«Wir sind froh, dass es bald weiter geht»

Coach Flavia Landolfi und Sänger Jesse wollen den Sieg | Der Landanzeiger

Aufgrund des Coronavirus mussten zwei Sendungen der diesjährigen Staffel der Tanzshow «Darf ich bitten? » verschoben werden. Nun ist klar, wie und wann es weiter geht. Beim Halbfinale am Samstag, 10. Oktober mit dabei sind der Sänger Jesse Ritch mit Coach und Tanzlehrerin Flavia Landolfi aus Kölliken.

Ebenfalls antreten werden die weiteren Promis Karina Berger, Bigna Silberschmidt, Florian Ast und Jason Brügger. Das Finale folgt am 17. Oktober. Sara Leutenegger und Charles Nguela haben sich in den Qualifikationsshows im März zwar für das Halbfinale qualifiziert, können aus persönlichen und beruflichen Gründen beim Halbfinale nicht teilnehmen.

Dafür konnte Florian Ast nachnominiert werden – er hat von den Ausgeschiedenen der Qualifikations am meisten Punkte erhalten. «Wir sind sehr froh und glücklich, dass es bald weiter geht», sagt Flavia Landolfi. «Wir haben schon viel Herzblut, Schweiss und Zeit in dieses Projekt investiert ». Das Duo hat sich mit der zweitbesten Punktezahl für das Halbfinale qualifiziert.

Nur 15 Trainingstage
Die Showteilnehmer wissen seit vergangenem Donnerstag, dass es weiter geht. Um für alle die gleichen Voraussetzungen zu schaffen, hat das SRF Regeln erlassen. «Wir dürfen das Training erst ab 1. Juli wieder aufnehmen», sagt Flavia Landolfi, «und maximal 15 Tage trainieren.»

Seit der letzten Sendung im März hat sie ihren Tanzpartner Jesse nicht mehr gesehen. Sie hatten nur per Mail Kontakt. Flavia Landolfi selbst musste aber nicht aufs Tanzen verzichten. Mit ihrem (Tanz)-Partner konnte sie im privaten Tanzstudio weiterhin ihrer grossen Leidenschaft nachgehen.

Im Halbfinale treten somit fünf statt der geplanten sechs Tanzpaare an. Sandra Studer moderiert den Live-Event. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie die Jury um die drei Tanzprofis Markus Buehlmann, Daria Reimann und Fabio Quattrocchi entscheiden, wer auf dem Parkett die beste Figur macht.

Nach der Halbfinalsendung haben vier Paare die Chance, sich in der Finalsendung vom 17. Oktober den Sieg zu sichern. Die Sendungen werden jeweils am Samstags, 10. und 17. Oktober, 20.10 Uhr, auf SRF 1 ausgestrahlt.

Mehr Infos zur Tanzshow «Darf ich bitten?» gibt es auf der Webseite von SRF.

In die Arztpraxis statt ins Spital

Die Hausarztpraxis Dr. Christian Fahe im Gemeindehaus Muhen hat ihre Dienstleistung um vier Dialyseplätze erweitert | Der Landanzeiger

Dialysepatienten müssen alle zwei bis drei Tage an einer Maschine ihr Blut reinigen lassen. Viele richten sich zu Hause dafür ein, andere sind auf öffentliche Angebote angewiesen. Seit Anfang Mai gibt es in der Hausarztpraxis von Dr. Christian Fahe in Muhen diese Möglichkeit, als Alternative zum Spitalbesuch.

Die Hausarztpraxis Dr. Christian Fahe in Muhen hat ihre Dienstleistung um vier Dialyseplätze erweitert. Ein Angebot, das es in Arztpraxen der Region so noch nicht gibt. «Wir haben aber festgestellt, dass es einen grossen Bedarf an solchen Stationen gibt», sagt Christian Fahe und führt durch die Praxis-Räumlichkeiten.

«Wir haben die Räume mit komfortablen Liegen ausgestattet sowie mit Pflanzen und Bildern gemütlich eingerichtet. Es gibt auch die Möglichkeit, Filme zu schauen oder Musik zu hören», sagt der 41-Jährige. Auf Wunsch werde sogar ein kleiner Imbiss angeboten.

Weiterbildung zum Nephrologen
Das Angebot richtet sich an Menschen im Suhren- und Wynental, die sich einerseits den weiten Weg ins Kantonsspital Aarau ersparen wollen, anderseits eine gemütliche Atmosphäre dem sterilen Spital vorziehen sowie an Leute, die Ferien in der Region verbringen.

Christian Fahe hat die Arztpraxis im 2. Stock des Müheler Gemeindehauses vor drei Jahren übernommen und ist als Allgemeinarzt tätig. Er verfügt aber auch über eine Weiterbildung zum Nephrologen, also Nierenspezialist. Dass er viel Zeit und Geld in eine Einrichtung für Dialysepatienten investiert, hat auch mit seinem persönlichen Umfeld zu tun. «Mein Vater war über viele Jahre Nierenpatient und ich versuchte, ihm mit meiner Ausbildung zu helfen. Leider verstarb er im letzten Jahr während seiner ersten Dialysesitzung in Kamerun », erinnert sich der Arzt. «Das war der Moment als ich mir sagte, dass ich meine spezielle Ausbildung nutzen und zur Verfügung stellen muss.» Die Kontakte zu Lieferanten hätten schon bestanden, so habe das eine zum anderen geführt.

Christian Fahe praktiziert seinen Beruf mit viel Leidenschaft und Freude.Um die Dialyse-Stationen einzurichten brauchte es einiges an Aufwand. Wasserleitungen mussten gezogen und natürlich die Geräte angeschafft werden. Zwei Räume wurden dafür umgebaut und das entsprechende Personal geschult.

Angebot auch für Patienten anderer Hausärzte
Seit dem 1. Mai ist das Dialyseangebot nun in Betrieb. «Es können sich ausdrücklich auch Menschen anmelden, die zu einem anderen Hausarzt gehen», unterstreicht der Arzt, der hofft, die Gemeinde Muhen und die Region mit seinem Angebot um ein attraktives Angebot zu bereichern.

Praxis Fahe AG

Schulstrasse 1
5037 Muhen

Tel.: 062 723 66 56
E-Mail: christian.fahe@hin.ch
www.praxisfahe.ch

Der Fiat Panda wird 40 Jahre alt

Fiat Panda wird 40 | Der Landanzeiger

Der Fiat Panda, der 1980 auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde und mit mehr als 7,5 Millionen produzierten Einheiten immer noch führend in seiner Kategorie ist, feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Als Evolution und Synthese der ruhmreichen Fiat 126 und 127 wurde der allererste Panda vom berühmten italienischen Designer Giorgietto Giugiaro entworfen. Aussen kompakt, innen geräumig, verfügt diese kleine Kombilimousine über zwei Türen und eine Heckklappe. Der Antrieb erfolgt über die Vorderräder. Ein einfaches technisches Schema, das der Funktionalität Rechnung trägt und durch die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes für viel Platz in der Kabine sorgt.

Das Aushängeschild des Fiat Panda ist die Wesentlichkeit seines Designs. Gros-se, umlaufende Stossfänger, eine seitliche Schutzleiste und die grossflächige Verglasung charakterisieren das Aussendesign. Die flache Windschutzscheibe verbürgt sich, wie die anderen Fenster auch, für viel Helligkeit. Der wesentliche, aber äusserst funktionale Innenraum ist aus einfachen und robusten Materialien verarbeitet und vollständig abwaschbar. Auf nur 3,38 m Länge bietet der Fiat Panda Platz für fünf Personen und ein hohes Mass an Vielseitigkeit im Innenraum. Davon zeugt u. a. der Rücksitz, der sieben verschiedene Verstellmöglichkeiten aufweist und selbst in eine Hängematte, eine Wiege oder ein geräumiges Bett verwandelt werden kann.

Meistverkaufte Citycar in Europa
«Der Fiat Panda ist seit 40 Jahren erfolgreich und seit sechs Jahren das beliebteste Auto in Italien. Es ist seit 2003 auch das meistverkaufte Citycar in Europa. Fast 7,5 Millionen Einheiten wurden verkauft, von denen fünf Millionen noch im Umlauf sind», erklärt Luca Napolitano, Fiat Brand Manager für die EMEA-Region. «Es ist auch das Fahrzeug aller Rekorde. Es war das erste allradgetriebene Citycar, der erste Kleinwagen mit Automatikgetriebe, das erste Sport Utility Vehicle für die Stadt und das erste Fahrzeug, das den Mount Everest bezwungen hat.

Hybridversion von Fiat Panda
Das Jahr 2020 markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Fiat. Mit der Einführung der neuen Hybridversionen des Fiat Panda beginnt die Marke mit der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, die ab dem Sommer mit der Produktion des neuen Fiat 500 in Turin fortgesetzt wird. Dieses zu 100 % elektrische Modell wird eine wichtige Rolle in der E-Mobilitätsstrategie von FCA spielen. Im Jahr 2020 bietet die Gruppe eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen an, die für ein umfassendes nachhaltiges Mobilitätserlebnis stehen.

Seit mehr als 40 Jahren repräsentiert er die tägliche Beziehung zum Automobil – und die ist direkter und freier. Zu den Geheimnissen seiner Beliebtheit zählen die Aussenmasse, der Innenraum, der sich an alle Transportbedürfnisse anpassen lässt, die grosse Auswahl an Motoren und die vielen Farbkombinationen. Heute ist der Fiat Panda Hybrid bereit, die urbane Mobilität zu revolutionieren, indem er den neuen Bedürfnissen der «Panda People», einer zukunftsorientierten und ökologisch immer nachhaltiger ausgerichteten Weltgemeinschaft, gerecht wird.

HSC-Spieler Manuel Zehnder ist Newcomer des Jahres

HSC-Talent Manuel Zehnder | Der Landanzeiger

Grosse Ehre für das HSC-Suhr-AarauTalent Manuel Zehnder. Der 20-Jährige wurde von einem Handballfachgremium zum Newcomer des Jahres 2020 gekürt. Diese Auszeichnung geht zum dritten mal in vier Jahren an einen Spieler des HSC.

Der HSC Suhr Aarau kann wenige Tage nach Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings bereit einen ersten Erfolg verbuchen. Rückraumspieler Manuel Zehnder (20) wurde zum «Newcomer» des Jahres gewählt. Zehnder hat sich gegen 16 weitere Nominierte durchgesetzt. Die Bekanntgabe der Auszeichnung erfolgt normalerweise an den Swiss Handball Awards. Aufgrund von Corona erfolgte die Wahl auf digitalem Weg durchgeführt, wie auch die Bekanntgabe der Sieger.

Manuel Zehnder spielt seit jeher beim HSC. 2017 debütierte er in der ersten Mannschaft und erhielt im August 2019 sein erstes Aufgebot für die A-Nationalmannschaft. Der Rückraumspieler erzielte in der abgebrochenen Saison 78 Treffer in 27 Meisterschafts- und Cupspielen.

Das Gremium der vom Fachmagazin «Handballworld» durchgeführten Wahl setzt sich aus Verbandsfunktionären, Nationaltrainern, Handballjournalisten und je drei Vertretern der Klubs der höchsten Frauen- und Männerliga der Schweiz zusammen.

Manuel Zehnder erhält seine Auszeichnung, wie alle anderen Awards-Gewinner in diesem Jahr auch, im Rahmen eines Heimspiels der neuen Saison.

In den vergangenen vier Spielzeiten wurden dreimal HSC-Spieler zum Newcomer des Jahres gekürt. Tim Aufdenblatten wurde 2017 geehrt, Timothy Reichmuth 2018 und nun geht die Auszeichnung an Manuel Zehnder.

«Das Wirken des Stadtteilvereins wird enorm geschätzt»

Thomas Bürgisser und Regina Jäggi | Der Landanzeiger

Regina Jäggi war der letzte Gemeindeammann von Rohr, bevor 2010 mit Aarau fusioniert wurde. Anschliessend war sie Aarauer Stadträtin. Heute schreibt sie Artikel für das «SprachRohr», dem Informationsblatt des Stadtteilvereins. Thomas Bürgisser ist seit der Gründung des Vereins Präsident und hat den Stadtteilverein über all die Jahre intensiv begleitet. Die beiden schauen auf 10 Jahre Stadtteilverein zurück, äussern sich zum Zukunftraum und erzählen von ihren Wünschen für den Verein.

In diesem Jahr feiern wir das Zehnjährige des Stadtteilvereins Rohr. Was waren damals die Beweggründe für die Gründung des Vereins?
Regina Jäggi: Als Gemeindeammann war es mir ein grosses Anliegen, dass die Kultur und die Traditionen nach einer Fusion mit Aarau nicht ganz verloren gehen. Deshalb wurden alle Vereine eingeladen, sich dazu zu äussern. Nach drei intensiven Sitzungen war klar, der Verein «Schönes Rohr» wurde zum Stadtteilverein.

Herr Bürgisser, Sie sind der Präsident des Stadtteilvereins. Wie sieht die Bilanz 10 Jahre später aus?
Thomas Bürgisser: Sehr erfreulich. Wir stellen fest, dass sich die Vernetzung untereinander bestens bewährt. Das zeigt sich auch am enormen Aufmarsch an den Anlässen. Das Wirken des Stadtteilvereins wird von der Bevölkerung enorm geschätzt.

Wenn Sie zurückblicken, welches waren für Sie die erfolgreichsten Projekte einerseits und die grösste Herausforderung andererseits?
Thomas Bürgisser: Eindeutig das Dorffest im Jahre 2012, das war Herausforderung und Erfolg zugleich. Aber auch unsere beiden Anlässe, das Jazzmatinée im Spätsommer und das Neujahrskonzert «Klassik in Rohr» sind jeweils ein Highlight. Das «SprachRohr», das jeweils drei Mal im Jahr erscheint und die Finanzierung aller Anlässe fordert den Verein ebenfalls.

Frau Jäggi, wie wichtig ist der Stadtteilverein für die Einwohner im Stadtteil Aarau Rohr?
Regina Jäggi: Der Stadtteilverein hat einen sehr hohen Stellenwert bei der Bevölkerung und zwar nicht nur bei den Alt-Rohrerinnen und -Rohrern. Das Angebot ist für alle Menschen gedacht. Auch die Entwicklung im Vorstand zeigt Erfreuliches, denn da sind nicht nur die «Alteingesessenen» sondern auch junge Zugezogene und «Aarauer».

Welche Aktivitäten vom Verein schätzen Sie besonders?
Regina Jäggi: Persönlich liegen mir der Weihnachtsbaumverkauf und die «Zopftour» am Herzen, an denen ich seit Jahren mithelfe. Jedoch hat jeder Anlass sein besonderes Ambiente, deshalb ist es schwierig eine Auswahl zu treffen.

Herr Bürgisser, wie sieht die momentane Situation bei den Anlässen aus? Können Sie die Events, die Sie für diesen Sommer organisiert haben, überhaupt durchgeführt werden?
Thomas Bürgisser: Leider mussten wir alle Events bis Ende Juni absagen. Ob die Feier unter den Linden am 1. August und das Jazzmatinée vom 30. August stattfinden werden, wird Ende Juni entschieden.

Wäre auch etwas zum Zehnjährigen geplant gewesen?
Thomas Bürgisser: Ja, es hätte im Juni ein Fest im kleinen Rahmen gegeben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch an der diesjährigen GV, die abgesagt wurde, hätte es einen Rückblick auf die letzten 10 Jahre gegeben.

Der Zusammenschluss zwischen Aarau und Rohr wird oft im Projekt Zukunftsraum erwähnt. Wie haben Sie den Zusammenschluss und die Folgejahre erlebt?
Thomas Bürgisser: Durch den Zusammenschluss ging ein Ruck durch einen Teil der Bevölkerung, indem man sich speziell darauf besonnen hat, Traditionen weiterzuführen, unabhängig von denjenigen der Stadt. Alte Rohrer Traditionen stehen jedoch nicht im Wettbewerb mit Aarauer Traditionen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch -heute einer Fusion mit der Stadt Aarau -zugestimmt würde.

Regina Jäggi: Das glaube ich auch. Damals haben über 84% der Bevölkerung von beiden Gemeinden ein JA in die Urne gelegt und so würde auch heute noch abgestimmt werden. Im grossen Ganzen war der Zusammenschluss eine positive Erfahrung, man tauschte sich auf Augenhöhe aus und hatte Verständnis für die Anliegen beider Seiten. Es war ja ein Novum für die Stadt wie für die Gemeinde und so gab es ein paar Stolpersteine, die jedoch ausgeräumt werden konnten. Ideal war sicher, dass ich anschliessend noch acht Jahre im Stadtrat mein Wissen um die ehemalige Gemeinde einbringen konnte.

Frau Jäggi, Sie gehören zur Resonanzgruppe im Projekt Zukunftsraum. Aktuell wird die Einführung von Stadtteilkommissionen mit einem eigenen kleinen Budget vorgeschlagen. Was halten Sie von diesem Vorschlag?
Regina Jäggi: Eine Stadtteilkommission ist eine gute Sache, da sich die Bevölkerung aktiv einbringen kann. Die Einwohnerinnen und Einwohner der verschiedenen Stadtteile haben einen direkteren Bezug zur Politik und können sich mit ihren Anliegen an eine vom Stadtrat gewählte Kommission wenden und fühlen sich so besser vertreten.

Wie schätzen Sie beiden das Projekt Zukunftsraum ein?
Regina Jäggi: Ich gebe dem Projekt eine grosse Chance, denn alle beteiligten Gemeinden konnten sich von Beginn her aktiv in den gesamten Prozess einbringen. Es fanden immer Diskussionen und Lösungsfindungen auf paritätischer Ebene statt, was zu einem guten Endergebnis für die kommenden Abstimmungen führte. Die heutigen, wie künftigen Aufgaben der Gemeinden verlangen ein starkes Miteinander und können in grösseren Organisationseinheiten gezielter angegangen werden.

Thomas Bürgisser: Auch ich habe mich mit dem Projekt sehr auseinander gesetzt, viel darüber gelesen und Veranstaltungen besucht. Es erstaunt mich, dass einige Menschen so verschlossen, so nicht offen für Neues sind. Es wird immer noch zu stark das eigene «Gärtli» gepflegt und gehegt. Ich wünsche mir eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Projekt.

Nun aber wieder zurück zum Stadtteilverein. Was für Projekte stehen dort als Nächstes an?
Thomas Bürgisser: Mein Ziel ist es, 500 Mitglieder im Verein zählen zu dürfen.Im Moment sind es über 450. Da möchte ich in irgendeiner Form Mitgliederwerbung machen. Wie die aussehen könnte, wird im Vorstand bald diskutiert werden

Und Sie Frau Jäggi, was wünschen Sie dem Stadtteilverein?
Regina Jäggi: Ich wünsche dem Stadtteilverein, dass er weiterhin spürt, wo die Bedürfnisse der Bevölkerung liegen und sein Programm laufend anpasst, wie das bis anhin geschehen ist. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Menschen auch weiterhin so mitmachen.

Herzlichen Dank und dem Stadtteilverein weiterhin alles Gute!

179 Eingaben: Gegenwind für Teiländerung

Gegenwind für Teiländerung | Der Landanzeiger

Der Planungsprozess zur «Teiländerung Nutzungsplanung Mühleareal/Hegmatte» nimmt wieder Fahrt auf: Die Auswertung der schriftlichen Eingaben aus der öffentlichen Mitwirkung ist abgeschlossen. 179 Eingaben sind eingegangen. Auch im weiteren Verfahren soll die Bevölkerung aktiv eingebunden werden.

Der Entwurf der Teiländerung Nutzungsplanung wurde der Bevölkerung von Schöftland am 11. November des letzten Jahres an einem öffentlichen Infoabend vorgestellt und vom 22. November 2019 bis 21. Februar 2020 für die öffentliche Mitwirkung aufgelegt. In dieser Zeit gingen bei der Gemeinde 179 Eingaben ein, wie der Gemeinderat Schöftland, Aargau Verkehr und der Kanton Aargau in einem gemeinsamen Schreiben mitteilen. Die 139 ablehnenden Eingaben (136 davon sind weitgehend identische Schreiben) begründen ihre Kritik mit dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit dem Boden und der Befürchtung einer hohen Lärmbelastung durch die Bahn. Zudem könne, so die Projektgegnerschaft, auch im Ortszentrum eine gute Lösung für die Anlagen gefunden werden, heisst es im Schreiben weiter.

Bei den 35 zustimmenden Eingaben (29 davon sind fast identische Schreiben) stehen die Aufwertung des Ortszentrums und die hochwertige Innenentwicklung im Vordergrund. Den Bau der Bahninfrastrukturanlagen im Mühle-areal schliessen sie grundsätzlich aus, weil diese das wertvolle Ortsbild der Gemeinde beeinträchtigen und sich das zentral gelegene Areal für eine hochwertige Innenentwicklung eignet. Die Naturschutzzone in unmittelbarer Nähe zum Zentrum würdigen alle Parteien als Mehrwert für Mensch und Natur.

Der Kanton hat sich in seiner Vorprüfung deutlich für den Bau der Depot- und Werkstattanlagen in der Hegmatte sowie die hochwertige Entwicklung des Mühleareals für Wohnzwecke ausgesprochen und begrüsst deshalb die vorgeschlagene Teiländerung Nutzungsplanung.

Zuerst entscheidet Schöftland, dann der Grosse Rat
Da die Zentrumsentwicklung für die Gemeinde von grosser Bedeutung ist, soll darüber zunächst auf kommunaler Ebene entschieden werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Erst anschliessend wird im kantonalen Richtplan der Standort des Bahndepots festgelegt. Diesem in der Mitwirkung geforderten Vorgehen haben auch die zuständigen kantonalen Stellen und die grossrätliche Kommission zugestimmt.

In die weitere Planung einfliessen wird auch die vorgesehene Beurteilung durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK), die sich zu den Auswirkungen des Vorhabens auf das Ortsbild von nationaler Bedeutung äussern wird. Die Gemeindeversammlung vom 26. Juni und die von der Initiative «Überlagerung der Hegmatte mit einer Landschaftsschutzzone» verlangte ausserordentliche Gemeinversammlung müssen aufgrund der Corona-Bestimmungen abgesagt beziehungsweise verschoben werden.

Im August laden der Gemeinderat, der Kanton und die AVA alle Schöftlerinnen und Schöftler zur Informationsveranstaltung mit öffentlichem Dialog ein. Mit einem Modell wird dabei die Entwicklung anschaulich dargestellt.

Abstimmung im Frühling 2021
Die öffentliche Auflage der Teiländerung Mühleareal/Hegmatte ist im Oktober geplant. An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Frühling 2021 soll die Vorlage zur Abstimmung kommen, heisst es in der Mitteilung von Gemeinden, Aargau Verkehr und dem Kanton Aargau abschliessend. 

Führerprüfungen sind ab sofort wieder möglich

Fahrprüfungen sind ab sofort wieder möglich | Der Landanzeiger

Per 11. Mai 2020 hat das Bundesamt für Strassen ASTRA auch weite Teile des Bereichs Führerprüfungen wieder frei gegeben. Damit bietet das Strassenverkehrsamt wieder alle Dienstleistungen an, allerdings begleitet von teilweise umfangreichen Schutzmassnahmen.

Aufgrund des Beschlusses des Bundesrats zur Lockerung der Coronamassnahmen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA entschieden, auch den Bereich der Führerprüfungen wieder frei zu geben. Dieser Entscheid umfasst sowohl theoretische wie auch praktische Führerprüfungen. Voraussetzung ist allerdings, dass ein umfangreiches Schutzkonzept besteht. Der Entscheid des ASTRA betrifft auch die Fahrlehrer. Auch diese dürfen ab dem 11. Mai 2020 wieder Fahrschüler unterrichten.

Einschränkungen im praktischen Bereich
Die gebotenen Vorsichtsmassnahmen bringen seitens des Strassenverkehrsamts vor allem im praktischen Führerprüfungsbereich leichte Einschränkungen mit sich. So müssen sämtliche praktischen Prüfungen im Fahrschulfahrzeug absolviert werden. Entsprechend dürfen nur Fahrlehrerinnen oder Fahrlehrer Prüfungstermine für praktische Führerprüfungen beantragen. Prüfungen mit dem Privatfahrzeug werden derzeit nicht angeboten. Dieser Umstand betrifft vor allem Alterskontrollfahrten.

Theorieprüfungsangebot wird ausgeweitet
Im Bereich der theoretischen Führerprüfungen ist die Anzahl Teilnehmer pro Prüfungssequenz aufgrund der Schutzmassnahmen beschränkt. Aus diesem Grund hat das Strassenverkehrsamt entschieden, nicht nur an zwei, sondern an sämtlichen fünf Wochentagen, sowie an ausgewählten Samstagen Termine anzubieten. Mit dieser Massnahme sollen auch die angestauten beziehungsweise infolge des Lock-Downs stornierten Termine abgebaut werden.

Prüfungen der Kategorie A weiterhin nicht möglich
Weiterhin nicht angeboten werden Motorradprüfungen der Kategorie A. Dies liegt daran, dass der Prüfungsexperte ebenfalls auf dem Motorrad sitzt. Dadurch wird die Abstandsregelung verunmöglicht.