Stephan Keller | Der Landanzeiger
«Ich lasse mich nicht in eine Schublade stecken», sagt Stephan Keller, der mit dem FCA seine Ideen und Philosophien umsetzen will
Fussball

FC Aarau wechselt den Trainer

Der FC Aarau befindet sich in einer Umbruchphase. Dabei ist die Trennung von Cheftrainer Patrick Rahmen nur ein Schritt, der den FCA in erfolgreiche Bahnen bringen soll. Mit Stephan Keller steht nun ein Trainer an der Seitenlinie, der die Jugend fördern wird.

Zuletzt war es ein Auf und Ab. Nach dem heldenhaften 5:4-Erfolg gegen Leader Lausanne folgte eine 1:4-Niederlage beim SC Kriens. Die Verantwortlichen beim FC Aarau zogen danach die Reissleine und stellten den erfolglosen Trainer frei.

An der Seitenlinie steht damit ein alter Bekannter: Der 41-jährige Stephan Keller war bereits als Spieler (2004) sowie in den letzten drei Jahren als Assistenztrainer im Brügglifeld aktiv. FCA-Präsident Philipp Bonorand ist überzeugt vom neuen Trainer: «Wir wollen längerfristig etwas aufbauen.» Bei diesen langfristigen Zielen ist die Handschrift Bonorands gut zu erkennen: Das Jahr 2020 brachte dem FCA nicht nur ihn als neuen Präsidenten, sondern auch einen neuen Geschäftsführer und einen neuen Trainer.

Bald werden die Spieler-Verträge ausgehandelt, wobei die Zeichen bei François Affolter, Giuseppe Leo, Damir Mehidic und Marco Schneuwly nicht auf Verlängerung stehen. Markus Neumayr hat den Club bereits verlassen. Um die verbleibenden Routiniers wie Elsad Zverotic oder Olivier Jäckle wird also eine Mannschaft gebildet, mit der nicht der sofortige Aufstieg angepeilt wird.

Text: Remo Conoci | Bild: FCA
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