Naturereignisse erschweren Planung

Forstbetrieb Jura | Der Landanzeiger

Der Forstbetrieb Jura unterzeichnete zusammen mit den zuständigen Behörden des Kantons Aargau den neuen Betriebsplan. In diesem wird geregelt, wie viel Holz über die nächsten fünfzehn Jahren in den Wäldern von Densbüren, Erlinsbach, Küttigen sowie dem Staatswald nachhaltig genutzt werden dürfen. So wurde die gesamte Waldfläche in 63 sogenannte «Bewirtschaftungseinheiten» unterteilt. In jeder dieser Einheiten wird alle sechs Jahre das Holz genutzt, welches in der Zwischenzeit herangewachsen ist. Dabei werden nur selektiv Bäume geerntet und keine flächigen Holzschläge durchgeführt. Für jede Einheit gibt es waldbauliche Ziele, die man in den kommenden Jahrzehnten erreichen will.

Anspruchsvolle Planung
«Trotz einer detaillierten Nutzungsplanung ist heute vermehrt mit Naturereignissen zu rechnen», so Martin Blattner, Leiter des Forstbetriebs Jura. Dies macht die Planung teils sehr anspruchsvoll. Starke Winde, Trockenheit und Borkenkäfer bereiten dem Wald in den letzten Jahren Sorgen. Aus diesen Gründen ist es wichtig, resistentere Baumarten bei der Waldbewirtschaftung zu fördern. Oftmals stehen jedoch genau diese Arten bei Reh und Gams zuoberst auf dem Speiseplan. Luchse, welche sich im Forstrevier bewegen, helfen somit aktiv bei der Bewirtschaftung des Waldes mit.

Rund ein Viertel wird der Natur überlassen
Im Betriebsplan wird auch geregelt, welche Waldgebiete der Natur überlassen werden. In diesen Wäldern wird der natürliche Zerfallsphase freien Lauf gelassen. Diese sogenannten Nutzungsverzichtsflächen machen rund -einen Viertel der betreuten Wälder aus. Sie sind wichtige Lebensräume für Pilze, Pflanzen und Tiere.

Obwohl der Forstbetrieb Jura rund 900 Hektaren Wald bewirtschaftet, ist der Forstbetrieb auf andere Arbeiten als die Holzernte angewiesen. Ein grosser Teil des Umsatzes wird durch Naturschutzarbeiten gemacht. Denn im Forstrevier gibt es eine Vielzahl von Gebieten, welche ökologisch sehr wertvoll sind. Auch die Pflege und Aufwertung dieser Lebensräume wird im neuen Betriebsplan behandelt.

«Frag de Landamme» mit Markus Dieth

Markus Dieth | Der Landanzeiger

Während seines Amtsjahrs als Landammann lädt Markus Dieth zusammen mit GastroAargau und fünf Aargauer Unternehmen zum traditionellen Landammann-Stammtisch ein. Gestartet wird am 27. Februar in Aarau.

Die Landammann-Stammtische ermöglichen einen offenen Austausch in ungezwungener Atmosphäre, um zu diskutieren und politisieren. «Ich möchte der Bevölkerung Red und Antwort stehen, ehrliche Worte entgegen nehmen sowie Anliegen und Bedürfnisse der Aargauer-
Innen hören», so Landammann und Finanzdirektor Dr. Markus Dieth. Deshalb heissen die diesjährigen Landammann-Stammtische «Frag de Landamme». Markus Dieth liegt es am Herzen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Deshalb wird er elf verschiedene Gesprächsrunden besuchen, um alle Regionen des Kantons abzudecken.

Durchführung bei Gastrobetrieben und Unternehmen
Die Landammann-Stammtische wurden 2011 in Zusammenarbeit mit GastroAargau ins Leben gerufen; sechs Stammtische werden auch dieses Jahr bei Gastrobetrieben durchgeführt. Zu den weiteren «Frag de Landamme»-Anlässen lädt Markus Dieth gemeinsam mit fünf Aargauer Unternehmen, unter anderem Bierbrauereien, ein. Markus Dieth freuMat sich auf viele interessante Begegnungen und Gespräche mit der Lokalbevölkerung.

Drei Stammtische im Landanzeiger-Gebiet
Der erste Landammann-Stammtisch mit Markus Dieth findet am Donnerstag, 27. Februar, von 19 bis 22 Uhr im Gasthof zum Schützen in Aarau statt. Zu dieser Veranstaltung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Die weiteren «Frag de Land-amme»-Anlässe finden an folgenden Daten und Orten statt: Mittwoch,
9. September, 19 bis 22 Uhr, Gasthaus Bären, Kölliken und am Dienstag, 13. Oktober, 19 bis 22 Uhr, Cafina AG, Hunzenschwil; 19. März in Abtwil; 27. April in Leuggern; 26. Mai in Brugg; 9. Juni in Beinwil am See; 1. Juli in Baden; 12. August in Villmergen; 27. August in Stein und am 18. November in Rheinfelden. Landammann Markus Dieth und seine elf Gastgeberinnen und Gastgeber freuen sich auf interessante Gespräche mit vielen Gästen.

Komitee fordert «zeitgemässe Schulführung»

Komitee für eine «zeitgemässe Schulführung» | Der Landanzeiger

Die Volksschule im Aargau brauche eine «zeitgemässe Führung». Mit dieser Botschaft wirbt ein überparteiliches Komitee für den Umbau der Führungsstruktur und die Abschaffung der Schulpflegen. Das Volk entscheidet am 17. Mai.

Vor 14 Jahren seien die professionellen Schulleitungen eingeführt worden, die heute alle operativen Tätigkeiten wahrnehmen würden, sagte SP-Gossrat Thomas Leitch vor den Medien in Aarau. Der Schulpflege verblieben strategische Aufgaben, die genauso gut vom Gemeinderat übernommen werden könnten. Die Schulpflege sei nicht mehr notwendig. Daher solle man nicht an überholten Strukturen festhalten, hielt FDP-Grossrätin Sabina Freiermuth fest. Die heutige Führungsstruktur mit Schulleitung, Gemeinderat und Schulpflege sei schwerfällig, betonte Ruth Müri, Grossrätin der Grünen und Stadträtin in Baden. In der Praxis könne es durchaus gut funktionieren. Es bestünden jedoch Konfliktpotentiale. Mit der neuen Struktur würden die Entscheidungswege kürzer und effizienter, sagte CVP-Grossrat Alfons Kaufmann. Bei grösseren Schulen könne der Gemeinderat eine Kommission einsetzen, um sich unterstützten zu lassen. Es sei wichtig, dass der Gemeinderat, der über die Schulstrategie befinde, auch über die Finanzen entscheiden könne, betonte GLP-Grossrat Dominik Peter. Die neue Führungsstrukturen stellten für die Schulen im Aargau einen Mehrwert dar, hielt SVP-Grossrätin Michaela Huser fest. Es gehe um einen wichtigen Schritt in Richtung effiziente und zeitgemässe Schulführung.

Die Gemeinderäte sollen künftig für die strategischen Fragen und die Finanzen der Schulen vor Ort verantwortlich sein. Die Schulleitungen sind ja schon seit vielen Jahren für die operative Führung der Schule zuständig.

Die traditionellen Schulpflegen führen pro Jahr zu Aufwendungen von 6,5 Millionen Franken. Dieses Geld soll künftig für die Schulen vor Ort eingesetzt werden. Und die Schulleitungen erhalten für ihre Mehrarbeit eine durchschnittliche Pensenerhöhung von 10 Prozent. Das führt zu Kosten von 4,76 Millionen Franken pro Jahr.

Das Volk entscheidet am 17. Mai über eine Änderung der Kantonsverfassung und über das geänderte Schulgesetz. Der Grosse Rat stimmte beiden Vorlagen mit grosser Mehrheit zu.

Die Gegner der Vorlage informieren am 3. März in Aarau. 

Feine Gerstensuppe gekocht

Gerstensuppe in Staffelbach | Der Landanzeiger

Wie die Zeit doch vergeht. Dora Keist sagte das nicht ohne Stolz. Das ganze Staffelbacher Suppenkochteam freut sich bereits zum 22. Mal über die Gäste, die sich die feine Gerstensuppe, das selbstgebackene «Buurebrot» und die vielen «gluschtig» machenden Desserts etwas kosten lassen. Auffallend war in diesem Jahr, dass doch einige bisher noch nie gesehenen Gäste den Weg in den Gemeindesaal fanden. Dies freut das Suppenkochteam ganz besonders. «So können wir auch in diesem Jahr einen schönen Betrag an die Mission am Nil überweisen», so Dora Keist.

Nebenwirkungen waren garantiert

Turnerabend Holziken 2020 | Der Landanzeiger

Das Drehbuch der Turnerabende Holziken versprach garantierte Nebenwirkungen während und nach der Vorstellung. Die Holziker hielten ihr Versprechen.

Es ist eine bekannte Tatsache: krank sein, ist nicht lustig. Was sich der Turnverein Holziken zu diesem Thema einfallen liess dagegen schon. Es soll hier nicht zu viel verraten werden. Ganz einfach, weil die angesagten Nebenwirkungen auch noch bei der Vorführung vom kommenden Samstag, 22. Februar, wirken sollen. Mit einer der Nebenwirkungen war sicher das Lachen gemeint. In der kleinen Arztpraxis neben der Bühne spielten sich herrliche Dinge ab. So ist nun klar: Wenn der Arzt einen Patienten dazu auffordert, beim nächsten Termin seinen Stuhl mitzubringen, sollte der besagte Patient nicht seine eigenen und noch weniger die Möbel des Nachbars in die Praxis mitschleppen. Die Sketchtruppe sorgte mit fein gemachten Sketches für viele Lacher in der Halle. Aber auch turnerisch und tänzerisch wurde viel geboten: Schnupfen, Tanzfieber, Schoggientzug und «Musizin» hiessen die Reigen, mit denen die ganz Kleinen der Holziker Turnerfamilie einen gelungenen Einstieg schafften.

Die Pulsfrequenz steigt Wenn die 14 Damen der Damenriege an einem senkrechtstehenden, zirka 6 Meter hohen Turngerät gleichzeitig Turnen, dann ist ein erhöhter Puls bei den Turnerinnen und dem Publikum garantiert. Bei den Turnerinnen wegen den kräfteraubenden und anstrengenden Posen, beim Publikum zuerst wegen dem Luftanhalten und später beim Applaudieren. Bis zur Pause hatte das Publikum bereits 7 verschiedene Reigen und einige Intermezzos der Sketchtruppe geniessen können. Fit im Alter hiess der 9. Reigen, vorgeführt von der Frauenriege. Die Tasse Hanftee, die sie vor ihrem Auftritt gereicht bekamen, wirkte Wunder, liess sie aufleben, ihre Gehstöcke in die Ecke stellen und mit viel Schwung einen besonders engagierten Tanz zeigen. Dann war ja noch die Sache mit den Nebenwirkungen. Die Sticheleien, welche die Holziker in Richtung ihrer Nachbarn von Uerkheim und Kölliken richteten, dürften nicht ohne Antworten von den Betroffenen bleiben. 

Nero, Napoleon und eine geldgierige Frau

Spiel- und Theatergruppe Bottenwil | Der Landanzeiger

Die Spiel- und Theatergruppe Bottenwil hat für ihr neuestes Bühnenprojekt in die Vollen gegriffen. Nicht weniger als 15 Schauspieler standen am Samstagabend für die Premiere der Krimikomödie von Christine Steinwasser «Mörderstund isch ungsund», auf der Bühne. Die Regie führt Kari Roth. Der Vorhang fällt und man erhält Einblick in ein schon etwas in die Jahre gekommenes Schloss. Der Schlossherr Heinrich von Wyl sitzt vor seiner Buchhaltung, die ihn nicht besonders erheitert. Mit im Raum ist auch seine Partnerin Dr. Franziska Kümmerli.

Dann gehts richtig los. Nacheinander kommen der Kaiser Nero, Napoleon, Lucretia Borgia, Agatha Christie und zu guter Letzt auch noch der sehr lautstarke Hunnenkönig Attila in den Raum. Wie es in dieser Geschichte weitergeht, soll nicht verraten werden. Nur soviel sei gesagt: Die Premiere ist geglückt und wer selber herausfinden möchte, wer der Mörder ist, kann dies am Freitag, 21. Februar, 20.00 Uhr am Samstag, 22. Februar, 20.00 Uhr und am Sonntag, 23. Februar, 14.00 Uhr in der Turnhalle Bottenwil machen.

Silvan Wicki Schweizermeister über 60 m

Silvan Wicki | Der Landanzeiger

Mit einer Zeit von 6.62 Sek. holt sich Silvan Wicki den 60 m-Schweizermeistertitel. Für den Sprinter des BTV Aarau bedeutet diese Zeit nicht nur persönliche Bestleistung, sondern auch Platz vier auf der ewigen Schweizer Bestenliste über 60 m und Kantonal- und Vereinsrekord über 60 m. Über die 60 m Hürden weiss Anna Archidiacono zu überzeugen. Mit ihrer Leistung läuft sie auf Platz 5 im Hürdenfinal.

Bereits im Vorlauf meldet Silvan Wicki seine Titelambitionen klar an. Mit 6.72 Sek. liefert er klar die schnellste Vorlaufzeit. Im Halbfinal kann sich Wicki mit 6.65 Sek. noch einmal steigern und egalisiert mit dieser Zeit seine bisherige Bestleistung. Im Final kommt es dann zum Showdown mit dem amtierenden Schweizerrekordhalter Pascal Mancini (FSG Estavayer-le-Lac) und dem Aufsteiger der Saison Maxime Baudraz (GG Bern). Im Ziel hiess der Sieger dann aber klar Silvan Wicki. Er distanziert Mancini und Baudraz um eine Zehntelsekunde. Mit der Leistung von 6.62 Sek. über 60 m reiht sich Silvan Wicki in der ewigen Schweizer Bestenliste auf Platz vier ein und bleibt nur zwei Hundertstel über dem Schweizerrekord von Pascal Mancini und Cédric Grand. Nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber in der letzten Saison meldet sich Silvan Wicki mit seinen Leistungen an der Hallen SM klar in der nationalen Sprintspitze zurück.

Archidiacono läuft auf Platz 5
Anna Archidiacono kann im Final über 60 m-Hürden ihre Saisonbestzeit verbessern und läuft mit 8.65 Sek. auf den fünften Platz. Dabei bleibt sie im Final nur einen Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung. Dank schnellen Zeiten im Vor- und Zwischenlauf bestätigt Archidiacono ihre gute Form und ihre Zugehörigkeit zur Schweizer Hürdenspitze.

Das neue Kasernenareal nimmt Form an

Neues Kasernenareal | Der Landanzeiger

Bis ins Jahr 2030 wird das Kasernenareal im Zentrum von Aarau noch vom Militär genutzt. Damit nach 2030 möglichst schnell mit der Umnutzung begonnen werden kann, planen Stadt und Kanton schon jetzt gemeinsam die Zukunft des Kasernenareals. Dafür wird ein Masterplan erarbeitet, der die von Kanton und Stadt gemeinsam angestrebte städtebauliche Entwicklungsstrategie für die Arealentwicklung Kaserne Aarau aufzeigt.

In drei Bänder eingeteilt
Im Masterplan wird das 4,7 Hektaren grosse Areal in drei Nutzungsbänder gegliedert: nördliches Band, mittleres Band und südliches Band. Zudem noch einmal in 13 Sektoren eingeteilt.

Im nördlichen Band (Sektoren A, B, C, D) stehen geschützte historische Bauten. Sie sollen optimal genutzt und -weiterentwickelt werden, Ergänzungsbauten südlich der Kaserne und des Trompeterhauses sind möglich. Vorwiegende Nutzungen sind Dienstleistungen, Hotellerie, Bildung, Gewerbe und Kultur und auch Wohnen (nicht abschliessend).

Das mittlere Band (Sektoren E, F, G, H, I) ist das Kerngebiet des Areals. Im Vordergrund stehen Mischnutzungen mit Wohnen und Arbeiten in hoher Dichte im Sinne eines Zentrumsgebiets.

Im südlichen Band (Sektoren J, K, L, M), wo auch die Reithalle steht, strebt man neben der Kultur Nutzungen wie Dienstleistungen, Gastronomie, Hotel und Bildung an. Auch hier ist Wohnen nicht ausgeschlossen.

Umgeben von Gebäuden findet auch die 4500 Quadratmeter grosse Piazza nördlich der Reithalle ihren Platz auf dem Kasernenareal. Die Nutzung der Piazza wird sehr vielfältig sein. Sie soll als attraktiver Begegnungsort und multifunktional bespielbarer Zentrumsplatz dienen.

Nicht autofrei, aber autoarm
Mit dem Ziel einer zentrumsgerechten Durchmischung wird ein Wohnanteil im Umfang von 25 bis 40 Prozent weiterverfolgt. Der Schwerpunkt im Bereich Wohnen wird dabei wohl im mittleren Band liegen. Die Hauptzugänge ins Areal erfolgen vom Bahnhof und der Laurenzenvorstadt über die Kasernenstrasse, sowie von der Igelweid (Westen) über den neuen Hauptweg zwischen den Sektoren E und J. Das Areal soll zwar nicht autofrei, aber zumindest autoarm werden. Gestützt auf die Testplanung werden im Masterplan drei Anschlussmöglichkeiten für neue Parkinganlagen bezeichnet: Anschluss bestehendes Kasernenparking, Anschluss Laurenzenvorstadt/Kasernenstrasse, Anschluss an Poststrasse.

Rückmeldungen zum Masterplan-Entwurf können bis am 10. März unter stadtbauamt@aarau.ch eingereicht werden. Nachdem der Masterplan überarbeitet wurde soll er Mitte 2020 dem Stadt- und Regierungsrat vorgelegt werden.

Start Umbau Alte Reithalle | Der Landanzeiger
Am Montag starteten die Bauarbeiten für 20 Millionen Franken teuren Umbau der Alten Reithalle. Dafür versammelten sich alle Projekt-Beteiligten seitens Stadt, seitens Kultur und seitens Bauarbeiten vor der Alten Reithalle. «Jetzt geht es endlich definitiv los», sagte Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker. In einer ersten Etappe erfolgen nun die Teil-Rückbau- und Aushubarbeiten, gefolgt von den Roharbeiten. Sie sollen Ende 2020 abgeschlossen sein. Die Eröffnung des Kulturhauses soll Mitte Oktober 2021 erfolgen.

Toni Lüscher ist neuer «Mister Fanzug»

Toni Lüscher | Der Landanzeiger

In der regionalen Fussball-Szene ist Toni Lüscher kein Unbekannter, aber sein Arbeitgeber sind die SBB. Mittlerweile übt er auf und neben den Gleisen den fünften Beruf aus. Lebenslanges Lernen, kann immer wieder neue Perspektiven eröffnen.

Toni Lüscher steht an seinem Pult im 4. Stock des Gebäudes direkt bei der Verzweigung des Zürcher Gleisfelds. Dort ist die Angebotssteuerung des Personenverkehrs untergebracht. Toni Lüscher hat in den bald 40 Dienstjahren bei den SBB viermal den Beruf gewechselt, drei Ausbildungen und mehr als doppelt so viele Weiterbildungen abgeschlossen. Lebenslanges Lernen, das im Zeitalter des permanenten Wandels in der Arbeitswelt Hochkonjunktur hat, ist für den Entfelder längst zur Gewohnheit geworden.

Vom Barrierenwärter zum Zugchef
Eigentlich hatte Toni Lüscher nach der Schule eine Lehre als Kondukteur machen wollen, doch es haperte mit der französischen Sprache. Die SBB engagierte ihn trotzdem. Er konnte sich in Aarau zum Betriebsangestellten ausbilden lassen. Der junge Mann arbeitete im Rangier- und Güterumschlag, im Stationsdienst, er war Barrierenwärter und lernte mit einem Schienentraktor zu fahren. Obwohl die Aufgaben abwechslungsreich waren, träumte er weiter von der Arbeit als Kondukteur.

Nachdem er seine Französischkenntnisse aufpoliert hatte, klappte es mit der Karriere als Kondukteur. Während zehn Jahren führte er im Regional- und Fernverkehr Billettkontrollen durch und betreute die Reisenden. Dann konnte er als Zugchef Verantwortung für die Fahrdienste übernehmen und als Fachlehrer mithelfen, das angehende Zugpersonal auszubilden.

Nach fünfzehn Jahren auf den Schienen wollte Toni Lüscher die Zugreisenden von einer anderen Seite kennen lernen. Er absolvierte eine Ausbildung im Verkauf und wurde Betriebssekretär im Bahnhof Aarau. Er beriet die Kunden am Schalter. Wiederum eine vielschichtige Tätigkeit und verantwortungsvolle Funktion. Aber er wusste schon bald: «Hier werde ich nicht pensioniert.»

Die Chance zu einem Wechsel kam nach drei Jahren. Um bei ausserordentlichen Situationen und Betriebsstörungen den Reisenden im Bahnhof besser beistehen zu können, machte Toni Lüscher ein Stage beim Ereignismanagement. Die «Schnupperlehre» war auf ein halbes Jahr ausgelegt, aber Toni fand derart Gefallen an der Aufgabe, dass er nicht mehr an den Schalter zurückkehrte.

YB und FC Basel als Hauptkunden
Der Entscheid der Bereichsleitung, im Ereignismanagement den Schichtbetrieb wieder einzuführen, liess Toni Lüscher etwas mehr als drei Jahre später nach einer nächsten Veränderung Ausschau halten. Diese bot sich bei der Angebotssteuerung des Personenverkehrs in Zürich. Seit acht Jahren sind die Planung und Organisation von Charterfahrten, Spezialanlässen, Lok- und Zugtaufen sowie Fahrten mit historischem Rollmaterial – kurzum alles, was nicht im Fahrplan vorkommt – sein Metier.

Toni Lüschers Haupttätigkeit gilt den Sonderzügen mit Fussballfans. Für drei bis fünf Spiele der obersten Liga organisiert er pro Runde die Hin- und Rückreise. Seine besten Kunden sind die Fangruppen von YB, FC Basel, FC St. Gallen, FC Luzern und FC Zürich. Was nach eingespielter Routine tönt, empfindet Toni als abwechslungsreich wie kaum einen seiner früheren Jobs. Die Koordination mit den Bestellern, die Vernetzung von Produktion, Bahnbetrieb und Personal verlangen ein gerüttelt Mass an Verhandlungsgeschick, Kreativität und Improvisation. Toni Lüscher führt diese Aufgabe gemeinsam mit dem Bereich Fanfahrten aus.

Toni Lüscher bezeichnet sich als jemanden, der Veränderung und Weiterentwicklung liebt. Juckt es ihn also nicht, ein nächstes Arbeitsfeld innerhalb der SBB ins Visier zu nehmen? «Ich habe zwar noch knapp zehn Berufsjahre vor mir. Aber meine Arbeit gefällt mir so gut, dass es mich im Moment nicht wegzieht», erklärt der neue «Mister Fanzug».

Demokratie im digitalen Zeitalter

Aarauer Demokratietage | Der Landanzeiger

An den Aarauer Demokratietagen (ADT) im März 2020 werden verschiedene Aspekte der digitalen Demokratie aufgegriffen. Nach einem Referat und einer Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen am 26. März stehen an der Tagung vom 27. März «digitalisierte Städte» und «Digita-les Lernen und Politische Bildung» auf dem Programm.

Den Auftakt macht der deutsche Medienwissenschaftler und populäre Buchautor Bernhard Pörksen mit dem Hauptvortrag über «Zwischen Fakt und Fake – die Macht der Lüge im digitalen Zeitalter» am Donnerstagabend (26. März). Ins Zentrum stellt er die Frage, ob Lügen und Falschinforma-tionen im digitalen Zeitalter zulasten von Fakten an Bedeutung gewonnen haben und inwieweit sich eine derartige Tendenz schädlich auf den (direkt-)demokratischen Willensbildungsprozess auswirkt. Pörksens Thesen werden anschliessend im Rahmen eines von der Fernsehjournalistin Patrizia Laeri moderierten Podiums mit Daniel Graf (Campaigner), Uwe Serdült (Leitung Digital-Democracy-Projekte Zentrum für Demokratie Aarau), Béatrice Wertli Meierhans (Präsidentin CVP Bern) und Laura Zimmermann (Co-Präsidentin Operation Libero) diskutiert.

Die wissenschaftliche Tagung am Freitag, 27. März, greift zwei spezifische Gesichtspunkte aus den zahlreichen Fragen heraus, die sich für die Demokratie im digitalen Zeitalter stellen. 

Am Vormittag behandeln PolitikwissenschaftlerInnen und RechtswissenschaftlerInnen in zwei Panels Erscheinungsformen und rechtliche Einordnung der so genannten Plattform-Wirtschaft oder Sharing Economy, die sich insbesondere in urbanen Regionen verbreitet. In den Blick genommen werden die Dienste Airbnb und Uber, welche die Städte zunehmend in digitalisierte Städte beziehungsweise Smart Cities verwandeln. Im ersten Panel werden aus politikwissenschaftlicher Sicht Fallstudien vorgestellt, anhand derer sich die Möglichkeiten und Probleme der aktuellen Plattform-Ökonomie aufzeigen lassen. Die dabei ebenfalls angesprochenen Regulierungsansätze diskutieren ExpertInnen im zweiten Panel aus rechtlicher Sicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob und inwieweit Gemeinden auf die weltweit operierenden Anbieter der Plattform-Wirtschaft regulatorisch zugreifen dürfen.

Die BBA testen neuen Elektrobus

BBA-Testbus | Der Landanzeiger

Die Emissionsfreiheit ist in aller Munde und auch die Busbetrieb Aarau AG möchte zukünftig ihre Fahrleistungen möglichst CO2-neutral produzieren. Der Start zu diesem Vorhaben erfolgt mit einem Versuchsbetrieb der voraussichtlich bis Ende April dauert..

Die Busbetrieb Aarau AG war 2013 landesweit der erste Busbetrieb, der mit 13 Fahrzeugen eine grössere Hybridbusflotte im Einsatz hatte, diese Fahrzeuge wurden 2019 durch eine weiterentwickelte Serie ersetzt.

Die Bemühungen um eine möglichst emissionsfreie Produktion der Fahrleistungen werden nun weitergetrieben. Bereits 2018 fanden die ersten ernsthaften Elektrobustestfahrten auf dem Netz der BBA statt. Die Erkenntnisse dieser Fahrten waren aber auf Grund der doch kurzen Einsatzzeiten und fehlenden Ladeinfrastrukturen eher gering.

Die Busbetrieb Aarau AG hat nun aber die Möglichkeit mit verschiedenen Partnern über eine längere Zeit den Einsatz eines Elektrobusses im Tagesbetrieb zu testen und wertvolle Erkenntnisse für die Ersatzanschaffung des nächsten Flottenteils zu erlangen.

Bieler Bus in Aarau unterwegs
Die Verkehrsbetriebe Biel vermieten den BBA einen fabrikneuen Gelenkelektrobus BGT-N2D des Schweizer Herstellers HESS aus Bellach. Dieses Fahrzeug wurde mit minimalen Anpassungen für das BBA-Streckennetz fit gemacht.

Der Bus wird an der provisorischen Ladestation mittels Opportunity Charging (Laden bei Gelegenheit) geladen. OppCharge ist ein europaweit verbreiteter Standard zum schnellen Unterwegs- und Gelegenheitsladen der Fahrzeugbatterie. Die Stromversorgung wird durch einen temporären Anschluss ans Netz der Eniwa sichergestellt, sodass jederzeit mit einer Leistung von bis zu 300kW geladen werden kann.

Parallel zum Versuch entwickelt die BBA ihr Elektrobuskonzept weiter und beantwortet für sich die grundlegenden Fragen, die sich beim Einsatz der neuen Technologie stellen. Zu klären gilt es insbesondere das Betriebs- und Einsatzkonzept, die Finanzierung, die Lademöglichkeiten und das Vorgehen bei der Beschaffung. Als nächste Schritte werden weitere Hersteller von Elektrobussen nach Aarau zu Vorführungen eingeladen.

Tag der offenen Tore
Aus Anlass des 60-Jahr-Jubiläum der Busbetrieb Aarau AG erhält die Bevölkerung am 25. April die Gelegenheit im Rahmen des «Tages der offenen Tore» einen Einblick über die Arbeit, die Leistungsfähigkeit und die Entwicklung der BBA zu erlangen.

Muhens «Svaboldstal» feiert

Kurt Rey | Der Landanzeiger

Im Jahr 1295, nur vier Jahre nach dem Rütlischwur, wurde das Schwabistal in Muhen erstmals urkundlich erwähnt. Der ehemalige Gemeindeammann Kurt Rey hat das Schriftstück im Staatsarchiv in Bern gefunden und anlässlich des 725. Geburtstages des Müheler Tals eine Chronik verfasst.

Das Schwabistal ist eines von drei Müheler Seitentäler, die anderen beiden heissen Talacker und Gehren. Nun hat der ehemalige Gemeindeammann Kurt Rey, der selbst ein «Schwobeländer» ist, wie er nicht ohne Stolz und mit einem Augenzwinkern anmerkt, anlässlich von 725 Jahre Schwabistal eine umfassende Chronik verfasst. Es handelt sich um ein «Update» seiner Chronik vor 25 Jahren. «Neu dazugekommen sind Daten der Zeitspanne zwischen 1295 und 1800, sowie der vergangenen 25 Jahren», erklärt der Chronist, der in Staatsarchiven unter anderem auch schon die Ersterwähnung des Müheler und des Hirschthaler Waldes fand, welche in den beiden Gemeinden jeweils grössere Festivitäten auslösten. Nun rückt er das Schwabistal in den Fokus.

Das Dokument von 1295
Aus der Chronik Muhen ist ersichtlich, dass das Schwabistal 1295 erstmals erwähnt wird. Und zwar auf einer knapp 1,4 Meter langen Pergamentrolle. Diese Rolle befindet sich im Staatsarchiv in Bern, im Familienarchiv von Hallwyl. Es trägt den Titel: «Zinsrodel Ulrichs I. von Rinach». Das Schwabistal wurde als einziger Dorfteil Muhens den Herren von Hallwil zugeordnet. Auf der Pergament-rolle zu lesen ist der Vermerk «Tusunch zweihundert neunzech und vünf iar», also 1295. Konrad im Hegau stattete seine Tochter Anna von Stoffeln für ihre Heirat mit Rudolf III. von Hallwil mit dem «Rubiswiler Erbe» aus. Im Erbvertrag der beiden noch minderjährigen Kinder wurde 1373 auch der Hof im Schwabistal aufgeführt.

Aus Svabold wurde Schwabistal
Die Müheler sagen «Schwobistel», wenn sie das Schwabistal meinen. Dieser Name habe aber, so erklärt Kurt Rey, nichts mit den Schwaben oder eben den «Schwoben» zu tun. «Es war die hier ansässige Familie Svabold, die dem Tal den Namen gab», erklärt Rey, der 23 Jahre in Muhens Gemeinderat tätig war, davon deren 16 als Ammann. «Dieses Amt hat mein Interesse an der Dorfgeschichte geweckt», erklärt der Ingenieur HTL, der auf diesem Weg zum Chronisten wurde.

Vorbestellung läuft ab sofort
Die Chronik zu 725 Jahre Schwabistal ist fast fertig und wird für 40 Franken direkt beim Verfasser Kurt Rey erhältlich sein. Die Jubiläumsschrift wird etwa 180 Seiten im A4-Format mit vielen -Abbildungen umfassen.

Da die Auflage limitiert ist und die Exemplare nur im Jubiläumsjahr verkauft werden, ist eine frühzeitige Bestellung empfehlenswert.

Ab sofort können Reservationen per Mail an rey.kurt@bluewin.ch gesendet werden.

Dokument von 1295
Das Dokument aus dem Jahr 1295, worin das Müheler Schwabistal erstmals erwähnt wird

Zwei neue Gemeindeschreiber für die Region

Die beiden Gemeinden Staffelbach und Moosleerau haben neue Gemeindeschreiber gewählt. Am 1. April startet Katharina Wilhelm in Staffelbach, am 1. Mai Peter Neukomm in Moosleerau.

Katharina Wilhelm (54) wird neue Gemeindeschreiberin in Staffelbach. Sie war zuletzt in Eiken und zuvor über zehn Jahre in Zetzwil tätig. Katharina Wilhelm ersetzt Nicole Baumann, die im Dezember des letzten Jahres überraschend verstorben ist. Seither und noch bis Ende März leiteten Hansjörg Baumberger aus Hirschthal und Bettina Marinelli aus Zofingen zusammen mit den bisherigen Angestellten die Kanzlei.

Herzlicher Empfang Katharina Wilhelm wohnt in Gontenschwil und freut sich sehr auf die neue Aufgabe in Staffelbach. «Ich wurde vom Gemeinderat herzlich empfangen», sagt sie. In ihrer Freizeit liest, kocht, töpfert und walkt Wilhelm gerne. In Staffelbach startet sie ab 1. April mit einem 100-Prozent-Pensum. Der Gemeinderat von Staffelbach freut sich, mit Katharina Wilhelm eine erfahrene und kompetente Gemeindeschreiberin gewonnen zu haben.

Der neue Gemeindeschreiber von Moosleerau heisst Peter Neukomm (28). Anlässlich seiner Sitzung vom 20. Januar hat ihn der Gemeinderat aus einer Gruppe von Bewerbern ausgewählt. Peter Neukomm tritt sein Amt am 1. Mai an und ersetzt Stephan Gehrig, der seine Tätigkeit in Moosleerau nach knapp drei Jahren Ende März beendet.

Peter Neukomm wohnt in Olten und arbeitet seit mehr als acht Jahren als Sachbearbeiter der Amtsschreiberei Thal-Gäu in Balsthal, im Kanton Solothurn. Seine Lehre hat er auf der Gemeindeverwaltung in Balsthal absolviert. Neukomm beginnt am 13. März berufsbegleitend die Ausbildung zum Gemeindeschreiber.

Spiel in einer «Gugge» In seiner Freizeit spielt Peter Neukomm aktiv in einer «Guggemusig». Ebenfalls geht er gerne ins Kino oder geniesst ein gutes Essen mit der Familie und Freunden.

Sein beruflicher Weg führt ihn nach Moosleerau, da er die Bodenständigkeit der kleinen Gemeinde schätzt. Neukomm, der im ländlichen Thal aufgewachsen und dort noch immer verwurzelt ist, kann sich mit der Ortschaft im Grünen identifizieren. Er freut sich bereits, die Bevölkerung von Moosleerau kennenlernen zu dürfen.

Gemeinderat und Personal heissen Peter Neukomm schon heute herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Viel Herzblut und Elan für die 7. Hochzeitsexpo in Lenzburg

Evelin Amsler und Roland Frey | Der Landanzeiger

Plant man eine Hochzeit sind Location, Ringe und Festanzug für Braut und Bräutigam ein guter Anfang. Doch es gehört noch vieles mehr zu einer Hochtzeitsplanung dazu. Was servieren wir beim Apéro? Wie soll die Hochzeitstorte aussehen? Wie wollen wir dekorieren? Brauchen wir einen DJ? Wer fotografiert unsere Hochzeit und wie sieht überhaupt unser Budget aus? Die Hochzeitsexpo im Müllerhaus in Lenzburg bietet in einem kleinen und persönlichen Rahmen Antworten auf alle Fragen.

Zeit für den Kontakt mit den Besuchern
Über 30 Aussteller bespielten das Haus aus dem 18. Jahrhundert. Am Samstag warteten bereits vor 10 Uhr die ersten Besucher auf die Eröffnung der Ausstellung. Neue Besucher kommen, andere gehen wieder. Die Ausstellung war das ganze Wochenende belebt. Die Organisatoren Roland Frey, Inhaber von Schmuck Uhren aus Lenzburg, und Evelin Amsler, Mitinhaberin der Bastel-Huus Amsler AG aus Aarau, zeigten sich sehr zufrieden über den Verlauf der 7. Ausgabe der Hochzeitsexpo im Müllerhaus. «Man kennt die Hochzeitsexpo und die Qualität der Aussteller», sagt Roland Frey.

«Es ist besonders schön zu sehen, wie auch unsere Aussteller mit Herzblut dabei sind», fährt Roland Frey weiter. «Dieser Elan spürt auch der Besucher. Sie kommen hier ganz anders zu ihren Informationen, als wenn sie an einer grossen Ausstellung sind. Es ist familiär und wir haben Zeit für die Besucher. Das macht es aus.»

Über 30 Aussteller | Der Landanzeiger
Über 30 Aussteller waren an der Hochzeitsexpo dabei
Hochzeitsexpo Lenzburg | Der Landanzeiger
Kleiner, familiär und viel Zeit für die Besucher

Apéro, Berliner und neues Logo

Ofenfrische Berliner «3 für 2» | Der Landanzeiger

Beck Jürg Mathys hat sich aufgebretzelt und präsentiert pünktlich auf das 25-Jahr-Jubiläum ein neues Logo und einen neuen Auftritt im Internet. Darauf wurde am Samstag an einem Apéro vor dem Café Caprice angestossen. Das ganze Jahr über wird dieses Jubiläum mit besonderen Aktionen immer wieder gefeiert.

Im Jahr 1995 übernahm Jürg Mathys die Bäckerei Mathys und eröffnete Jahre später das heute gut besuchte Café Caprice. Am Samstag fiel der Startschuss zu einer ganzen Reihe von Festivitäten anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums. «Wir feiern das ganze Jahr über», erklärt Jürg Mathys, als er am Samstagmorgen in bester Laune und bei strahlendem Sonnenschein die Gäste beim Apéro bediente und mit ihnen auf das Jubiläum anstiess. Gleichzeitig wurde das neue Logo eingeweiht. Es ist schlichter geworden und besteht aus einem grossen «mathys»-Schriftzug, einem Gipfeli und dem Untertitel «der genussmacher» – alles in Kleinschrift. Ebenfalls im neuen Look daher kommt der Mathys-Auftritt im Internet.

«Wir haben uns aufgebretzelt und sind zum Genussmacher geworden», bestätigt Jürg Mathys, der im Herzen Schöftlands ein Stockwerk unter dem Café mit insgesamt über 50 Mitarbeitenden alles produziert für Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Catering.

Ähnliche Aktionen wie am Samstag, als feine Berliner in einer «3 für 2»-Aktion reissenden Absatz fanden, wird es das ganze Jahr über geben. Bis zum Schöftler Mai-Markt wird es einmal im Monat eine «3 für 2»-Aktion geben. Seit Montag gibt es feine Brownies «3 für 2». An Ostern dürfen sich die Kinder bei einem Malwettbewerb austoben. Beck Mathys weiss, wie der Hase läuft. Es wird bis heute viel Wert auf ein vielseitiges Sortiment gelegt, welches möglichst ohne zugekaufte Fertigprodukte auskommt. Mit viel Passion entstehen immer wieder neue Produkte, sehr zur Freude der treuen Kundschaft.

Jürg Mathys feiert Jubiläum | Der Landanzeiger
Jürg Mathys darf auf 25 Jahre anstossen