VP-Präsident Peter Forster (links) und Geschäftsführer Peter Baertschiger vor einem der 13 neuen Volvo-Hybridbusse

BBA schafft 13 neue Hybridbusse an

Der Busbetrieb Aarau gehörte im Jahr 2013 zu den erste Busbetrieben des Landes, die eine grössere Flotte Hybridbusse anschaffte. Diese Fahrzeuge waren aber sehr störungsanfällig und werden nun durch 13 moderne Busse ersetzt. Die ersten sind schon im Einsatz.

Äusserlich sind die neuen Volvo-Busse kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Sogar die Akkus sind gleich gross, obwohl sie nun doppelte Leistung bringen. Im Innern gibt es einige Neuerungen. So sind die Sitze nun alle im BBA-Look, die Bildschirme sind neu ausgerichtet und es gibt USBSteckdosen, wo Mobiltelefone oder Computer aufgeladen werden können. Die Steckdosen hat die BBA nicht bestellt. «Sie gehören aber zur Standard- Ausrüstung der neuen Volvo-Busse», sagt BBA-Geschäftsführer Peter Baertschiger. «Bezahlen mussten wir sie nicht extra.»

Freuen sich auf den Einsatz der neuen Busse: Patrick Bortner (links), Leiter Fahrdienst, und Aeni Wiederkehr, Fahrdienstleiter
Bei den Jungen schon ein Renner: Die Strombuchse im Bus, um Mobiltelefone aufzuladen

Die neuen Volvo-Hybrid 7900H sind Normalbusse mit 12 Metern Länge, 31 Sitz- und 52 Stehplätzen und einem Rollstuhlplatz. «Noch haben wir keine Hybrid-Gelenkbusse», sagt VR-Präsident Peter Forster. «Die Anschaffung ist aber für 2022 geplant.» Dann sollen die 15 zurzeit vorhandenen Langbusse ersetzt werden.

300 Tonnen weniger CO2
«Wir sind sehr zufrieden mit der Hybridtechnik», sagt Peter Baertschiger, «sie hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und verbessert.» Mit Freude verkündete VRPräsident Peter Forster: «Wir sparen jährlich 150’000 Liter Diesel und verringern so den CO2-Ausstoss um 300 Tonnen.» Man hoffe, dass dank der modernen Technik diese Werte weiter gesteigert werden können. So planen die BBA für das nächste Jahr die erste Anschaffung reiner Elektrobusse. Diese sind aber rund doppelt so teuer wie Dieselbusse. Die 13 neu angeschafften Busse werden in der Regel auf den Linien 3, 4 und 6 eingesetzt. Sie kosten rund 4 Millionen Franken. Die BBA deckt das 55 Kilometer umfassende Liniennetz mit 37 Fahrzeugen ab und beschäftigt total 116 Mitarbeiter.

Text & Bild: RAN
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