Die Region entdecken

Stand Up Paddle an der Aare | Der Landanzeiger

Das schöne Wetter und die gelockerten Corona-Massnahmen fordern dazu auf, sich draussen aufzuhalten und motivieren zu Bewegung und Sport. In der Region gibt es viele Erlebnisorte, die oft vergessen werden oder, die man gar nicht kennt – jetzt erst recht!

Familien-Tag im Wildpark Roggenhausen
Im Wildpark Roggenhausen Aarau lassen sich Hasen, Ponys, Ziegen, Schafe, Wildschweine, Hirsche, Steinböcke und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachten. Seit über 100 Jahren ist der Wildpark eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Besonders schön präsentiert sich das Tal im Frühling. Aktuell gibt es zahlreiche Jungtieren zu bestaunen. Wer Glück hat, trifft auch auch Murmelis, die zwischen den Steinen hervorlugen. Das Restaurant Roggenhausen ist wieder geöffnet. Wer es lieber naturnaher wünscht: Auf dem Älpli bei den Steinböcken und dem Spycher gibt es zwei Feuerstellen mit Rost sowie Tischen. www.roggenhausen.ch.

Unterwegs in der Aue an der Aare 
Zwischen Aarau und Wildegg erstreckt sich mit 317 Hektaren das grösste Auengebiet im Auenschutzpark Aargau. Einmalig für das Aaretal ist das ausgeprägte System grundwassergespeister Bäche – Giessen genannt. Viele weitere Erlebnis-Wanderungen findet man unter www.aargautourismus.ch

Naturparadies Schafmatt
Ein abwechslungsreicher Rundgang führt über den Jurahöhenweg zur Schafmatt. Von der Barmelweid steigt der Weg stetig hoch auf den Jurarücken und mündet in den offiziellen Jurahöhenweg. Das Naturfreundehaus bietet in wunderbarer Landschaft eingebettet Gelegenheit für eine Rast, Unterkunft- und Ferienmöglichkeiten in der Natur. 

Aktuell: Vorübergehend ist an Sonn- und Feiertagen nur bei schönem Wetter am Selbstbedienungsfenster wieder geöffnet. Die Gaststube bleibt geschlossen. Getränkekarte wie gewohnt, Speisen wurden auf abgepackte Snacks umgestellt. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und verschiedene Gästegruppen dürfen sich nicht durchmischen. Weitere Informationen: www.schafmatt.ch

Erlebnis Rolling Rock, Wiederöffnung am 8. Juni
Das Aarauer Rolling Rock Skate- & Sportcenter sucht in der Schweiz seinesgleichen. Nebst der Skate-Anlage für Skateboards, Freestyle-Scooters und Freestyle-Skates bietet das Freestylesport-Mekka eine Vielzahl anderer Sportarten wie Breakdance, Klettern, Trampolinspringen, Inline-Hockey oder Stand Up Paddle an. Ein Besuch ist für Gross und Klein ein unvergessliches Erlebnis. www.rolling-rock.ch.

Informationen zu Freizeit- und Erlebnisangeboten in der Region gibt es auf der Homepage www.aarauinfo.ch. 

Schöftler Schulbänke für Sansibar

Stefan Rüdlinger | Der Landanzeiger

Eine junge Gruppe aus Schöftland und Holziken hat letztes Jahr den Verein «kila kitu fresh» gegründet. Dieser bietet im August, September und Oktober erstmals drei Workcamps an mit jungen Schweizer Handwerkern, die in Sansibar zusammen mit einheimischen Handwerken Schulbänke zimmern, Dächer ausbessern und das Stromnetz reparieren.

Bei seinem ersten Besuch in Sansibar vor zwei Jahren hat Stefan Rüdlinger gesehen, wie rund 100 Schülerinnen und Schüler in einem Raum auf dem Boden sitzend unterrichtet werden. Schnell wurde ihm klar, den öffentlichen Schulen in Sansibar fehlt es an einfachen Sitz- und Schreibmöglichkeiten, Dächer sind undicht und es regnet auf die elektrischen Anlagen. Dies ist ein untragbarer Zustand.

Der 25-jährige Schöftler war nicht ganz zufällig auf der afrikanischen Insel. «Ich suchte eine Herausforderung, wo ich mit meinem Handwerk etwas Nützliches tun kann», erklärt Rüdlinger seine Motivation. Er kam in Kontakt mit Theres Bärtschi von der internationalen Nichtregierungsorganisation Service Civil Organisation (SCI). Jedes Jahr bietet SCI weltweit rund 1000 Workshops in 90 Ländern an.

Workcamp in Sansibar für junge Schweizer Handwerker
Für den Schöftler war klar, dass er auf Sansibar einen solchen Workshop auf die Beine stellen möchte mit jungen Handwerkern aus der Schweiz und aus Sansibar als aktive Teilnehmende. Ziel ist, dass die Infrastruktur von öffentlichen Schulen Sansibars verbessert wird. Dafür hat er den Prototyp eines Schulbanks gezimmert, welcher im Workshop gebaut werden soll. 21 davon braucht es pro Klassenzimmer. «Es geht aber nicht nur um Schulbänke», betont Stefan Rüdlinger, «wir reparieren auch, wo nötig, die Dächer der Schulen und verbessern das Stromnetz.»

Im letzten Jahr wurde sein Projekt konkret. «Mit meinem Bruder und Jurastudenten Robert, der Freundin und Pädagogikstudentin Catja und dem Freund und Verleger Enrico gründeten wir den Verein «kila kitu fresh», mit dem Ziel, die interkulturelle Bildung in Sansibar zu verbessern.» Auf Swahili bedeutet «kila kitu fresh» umgangssprachlich «alles wird gut».

Das Workcamp durfte er vor einem Jahr an der Berufsschule Lenzburg den Abschlussklassen vorstellen. «Viele junge Handwerker suchen für die Zeit nach der Abschlussprüfung und vor dem Militär eine solche oder ähnliche Herausforderung», erklärt Rüdlinger.

Und tatsächlich meldeten sich genügend junge Handwerker aus der Schweiz für das Workcamp. Dank der Hilfe von SCI und einer Freiwilligenorganisation vor Ort in Sansibar werden auch junge einheimische Handwerker am Camp mitmachen. Aktuell ist Stefan Rüdlinger mit den Planungsarbeiten voll beschäftigt. Wegen des Coronavirus muss der Juli-Workshop in den Oktober verschoben werden.

Seine ehrenamtliche Arbeit leistet der Schöftler neben seinem 80%-Pensum als Zimmermann bei der Zubler AG Holzbau in Hunzenschwil.

Eine «Karma-Investition»
Angesprochen auf die Frage, ob er mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit irgendwann mal Geld verdienen möchte, antwortet Stefan Rüdlinger kurz und bündig: «Es ist für mich eine Karma-Investition!»

Unterstützung per Crowdfunding 
Der Verein «kila kitu fresh» setzt sich ein für die interkulturelle Bildung in Sansibar. Auf der Afrikanischen Insel wird der Verein im August, September und Oktober Workshops anbieten. 
Infos unter www.kilakitufresh.com
Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies tun unter: www.crowdify.net/kila-kitu-fresh 

Schon über 30 Häuschen vermietet

Weihnachtsmarkt Aarau | Der Landanzeiger

Der Aarauer Stadtrat hat Vreni und Luigi Langone aus Sarmenstorf bewilligt, den 4. Weihnachtsmarkt am Graben zwischen Holzmarkt und Fischlibrunnen vom 27. November bis 13. Dezember durchzuführen. Die Reaktion blieb nicht aus: über 30 Holzhäuschen sind vermietet und es dürften noch mehr werden.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass mit einem kompakten Weihnachtsmarkt, links und rechts mit dekorierten, einheitlichen Holzhäuschen und einem beleuchteten Mitteldurchgang sowohl das Interesse von Ausstellern wie auch Qualität und Attraktivität für die Besucher massgeblich gesteigert werden können.

Der diesjährige Aarauer Weihnachtsmarkt wird erneut ab Night-Shopping bis zum ersten Sonntagsverkauf dauern und er soll dank der kompakten Anordnung am Graben schöner und wieder grösser werden. Die Aussteller haben die Möglichkeit, über die ganze Dauer oder in drei wählbaren Etappen präsent zu sein. Der Markt findet, ausser am Montag, täglich von 11 bis 21 Uhr statt, wobei die Gastro-Stände freiwillig eine Stunde länger geöffnet sein können.

Am Night-Shopping und Eröffnungstag, 27. November, ist der Markt von 15 bis 22 Uhr offen. Wie alle Jahre gibt es wieder ein Kinderkarussell und verschiedene Verpflegungs- und Glühweinstände. Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt und die Veranstalter investieren in eine besonders schöne Beleuchtung.

Die bereits gebuchte Zahl von Ausstellungs- und Verkaufsständen sorgt bei den Organisatoren für Freude und Motivation.

Potential für zusätzliche Stände
«Wir haben die Möglichkeit und den Platz, zusätzliche Anbieter aufzunehmen», freut sich Bauchef Luigi Langone. Das Ziel mit 40 Ständen dürfte bald erreicht sein und Langones sind zuversichtlich, dass der erfreuliche Trend zusätzliche Marktfahrer zur Teilnahme motivieren wird. «Wir möchten ein möglichst vielfältiges Sortiment erreichen und das bestehende Angebot auch qualitativ ergänzen», wünscht sich Vreni Langone. Kunsthandwerk, Basteleien, kreativer Schmuck oder Weihnachtsartikel. «Damit auch Anbieter mit kleinem Budget teilnehmen können und auch um einen Anreiz zu schaffen den Markt öfters zu besuchen, bieten wir die Möglichkeit an, ein Tageshäuschen zu mieten», führt Vreni Langone aus. Bis Ende Mai wollten Vreni und Luigi Langone die Aussteller beisammen haben. Dieses Ziel wurde erreicht und jetzt bleibt Zeit für zusätzliche Anmeldungen und für den gestalterischen Feinschliff. «Die Unterstützung durch den Stadtrat ist für uns auch Pflicht für Qualität und Attraktivität», hält Vreni Langone fest. Bei der Umsetzung des Planes für einen zweiwöchigen Aarauer Weihnachtsmarkt haben sich Vreni und Luigi Langone fünf Jahre Zeit gegeben. Die Sterne stehen günstig und sie werden auch das Bild zur Adventszeit in Aarau prägen.

Infos und Anmeldeunterlagen gibt es auf der Homepage www.langone.ch oder über Telefon 079 700 22 25.

Recyclingplastik-Häuser aus Buchs für Menschen in Not

Hightechzentrum Aargau | Der Landanzeiger

Mit Unterstützung des Hightech Zentrum Aargau hat das Buchser KMU Boxs AG aus gemischtem Recyclingplastik ein modulares Leichtbausystem entwickelt. Dieses soll in Krisengebieten eingesetzt werden.

Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) half der Boxs AG auch bei der Lancierung eines Folgeprojekts, das vom Forschungsfonds Aargau finanziert wird. Im Zentrum steht hier die Herstellung von Prototypen für einen Feldtest in einem Flüchtlingslager in Jordanien.

Die Boxs AG aus Buchs ist nicht die einzige Firma, die vom HTZ unterstützt wird. In diesen Tagen erschien der Geschäftsbericht 2019 des HTZ. Das Hightech Zentrum Aargau AG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken. Rund 350 neue Projekte mit Kunden – mehrheitlich Aargauer KMU – wurden in Angriff genommen. Erstmals wurden über 100 Koopera-tionsprojekte realisiert.

«Auch im siebten Jahr seit ihrer Gründung hat die Hightech Zentrum Aargau AG geliefert und die Mission Innova-tion erfüllt», zieht Verwaltungsratspräsident Anton Lauber Bilanz und ergänzt: «Seit dem Start 2013 haben wir mit 700 Unternehmen im Kanton Innovationsprojekte umgesetzt.» In dieser Zeitspanne wurden mehr als 400 Vorhaben mit -einer Schweizer Hochschule als Forschungspartner realisiert.

Dabei wurde ein direktes Projektvolumen von mehr als 51 Millionen Franken ausgelöst. Die Unternehmen haben ein Vielfaches davon in die weitere Entwicklung, Produktion und Vermarktung ihrer Erzeugnisse oder Dienstleistungen investiert.

Festtage für die Fans der Erdbeere

Erdbeerfelder | Der Landanzeiger

Seit einigen Tagen sind die Erdbeerfelder in unserer Region geöffnet. Die beliebten roten und süssen Früchte sind dieses Jahr etwas früher reif als in vergangenen Jahren. Unser Bild stammt aus Muhen. Mancherorts kann man sich auf Feldern für «Selbstpflücker» jede Erdbeere selber aussuchen. Das ist auch ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Andernorts bieten Verkaufszelte direkt beim Feld frisch geerntete Früchte in Schalen an. Die Erdbeersaison ist kurz – jetzt hat sie so richtig begonnen. 

10 Minuten Ladezeit für 119 km

Ford Mustang Mach-E | Der Landanzeiger

Aktuelle von Ford realisierte Tests zeigen, dass der neue, vollelektrische Ford Mustang Mach-E beim Aufladen an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt innerhalb von etwa zehn Minuten eine durchschnittliche WLTP-Reichweite von 119 km erzielt*.

Die Praxistests ergaben beim Schnelladen eine Erhöhung der Reichweite von bis zu 26 Kilometern im Vergleich zu vorausgegangenen, computer-simulierten Ergebnissen. Dies entspricht einer Verbesserung von nahezu 30 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf das Modell mit optionaler «Extended Range»- Batterie und Heck-Antrieb.

Der Ford Mustang Mach-E AWD mit «Extended Range»-Batterie und Allrad-Antrieb durch den Dual-Elektromotor erzielt innerhalb von zehn Minuten eine geschätzte WLTP-Reichweite von 107 Kilometern. Beide Versionen lassen sich innerhalb von 45 Minuten auf 80 Prozent der Batterie-Kapazität aufladen, ausgehend von einer zehnprozentigen Restladung der Batterie.

Die Ford Mustang Mach-E Versionen mit «Standard Range»-Batterien erreichen bei einer Ladezeit von zehn Minuten an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt eine durchschnittliche Reichweite von 91 Kilometern, die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent Batteriekapazität beträgt jeweils 38 Minuten.

«Mustang Mach E-Kunden lieben die offene Strasse. Weniger Zeit für das Aufladen bedeutet mehr Zeit für das Fahrvergnügen», sagt Mark Kaufman, Global Director, Electric Vehicles, Ford Motor Company. «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Aufladen maximal zu beschleunigen und wir arbeiten weiterhin mit zahlreichen Anbietern zusammen, um noch mehr Ladepunkte mittels FordPass zugänglich zu machen und das Aufladen zu erleichtern».

Auf Probefahrt mit den neuen Modellen Golf und T-Roc Cabrio

Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet | Der Landanzeiger

Zur Wiedereröffnung der Showrooms präsentieren die Volkswagen Partner gleich zwei Neuheiten: das T-Roc Cabriolet, das die Stärken eines SUVs mit dem Fahrgefühl eines Cabriolets verbindet, sowie den neuen Golf, der technologisch einen neuen Standard in der Kompaktklasse setzt. Sowohl bei der Beratung wie auch bei der Probefahrt kommen die Hygiene- und Distanzregeln des Bundes zum Einsatz.

Es ist ein weiterer Schritt zurück zur Normalität: Ab sofort sind die Verkaufsflächen der Schweizer Volkswagen Partner wieder geöffnet. Ein vom Bundesrat abgesegnetes Schutzkonzept stellt sicher, dass die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden. So trennt beispielsweise beim Beratungsgespräch neu eine Plexiglasscheibe Kunden und Verkäufer. Und die Probefahrten erfolgen grundsätzlich kontaktlos, mit vorheriger Desinfizierung des Autos.

Eine solche Probefahrt lohnt sich jetzt besonders. Denn gleich zwei neue Modelle stehen bei den Händlern bereit: der neue Golf und das T-Roc Cabriolet.

Der Golf der achten Generation
kommt dynamischer und moderner daher denn je, was er unter anderem den markant gezeichneten, serienmässigen LED-Leuchten vorne und hinten verdankt. Technologisch macht er einen riesigen Sprung: Er ist ständig online, lässt sich neu per Gleiten, Wischen sowie per Sprachsteuerung bedienen und verfügt über die grösste Auswahl an Assistenzsystemen in seiner Klasse. Auch bei den Motoren setzt der neue Golf auf hochmoderne Technik und eine breite Palette – nebst Benzin-, Diesel- und Erdgasantrieb sind im Laufe des Jahres fünf Hybridmotoren erhältlich. Der neue Golf startet preislich ab CHF 29’450.– (1.0 TSI mit 81 kW / 110 PS).

T-Roc Cabrio mit Stoffverdeck
Das wichtigste Feature beim T-Roc Cabriolet ist sein Stoffverdeck, das sich innerhalb von neun Sekunden vollautomatisch öffnen lässt. Der 2+2-Sitzer vereint die Vorteile eines SUV mit dem Freiheitsgefühl eines Cabrios und überzeugt mit einem eigenständigen, emotionalen Auftritt. Das T-Roc Cabriolet ist permanent online und optional mit einem digitalen Cockpit verfügbar. Motorenseitig stehen für den Fronttriebler ein 1,0-Liter-Dreizylindermotor mit 115 PS und ein stärkerer 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS zur Auswahl. Das neue T-Roc Cabriolet ist ab CHF 36’150.– erhältlich (1.0 TSI mit 85 kW / PS).

Aktuell bietet Volkswagen Schweiz auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen ein Aktionsleasing von 0,9 Prozent an. Ein Besuch im VW Showroom lohnt sich somit auf jeden Fall.

VW-News auf einen Blick
– Die Showrooms der Schweizer Volkswagen Partner sind ab sofort wieder geöffnet
– Umfassendes Schutzkonzept ermöglicht kontaktlose Beratung
– Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet stehen zur Probefahrt bereit. 0,9-%-Leasing auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen 

FC Aarau: Es wird trainiert – und bald gespielt?

Konditionstrainer Norbert Fischer | Der Landanzeiger

Es ist eine ereignisreiche Woche, die für den FC Aarau zu Ende geht. Am Montag stiegen die Profis ins Mannschaftstraining ein, am Dienstag feierte der FC Aarau Geburtstag, zwei Abschiede und einen neuen Präsidenten. Und am Freitag entscheiden die Clubs der Super- und Challenge League über die Fortführung der Meisterschaft.

118 Jahre alt wurde der FC Aarau am vergangenen Dienstag, bereits am Montag jährte sich der Aufstieg aus dem Jahr 2013 und am Mittwoch der Cupsieg aus dem Jahr 1985. Auch in diesem Jahr ist die laufende Maiwoche ereignisreich: Anfang Woche standen die Spieler der 1. Mannschaft erstmals nach zwei Monaten Zwangspause wieder auf dem Trainingsplatz, Alfred Schmid und Roger Geissberger traten aus dem Verwaltungsrat der FC Aarau AG zurück, Philipp Bonorand ist seither designierter Präsident und am kommenden Freitag entscheiden die Clubbosse, ob und in welcher Form diese Saison überhaupt zu Ende gespielt wird. Die Chancen stehen gut, dass bereits am 19. Juni das erste der ver-bleibenden 13 Spiele stattfindet. Somit können fast alle Entscheidungen sportlich herbeigeführt werden; nur einen Absteiger aus der Challenge League wird es keinen geben, weil die Promotion League abgebrochen wurde und es damit auch keinen Aufsteiger gibt.

Alle Mann an Bord
Zurück zum Trainingsstart beim FC Aarau. Gemeinsame Trainings waren angesichts des landesweiten «Lockdowns» zwischen Mitte März und Mitte Mai verboten, sodass sich die Spieler individuell fit gehalten haben. Beim Neubeginn waren alle Kaderspieler anwesend, wobei mit Flavio Caserta, Ersan Hajdari, Silvan Schwegler und Gentrim Uka aktuell auch vier U-18-Nachwuchstalente zur Trainingsgruppe des Aarauer Fanionteams zählen. Alle Trainingseinheiten finden unter verstärkten Hygienemassnahmen statt. Dazu gehören tägliche Gesundheitschecks für alle Spieler, limitierte Zutritts- und Aufenthaltsberechtigungen im Stadion Brügglifeld, sowie das Einhalten des Mindestabstandes, zum Beispiel durch die Nutzung der Garderoben bei den KEBA-Trainingsplätzen. Auch Zaungäste und Besucher sind keine zugelassen.

Philipp Bonorand neuer Präsident
Was für den Gränicher Alfred Schmid und den Seengener Roger Geissberger galt, trifft auch auf den Aarauer Philipp Bonorand zu. Von je her ein grosser Fan des FC Aarau, engagiert er sich mit viel Herzblut für den Stadtclub. Er gehörte in den Jahren 2000 bis 2008 unter anderem in den Bereichen IT und Kommunikation der erweiterten Geschäftsleitung des FC Aarau an. In den vergangenen Jahren entwickelte er sich zum erfolgreichen Geschäftsmann und ist heute Inhaber der Vital AG in Oberentfelden und der Multiforsa AG in Auw. Der 39-jährige Bonorand übernimmt einen finanziell gesunden Club, der nie über seine Verhältnisse gelebt hat. Mit dem Darlehensangebot des Bundesrates, sagt Bonorand, werde man sich deshalb momentan nicht -näher auseinandersetzen müssen. «Die FC Aarau AG verfügt zurzeit noch über genügend liquide Mittel. Zudem erscheint mir aufgrund der bisher bekannten Bedingungen ein solches Darlehen sehr gefährlich, insbesondere wegen der verlangten Solidarhaftung zwischen den partizipierenden Clubs und die Forderung einer Reduktion der Lohnsumme um 20 Prozent.» In Anbetracht der bescheidenen Lohnstruktur in der Challenge League sei diese Bedingung «etwas gar populistisch motiviert.»

Damit der FCA auch weiterhin auf gesunden Beinen stehen kann, sollten aber langsam wieder Zuschauer ins Brügglifeld pilgern dürfen, hält Bonorand abschliessend fest. Aktuell liegt der Schnitt bei stattlichen 3294 Zuschauern pro Heimspiel. Der Bundesrat informierte am Mittwoch (nach Redaktionsschluss) darüber, ob an Sportveranstaltungen bereits im Juli wieder Zuschauer zugelassen werden könnten. Gute Nachrichten für die Clubs, sofern diese sich am Freitag für ein Weiterspielen aussprechen.