschäfte im City- Märt, dem Einkaufszentrum in der Altstadt, und die Fachgeschäfte in der Innenstadt einiges einfallen lassen, um die Besucherinnen und Besucher mit Herz und Freude zu empfangen.

Weihnachtsmarkt am Graben
Vreni und Luigi Langone aus Sarmenstorf haben über Jahre als Marktfahrer am MAG teilgenommen. Sie wollen für Aarau etwas Gutes tun und haben einen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt, der dieses Jahr zum dritten Mal angeboten wird. Schon die Dauer des Weihnachtsmarktes in Aarau vom 29. November bis 15. Dezember ist eine Herausforderung. Um die Präsenzzeiten zu vereinfachen wurden den Ausstellern drei Etappen ermöglicht. Im Graben werden über 20 Holzhäuschen platziert und von insgesamt über 30 Ausstellern belegt sein. Kunsthandwerk, Dekorationsmaterial, Weihnachtsschmuck, Geschenkartikel und auch Kulinarisches stehen im Angebot. Der Weihnachtsmarkt ist ausser am Montag, täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, am Night Shopping bis 22 Uhr. Mehr Informationen gibt es auf der Website www.aarauinfo.ch/weihnachten.

Erfolgreicher Polizei-Grosseinsatz gegen Einbrecher im Aargau

Erfolgreicher Polizeieinsatz im Aargau gegen Einbrecher | Der Landanzeiger

In einer grossangelegten Aktion in der Nacht auf Freitag fahndeten Polizei und Grenzwache mit zahlreichen Einsatzkräften im ganzen Kanton nach Einbrechern. 14 Personen wurden festgenommen, zehn davon als mutmassliche Einbrecher.

Mit dem Ziel, Einbrüche zu verhindern und Täter zu fassen, führt die Kantonspolizei auch dieses Jahr wieder Fahndungsaktionen durch. Eine davon fand am Freitag, 15. November, statt.

Das Grossaufgebot der Kantonspolizei Aargau mit rund 130 PolizistInnen wurde verstärkt durch Patrouillen von Grenzwachtkorps, Regionalpolizeien und Transportpolizei SBB. Die Aktion dauerte vom frühen Nachmittag bis in die späte Nacht. Sie umfasste Verkehrskontrollen an Autobahnausfahrten und entlang wichtiger Verkehrsachsen. Dazu kamen Personenkontrollen an sogenannten «Hotspots» wie etwa an Bahnhöfen. Auch hielt die Polizei in Wohngebieten Ausschau nach verdächtigen Personen.

Im Einsatz stand auch ein Helikopter der Kantonspolizei Zürich, der mit Wärmebildkamera ausgerüstet die Aktion aus der Luft unterstützte.

Die intensiven Anstrengungen haben sich gelohnt, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. So kann sie die Festnahme von zehn mutmasslichen Einbrechern verzeichnen. Dazu kommen vier festgenommene Personen, die im Fahndungsregister ausgeschrieben waren.

Zusätzlich kontrollierte die Polizei auch die Fahrfähigkeit der Lenker. Dabei zog sie deren sieben aus dem Verkehr, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Weitere zwei Lenker waren ohne Führerausweises unterwegs. Sechs Personen wurden wegen Drogenbesitzes und -konsums verzeigt. Schliesslich resultierten rund 90 Ordnungsbussen wegen verschiedener geringfügiger Verkehrsdelikte.

Erstmals 400’000 Autos im Aargau

Erstmals 400'000 Autos im Aargau | Der Landanzeiger

Grün wählen scheint momentan in zu sein – Auto fahren aber weiterhin auch. Im Aargau hat die Zahl der Motorfahrzeuge in diesem Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 563’174 Fahrzeuge sind registriert, davon über 400’000 Personenwagen.

Der Motorisierungsgrad bleibt seit 2016 nahezu unverändert. Er pendelte sich zwischen 587 und 588 Personenwagen pro 1000 EinwohnerInnen ein. Die Anzahl an Gas-, Elektro oder Hybrid- Fahrzeugen stieg um 2,9 Prozent auf 12’604.

Baustart erfolgt – Eröffnung Ende 2021

Rückbau-Beginn Pont Neuf in Aarau | Der Landanzeiger

Im Beisein von Vertretern des Kantons, der Stadt Aarau, Projektbeteiligten und Anwohnenden wurde gestern Nachmittag der offizielle Baustart für das kantonale Projekt der neuen Aarebrücke in Aarau gefeiert. Wenn die heutige «Kettenbrücke» abgerissen ist, beginnen die Neubauarbeiten für den Pont Neuf. Der Abschluss der Bauarbeiten ist voraussichtlich Ende 2021.

Nach viermonatigen Arbeiten an der Hilfsbrücke fand gestern Mittwoch der offizielle Baustart für die Hauptarbeiten der Aarebrücke in Aarau statt. Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, und Werner Schib, Vize Stadtpräsident der Stadt Aarau, begrüssten die Gäste. Mit der neuen Brücke soll der wichtige Aareübergang, der täglich rund 22’000 Fahrzeuge und 600 Busse über die Aare führt, für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt werden.

Architekturstudie "Pont Neuf" Aarau | Der Landanzeiger
So soll die neue Aare-Brücke «Pont Neuf» ab 2021 aussehen

Bevor die im Jahr 1949 erbaute Aarebrücke zurückgebaut wird, sind Vorbereitungsarbeiten an den Widerlagern nötig. Die Bereiche zwischen den beiden Brücken müssen vorgängig provisorisch so gebaut werden, damit die Verkehrsbeziehungen über die Aare stets im vollen Umfang zur Verfügung stehen. Nach den Vorbereitungen werden Schüttungen in der Aare getätigt, um die bestehende Brücke abzubrechen.

Wo Schüttungen wegen des Tiefgangs der Aare nicht möglich sind, werden Pontons zum Einsatz kommen. Sobald die heutige Aarebrücke zurückgebaut ist, können voraussichtlich im Frühjahr 2020 die Arbeiten für die neue Aarebrücke beginnen.

Zehn Jahre vom Wettbewerb bis zum Baustart
Im Jahre 2009 startete der Kanton Aargau zusammen mit der Stadt Aarau einen Projektwettbewerb. 21 Projektideen wurden eingereicht. Von der Jury zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde das Projekt Pont Neuf (erarbeitet von der Ingenieurgemeinschaft Pont Neuf: Walter Mory Maier Ingenieure, Christ Gantenbein Architekten, August Künzel Landschaftsarchitekten).

Die legendäre Kettenbrücke Aarau | Der Landanzeiger
Die legendäre Kettenbrücke wurde 1851 eröffnet und 1948 abgerissen
(Bild: Leo Wehrli/Bildarchiv ETH)

Zehn Jahre wurde das Projekt durch die verschiedenen Projektstadien geführt, bis im August 2017 die Rechtskraft erlangt werden konnte.
Am 7. Juli 2019 startete der Kanton mit den Arbeiten für die Hilfsbrücke, die während den Hauptarbeiten den Verkehr sicher über die Aare führt. Der Abschluss der Bauarbeiten wird per Ende 2021 terminiert.

Bund, Kanton und Gemeinde beteiligen sich an den Kosten
Die Gesamtkosten für das Projekt Pont Neuf belaufen sich auf 32,89 Millionen Franken. Daran beteiligt sich die Stadt Aarau mit 9,87 Millionen Franken, auf den Kanton entfallen 23,02 Millionen Franken. Der Bund hat für den Neubau Pont Neuf einen Beitrag in der Höhe von rund 3,3 Millionen Franken aus dem Agglomerationsprogramm AareLand gesprochen.

Die Ausführung der Bauarbeiten konnten der ARGE Kettenbrücke vergeben werden – bestehend aus Implenia in Buchs, Rothpletz, Lienhard + Cie in Aarau, Meier Jäggi in Zofingen. Die ARGE Kettenbrücke konnte bereits mit dem Bau der Hilfsbrücke beauftragt werden. Für den Bau der Hilfsbrücke und für den Bau der neuen Aarebrücke wurden zwei unabhängige Submissionsverfahren durch die Bauherrschaft lanciert.

Weitere Details zur Brücke finden Sie hier: www.ag.ch/pontneuf