HSC Suhr Aarau verpflichtet umworbenes Nachwuchstalent

Der umworbene Flügelspieler Gian Attenhofer (18) wechselt vom RTV Basel zum HSC Suhr Aarau | Der Landanzeiger

Der HSC Suhr Aarau hat seine Personalplanung der Saison 2020/21 abgeschlossen. Das vielumworbene Flügel- Juwel Gian Attenhofer stösst vom Ligakonkurrenten RTV 1879 Basel zum HSC Suhr Aarau. Jan Peter und Mathias Müller bleiben beim Verein, während Andri Kähr seine Spitzensport-Karriere gesundheitsbedingt beenden muss.

Mit dem 18-jährigen Gian Attenhofer sichert sich der HSC Suhr Aarau nach Timothy Reichmuth und Leo Grazioli ein weiteres Juwel der HSG Nordwest. Der rechte Flügel kam in den vergangenen beiden Saisons bereits zu Einsätzen im NLA-Team des RTV 1879 Basel und war von mehreren Vereinen umworben.

Jan Peter und Mathias Müller bleiben dem HSC Suhr Aarau indes auch in der Saison 2020/21 erhalten. Das grosszügige Entgegenkommen beider Spieler sowie wertvolle, zusätzliche Unterstützungen von Partnern und Privaten, ermöglichten die Vertragsverlängerungen der beiden geschätzten Spieler und Menschen trotz der herausfordernden Gegenwart und Zukunft.

Zwei Kreuzbandrisse sind zu viel
Eigengewächs Andri Kähr entschied sich nach zwei Kreuzbandrissen indes schweren Herzens, seine Spitzensportkarriere zu beenden und widmet sich zukünftig vollumfänglich seinem Studium in St. Gallen.

«Wir freuen uns, die Personalplanung für die Saison 2020/21 abgeschlossen zu haben und damit als einziger NLA-Club unser Kader zusammenhalten zu können », sagt HSC-Sportchef Michael Conde. «Wir sind sehr dankbar für das Entgegenkommen der betroffenen Spieler sowie für die zusätzliche Unterstützung von Partnern und Privaten, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre.» Michael Conde freut sich sehr, Gian Attenhofer in der HSC-Familie willkommen heissen zu können. Andri Kähr wünscht er für seine Zukunft alles Gute und vor allem beste Gesundheit.

Saisonstart gegen St. Otmar
Das NLA-Team des HSC Suhr Aarau hat am Montag, 11. Mai den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Die sportliche und organisatorische Planung ist dabei auf die voraussichtlich am Mittwoch, 2. September planmässig beginnende Saison 2020/21 ausgerichtet. Der HSC tritt dabei auswärts in der Kreuzbleiche auf St. Otmar St. Gallen.

Eine doppelt hilfreiche Gutscheinaktion

«Erlebnismoment Aargau» Gutscheinaktion | Der Landanzeiger

Aargau Tourismus lanciert zusammen mit der AKB und der Axpo eine Gutscheinaktion «Erlebnismoment Aargau ». Zusätzlich zu dieser Kampagne lässt die AKB in einer Solidaritätsaktion insgesamt 20’000 Gutscheine an finanziell Benachteiligte zukommen. Zusammen fliessen damit über 660’000 Franken in das lokale Gewerbe.

Wie können wir nach dem Lockdown wieder ein Stück Normalität erwecken? Wie können wir die Leute dazu bringen, mit Lust und Freude den Kanton zu entdecken? Und wie können wir dabei die geschwächten Betriebe unterstützen? Mit der Gutscheinaktion «Erlebnismoment Aargau», die Aargau Tourismus zusammen mit der AKB und der Axpo lanciert.

Freizeit geniessen und Gewerbe unterstützen
3333 Gutscheine im Wert von je 50 Franken können seit Freitag zum vergünstigten Preis von 35 Franken erworben werden und bei über 150 Stellen im ganzen Kanton (Stand 2. Juni) eingelöst werden. Von der Gastronomie über die Hotellerie, von Kunst- und Kultur- bis zu Freizeiteinrichtungen, Winzer, Brauereien, Hoflädeli und lokales Gewerbe. Die Liste ist gross, könne aber problemlos noch erweitert werden, wie Aargau Tourismus betont.

Wenn mehr Menschen wieder nach draussen gehen, konsumieren und ihre Freizeit geniessen, helfe das sehr dem lokalen Gewerbe, das stark gelitten habe, ist Andrea Portmann, Direktorin von Aargau Tourismus überzeugt.

Wichtig war dabei, dass die Vergünstigung der Gutscheine nicht auf den Schultern der Leistungsträger lastet. Finanziell ermöglicht wird die Gutschein- Aktion von der AKB und der Axpo. Auch Regierungsrat Urs Hofmann sieht Potential in dieser Aktion: «Jetzt ist der beste Moment, sich selbst etwas zu gönnen. Das bringt Lebensfreude zurück – und schafft Nachfrage für notleidende Branchen. Damit ist sie doppelt hilfreich.»

Solidaritätsaktion der AKB
Zusätzlich zu dieser Kampagne lässt die AKB in einer Solidaritätsaktion insgesamt 20’000 Gutscheine an finanziell Benachteiligte in allen 210 Gemeinden des Kantons zukommen. Damit investiert die AKB zusätzlich zum Sponsoring von «Erlebnismoment Aargau» nochmals 500’000 Franken. Insgesamt fliessen damit über 660’000 Franken direkt in das lokale Gewerbe.

Dass die Gutscheine auch an die richtigen Stellen verteilt werden, dafür hat sich Renate Gautschy, Präsidentin der Gemeindeammänner-Vereinigung, im Vorfeld bereits stark gemacht: «Es gibt Menschen, die keine Möglichkeit haben, sich Momente zu gönnen, die ihrer Seele gut tun und unbeschwerte Momente mit ihrer Familie erleben können. Genau das macht die AKB mit ihrem grossartigen Engagement möglich. Das ist wunderbar.» Welche Gemeinde wie viele Gutscheine erhält, das wird nach Einwohnerzahl entschieden.

Die Gutscheine können über www.erlebismoment.ch oder bei aarau info gekauft werden.

Unter diesem Link finden Sie die Orte an denen diese Gutscheine eingelöst werden können.

Mit dem «Pöstli» schliesst die letzte Beiz im Dorf

Mira Macinko wäre gerne in Bottenwil geblieben, doch sie konnte sich mit dem Eigentümer des Restaurants nicht einigen | Der Landanzeiger

Nach 15 Jahren als Wirtin des «Pöstlis » verabschiedet sich Mira Macinko Ende Juni aus Bottenwil. Ein Entscheid der sehr bedauert wird, nicht nur, weil nun viele Gäste und Vereine bald auf dem Trockenen sitzen.

Es dauert nicht mehr lange, bis sich die grünen Fensterläden mit dem gelben Posthorn in Bottenwil geschlossen werden. Ende Juni zieht die Wirtin Mira Macinko nach 15 Jahren im «Pöstli» weiter. «Es war ein schwieriger Entscheid, aber ich bin ein positiver Mensch und finde einen neuen Weg für mich», sagt die 54-Jährige. Ab 1. Juli amtet sie als neue Geschäftsführerin im Restaurant «Drei Brunnen» in Niederbipp.

Bereits im November 2019 entschied sie sich für den Weggang und reichte dem Eigentümer die Kündigung ein. Grund war der immer kleiner werdende Umsatz. «Wäre der Eigentümer mir mit einer Mietzinsreduktion entgegengekommen, ich wäre bis zur Pension hier geblieben», so Macinko. «Für mich war es immer schön, hier zu arbeiten.»

Sie war im Dorf beliebt
Das Restaurant sei wie ein zweites Zuhause gewesen für sie, sagt Mira Macinko. Vor allem genoss sie die Gesellschaft der Gäste. «Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich in den vergangenen 15 Jahren erhalten habe.» Sie erinnert sich gerne zurück, als sie die Schweizer Staatsbürgerschaft beantragte. «Niemand war dagegen. Seither bin ich eine von ihnen», so Mira Macinko.

Neo-Gemeinderätin Miriam Dietschi bedauert den Weggang sehr: «Mit der Schliessung des ‹Pöstlis› geht nicht nur der Restaurantbetrieb im Dorf verloren, sondern auch Mira Macinko als Mensch wird Bottenwil fehlen mit ihrer so herzlichen Art, ihrem strahlenden Lachen und einem immer offenen Ohr für alle.»

Viele Vereine haben in regelmässigen Abständen den Weg ins ‹Pöstli› gefunden. So auch die Mitglieder des Turnvereins Bottenwil, die regelmässig ihre Generalversammlungen dort abhielten oder nach dem Training auf einen Absacker vorbeischauten. Dementsprechend bedauert Turnverein-Präsidentin Christa Leuenberger die Schliessung: «Es ist sehr schade. Wir hatten eine gute Beziehung zu Mira.»

Wie weiter mit dem Senioren-Mittagstisch?
Auch der Senioren-Mittagstisch unter der Leitung von Fritz Fretz fand regelmässig im ‹Pöstli› statt: «Es war sehr praktisch, eine Örtlichkeit im Dorf zu haben, an der wir unsere Anlässe durchführen konnten.» Schlimmer sei aber die Tatsache, dass es im Dorf bald keine Beiz mehr gebe. Der Eigentümer des Restaurants Post war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Ihm entgeht auf der Baustelle am Aareübergang kaum etwas

Hermann Mischer aus Kirchleerau gehört zu den Schaulustigen, die an Wochentagen regelmässig auf der Baustelle rund um die Aarauer Kettenbrücke anzutreffen sind | Der Landanzeiger

Der momentane Rückbau der Aarauer Kettenbrücke ist ein Spektakel, das schon seit Wochen viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Zu ihnen gehört auch Hermann Mischler (71) aus Kirchleerau. Er ist an Wochentagen täglich auf «seiner» Baustelle.

Nur noch wenige Reste der einst stattlichen Aarauer Kettenbrücke sind zurzeit noch übrig. Und täglich werden es weniger. Die Schneid- und Abreissbagger leisten ganze Arbeit. Es ist faszinierend zuzusehen, wie die Baggerfahrer mit ihren schweren Geräten Millimeterarbeit leistet. Dies findet auch Hermann Mischler aus Kirchleerau. Der 71-Jährige ist an Wochentagen täglich auf «seiner» Baustelle: «Ich muss zusehen, wie es vorwärts geht.»

Schon Hunderte von Fotos geschossen
Doch er schaut nicht nur, er dokumentiert den Abriss und später auch den Neubau der Brücke mit seinem Fotoapparat. Er habe schon mehrere hundert Bilder vom Rückbau der Kettenbrücke gemacht. «Brücken sind meine Passion», sagt Hermann Mischler. «So komme ich aus dem Haus und kann etwas machen, das mich interessiert.» Er ist überall anzutreffen, wo Brücken abgerissen oder neue gebaut werden.

Nebenbei erwähnt er, dass er viele der Arbeiter auf der Aarauer Baustelle kenne. Hermann Mischler fuhr früher selber grosse Pneukranen in verschiedenen Bereichen. «Die Maschinen und alles drum herum interessieren mich noch heute», sagt der Rentner. Er gibt aber auch zu, «dass ich jetzt den anderen beim Arbeiten gerne zusehe.» In wenigen Tagen ist von der 1949 eröffneten Brücke nichts mehr zu sehen.

Sehr gut informiert
Dieser Übergang sei wichtig für die Region, sagt Hermann Mischler. Rund 22’000 Autos und 600 Busse würden hier täglich die Brücke passieren. Dieser Strassenabschnitt gehöre zu den meistbefahrenen Kantonsstrassen im Aargau. «In rund vier Wochen sollen die Bauarbeiten an der neuen Brücke beginnen», berichtet Hermann Mischer weiter. Laut Plan soll die neue Brücke 33 Millionen Franken kosten und Ende 2021 fertig sein. Hermann Mischler wird es dank dem Brückenneubau in Aarau noch lange nicht langweilig.

Unter diesem Link sehen Sie den Rückbau der alten Kettenbrücke im Zeitraffer.

Stephan Keller nicht mehr im FCA-Trainerstab

Will Cheftrainer werden: Assistenzcoach Stephan Keller hat den FC Aarau verlassen | Der Landanzeiger

Der 41-jährige Stephan Keller, Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz, kehrt nach der Corona-Pause nicht mehr in den Trainerstab des FC Aarau zurück, dies schreibt der Verein auf seiner Webseite.

In Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC Aarau brachte Stephan Keller seine Absichten zum Ausdruck, in Zukunft wieder als Cheftrainer arbeiten zu wollen. Diese Rolle bekleidete der ehemalige FCA-Abwehrspieler bereits vor seinem nun zu Ende gehenden Engagement im Brügglifeld in der Jugendabteilung von NAC Breda (Niederlande) sowie interimistisch für elf Spiele während der Saison 2017/18 auch beim FC Aarau.

«Ich bin dem FC Aarau sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich in den drei Jahren sammeln durfte», lässt sich Stephan Keller zitieren. «Für mich ist die Zeit gekommen, um meine eigenen Philosophien und Konzepte umzusetzen. Wo ich diese Herausforderung finden werde, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht deutlich.»

Ob der Posten des Assistenzcoachs neu besetzt wird, oder ob Kellers Pflichten auf Norbert Fischer und Petar Aleksandrov verteilt werden, ist laut dem FC Aarau zurzeit noch offen.

Stephan Keller war in Aarau als Spieler (Rückrunde 2004), Assistenzcoach (2017/18 und seit Januar 2019 wieder) und Interims-Coach (2017/18, nach der Entlassung von Marinko Jurendic) tätig.

Aus 11 Spielen holte das Team unter seiner Leitung 17 Punkte.

Die AKB Suhr erstrahlt in neuem Glanz

Der AKB-Standort Suhr wurde den neusten Bedürfnissen der Kunden angepasst | Der Landanzeiger

Die Aargauische Kantonalbank treibt die Umgestaltung ihrer Geschäftsstellen weiter voran. So präsentiert sich die Niederlassung in Suhr seit dieser Woche im neuen Kleid des Zwei-Zonen-Konzepts, das das Beste aus der digitalen Welt und der persönlichen Beratung vor Ort verbindet.

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) investiert in ihr Geschäftsstellennetz. Nachdem im ersten Quartal bereits die Niederlassungen in Oberentfelden und Seengen nach neusten Standards umgebaut wurden, erstrahlt nun auch die Niederlassung in Suhr in neuem Glanz.

«Das moderne Erscheinungsbild und die zeitgemässe Infrastruktur schaffen ideale Voraussetzungen für ein aussergewöhnliches Beratungserlebnis », freut sich Marco Garani, Niederlassungsleiter der AKB Suhr.

In der Kundenzone befinden sich unter anderem ein Learning Desk für das Kennenlernen der «Digitalen AKB», ein Cash Desk für erweiterte Geldtransaktionen sowie ein Self-Service-Bereich für schnelle und effiziente Ein- und Auszahlungen. In der Beratungszone finden qualifizierte Beratungen in einer diskreten Umgebung, welche mit modernsten technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist, statt.

Das Team der Niederlassung Suhr lädt Interessierte herzlich ein, sich die interaktive Geschäftsstelle anzuschauen. Persönlich oder digital: Bei der Aargauischen Kantonalbank haben die Kundinnen und Kunden die Wahl, welche Produkte und Dienstleistungen sie auf welchem Kanal in Anspruch nehmen.

Trostburg steht zum Verkauf

Trostburg Teufenthal | Der Landanzeiger

Die Trostburg in Teufenthal gilt als eines der schönsten Schlösser im Aargau. Nun steht sie zum Verkauf. Besitzer Ernst Brunner hat die Trostburg 1999 erworben und mit viel Geld und Sorgfalt restauriert, rekonstruiert und teilweise modernisiert.

Die Ginesta Immobilien AG sucht nun einen Käufer für das Einfamilienhaus, wie es im Immobilieninserat heisst. Die Liegenschaft verfügt über 19 Zimmer und 7 Badezimmer. Den Preis für die «einzigartige Schlossanlage» mit einer Wohnfläche von 968 m2 und knapp 8400 m2 Grundstück gibt es nur auf Anfrage.

Restaurant Haltestelle wird abgerissen

Restaurant Haltestelle, Schöftland | Der Landanzeiger

Ja, sie war in früheren Jahren wichtig für Schöftland. Zum einen prägte die Haltestelle zusammen mit anderen Bauten das Ortsbild, zum andern war sie bei den Gästen und den verschiedenen Schöftler Vereinen höchst beliebt.

«Eis go zieh», gemütlich im schönen Gartenrestaurant sitzen, oder eine Kegelpartie wird es nicht mehr geben. Nach gut zwölf Jahren, in denen das stattliche Haus aus dem Jahre 1837 leer stand, wurde es nun anfangs Woche eingezäunt. Im Laufe dieser Woche wird das Haus komplett ausgeräumt.

Wie ein Arbeiter auf der Baustelle sagte, muss zudem zuerst der im Haus verbaute Eternit fachmännisch entsorgt werden. Erst danach kann mit dem Abbruch begonnen werden. Was dereinst passiert mit dem gewonnen Platz, kann noch nicht gesagt werden. Es gibt verschiedene Projekte. Welches am Ende realisiert wird, steht noch nicht fest.

Pneu Egger und Adam Touring helfen aus

Nach dem Konkurs der ATU (im Bild die Filiale Suhr) können die Kunden aufatmen. Dank Pneu Egger und Adam Touring kommen sie nun wieder an ihre Reifen und Felgen | Der Landanzeiger

Ehemalige ATU-Kunden können aufatmen. Die beiden Reifen-Grossisten Pneu Egger und Adam Touring wurden vom Konkursamt Oberwinterthur beauftragt, die bei ATU eingelagerten und von den jeweiligen kantonalen Konkursämtern beschlagnahmten Pneus und Felgen einzusammeln und den Kunden zurück zu geben.

Die Schweizer Tochter der deutschen Werkstattkette Auto-Teile- Unger (ATU), die sich in der Schweiz Auto-Technik-Unger nannte, ist seit dem 20. April wegen Überschuldung Konkurs. Das bedeutet das Aus für die sechs Schweizer Filialen, drei davon im Aargau (Suhr, Oftringen und Spreitenbach). Gegen hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren ihren Job.

Jetzt können wenigsten die rund 1500 ehemalige ATU-Kunden, die in den Filialen ihre Räder und Felgen eingelagert hatten, aufatmen. Das für den Fall zuständige Konkursamt Oberwinterthur hat die beiden Reifen-Grossisten Pneu Egger und Adam Touring beauftragt, landesweit die bei ATU eingelagerten und von den jeweiligen kantonalen Konkursämtern beschlagnahmten Pneus und Felgen einzusammeln und den Kunden zurück zu geben, das berichtet die «Aargauer Zeitung».

«Wir werden alles daran setzen, dass betroffene Fahrzeugbesitzer nach der längeren Zeit der Ungewissheit so schnell wie möglich wieder im Besitze ihrer Räder sind», sagt Marketing-Leiter Simon Müller der AZ. Alle betroffenen ATU-Kunden würden nun direkt von einem eigens dafür eingerichteten Service-Center kontaktiert.