Max Jaggi, Leiter Stadtgrün, Regina Wenk, Leiterin Werkhof, Stadträtin Suzanne Marclay-Merz und Stephan Sandmeier bei der Rabatte mit den 800 blühenden Tulpen | Der Landanzeiger
Max Jaggi, Leiter Stadtgrün, Regina Wenk, Leiterin Werkhof, Stadträtin Suzanne Marclay-Merz und Stephan Sandmeier bei der Rabatte mit den 800 blühenden Tulpen

Mit Blütenpracht gegen Brustkrebs

Die Stadt Aarau nahm an der Aktion «1 Tulpe fürs Leben» teil und zeigt sich solidarisch mit Brustkrebserkrankten und ihren Angehörigen

Brustkrebs ist in der Schweiz die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 40 und 50. Eine von acht Frauen ist von Brustkrebs betroffen. Im Oktober 2019 haben 402 Gemeinden in der ganzen Schweiz an einem gut sichtbaren Ort Tulpen gepflanzt.

Damit nahmen die Gemeinden an der Kampagne «1 Tulpe fürs Leben», die vom Verein «L’aiMant Rose» koordiniert wird, teil. Mit dieser Aktion soll den zahlreichen Brustkrebsopfern und ihren Angehörigen Ehre erwiesen werden und die ganze Bevölkerung auf diese Problematik sensibilisiert werden.

800 Tulpen in Aarau
Auch in Aarau wurden im Oktober insgesamt 800 Tulpen gepflanzt. 700 weisse und 100 rosafarbene und somit eine rosa Tulpe zu sieben weissen Tulpen, was dem Verhältnis der von Brustkrebs betroffenen Frauen entspricht. Im Oktober noch nicht sichtbar, blühen die Tulpen auf der Wiese beim Schwanennest nun in ihrer ganzen Pracht. Und was sich bei genauerer Betrachtung auch erkennen lässt, die rosa Tulpen bilden eine Schlaufe. Die Schlaufe ist das internationale Symbol, mit dem auf die Problematik der Brustkrebserkrankungen hingewiesen wird.

Zeichen setzen und Herzen erfreuen
Stadträtin Suzanne Marclay-Merz lag das Projekt besonders am Herzen, nicht nur weil sie im Stadtrat für das Ressort öffentliche Anlagen verantwortlich ist, sondern weil auch sie, wie wahrscheinlich die meisten von uns, Frauen kennt, die an Brustkrebs erkrankten. «Ich persönlich finde es sehr wichtig, die Leute auf die Thematik aufmerksam zu machen. Denn es ist etwas, das die Hälfte unserer Bevölkerung betreffen könnte«, sagt sie. Mit etwas Schönem wie Tulpen darauf aufmerksam zu machen, das gefiel ihr besonders am Projekt. » Damit setzt man nicht nur ein Zeichen, sondern man kann mit der Blütenpracht auch die Herzen erfreuen. »

Ein Spaziergang an der Aare zeigt es, zwar liegt der Fokus zuerst bei den brütenden Schwänen vis-à-vis, doch die Tulpen mit der Informationstafel zur Kennzeichnung der Aktion erregt die Aufmerksamkeit der Passanten.

Text: SAH | Bild: zVg
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