Spielmacher fällt länger aus

Bittere Diagnose für Spielmacher Sergio Muggli und den HSC Suhr Aarau: Der 26-jährige Rückraumspieler erlitt im Meisterschaftsspiel gegen Pfadi Winterthur vom vergangenen Mittwoch einen Meniskusschaden im linken Knie und wird dem NLA-Team des HSC Suhr Aarau damit leider mindestens drei Monate fehlen. Dies diagnostizierte Mannschaftsarzt Dr. Lukas Weisskopf, einer der führenden Sportärzte der Schweiz, nach einer MRT-Untersuchung im Altius Swiss Sportmed Center in Rheinfelden. Er hat Muggli am Freitag operiert und wird ihn durch die Rehabilitation begleiten. Sportchef Mike Conde sagt: «Der Ausfall von Sergio Muggli trifft uns schwer. Das Verletzungspech in dieser Saison besorgt uns sehr. Sergio und all unsere weiteren, verletzten Spieler können auf unsere vollste Unterstützung zählen. Wir wissen sie alle bei unserem Mannschaftsarzt Dr. Lukas Weisskopf und dessen Team des Altius Swiss Sportmed Centers ebenso in den allerbesten Händen wie bei unserem Physiotherapie- Partner Physiotherapie Mitteldorf, Buchs um Jürg Merz.» Der HSC Suhr Aarau wünscht Sergio Muggli und all seinen weiteren, verletzten Spielern viel Kraft sowie eine baldige Genesung und wird ihnen auf ihren Wegen zurück aufs Spielfeld alle Unterstützung und Zeit geben. Als HSC-Familie gilt es nun, noch näher zusammen zu rücken, um die kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung fortzusetzen sowie die ebenso ambitionierten wie berechtigten Ziele zu erreichen.

Sebastian Häfelis durchzogene Saison

Nach seiner ersten Outdoor-Kartsaison 2018, bei welcher Sebastian Häfeli (18) schon einige beachtliche Erfolge realisieren konnte, nahm er sich für die Saison 2019 viel vor. Der Kölliker wollte noch besser fahren und wenn möglich, bereits um den Schweizermeister-Titel kämpfen. Dieses Jahr standen alle sechs Meisterschaftsrennen auf seinem Programm. Die Rennen fanden in Italien, Frankreich und der Schweiz statt. Das 1. Rennen fand am 30. März in Pavia (It) statt. Sebastian kannte diese Strecke nicht, also seine Première auf dieser Rennbahn. Er fand sich schnell gut zurecht, konnte aber leider nicht mit den schnellsten mithalten, musste im hinteren Drittel starten und konnte sich bedauerlicherweise auch nicht nach vorne arbeiten. Ein ernüchterndes Resultat, wollte er doch vorne mitfahren. Auch bei den nächsten zwei Rennen in Château Gaillard (F) und auf seiner Heimstrecke in Wohlen (CH) kam er nicht richtig auf Touren. Etwas stimmte nicht mit seinem Rennkart. Nach diesen Rennen wurde das Kart durchgecheckt. Es stellte sich heraus, dass das ganze Chassis verzogen war. Diese Beschädigung war auf einen Unfall während eines Rennens mit dem Kartclub zurückzuführen. Das Chassis musste komplett ersetzt werden, da sich das andere nicht mehr richten liess. Mit neuem Chassis und neuem Elan wollte er nun wieder angreifen. Das nächste Rennen fand in Mirecourt (F) statt, eine seiner Lieblingsstrecken. Er freute sich auf das Rennen, erreichte er dort im Vorjahr den guten 5. Platz. Leider war die Enttäuschung nach der Qualifikation wieder gross, der Abstand zur Spitze war erneut enorm. Die Pechserie setzte sich leider auch in den letzten zwei Rennen in Levier (F) und Lignières Sebastian Häfeli hofft auf eine bessere Saison 2020 (CH) fort. Er versuchte alles, um mit den Spitzenfahrern mitzuhalten, was leider nicht nach Wunsch gelang. Mit einer besseren Beschleunigung und einer höheren Höchstgeschwindigkeit haben die Spitzenfahrer den übrigen Fahrern bis zu einer Sekunde pro Runde abgenommen. Niemand wusste genau, woran das gelegen hatte. Es standen nur Vermutungen im Raum.

Sebastian Häfeli hofft auf eine bessere Saison 2020

In der Saison 2020 wird sich Sebastian gezielt auf einzelne Rennen vorbereiten und nicht die ganze Meisterschaft mitfahren. Training und Coaching stehen im Vordergrund. Mit diesen Massnahmen will er wieder vorne mithalten können und wenn alles optimal läuft, vielleicht auch einen Platz unter den ersten drei erreichen.

So farbig waren der Black Friday und das Night Shopping

Am 29. November trafen zwei Top- Ereignisse zusammen: der Black Friday und das Night Shopping. Entsprechend hoch war auch die Anzahl der shoppingbegeisterten Besucherinnen und Besucher, die von den zahlreichen Schnäppchenangeboten der City- Märt-Geschäfte profitierten. Die von so viel Leben erfüllte Mall erstrahlte auch erstmals in dieser Saison im war- Die Adventszeit im City-Märt ist eingeläutet. Ein Event ist dabei schon Tradition: Am Mittwoch, 27. November fand das Lebkuchen-Herzen-Verzieren bei Jaisli-Beck statt. Dabei haben sich die Kleinen einmal mehr als grosse Confiseure erwiesen. Der Lebkuchen-Event von Jaisli-Beck in der Mall wird alljährlich von den Jaisli-Lernenden durchgeführt und ist schon zur liebgewordenen Tradition im Aarauer Weihnachtsprogramm geworden. lingen und dem gemeinsamen Mittagessen im Traditionshaus Café Sommer steht Zeit zur freien Verfügung. Der Besuch des Reutlinger Weihnachtsmarktes ist ein besonderes Erlebnis und zahlreiche Geschäfte in unmittelbarer Nähe laden zudem zum Bummeln und Einkaufen ein. Um ca. 20.15 Uhr trifft der Bus wieder in Aarau ein. Für Informationen besuchen Sie www. aarauinfo.ch/weihnachtsmarkt-reutlingen. Für telefonische Auskünfte wählen Sie: 062 834 10 34. Eine Anmeldung ist noch bis am 10. Dezember möglich. men Lichterglanz der Weihnachtsbeleuchtung. Der 29. November 2019 war aber weit mehr als eine Schnäppchenjagd, sondern vor allem auch ein toller Event. Ab 20.30 Uhr versetzte der Rock-Enten-Chor die Mall in Party- Stimmung, und an der Bäcker-Bar traf man sich auf ein Gratis-Getränk. Kurzum: Ein Abend zum Freuen und Geniessen.

Drei Forstregionen planen den Zusammenschluss

Zwischen 2021 und 2025 gehen die Förster der Forstbetriebe Oberes Suhrental, Muhen-Hirschthal-Holziken und Leerau-Rued in Pension. Die elf betroffenen Ortsbürgergemeinden prüfen neue Strukturen: Der zukünftige Forstbetrieb soll zwei Förster und einen Standort haben. Bis Mitte Dezember müssen die beteiligten Gemeinden einen Grundsatzentscheid fällen.

Ende 2021 geht Martin Leu, Förster des Forstbetriebs Oberes Suhrental, in Pension. Urs Gsell, Förster des Forstbetriebs Muhen-Hirschthal-Holziken, folgt ihm 2024. 2025 wird Daniel Zehnder, Förster des Forstbetriebs Leerau-Rued pensioniert. Die drei Forstbetriebe nutzen diese Ausgangslage als Chance und hinterfragen die aktuellen forstbetrieblichen Strukturen. «Die betroffenen Waldeigentümer der elf Gemeinden prüfen einen schlagkräftigen und robusten Forstbetrieb mit interessanten Arbeitsplätzen», das schreibt eine Arbeitsgruppe mit Vertreten der drei Forstbetriebe in einer Mitteilung.

Die drei Forstbetriebe haben einen Bericht erarbeiten lassen: darin wird unter anderem abgeklärt, ob es einen oder zwei Betriebe benötigen würde, welches die optimale Rechtsform ist, wie ein künftiges Organigramm aussehen soll, welche Variante am betriebswirtschaftlichsten ist und wo ein gemeinsamer Forstwerkhof stehen könnte.

Betrieb mit zwei Förstern
Die zukunftsfähigste Betriebsstruktur bestehe aus einem Betrieb mit gut 2100 Hektaren Wald und zwei ausgebildeten Förstern an der Spitze, schreibt Theo Kern, Projektverfasser und Geschäftsführer WaldAargau. Er wurde von den drei Forstbetrieben, nach einem Evaluationsverfahren, mit dem Projekt beauftragt. Bei den Maschinisten und Forstwarten sind ebenfalls zwei Gruppen mit 3 bis 4 Mitarbeitern vorgesehen. In einem Betrieb dieser Grösse können die Mitarbeitenden vermehrt nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden, schreibt der Projektverfasser weiter. Fehlen Mitarbeiter aufgrund von Ferien, Militär oder Aus- und Weiterbildung, so könne mit der Zusammenlegung Stellvertretungen auf allen Stufen sichergestellt werden. Diesem Betrieb können sich bei Bedarf weitere Gemeinden anschliessen. «Erste Nachbarschaftsbetriebe haben bereits Interesse bekundet, mehr aber noch nicht», sagt Gertud Müller, Präsidentin des Forstbetriebs Oberes Suhrental, im Gespräch mit dem Landanzeiger.

Als optimale Rechtsform für einen Forstbetrieb mit diesen Rahmenbedingungen sei eine selbständige öffentlich-rechtliche Gemeindeanstalt, schreibt Theo Kern in seiner Projektabklärung. Die Führungsstruktur kann so an die Bedürfnisse der Eigentümer angepasst werden. Eine schlanke Führungsstruktur sei möglich. Das Mitspracherecht könne entsprechend festgelegt werden. Eine Gemeindeanstalt könne auch selbständig in den Fahrzeugpark investieren.

Ein gemeinsamer Forstwerkhof
Die aktuellen Forstwerkhöfe in Kirchleerau, Staffelbach und Muhen sind zu klein für einen gemeinsamen Werkhof. Zudem können sie zum Teil nicht erweitert werden oder liegen am Rande des neuen geplanten Forstbetriebs. Für den Zusammenhalt des neunköpfigen Teams sei ein zentraler Standort wichtig. Der ehemalige Forstwerkhof der Gemeinde Schöftland wäre von der Lage her eine Variante. Theo Kern, Verfasser des Berichts, sagt zu diesem Standort: «Auch dieser ehemalige Forstwerkhof ist zu klein, das Ausbaupotential ist jedoch an diesem zentralen Standort vorhanden. » Kern empfiehlt zudem einen Neubau in einer Industriezone zu prüfen. Ein neuer Werkhof sei nicht viel teurer, könne aber die Bedürfnisse des neuen Betriebs optimal abdecken. Mit einem Neubau in der Industriezone sei die Investition abgesichert.

Neuer Forstbetrieb soll am 1. Januar 2022 starten
«Bis Mitte Dezember müssen die beteiligten Gemeinden ihren Grundsatzentscheid gefällt haben», sagt Gertrud Müller, Präsidentin Forstbetrieb Oberes Suhrental. Folgen die Gemeinden den Empfehlungen des Berichts, so werden bis im Sommer 2020 die nächsten Arbeiten in Angriff genommen. Es werde eine Betriebsstrategie ausgearbeitet und weitere Schritte zur Umsetzung in die Wege geleitet. Die Gemeinden können für die Wintergmeind 2020 die neue Anstaltsordnung traktandieren. «Die aktuelle Planung sieht vor, dass der neue Forstbetrieb per 1. Januar 2022 starten kann», sagt Gertrud Müller abschliessend.

Jetzt droht ein juristisches Hickhack

Die Holziker Stimmberechtigten haben an der Gmeind entschieden, dass das Glockengeläut weiterhin auch in der Nacht zu hören sein soll. Der Investor, der den Stein ins Rollen gebracht hat, kündigt nun an, rechtliche Schritte «durch alle gerichtlichen Instanzen » durchziehen zu wollen, wenn es sein müsse.

«So wie es ist, soll es bleiben » tönt es auf der einen Seite. Die anderen poltern über die «Ewiggestrigen ». So geschehen vor und während der Gemeindeversammlung in Holziken. Ursprünglich hat der Gemeinderat das Begehren der «Neue Wohnbau AG» gutgeheissen. Diese beantragte, dass das Glockengeläut auf dem Dach des alten Schulhauses während der gesetzlichen Ruhezeiten abgestellt wird. Die Investorin aus Baar (ZG) erstellt in unmittelbarer Nähe 42 Eigentumswohnungen. Gut die Hälfte davon ist reserviert oder verkauft, die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Nachdem sich in der Bevölkerung Widerstand formiert hat, liess der Gemeinderat an der «Gmeind» eine Konsultativabstimmung durchführen, nach deren Ausgang er sich richten werde (wir berichteten). Das Votum war eindeutig: 114 HolzikerInnen waren gegen eine Abschaltung, nur 52 dafür.

Josef Scherrer, dem die Neue Wohnbau AG gehört, sagt dazu: «Ich bin gewillt, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um die Abschaltung des Glockengeläuts während der im Polizeireglement festgelegten Ruhezeiten von 23 Uhr bis 06 Uhr durchzusetzen.» Scherrer sieht sich im Recht.

Scherrer: «Rechtliche Schritte»
Neben dem verbindlichen Reglement, gäbe es auch einen positiven Gemeinderatsbeschluss und ein Gutachten «das eindeutig besagt, dass die Immissionen zu hoch sind und wie jeder andere Lärm zu behandeln seien», sagt Josef Scherrer weiter. Zur Erinnerung: beim Glockenturm in Holziken handelt es sich nicht um eine Kirche und selbst bei einer Kirche gehört die Zeitangabe zum «weltlichen Geläut». Eine Abschaltung würde keine religiösen Bräuche verletzen. Der Gemeinderat kann in der Sache von sich aus entscheiden. «Ich habe nichts zu verbergen, alle Dokumente können eingesehen werden», erklärt Scherrer weiter und unterstreicht, dass er Wünschen der Gemeinde bezüglich Besucherparkplätzen oder einem Durchgangsrecht entgegengekommen sei. Er warte nun die schriftliche Bestätigung des Gemeinderates ab und werde alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, «wenn es sein muss, durch alle Instanzen ». Scherrer betont aber auch: «Ich bin an einer einvernehmlichen Lösung für alle Holziker und Holzikerinnen und auch für die zukünftigen Einwohner interessiert». Er bleibe weiterhin offen für Gespräche. Wer weiss, vielleicht ergibt sich ja doch noch eine bessere Lösung als ein juristisches und vor allem teures Hickhack.

Telefonkabinen: Ein Fall fürs Museum

Nach 138 Jahren ist Schluss: Die letzte Swisscom Telefonkabine hat den Weg ins Museum für Kommunikation in Bern angetreten.

Fast 60’000 Publifone hatte die Swisscom (früher PTT) vor 30 Jahren noch in Betrieb. Letzte Woche wurde die letzte in Baden abgebaut und ins Museum transportiert. In den letzten beiden Jahren hat Swisscom die letzten rund 3000 Publifone zurückgebaut. Rund 650 wurden umgenutzt, als Getränke- oder Snackautomaten, Defibrillatorstandorte, Bücherschränke oder Bars haben sie ein zweites Leben.

Juri Jaquemet, Kurator am Museum für Kommunikation, nahm das Geschenk gerne entgegen. «Die letzte Telefonkabine repräsentiert eine Art Festnetztelefonie-Leitfossil. Sie zeugt von einer Zeit, als die Telekommunikation noch nicht «mobil» war.» So erfüllt sie den Sammlungszweck aus einer nationalen Perspektive den Wandel der Kommunikation als Geschichte der Medien in ihrer Wechselwirkung mit der Gesellschaft zu dokumentieren.

Die letzte Telefonkabine kommt vorerst ins Depot, wird gereinigt, fotografiert und in der Sammlungsdatenbank erfasst. «In Zukunft wird sie sicher in einer Ausstellung zu sehen sein, damit sich auch Menschen mit Jahrgang 2019 später einmal etwas unter dem Begriff ‹Telefonkabine› vorstellen können», verspricht Juri Jaquemet.

BBA schafft 13 neue Hybridbusse an

Der Busbetrieb Aarau gehörte im Jahr 2013 zu den erste Busbetrieben des Landes, die eine grössere Flotte Hybridbusse anschaffte. Diese Fahrzeuge waren aber sehr störungsanfällig und werden nun durch 13 moderne Busse ersetzt. Die ersten sind schon im Einsatz.

Äusserlich sind die neuen Volvo-Busse kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Sogar die Akkus sind gleich gross, obwohl sie nun doppelte Leistung bringen. Im Innern gibt es einige Neuerungen. So sind die Sitze nun alle im BBA-Look, die Bildschirme sind neu ausgerichtet und es gibt USBSteckdosen, wo Mobiltelefone oder Computer aufgeladen werden können. Die Steckdosen hat die BBA nicht bestellt. «Sie gehören aber zur Standard- Ausrüstung der neuen Volvo-Busse», sagt BBA-Geschäftsführer Peter Baertschiger. «Bezahlen mussten wir sie nicht extra.»

Freuen sich auf den Einsatz der neuen Busse: Patrick Bortner (links), Leiter Fahrdienst, und Aeni Wiederkehr, Fahrdienstleiter
Bei den Jungen schon ein Renner: Die Strombuchse im Bus, um Mobiltelefone aufzuladen

Die neuen Volvo-Hybrid 7900H sind Normalbusse mit 12 Metern Länge, 31 Sitz- und 52 Stehplätzen und einem Rollstuhlplatz. «Noch haben wir keine Hybrid-Gelenkbusse», sagt VR-Präsident Peter Forster. «Die Anschaffung ist aber für 2022 geplant.» Dann sollen die 15 zurzeit vorhandenen Langbusse ersetzt werden.

300 Tonnen weniger CO2
«Wir sind sehr zufrieden mit der Hybridtechnik», sagt Peter Baertschiger, «sie hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und verbessert.» Mit Freude verkündete VRPräsident Peter Forster: «Wir sparen jährlich 150’000 Liter Diesel und verringern so den CO2-Ausstoss um 300 Tonnen.» Man hoffe, dass dank der modernen Technik diese Werte weiter gesteigert werden können. So planen die BBA für das nächste Jahr die erste Anschaffung reiner Elektrobusse. Diese sind aber rund doppelt so teuer wie Dieselbusse. Die 13 neu angeschafften Busse werden in der Regel auf den Linien 3, 4 und 6 eingesetzt. Sie kosten rund 4 Millionen Franken. Die BBA deckt das 55 Kilometer umfassende Liniennetz mit 37 Fahrzeugen ab und beschäftigt total 116 Mitarbeiter.

Ammann Heinz Gerber tritt zurück

Ammann Heinz Gerber | Der Landanzeiger

An der Sitzung vom 2. Dezember informierte Gemeindeammann Heinz Gerber den Gemeinderat über seine Demission als Gemeindeammann und Gemeinderat. Der Rücktritt erfolgt aus gesundheitlichen Gründen auf die Wahl eines Ersatzmitgliedes, spätestens auf den 31. Mai 2020.

Seit dem 1. Januar 2006 ist er im Gemeinderat und seit 1. Januar 2014 Gemeindeammann. Seine Ressorts sind Strategie, Personal/Verwaltung/Informatik, Polizei, Wasserversorgung, Forstwesen und er steht dem Wahlbüro vor.

Der Gemeinderat bedauert die Demission von Heinz Gerber sehr und ist sich bewusst, dass er ein engagiertes, in der Bevölkerung sehr beliebtes Ratsmitglied gehen lassen muss. Er dankt Heinz Gerber jetzt schon für seinen Einsatz für die Gemeinde Bottenwil und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Der 1. Wahlgang für die Ersatzwahl findet am 15. März 2020 statt.

Walliser Sternekoch neu am Herd des «Lutertätsch»

Wallisser Starkoch im Bad Lauterbach | Der Landanzeiger

Ein neuer Geschäftsführer soll dem legendären Landgasthof «Bad Lauterbach» oberhalb von Oftringen neues Leben einhauchen. Und dieser Geschäftsführer ist nicht irgendeiner, sondern der Sternekoch Daniel Pittet (42).

Der Walliser ist seit 27 Jahren erfolgreich in der Gastronomie unterwegs. Zuletzt war er für einige Monate im «Kreuz» in Egerkingen. Seine Lehre absolvierte er 1992, danach bildete er sich stets weiter, besuchte Wirte-, Hotel- und Barfachschule, liess sich in Sachen Wein belehren und war offen für Vieles.

Mehrere Jahre arbeitete er in renommierten Gasthäusern wie dem «Walliserhof» in Saas-Fee und dem «Zermatterhof» in Zermatt. 2003 eröffnete er sein eigenes Restaurant im Wallis und führte dies vier Jahre lang. Danach zog es ihn beispielsweise mit einem eigenen Foodtruck durch die Street-Food-Festivals der Schweiz oder er reiste im Nachtzug quer durch Deutschland, stets von der Faszination für die verschiedenen Aspekte der Gastronomie geleitet.

Nun ist er im «Lutertäsch» gelandet. Dort haben sich die Pächter vor Kurzem vom bisherigen Geschäftsführer getrennt. Daniel Pittet übernimmt per sofort. Er ist begeistert vom Bad Lauterbach. «Perfekt für Eventgastronomie», meint er und schwärmt gegenüber dem Reporter von regiolive.ch von den Räumlichkeiten, der riesigen Bar mit Tanzfläche und der grandiosen Terrasse. Er werde im kleinsten der drei Gasträume auch gehobene Gastronomie anbieten, «weiss gedeckt», verspricht Daniel Pittet, und eine separate Fondue- und Raclette-Stube werde es auch geben mit hauseigenem Käse.

Bis alles so weit sei, wie er sich das vorstelle, dauere es aber noch eine Weile. «Kommt doch in ein paar Wochen wieder», sagte er dem Reporter, «dann seht ihr, wovon er spreche. » Der Sternekoch steht aber bereits ab sofort am Herd des «Lutertäschs» und freut sich auf neue Gäste.

Kontakt

Landgasthof Bad Lauterbach
Lauterbachstrasse 14
4665 Oftringen
Telefon 079 470 62 26
www.landgasthofbadlauterbach.ch

Öffnungszeiten

Restaurant
Mi-Sa 8.00–22.00 Uhr
So 10.00–18.00 Uhr
Mo-Di geschlossen

Bar/Dancing
Do 22.00–24.00 Uhr
Fr-Sa 22.00-2.00 Uhr