Nachhaltiges Gärtnern liegt im Trend

Nachhaltiges Gärtnern "Bienenhotel" | Der Landanezeiger

Der Wunsch nach pflegeleichten Gärten hat dazu geführt, dass sich heutzutage viele Gärten wie immergrüne Wüsten oder sogar wie Schotterhalden präsentieren. In solchen «Gärten» wachsen – wenn überhaupt – Pflanzen ohne Mehrwert, ohne Nektar und Pollen, ohne Samen und Früchte. Die Folge ist, dass Vögel, Insekten und Kleinsäugetiere wie Igel und Eichhörnchen kein Futter mehr finden und immer seltener werden.

Dabei haben diese Tiere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur zu erfüllen. Vor allem ohne die bestäubenden Insekten sieht es auch um unsere Nahrung auf Dauer schlecht aus: Obst und Gemüse fallen ohne Bestäubung nicht nur weniger üppig, sondern auch weniger schmackhaft aus.

2020 rückt ein Trend vermehrt in den Fokus, der den «Gartenwüsten» entgegenwirkt: das nachhaltige Gärtnern. Immer mehr Gartenbesitzer und Hobbygärtner reagieren auf Herausforderungen wie Klimawandel und Insektensterben. Sie möchten im eigenen Garten einen Beitrag leisten, um die Lebensbedingungen für Mensch und Tier wieder zu verbessern.

Nachhaltiges Gärtnern: Ein wilder Garten mit Holzliegestuhl | Der Landanzeiger
Ein naturnaher Garten erfreut Mensch und Tier gleichermassen

«Die Mission B von SRF hat einiges ausgelöst», glaubt Othmar Ziswiler, Leiter Gärtnerischer Detailhandel von JardinSuisse. «Die Bevölkerung ist nun darauf sensibilisiert, weniger oder kein Gift einzusetzen und manche Bereiche im Garten weitgehend der Natur zu überlassen.» Wer bienenfreundliche Pflanzen mit einem hohen Gehalt an Nektar oder Pollen und einer langen Blütezeit wählt, vielleicht Insektenhotels und tierfreundliche Nistkästen aufstellt, erhöht den Naturschutz in seinem Garten schon mal deutlich. Zudem dienen Ast- oder Laubhaufen Igeln und vielen Kleintieren als Unterschlupfmöglichkeit. Eine Hecke aus einheimischen Sträuchern wiederum nutzen Vögel nicht nur als Unterschlupf- und Nistmöglichkeit, sondern auch als Nahrungsquelle.

Nachhaltiges Gärtnern sollte aber mehr umfassen als «nur» die Biodiversität. Zum Beispiel können Hobbygärtner auch darauf achten, im Garten Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. So lässt sich etwa Wasser sparen, indem man Regenwasser in Fässern sammelt. Küchenabfälle, die im Kompost landen, lassen sich in nährstoffreichen Humus verwandeln. Und Pflanzgefässe müssen nicht aus Plastik sein, sondern können aus Ton oder Weidengeflecht bestehen.

Ab 2021 ist der neue Seilpark in Betrieb

Waldseilgarten Rütihof | Der Landanzeiger

Der beliebte Waldseilgarten auf dem Rütihof ob Gränichen bleibt in diesem Jahr geschlossen. Der Borkenkäfer ist mitschuldig, nicht der Coronavirus. Zurzeit wird die 14 Jahre alte Anlage abgebaut und eine neue geplant. Diese soll im Frühling 2021 eröffnet werden. 

Die Trockenheit in den zwei letzten Jahren haben dem Wald stark zugesetzt. Viele Bäume wurden vom Borkenkäfer befallen. Auch im Waldseilgarten auf dem Rütihof. «Wir standen vor dem Entscheid, entweder den Betrieb einzustellen oder eine neue Anlage aufzubauen», sagt Andreas Fetscher, von der Wirtshaus Rütihof AG. «Denn 45 Prozent der Anlage hätte erneuert werden müssen.» Nun haben sich die Verantwortlichen für einen Neubau entschieden. 

Ingenieure vermessen den Wald
Seit einigen Wochen wird die vor 15 Jahren ins Leben gerufene Seilparkanlage rückgebaut. «Wir wechseln das gesamte Material aus», sagt Andreas Fetscher, der zurzeit täglich im Wald anzutreffen ist. 

Vor einigen Tagen haben Ingenieure,  Anlagenbauer und Baumgutachter der Firma Cambium GmbH aus Leutkirch im Allgäu 180 Bäume im Wald auf dem Rütihof vermessen und begutachtet. «Die Cambium GmbH baut seit mehr als zehn Jahren Kletteranlagen auf der ganzen Welt», sagt Andreas Fetscher. «Sie werden nun ein Projekt ausarbeiten und uns in den nächsten Wochen  erste Vorschläge präsentieren.» Passt das Projekt, gehts ins Bewilligungsverfahren. Gibt es auch von der Gemeinde und dem Kanton grünes Licht, beginnt der Aufbau der Anlage. 

Zur Eröffnung des Waldseilgartens auf dem Rütihof im Jahr 2006 bestand die Anlage aus fünf Parcours. Im Jahr 2012 kamen noch weitere zwei Parcours dazu. «Wir waren überrascht, auf welch positives Echo der Waldseilgarten stiess», sagt Andreas Fetscher. «In den vergangenen Jahren hatten wir einen Besucherdurchschnitt von 24’000 Personen pro Jahr.» Um diesen Gästen weiterhin gerecht zu werden, entschieden sich die Verantwortlichen für ein Weiterführen des Waldseilgartens und den Neubau der Anlage. 

400’000 Franken für neue Anlage
Um die neue Anlage zu realisieren, greifen die Verantwortlichen tief in die Tasche. «Wir budgetieren rund 400’000 Franken für die neue Anlage», verrät Andreas Fetscher. 

Der Waldseilgarten auf dem Rütihof ist der Einzige dieser Art im Aargau. Wurde er anfänglich vor allem von Kletterfreunden besucht, so kamen immer mehr auch Vereine, Gruppen oder Schulen dazu, die für einige Stunden etwas Spezielles erleben wollten. Nach einer ausführlichen Instruktion können auch Anfänger unterschiedliche Parcours mit mehreren Schwierigkeitsgraden absolvieren. «Das wird auch im neuen Waldseilgarten ab 2021 wieder so sein», verspricht Andreas Fetscher. 

Die Helfer sind bereit für Einsätze

Andreas Ott | Der Landanzeiger

«Und was machen wir jetzt?», eine Frage, die sich wohl so mancher gestellt hat, als die Schweiz den Lockdown bekannt gab. Auch im Büro a+o in Aarau hat man sich diese Frage gestellt. Schnell war klar, das Grafikbüro will helfen. 

«Innerhalb eines halben Tages haben wir dann das hier aus dem Boden gestampft», sagt Andreas Ott und zeigt auf ein Plakat. Oben das Logo des Quartiervereins Gönhard, in welchem Andreas Ott selbst im Vorstand ist, in der Mitte die Frage: «Gehören Sie zur Risikogruppe?» und unten aufgelistet die Helfer, deren Telefonnummern und was sie anbieten. «Wir wollen damit im Quartier Leute zusammenbringen, die einander helfen», sagt er.

Mehr Helfer als Hilferufe
«Viele aus der Risikogruppe sind nicht in den Sozialen Medien, sehen die Angebote dort nicht. Deshalb haben wir uns mit Plakat und Flyern für etwas Analoges entschieden», erklärt Andreas Ott.

Aber auch der Marktplatz auf der Website des Quartiervereins wurde mit Corona-Nachbarschaftshilfe ergänzt. «Dort kann sowohl Hilfe angeboten werden, wie auch nach Hilfe gesucht werden», erklärt er. Momentan sind es vor allem Helfer, die sich über die Plattform melden. «Es braucht Überwindung, Hilfe anzunehmen», erklärt es sich Andreas Ott. «Vor allem, wenn man sich eigentlich noch fit und gesund fühlt.»

Schöne Rückmeldungen
Natürlich bietet auch Andreas Ott seine Hilfe an, aufgeboten wurde er bisher noch nicht. «Ich habe aber von anderen Helfern schon von wunderbaren Rückmeldungen gehört», sagt er, kramt sein Handy hervor und beginnt zu lesen: «So härzig! War gerade für Herrn Schmid einkaufen. Das Lachen und das Merci an der Tür – das Highlight des Tages.»

Froh um das Helfer-Angebot ist auch der Quartierladen. Sie weisen die Leute aus der Risikogruppe auf das Angebot hin und legen ihnen Nahe, dort Leute zu suchen, die für sie die Einkäufe -erledigen. 

Etwas das bleibt
Unabhängig vom Gönhardquartier bietet auch Anouk Koch aus Aarau Rohr ihre Hilfe an. «Warum ich helfen will? Die Frage ist, warum sollte man nicht helfen», sagt sie lächelnd. Bereits vor Corona hat sie sich sehr engagiert, half, wo es Hilfe brauchte. Da war klar, dass sie sich auch während der Corona-Zeit einsetzen möchte.

Besorgungen aller Art, den Hund ausführen, Gartenarbeit erledigen – Anouk Koch ist bereit für alles, was gerade ansteht. «Aus der ganzen Sache erhoffe ich mir mehr Zusammenhalt. Ich finde es vor allem auch schön, mit älteren Menschen aus der Region Kontakt zu knüpfen und ich würde mir wünschen, dass diese Kontakte auch nachher bleiben.»

Anouk Koch | Der Landanzeiger
Auch Anouk Koch aus Aarau Rohr bietet ihre Hilfe an

Eniwa senkt den Gaspreis

Biogasanlage im luzernischen Inwil | Der Landanzeiger

Die Eniwa AG reduziert rückwirkend per 1. Januar 2020 den Gaspreis. Dies ist bereits die dritte Preissenkung innerhalb eines Jahres. Sie gibt damit sinkende Beschaffungskosten für Erdgas an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Auch Gas als Treibstoff ist seit  1. April noch günstiger.

Die Eniwa AG senkt den Preis für Erdgas/Biogas aufgrund tieferer Beschaffungskosten und gibt den Preisvorteil gar rückwirkend an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Die Preissenkung konnte dank optimierter Beschaffung, weltweit tieferer Handelspreise und einem günstigen Franken-Euro-Wechselkurs realisiert werden.

Ende 2019 informierte Eniwa über eine Preissenkung per 1. Januar 2020 in Höhe von 0.50 Rappen pro Kilowattstunde (Rp./kWh). Diese fällt nun sogar noch höher aus: Rückwirkend per 1. Januar 2020 beträgt die Ermässigung 0.80 Rappen pro Kilowattstunde (exkl. MwSt.). Beim Vergleich mit Preisstand 1. Januar 2019 bedeutet dies: Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Bezug von 20’000 kWh) ergibt sich -eine Ersparnis von rund 220 Franken pro Jahr (exkl. MwSt.).

Auch Gas als Treibstoff ist günstiger
Die Besitzer von Gasfahrzeugen profitieren ebenfalls von günstigeren Treibstoffpreisen. An den Erdgastankstellen der Eniwa AG und der Wynagas AG (BP Telli in Aarau, Socar in Buchs, Agrola/Landi in Kölliken und Reinach) kostet das Gas per 1. April 2020 1.46 Franken pro Kilogramm (inkl. MwSt.). Dies entspricht einer Reduktion von 9 Rappen pro Kilogramm (-5.8%) und einem Benzinäquivalent von rund 99 Rappen pro Liter.

Das Stadtmuseum für Zuhause

Das Stadtmuseum für Zuhause | Der Landanzeiger

Trotz Quarantäne und geschlossenen Türen vor Ort ist das Museum für
die nächsten Wochen mit «stadt-museum@home» aktiv.

Wenn das Stadtmuseum seine Türen nicht öffnen darf, kommt es halt zu Ihnen nach Hause. Mit «stadtmuseum@home» will das Stadtmuseum mit Formaten experimentieren, die ausserhalb der Museumsräume stattfinden.

Um dem Publikum den Alltag in Quarantäne etwas zu versüssen, wird sich das Stadtmuseum auf seinen Kanälen – Webseite, Newsletter, Instagram, Facebook und neu auch Twitter – täglich zu Wort melden und in den folgenden Wochen am «Mittmach-Mittwoch» Aktionen starten, um die Teilhabe am Museum weiterleben zu lassen. Dazu werden kleine, digitale Ausstellungen kuratiert und Ausstellungen über die Website zugänglich gemacht, die zeitlich nur begrenzt im Museum zu sehen waren. Und schliesslich gibt ein Blogformat einen Überblick, was andere Museen lokal, national und global in ihrer Quarantänezeit digital anbieten.

Kunstwerke nachstellen
Quarantäne macht erfinderisch! Das hat eine Social Media-Challenge aus den Niederlanden gezeigt. Seit einer Woche füllt sich der Instagram-Account @tussenkunstenquarantaine mit Bildern von Menschen, die Kunstwerke nachstellen. Dieser Challenge hat sich das Team Stadtmuseum angenommen und die Lieblingsbilder aus ihrer Online-Sammlung rausgekramt. Nun lädt das Stadtmuseum sein Publikum ein, ebenfalls mitzumachen und mit ein paar wenigen Attributen ein Bild oder Objekt aus der Online-Sammlung (www.stadtmuseum.ch/sammlung-online) nachzustellen.

Die Bilder können entweder direkt auf Instagram, Facebook oder Twitter gepostet und dann verlinkt mit @stadtmuseumaarau und Hashtag: #stadtmuseumathome werden. Oder dann per Mail an stadtmuseum@aarau.ch geschickt werden. So gestalten das Team und das Publikum eine Galerie auf der Website des Stadtmuseums (www.stadtmuseum.ch/sammlungchallenge).

Geschichten schreiben
Eine zweite Aktion geht aus einer Kooperation mit dem Musée imaginaire Suisse (MiS) und dem Programm «Generationen im Museum» hervor. Gemeinsam sollte vor zwei Woche der Weltgeschichtentag im Museum stattfinden. Stattdessen wurde nun vom MiS ein virtuelles Geschichten-Museum initiiert. Hier können Objektgeschichten erzählt werden und zusammen mit einem Selfie auf www.mi-s.ch hochgeladen werden. Zu gewinnen gibt es einen Schweizer Museumspass und eine VIP-Einladung in ein Museum mit Einblick hinter die Kulissen. Die Teilnahme ist noch möglich bis am 17. Mai.

«Vielfarbig ist das Leben»
Weil die Fotografie-Ausstellungen mit Bildern aus dem Ringier Bildarchiv (RBA) auf dem Treppenpodest und auch das RBA-Schauarchiv im Museum zur Zeit nicht zugänglich sind, stellt das Kuratoren-Team nun kleine digitale Ausstellungsformate online. Als erstes erhält das Publikum auf dem digitalen Weg Einblick in die Ausstellung «Vielfarbig ist das Leben», welche vom Februar 2018 bis März 2019 im Stadtmuseum zu sehen war. Das Stadtmuseum ist der Meinung, dass uns in diesen tristen Tagen etwas Farbe guttut. Die aktuelle Bilderschau «Menschen und Computer» wird ebenfalls in Kürze auf der Webseite zugänglich sein.

Museen in der Quarantänenzeit
Es gibt bereits einige Institutionen, die Lösungen gefunden haben, wie Museumsinhalte oder ganze Ausstellungen und Museumsgebäude weiterhin, zumindest virtuell, zugänglich bleiben. Diese möchte das Stadtmuseum zeigen und auf diesem Weg museale Zugänge zu lokalen, nationalen und internationalen Kulturinstitutionen vermitteln, die virtuelle Rundgänge und andere Formate anbieten. Mit dieser Arbeit will das Stadtmuseum nicht nur auf das digitale Angebot von anderen Museen aufmerksam machen, sondern auch Kulturinteressierten, die nun auf den Museumsbesuch verzichten müssen, vielseitige Alternativen bieten.

Abstecher in digitalen Spielekosmos
Dazu gehören neben musealen Angeboten auch Abstecher in den digitalen Spielekosmos und spannende Wege, diese digitalen Bilderwelten zu erkunden und neu zu entdecken. Kommt hinzu, dass nun gerade auch von Kindern und Jugendlichen viel Zeit hinter dem Computer verbracht wird. Da sind vielerorts Diskussionen über Game-Zeit, sinnvolle Spiele und altersgerechter Umgang mit der digitalen Spielwelt wohl aktueller denn je. Auch hier versuchen wir Abhilfe zu schaffen und Sie mit verschiedenen Tipps und Zugängen zu sich lohnenswerten digitalen Orten zu versorgen.

Weitere Informationen zu den Aktionen #stadtmuseumathome gibt es auf den Social Media Plattformen und auf stadtmuseum.ch. 

Für 67 Kulturprojekte gibt es Swisslos-Beiträge

Sandsteinmuseum Staffelbach | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat fördert mit dieser Unterstützung ein vielfältiges kulturelles Leben im Kanton Aargau. 67 Kulturprojekte erhalten im 1. Quartal 2020 einen Beitrag oder eine Defizitgarantie aus dem Swisslos-Fonds, darunter auch einige aus der Landanzeiger-Region. Aufgrund der zeitlichen Überschneidung der Gesuchseingaben mit der Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus -wurden in der Zwischenzeit einige der aufgelisteten Vorhaben abgesagt oder verschoben.

Von der Unterstützung des Regierungsrats profitieren unter anderem: Der -Verein Alte Reithalle Tuchlaube Aarau, er erhält für das dreijährige Theater-vermittlungsprojekt «Landkarte kulturelle Teilhabe» 450’000 Franken. Am «Musig ide Altstadt» treten während zwei Tagen rund 40 Bands und Musikgruppen in der Aarauer Altstadt auf. Dafür gibt es vom Regierungsrat 25’000 Franken plus 5000 Franken Defizit-garantie. Das Aargauer Kunsthaus erhält 109’464 Franken für den Ankauf von Kunstwerken von Francisco Sierra, Max von Moos, Anita Spinelli und Marc-Antoine Fehr. Der Aargauische Kunstverein erhält Unterstützung für das «Summercamp» des Aargauer Kunsthauses im Rathauspark vom 6. bis 9. August in der Höhe von 10’000 Franken. Für die Sonderausstellung «Heisse Zeiten – Klimaportraits» im Naturama Aarau gibt es 70’000 Franken. Der 7. Schweizerischen Lateintag wird mit 5000 Franken unterstützt. Der Verband Aargauer Museen und Sammlungen bekommt für den Internationaler Museumstag im Aargau am 17. Mai 45’000 Franken, sofern der Tag denn auch stattfindet. Der Verein Gesellschaft zur Schlossmühle Aarau wird mit 35’000 Franken unterstützt für die «Revitalisierung Schlossmühle Aarau» und der Verein Sandsteinmuseum Staffelbach, wird mit 85’000 Franken unterstützt. Dieses Geld wird in den Steinhauer-Werkplatz und die Steinhauerhütte -investiert.

Konzert sang- und klanglos abgesagt? – Nicht ganz

Fred Wasser | Der Landanzeiger
Fred Wasser
Sibylle Rädisch | Der Landanzeiger
Sibylle Rädisch

Wie so viele Gesangs- und Musikvereine musste auch der Gemischte Chor Suhr sein Jahreskonzert absagen. Wirklich ganz absagen? Nicht ganz!   Einmal in den schönen Frühlingsabend am Samstag, einmal in den beginnenden Regen am Sonntag, sangen die Chormitglieder am letzten Wochenende aus Wohnungsfenstern, auf Balkonen, Gartenplätzen und Schaukeln gleichzeitig, aber übers ganze Dorf verteilt, ein Lied aus dem Konzertprogramm. Manche sangen im Konzert-Tenue, andere im Freizeit-Look. Wer in einzelnen Quartieren genau hinhörte, konnte sogar erkennen, wie sich verschiedene Stimmen durch Gärten hindurch, über Strassen hinweg zusammen fanden. An anderen Orten blieben die Stimmen der Sängerinnen und Sänger für sich und trotzdem im gemeinsamen Singen verbunden durch das an vielen Punkten des Dorfes gleichzeitig und öffentlich gesungene Lied. 

Ist das auch Chorsingen? Nicht ganz! Aber die Aktion brauchte etwas Mut und stärkt den Zusammenhalt im Chor. Sie bringt Musik in die zurzeit stark eingeschränkte Öffentlichkeit. Sie ist Ausdruck der Freude am Singen und sie macht bewusst, was das gemeinsame Singen ausmacht und worauf sich der Chor nach überstandener Corona-Einschränkung wieder freuen kann.

Wer den Chor diesmal verpasst hat (und das dürften viele sein), kann ihn noch kennen lernen: Nach Aufhebung der Corona-Einschränkungen probt er wieder wöchentlich am Dienstag, 20 Uhr in der Aula Dorf. Jederzeit zugänglich ist die Website: www.gemischter-chor-suhr.ch.

«Schiff über Bord» wohl im 2021

Bühnenbau für das Theaterstück «Schiff über Bord» | Der Landanzeiger

Die Theatergruppe Improvisorisch Gränichen hat ihre Theatersaison wie viele andere Vereine abbrechen müssen. Präsidentin Theres Hediger und Regisseurin Barbara Marti erklären, wie es derzeit vielen Vereinen geht und was die ungewohnte Lage für die Zukunft bedeutet.

Der Vorstand und die Mitglieder der Theatergruppe Improvisorisch entscheiden mit einer Dreiviertelsmehrheit, die Saison abzubrechen und das Stück «Schiff über Bord» nicht zu spielen. «Einen Tag später hätten uns die neuen Massnahmen des Bundes-rates den Entscheid ohnehin abgenommen», sagt Präsidentin Theres Hediger. Weil das Programmheft noch nicht im Druck war und die Kostüme noch nicht bestellt waren, treibt die Absage den Verein wohl nicht in den Ruin.

Absagen statt verschieben
Für die Gränicher kam eine Verschiebung nicht in Frage. «Unser Team fürs aktuelle Stück besteht aus 12 Personen», sagt Regisseurin Barbara Marti. «Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in diesem Jahr zwei Wochenenden hintereinander finden, an denen alle Schauspieler dabei sein können und die Aula zur Verfügung steht, ist praktisch Null.»

Seit 15. Oktober hat die Gruppe 21 intensive Theaterproben durchgeführt. Das Bühnenbild war grösstenteils fertig, es fehlt nur noch die letzte Schicht Farbe. Das Bau-Team war mit riesigem Einsatz am Werk und der Bühnenbau so weit fortgeschritten wie noch nie. Und das Programmheft wäre druckfertig gewesen. Und dann die Absage. «Das Verständnis war bei allen da, aber die Enttäuschung über die Absage ist natürlich trotzdem gross», sagt Präsidentin Theres Hediger. «Nach dem grossen Einsatz, den alle geleistet hatten, hätten wir es verdient, die Aufführungen über die Bühne gehen zu lassen.»

Präsidentin  Therese Hunziker | Der Landanzeiger
Präsidentin Therese Hunziker
Regisseurin  Barbara Marti | Der Landanzeiger
Regisseurin Barbara Marti

Wie weiter?
Das Vereinsjahr schliesst mit einem Minus. Trotzdem haben die Verantwortlichen entschieden, auf die Inserate-Rechnungen an die treuen Sponsoren zu verzichten, in der Hoffnung, dass sie den Verein auch in Zukunft weiter unterstützen. «Wir prüfen, ob wir ‹Schiff über Bord!› im April 2021 auf die Bühne bringen können», sagt Regisseurin Barbara Marti. «Es ist ein so tolles und lustiges Stück. Es wäre sehr schade, wenn wir dieses unserem Publikum nicht zeigen können.» Dazu muss aber das aktuelle Ensemble mehrheitlich weitermachen. 

«Ein aussergewöhnliches Schuljahr gut zu Ende bringen»

SchülerInnen der Tagesschule Wannenhof aktuell zu Hause | Der Landanzeiger

Der Kanton Aargau zieht eine positive Bilanz nach zwei Wochen Fernunterricht. Lehrer, Schüler und Eltern müssen davon ausgehen, dass der Fernunterricht nach den Frühlingsferien weitergeht. Die aufgebauten Betreuungsangebote an der Volksschule werden auch während den Frühlingsferien aufrechterhalten.

Seit dem 16. März sind alle Schulen im Aargau geschlossen und es findet kein Präsenzunterricht mehr statt. Alle Beteiligten bereiten sich für den Fall vor, dass auch nach den Frühlingsferien weiterhin kein regulärer -Unterricht in der gewohnten Form stattfinden kann. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat geregelt, unter welchen Bedingungen der Fernunterricht an der Volksschule dann stattfinden würde. Die aufgebauten -Betreuungsangebote an der Volks–
schule werden auch während den Frühlingsferien aufrechterhalten. Die Schulen sind gefordert, «ein aussergewöhnliches Schuljahr trotz erschwerter Bedingungen gut zu Ende zu bringen und die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen. Die ausser-ordentlichen Umstände aufgrund der Coronavirus-Pandemie sollen für die Schülerinnen und Schüler zu keinem Nachteilen für die weitere schulische und berufliche Laufbahn führen». Dies schreibt das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau in seiner Mitteilung vom Montag.

Darin informiert der Kanton weiter, dass das Betreuungsangebot der Schulen auch in den Frühlingsferien besteht. Ab Montag, 20. April wird an den Aargauer Volksschulen wieder unterrichtet. Wenn das Verbot des Präsenzunter-richts durch den Bundesrat verlängert wird, erfolgt das Lehren und Lernen aus der Distanz in Form eines Fernunterrichts.

Situation an den Mittel- und Berufsfachschulen: Sowohl in der beruflichen Grundbildung wie auch an den Mittelschulen werden die Schülerinnen und Schüler seit dem 16. März per Fernunterricht beschult.

Neue Inhaber bei der Bähni + Lüscher AG in Muhen

Von Links: André Lüscher, Hans Bähni, Stefan Ochsner und Matthias Grütter | Der Landanzeiger

Das renommierte Architekturbüro Bähni + Lüscher AG in Muhen wird neu von Matthias Grütter und Stefan Ochsner geführt. Sie treten die Nachfolge der beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher an.

Vor zwei Jahren feierte das Architekturbüro «Bähni + Lüscher AG» ihr 20-jähriges Jubiläum. Jetzt folgt der nächste grosse Schritt in der Firmen-geschichte. Die beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher, die das Unternehmen geführt und kontinuierlich ausgebaut haben, übergeben ihr Geschäft in neue Hände. Seit dem 1. Januar 2020 haben Matthias Grütter und Stefan Ochsner als Mitinhaber die -operative Leitung der «Bähni + Lüscher AG» übernommen.

«Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung in unserer neuen Rolle als Mitinhaber und Geschäftsführer», so Matthias Grütter. «Dank der hervorragenden Arbeit der beiden Gründer und des gesamten Teams geniesst die «Bähni- + Lüscher AG» seinen sehr guten Ruf. Den wollen wir natürlich beibehalten und werden dafür täglich unser Bestes geben», ergänzt Stefan Ochsner.

Breites Angebotsspektrum
Matthias Grütter und Stefan Ochsner gehören schon länger zum Team der «Bähni + Lüscher AG». Entsprechend kennen sie die Mitarbeitenden, die Arbeitsabläufe und die Kunden bestens. Trotzdem sind sie froh, dass sie die Firma gemeinsam führen. «So können wir uns die Arbeit in der Geschäftsleitung aufteilen und wissen, dass wir auch bei Ferienabwesenheiten immer eine Ansprechperson vor Ort haben», sagt Stefan Ochsner.

Die beiden neuen Inhaber teilen sich nicht nur die Arbeit in der Geschäftsleitung, sondern sind innerhalb der Firma auch für zwei unterschiedliche Bereiche zuständig. Matthias Grütter, der ein Architekturstudium absolviert hat, ist verantwortlich für die Architektur-Projekte. «Dank unserem kompetenten Team können wir für unsere Kunden ein breites Spektrum an Aufträgen übernehmen», sagt Matthias Grütter. «Wir bauen und sanieren Einfamilienhäuser, Überbauungen mit Mehrfamilienhäusern, sowie öffentliche, gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten.»

Experten für Brandschutz
Ein zweites Standbein, für das in erster Linie Stefan Ochsner zuständig ist, betrifft mit der Firma «BS-Konzept AG» den Brandschutz. Dieser Bereich soll künftig weiter ausgebaut werden. «Wir sind das Bindeglied zwischen der Brandschutzbehörde und den Bauherren. So unterstützen wir unsere Kunden bei allen Belangen rund um das Thema Brandschutz von der Vorstudie, über die Projektierung bis hin zur Ausschreibung und der Realisierung», erklärt Stefan Ochsner, der vor wenigen Wochen die Prüfung als Brandschutzexperte VKF der Qualitätssicherungsstufe 3 erfolgreich bestanden hat. Damit kann der gelernte Schreiner und Bauleiter MAS auch komplexe Bauprojekte wie Hotels, Spitäler oder anspruchsvolle Industriebauten in Sachen Brandschutz be-treuen.

Bähni + Lüscher: Projektbesprechung mit der Bauherrschaft | Der Landanzeiger
Projektbesprechung mit der Bauherrschaft

Alle Mitarbeiter bleiben an Bord
Trotz der neuen Geschäftsführung wird bei der «Bähni + Lüscher AG» praktisch alles beim Alten bleiben. Ein Wechsel des Geschäftsnamens ist kein Thema und auch das Team bleibt mit seinen insgesamt 15 Mitarbeitenden bestehen. «Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden weiterhin dieselben Ansprechpartner für ihre Projekte haben», sagt Matthias Grütter. Auch die beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher bleiben vorerst in einem reduzierten Pensum weiter an Bord.

Kontakt

Bähni + Lüscher AG
Brühlstrasse 2
5037 Muhen

Telefon: 062 737 46 86
info@baehniluescher.ch
www.baehniluescher.ch

Kontakt

BS Konzept AG
Brühlstrasse 2
5037 Muhen

Telefon: 062 737 46 96
info@bs-konzept.ch
www.bs-konzept.ch

Ändert sich vielleicht etwas?

Spittelgarten in Aarau | Der Landanzeiger

Die Güselwehr Aarau hat ihre Aktivitäten auf Grund der aktuellen Seuchenlage eingestellt. Dank allem, was sonst auch noch ruht, bekommt man viel Zeit, sich zu überlegen, was sich ändern könnte nach Aufgabe der vielen Restriktionen im Alltag. 

Ich stelle mir vor, dass sich viel uns bis anhin Gewohntes nicht wieder neu zur Regel wird, denn durch die momentane Situation lernen alle, dass es anders auch geht. Das uns jetzt aufgezwungene auf-Distanz-gehen führt naheliegend auf neue oder vergessen gegangene -Zuneigungen. Diese neue Nähe wird räumlich andernorts umgesetzt werden. Somit ändern sich die Verhaltensregeln in ungewohntem, uns noch unbekanntem Masse. 

Vielleicht ist es unter anderem plötzlich auch nicht mehr so cool und attraktiv, den Feierabend bei jedem Wetter im Freien abzuhalten. Dann wären die altbekannten Hotspots ganz einfach nicht mehr oder anders genutzt. Somit gäbe es logischerweise weniger Abfall auf Strassen und Plätzen. Der Werkhof und die Güselwehr Aarau könnten sich wichtigeren Dingen annehmen. 

Ein Traum? Wir werden sehen.

Warten und hoffen statt kämpfen und siegen

Schwinger Patrick Räbmatter aus Uerkheim | Der Landanzeiger

Der Schwinger Patrick Räbmatter aus Uerkheim muss alternative Trainingsmethoden suchen, damit er für einen allfälligen, verspäteten Saisonauftakt bereit wäre.

«Ich kann nicht einfach zuhause sitzen und nichts machen, sonst kommt es nicht gut», sagt der Uerkner Schwinger Patrick Räbmatter. Der Eidgenössische Schwingerverband hat bis Ende April sämtliche Wettkämpfe und Trainings untersagt. Fit bleiben will der mit 41 Kränzen dekorierte 28-Jährige aber dennoch, schliesslich könnte die Saison plötzlich doch noch beginnen. «Ich war einmal auf dem 1000er-Stägli, aber es hatte extrem viele Leute», erzählt Patrick Räbmatter, «ansonsten probiere ich, mich zuhause fit zu halten. Ich -habe eine kleine Kraftstation, was aber natürlich nicht mit einem Fitnesscenter zu vergleichen ist. Ausserdem kann ich auf dem Hometrainer Velofahren.» So weit, so gut. Ein Sägemehlathlet lebt aber nicht zuletzt von seinen schwingtechnischen Fähigkeiten. «In den Schwingkeller können wir derzeit nicht», sagt der zweifache Eidgenosse, «so bleibt diesbezüglich nicht viel mehr, als abzuwarten.»

Erste Feste abgesagt
Geplant hatte «Räbi», dass das Hallenschwinget Brunegg vom 29. März den wettkampfmässigen Startschuss bedeutet. «Es wäre für mich ein erster Formtest gewesen. Im Training war ich sehr gut unterwegs.» Wann und ob überhaupt die Saison in Angriff genommen werden kann, ist noch nicht klar. Schon viele Feste, unter anderem das Baselstädtische Schwingfest vom 21. Mai, wurden bereits ab-gesagt. «Es kommen sicher noch mehr dazu», bleibt Patrick Räbmatter realistisch.

Keine Schwingfeste, kein Spass, keine Preise. «Es würde eine Stabelle oder Glocke von diesem Jahr fehlen», sagt der Uerkner, «das würde schon ein bisschen wehtun.» Und was ist mit den Sponsoren? «Ich glaube nicht, dass es für mich in diesem Bereich grosse Konsequenzen zur Folge hätte. Ich hoffe, dass sie auf mich zukommen, wenn -etwas ist.»

So würden sich Patrick Räbmatter und seine Schwingkollegen freuen, wenn zumindest ein Teil der Feste «gerettet» werden kann. So zum Beispiel das Niklaus-Thut-Schwinget am 20. Juni, das erstmals anlässlich des Jugend- und Dorffests vor «Räbis» Haustüre statt-findet. «Eine komplette Absage der Saison würde nicht nur mich, sondern auch meine Gegner und vor allem die Veranstalter treffen», sagt «Räbi», «trotzdem müssen wir die Vorgaben des Bundesrates einfach akzeptieren, denn wir wollen ja, dass das Coronavirus möglichst schnell verschwindet.» Ein weiteres Szenario ist, einen Teil des im Frühling Verpassten im Herbst nachzuholen. «Es ist auch eine Möglichkeit, aber das könnte Probleme mit dem Wetter mit sich bringen.»

Zeit gut nutzen
So viel zur möglichen Zukunft. Vorderhand geht es aber darum, die Zeit dennoch möglichst gut zu nutzen. Langweilig wird es «Räbi» trotz weniger Sport nicht. Im in der ganzen Schweiz tätigen Transportunternehmen seiner Familie gibt es genug zu tun. «Im Grossen und Ganzen läuft es noch normal», so Räbmatter, «die Aufträge kommen rein und werden auch weiterhin reinkommen, wenn auch vielleicht etwas weniger. Mit Ferienabwesenheiten und Überzeitkompensationen kann man das ausgleichen.» Je nachdem, was weiter passiert, drohen aber weiterreichende Konsequenzen. «Irgendwann könnte es bezüglich Zahlungen eine Kettenreak-tion geben. Damit müssen aber wahrscheinlich alle umgehen.»

elfar: «Flyer und Wheeler sind unsere Top-Produkte»

elfar GmbH, Unterentfelden | Der Landanzeiger

Kaum eine Firma hat eine so lange Erfahrung mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen wie die elfar aus Unterentfelden. Deshalb kann elfar aus dem mittlerweilen grossen Angebot die wirklich guten Produkte in ihr -Sortiment aufnehmen. «Flyer und Wheeler sind unsere Top-Produkte», sagt -Geschäftsführer Jonas Moser.

Die elfar GmbH ist auf Elektromobilität spezialisiert. Seit ihrer Gründung vor 13 Jahren hat sich die Firma zu einem echten Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad.

Dabei ist die elfar GmbH nicht nur auf E-Bikes spezialisiert. Gemäss der NZZ bietet die Unterentfelder Firma von Jonas und Ria Moser die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweiz-weit. Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, E-Roller, E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.

«Wir können aus einer Vielzahl die wirklich guten Produkte herauskristallisieren und mit gutem Gewissen in unser Sortiment aufnehmen», erklärt Geschäftsführer Jonas Moser und ergänzt: «Flyer und Wheeler sind unsere Topprodukte.» Die beiden Marken überzeugen laut Moser durch ihre Qualität und ihre jahrelange -Erfahrung. Flyer beispielsweise ist
der Schweizer Pionier in der Sparte E-Bike.

Werkstatt hat geöffnet
Bei elfar überzeugt nicht nur die Beratung und die Auswahl an neuen Fahrzeugen. Auch der Service nach dem Verkauf ist grossgeschrieben. Die Werkstatt, unter der Leitung von Marco Rohner, ist auch in der aktuellen Zeit geöffnet für Reparaturen und Servicearbeiten.

Exklusiv bei elfar: Das Oco-Bike!
Flyer und Wheeler überzeugen durch ihre herausragende Qualität. Bei elfar finden sich zudem immer auch ganz besondere und spezielle Marken und Produkte. Aktuell fällt im elfar-Showroom das Oco-Bike auf. Schon optisch ist das Bike, das in der Westschweiz hergestellt ist, ein Hingucker. «Das Spezielle an den Bikes von Oco ist, dass der Kunde hier wirklich alle Elemente und Spezifikationen auswählen kann», erklärt Jonas Moser das Prinzip des Custom Bike der innovativen Firma aus der Westschweiz.

E-Dreiräder sind im Kommen
Jonas Moser sieht einen Trend hin zu E-Dreirädern, die es bei elfar für Familien, Cargo und Senioren gibt. Ein Ausstellungsbesuch lohnt sich.

Oco-Bike aus der Westschweiz: cooles Cruiser-Bike im Retro-Style | Der Landanzeiger
Ein Hingucker Made in Switzerland: Das Oco-Bike aus der Westschweiz ist ein cooles Cruiser-Bike im Retro-Style, sieht aus wie ein schweres Motorrad, ist aber eigentlich ein E-Bike

Vorsicht vor Telefonbetrügern

Die Kantonspolizei verzeichnet eine Häufung von Meldungen über Telefonbetrüger. In den letzten zwei Wochen gab es über 60 Meldungen. Alle angerufenen Personen haben besonnen und richtig reagiert und es ist kein finanzieller Schaden entstanden. Die Polizei mahnt weiterhin zu Vorsicht.

Beinahe täglich verzeichnet die Kantonspolizei Aargau Meldungen von Betroffenen. Diese erkennen den Schwindel in der Regel sofort. Dennoch ist davon auszugehen, dass etliche -Delikte unbekannt bleiben, weil die -Geschädigten aus Scham von einer Anzeigeerstattung absehen.

60 Meldungen gingen bei der Polizei ein
Insgesamt gingen bei der Polizei in den letzten 14 Tagen ungefähr 60 Meldungen ein. Der Anrufer, in fast allen Fällen männlich, sprach Mundart und gab sich als Polizist oder als Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde aus. Sein Ziel war es, an Wertsachen oder Geld von Opfern zu gelangen.

Hinter den Betrugsanrufen stehen professionelle Banden, die meist vom Ausland her operieren. Im Fokus stehen in der Regel ältere Männer und Frauen.

Die Kantonspolizei warnt einmal mehr vor solchen Betrügern und mahnt zur Vorsicht.

Derzeit wird die Bevölkerung infolge der behördlichen Anordnungen während der Corona-Pandemie zum zu Hause bleiben aufgerufen. Dies dürfte die Täterschaft vermehrt veranlassen, solche Anrufe zu tätigen.

Polizei und Behörden holen nie Wertsachen ab
Einen Gang auf die Bank, um allenfalls Geldbeträge für dreiste Betrüger abzuheben, ist also nicht zu empfehlen, denn die Bevölkerung ist ja aufgerufen, möglichst am eigenen Domizil zu bleiben.

Auch im derzeitigen Ausnahmezustand wird die Polizei oder eine Behörde nie Wertsachen oder Bargeld verlangen, um es an einem sicheren Ort zu verwahren. 

Schützen Sie sich vor Telefonbetrug
– Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein.
– Wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, das dient Ihrem Schutz.
– Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.
– Übergeben Sie nie Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.
– Melden Sie verdächtige Situationen unbedingt der Polizei via Notruf 117.

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