Das Stadtmuseum für Zuhause | Der Landanzeiger
Das Stadtmuseum lädt dazu ein, Bilder aus ihrer Online-Sammlung nachzumachen und sie unter dem Hashtag «stadtmuseum@home» zu veröffentlichen

Das Stadtmuseum für Zuhause

Mit «stadtmuseum@home» will das Stadtmuseum mit Formaten experimentieren, die ausserhalb der Museumsräume stattfinden

Trotz Quarantäne und geschlossenen Türen vor Ort ist das Museum für
die nächsten Wochen mit «stadt-museum@home» aktiv.

Wenn das Stadtmuseum seine Türen nicht öffnen darf, kommt es halt zu Ihnen nach Hause. Mit «stadtmuseum@home» will das Stadtmuseum mit Formaten experimentieren, die ausserhalb der Museumsräume stattfinden.

Um dem Publikum den Alltag in Quarantäne etwas zu versüssen, wird sich das Stadtmuseum auf seinen Kanälen – Webseite, Newsletter, Instagram, Facebook und neu auch Twitter – täglich zu Wort melden und in den folgenden Wochen am «Mittmach-Mittwoch» Aktionen starten, um die Teilhabe am Museum weiterleben zu lassen. Dazu werden kleine, digitale Ausstellungen kuratiert und Ausstellungen über die Website zugänglich gemacht, die zeitlich nur begrenzt im Museum zu sehen waren. Und schliesslich gibt ein Blogformat einen Überblick, was andere Museen lokal, national und global in ihrer Quarantänezeit digital anbieten.

Kunstwerke nachstellen
Quarantäne macht erfinderisch! Das hat eine Social Media-Challenge aus den Niederlanden gezeigt. Seit einer Woche füllt sich der Instagram-Account @tussenkunstenquarantaine mit Bildern von Menschen, die Kunstwerke nachstellen. Dieser Challenge hat sich das Team Stadtmuseum angenommen und die Lieblingsbilder aus ihrer Online-Sammlung rausgekramt. Nun lädt das Stadtmuseum sein Publikum ein, ebenfalls mitzumachen und mit ein paar wenigen Attributen ein Bild oder Objekt aus der Online-Sammlung (www.stadtmuseum.ch/sammlung-online) nachzustellen.

Die Bilder können entweder direkt auf Instagram, Facebook oder Twitter gepostet und dann verlinkt mit @stadtmuseumaarau und Hashtag: #stadtmuseumathome werden. Oder dann per Mail an stadtmuseum@aarau.ch geschickt werden. So gestalten das Team und das Publikum eine Galerie auf der Website des Stadtmuseums (www.stadtmuseum.ch/sammlungchallenge).

Geschichten schreiben
Eine zweite Aktion geht aus einer Kooperation mit dem Musée imaginaire Suisse (MiS) und dem Programm «Generationen im Museum» hervor. Gemeinsam sollte vor zwei Woche der Weltgeschichtentag im Museum stattfinden. Stattdessen wurde nun vom MiS ein virtuelles Geschichten-Museum initiiert. Hier können Objektgeschichten erzählt werden und zusammen mit einem Selfie auf www.mi-s.ch hochgeladen werden. Zu gewinnen gibt es einen Schweizer Museumspass und eine VIP-Einladung in ein Museum mit Einblick hinter die Kulissen. Die Teilnahme ist noch möglich bis am 17. Mai.

«Vielfarbig ist das Leben»
Weil die Fotografie-Ausstellungen mit Bildern aus dem Ringier Bildarchiv (RBA) auf dem Treppenpodest und auch das RBA-Schauarchiv im Museum zur Zeit nicht zugänglich sind, stellt das Kuratoren-Team nun kleine digitale Ausstellungsformate online. Als erstes erhält das Publikum auf dem digitalen Weg Einblick in die Ausstellung «Vielfarbig ist das Leben», welche vom Februar 2018 bis März 2019 im Stadtmuseum zu sehen war. Das Stadtmuseum ist der Meinung, dass uns in diesen tristen Tagen etwas Farbe guttut. Die aktuelle Bilderschau «Menschen und Computer» wird ebenfalls in Kürze auf der Webseite zugänglich sein.

Museen in der Quarantänenzeit
Es gibt bereits einige Institutionen, die Lösungen gefunden haben, wie Museumsinhalte oder ganze Ausstellungen und Museumsgebäude weiterhin, zumindest virtuell, zugänglich bleiben. Diese möchte das Stadtmuseum zeigen und auf diesem Weg museale Zugänge zu lokalen, nationalen und internationalen Kulturinstitutionen vermitteln, die virtuelle Rundgänge und andere Formate anbieten. Mit dieser Arbeit will das Stadtmuseum nicht nur auf das digitale Angebot von anderen Museen aufmerksam machen, sondern auch Kulturinteressierten, die nun auf den Museumsbesuch verzichten müssen, vielseitige Alternativen bieten.

Abstecher in digitalen Spielekosmos
Dazu gehören neben musealen Angeboten auch Abstecher in den digitalen Spielekosmos und spannende Wege, diese digitalen Bilderwelten zu erkunden und neu zu entdecken. Kommt hinzu, dass nun gerade auch von Kindern und Jugendlichen viel Zeit hinter dem Computer verbracht wird. Da sind vielerorts Diskussionen über Game-Zeit, sinnvolle Spiele und altersgerechter Umgang mit der digitalen Spielwelt wohl aktueller denn je. Auch hier versuchen wir Abhilfe zu schaffen und Sie mit verschiedenen Tipps und Zugängen zu sich lohnenswerten digitalen Orten zu versorgen.

Weitere Informationen zu den Aktionen #stadtmuseumathome gibt es auf den Social Media Plattformen und auf stadtmuseum.ch. 

Text: zVg | Bild: Stadtmuseum Aarau
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