Das Stadtmuseum ist bereit, «ROBOZÄN - Neue Zeiten für Industrie, Arbeit und Konsum» erwartet seine Besucher | Der Landanzeiger
Das Stadtmuseum ist bereit, «ROBOZÄN – Neue Zeiten für Industrie, Arbeit und Konsum» erwartet seine Besucher
Stadtmuseum Aarau öffnet am 12. Mai wieder

Stadtmuseum: digital und analog

Am 12. Mai öffnet das Stadtmuseum Aarau wieder seine Tore. Das Stadtmuseum freut sich darauf, dass es sein Publikum in Zukunft nicht mehr nur digital, sondern auch wieder «analog» vor Ort begrüssen darf. Der Museumsleiter Marc Griesshammer zeigt sich überzeugt, dass man gestärkt aus der Krise hervorgeht und sich auch neue Chancen bieten.

Wie erlebten Sie und das Museumsteam die 6 Wochen hinter geschlossenen Türen?
Marc Griesshammer: Wie die allermeisten Menschen auch, von zu Hause aus, im Homeoffice. Vor Ort war lediglich der Hausdienst, welcher Reparaturund Instandhaltungsarbeiten vornehmen konnte und jeweils am Nachmittag jemand vom Sekretariat. Alle andern waren zu Hause mit Inventar-, Recherche-, Administrations- und digitaler Vermittlungsarbeit beschäftigt. So entstand beispielsweise das digitale Vermittlungsangebot stadtmuseum@home, welches sehr erfolgreich läuft. Damit konnten wir mit einem Teil unseres Publikums in Kontakt bleiben und sogar neue Kreise auf uns aufmerksam machen.

Wie geht es nun los? Alles wie vorher?
Marc Griesshammer: Unsere Wechselausstellung ROBOZÄN wurde erst kurz vor dem Lockdown eröffnet, die wartet jetzt quasi auf einen zweiten Neustart. Ein verfrühtes Ende fand «Kern exakt200», wo noch ein Kapitel im Foyer nicht gezeigt wurde. Und auch eine Plakatausstellung zur Firma Trüb mussten wir absagen. Das holen wir aber beides spätestens nächstes Jahr nach.

Was bleibt sind unsere digitalen Angebote. Hier entstanden in den letzten Wochen tolle Angebote, welche auch in Zukunft dem Publikum zur Verfügung stehen sollen.

Und für das Publikum, was ändert sich da?
Marc Griesshammer: Auch bei uns werden die aktuellen Schutzmassnahmen gelten. Daher zwei Meter Abstand, keine Gruppen und zum Teil nur eine bestimmte Anzahl an Personen pro Raum. Das hat insbesondere im alten Turm Konsequenzen, wo wir die obersten beiden Stockwerke nicht gleich von Anfang an wieder zugänglich machen können; da sind die Treppen und Räume schlicht zu eng und unübersichtlich. Dafür werden wir das Publikum im Foyer mit einem kooperativen Projekt überraschen. Dafür sind wir im Gespräch mit Peter Kelting vom Theater Tuchlaube, um auch andere Akteure der Aarauer Kulturszene mit einzubeziehen.

Interview: aarau info | Bild: Peter Koehl
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