Madame Frigo in Aarau | Der Landanzeiger
In den Aarauer Kühlschrank soll Leben kommen – bringen und holen von Lebensmitteln ist angesagt
Madame Frigo

Aarau erhält einen öffentlichen Kühlschrank

Was in Bern an neun Standorten und in zahlreichen anderen Schweizer Städten funktioniert, hält nun auch in Aarau Einzug. Der öffentliche Kühlschrank, mit Standort in der Kirchgasse, soll helfen wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu schützen.

Pro Person landen in der Schweiz im Schnitt jeden Tag 320 Gramm Lebensmittel im Müll. Für beinahe die Hälfte dieser Menge sind Privathaushalte verantwortlich. Um möglichst viele Lebensmittel zu retten, haben zwei Studentinnen 2014 das Projekt Madame Frigo ins Leben gerufen: Gemeinschaftskühlschränke welche allen Interessierten als Austauschplattformen zur Verfügung stehen. Hier kann man jederzeit geniessbare Lebensmittel, die die nicht mehr konsumiert werden, ins Kühlfach legen. Und natürlich auch selbst Produkte mit nach Hause nehmen.

Für die Kühlschränke ist jeweils eine Privatperson aus dem Quartier verantwortlich. «Dieses freiwillige Engagement macht das Projekt erst möglich», betonen die Verantwortlichen. Ein eigenes kreiertes Kühlschrankhäuschen mit integriertem Fach für Nicht-Kühlprodukte machen die Madame Frigo-Standorte sofort sichtbar. Der Aarauer Kühlschrank steht neben der «Garasch» an der Kirchgasse in Richtung Adelbändli.

Was in den Kühlschrank darf ist vor Ort beschrieben: erlaubt sind neben Obst, Gemüse und Brot auch nicht-alkoholische Getränke sowie Produkte, die höchstens das Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht aber das Verbrauchsdatum erreicht haben. Fleisch, Fisch, alkoholische Getränke, Gekochtes und bereits geöffnete Lebensmittel gehören nicht in den neuen Aarauer Gemeinschaftskühlschrank. Weitere Informationen sind auf www.madamefrigo.ch erhältlich.

Text & Bild: zVg
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