Die richtige Sitzposition im Auto rettet Leben

Der TCS hat Sitzpositionen getestet | Der Landanzeiger

Besonders auf langen Fahrten ist die Versuchung gross, die Sitzposition zu verändern und beispielsweise eine liegende Position einzunehmen. Doch nur mit optimal eingestelltem Sitz und Lenkrad kann der Fahrer in Notsituationen schnell und effektiv reagieren. Rückhaltesysteme wie Airbags und Sicherheitsgurte schützen bei einem Unfall nur dann, wenn die Sitzposition stimmt.

Dass es keine gute Idee ist, auf der Fahrt in die Ferien als Beifahrer ein Nickerchen in liegender Position zu machen, zeigte der vom TCS in Zusammenarbeit mit dem ADAC durchge-führte Crashtest sehr deutlich. Für den Test wurde der Beifahrer Dummie in eine halbliegende Position versetzt. Zusätzlich wurden seine Füsse auf dem Armaturenbrett platziert. Der Fahrer-Dummie wurde in eine «bequeme», zurücklehnende Position mit mehr
Abstand zum Lenkrad gesetzt. Beim Test kollidierte das Fahrzeug mit 64 km/h frontal mit einem stehenden Hindernis.

Schwere oder tödliche Verletzungen bei Füssen auf dem Armaturenbrett
So verlockend es auch ist, die Tests haben gezeigt, dass der Beifahrer die Füsse während der Fahrt keinesfalls auf das Armaturenbrett legen sollte. Infolge der hochgelagerten Beine beim Beifahrer hatte der Airbag bei den Tests keinerlei Schutzwirkung. Im Gegenteil, der sich öffnende Airbag schlug die hochgelegten Beine gegen den Oberkörper und Kopf des Dummies. Im Falle eines Unfalls würde dies zu schweren oder tödlichen Verletzungen des Rumpfs und des Kopfs führen.

Tipps zur richtigen Sitzhaltung im Auto
Dass die korrekte Sitzposition im Auto unter Umständen Verletzungen vermeiden und sogar Leben retten kann, haben verschiedene Crashtests gezeigt. Der TCS empfiehlt Fahrzeuglenkenden, Beifahrern und weiteren Autoinsassen daher, sich beim Sitzen im Auto an die folgenden Punkte zu halten: Auch auf langen Fahrten ist es wichtig, dass Lenker und Beifahrer korrekt und bequem sitzen. Grundsätzlich sollte die Sitzhöhe so gewählt sein, dass man über eine gute Rundumsicht verfügt. Der Abstand des Lenkers zum Lenkrad sollte zwischen 25 und 30 Zentimetern liegen. Wer verkrampft und zu nah am Steuer sitzt, riskiert, schneller zu ermüden. Ausserdem verunmöglicht eine falsche Sitzposition im Ernstfall eine rasche Reaktion des Fahrzeuglenkers. Die Rückenlehnen sollten beim Fahrzeuglenker und auch beim Beifahrer senkrecht stehen.

Bei der Betätigung der Pedale dürfen die Knie nicht durchgestreckt werden. Der Beifahrer sollte seine Beine immer im Fussraum halten. Um bei einem Auffahrunfall bestmöglich geschützt zu sein, sollte die Nackenstütze so hoch wie möglich, maximal jedoch bis zur Kopfoberkante reichen.

Aarefische nach Lockdown topfit

Kevin Affentranger | Der Landanzeiger

Nach Monaten mit abgesagten Meisterschaften und Wettkämpfen fand endlich wieder ein langersehnter Vergleich unter «Ernstbedingungen» statt. Der Schwimmclub Aarefisch, Aarau organisierte den Huber Mehrkampf-Cup im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen mit einem aufwendigen Schutzkonzept.

Wie erwartet domininierten am Vormittag die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Aarau und Biel. So gewannen die Aarefische Kevin Affentranger über 200 m Brust und 200 m Delphin, und Federico Salghetti-Drioli, mehrfacher Schweizer Meister Open Water, über 200 m Freistil und 400 m Vierlagen. Bei der Mehrkampfwertung der Herren mit fünf selber gewählten Disziplinen über 200 m, 100 m und 50 m gewann David Radam aus Gränichen. Mitglied des Swiss Aquatics Nationalkaders, zusammen mit zwei punktgleichen Athleten aus Biel. Er siegte über 100 m Delphin, erzielte über 50 m Delphin eine neue persönliche Bestzeit und belegte bei seinen weiteren vier Starts jeweils den 2. Rang. Bei den Damen des Schwimmclubs Aarefisch zählten Anna Vismara, Mitglied Nationalkader Jugend, Meta Zimmermann und Nora Wick zu den Disziplinensiegerinnen. Letztere wurde bei den Damen 3. in der Mehrkampfwertung.

Affentranger und Wickihalter top
Robin Affentranger, deutlicher Sieger über 200 m Rücken und Dario Wickihalter, zwei Nationalkadermitglieder des Aarefisch starteten erst am Nachmittag. Cheftrainer Dirk Thölking war mit seinen Schützlingen ausgesprochen zufrieden und beurteilte die Leistungen der Aarefische mit 50% Bestzeitenquote durch alle Gruppen, als sehr gut.

Ebenfalls in Form waren Roman Mityukov, mehrfacher Schweizermeister und Rekordhalter aus Genf, der die Mehrkampfwertung der Herren gewann und Thierry Bollin, mehrfacher Schweizermeister und Rekordhalter aus Bern in der Sprintwertung.

Gute Noten für die Organisatoren
Rückmeldungen der teilnehmenden Vereine bescheinigten dieser ersten Veranstaltung unter besonderen Schutzbestimmungen eine hervorragende Organisation. Sportler, Trainer und Zuschauer verhielten sich sehr diszipliniert, was im Schiedsrichterbericht an Swiss Aquatics Erwähnung finden wird. Nicht zuletzt war das möglich dank Helfern, Sponsoren und dem Badipersonal.

In der Nacht vom 15./16. August findet dann im gleichen Schwimmbad die 4. Swim Night statt, ein Anlass für alle interessierten Schwimmerinnen und Schwimmer jeglichen Alters, die ein paar Längen in besonderer Athmosphäre schwimmen wollen.

Herausforderung mit Bravour gemeistert

Auch für die Regionalpolizei haben sich die Aufgaben durch das Coronavirus und der Arbeitsalltag verändert. Reto Tresch, der Stellvertretende Repol- Zofingen-Chef, erlaubt einen Einblick in den neuen Alltag der Regionalpolizei, die in Schöftland einen Aussenposten betreibt und für die Region Wigger-, Suhren- und Ruedertal zuständig ist.

Permanent achtete unsere Regionalpolizei auf die Einhaltung der vom BAG festgelegten Verhaltensregeln im öffentlichen Raum: Social Distancing im 2-Meter-Mindestabstand, das Verbot von Menschenansammlungen oder der Aufenthalt auf Sport-, Freizeitund Schulanlagen zwischen 20 und 8 Uhr morgens mussten kontrolliert werden. In Absprache mit der Kantonspolizei Aargau führte die Repol gewerbepolizeiliche Kontrollen in Geschäften, Restaurationsbetrieben, Fitnesscentren, Autowaschanlagen und anderen Lokalitäten durch. In der Anfangsphase wiesen die Ordnungshüter noch präventiv auf die Beachtung der Regeln hin.

54 Covid-19-Ordnungsbussen wurden bisher ausgestellt
Der Stellvertretende Chef der Regionalpolizei Zofingen, Reto Tresch (48), der seit 21 Jahren zuerst der Stadt- und dann der Regionalpolizei angehört, erlaubt einen Einblick in die Arbeit während des Corona- Lockdowns. «Durch den Rechtsstillstand im Betreibungsbegehren und den Wegfall an Rechtshilfeersuchen sowie des Verkehrs- und Jugendpräventionsunterrichts an Schulen blieb die Polizeipräsenz im Einzugsgebiet gewährleistet» versichert Tresch glaubwürdig, und fügt an: «Das von der Polizeiführung erarbeitete Schutzkonzept zum Eigenschutz und die damit verbundenen Hygienemassnahmen sowie die Einhaltung der Abstandsregeln gehörten von Anfang an zum täglichen Geschäft in Gebäuden wie auch im Aussendienst. Dank ausreichender Personalressourcen und einer angepassten Patrouillenstrategie hielten sich die geleisteten Überstunden im gewohnten Rahmen. Die höhere Anzahl an Doppelpatrouillen erlaubte es, flexibel und zeitnah auf gesellschaftliche Verhaltensänderungen schnell zu reagieren», so der stellvertretende Repol-Chef.

Positives Feedback aus allen Teilen der Bevölkerung bewiesen, dass die erhöhte Polizeipräsenz wahrgenommen und weitestgehend positiv aufgenommen wurde. Trotz des Ausfalls von sechs Risikopersonen waren Sicherheit und Ordnung zu jeder Zeit gewährleistet und die Einsatzfähigkeit zu 100 Prozent sichergestellt, betont der Adjutant.

Sechs Risikopersonen und acht Verdachtsfälle in Selbstisolation
Erwähnenswert sind die polizeilichen Interventionen bei acht Corona-Verdachtsfällen. Eine Selbstisolation der uniformierten Einsatzkräfte wurde jeweils angeordnet. Erfreulicherweise fielen alle Tests bei den Personen, die mit den Polizistinnen und Polizisten in körperlichen Kontakt kamen, negativ aus, sodass die Polizeiangestellten innerhalb von 48 Stunden ihren Dienst fortsetzen konnten. Hohe Flexibilität in der Dienstplanung wurde jedem Einzelnen abverlangt. Bis heute verzeichnet die Regionalpolizei Zofingen keine Corona- Erkrankung. Alle sechs Risikopersonen nahmen ihre Arbeit in ihren Teams wieder auf.

Ein Satz aus dem Leitbild der Polizei lautet «Der Mensch steht im Mittelpunkt». Wie wichtig diese Aussage ist, präzisierte Tresch abschliessend: «Für mich ist dieser Leitsatz der Regionalpolizei Zofingen gegen innen und aussen zentral. Tagtäglich bemühe ich mich, diesem gerecht zu werden, nicht zuletzt in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig jeder Einzelne ist, um eine solche Pandemie gesund meistern und gestärkt daraus hervorgehen zu können.» Während der Lockdown-Phase war die Agenda, die sonst von Besprechungen, Rapporten und weiteren fremdgesteuerten Verpflichtungen geprägt ist, weniger voll. Nach dem dritten Lockerungs-Massnahmenpaket war aber schon spürbar, dass sich dies in Zukunft schnell wieder ändern und der normale Polizeialltag bald wieder einkehren wird.

Auf Aarauer Brunnen-Tour

Auf Aarauer Brunnen-Tour | Der Landanzeiger

Dass die Brunnen in Aarau richtige Publikums-Magnete sind, das hat der Maienzug vor einigen Wochen wieder einmal bewiesen. Doch die Aarauer Brunnen sind auch ohne Blumenschmuck richtige Hingucker. Zelgli, Gönhard, Aeschbachquartier, weiter in den Stadtteil Rohr und wieder mitten in die Altstadt – Wir haben uns auf Entdeckungsreise gemacht, um hier eine kleine Auswahl an Aarauer Brunnen zu präsentieren. Und es gibt noch ganz viele weitere Brunnen, die es sich zu entdecken lohnt. Können Sie, ohne die Bildlegende zu lesen, alle Brunnen korrekt verorten?

Wasser spielt seit jeher in der Aarauer Stadtgeschichte eine spezielle Rolle. Sie wollen mehr über Brunnen, Mühlen, Wasserrinnen und den Stadtbach erfahren? aarau info bietet mit «Wasser in Aarau – einst und heute» einen spannenden Stadtrundgang zu diesem Thema an. Die nächste Führung ist für Samstag, 25. Juli vorgesehen. Weitere Informationen dazu gibt es auf aarauinfo.ch.

Stadtrundgang zum Thema «Wasser in Aarau»

Einen Blick in die Aarauer Zukunft werfen

Einen Blick in die Aarauer Zukunft werfen | Der Landanzeiger

Bereits die Abbrucharbeiten der Kettenbrücke haben zahlreiche Zuschauer angelockt. Altes und historisches verschwindet und wird durch Neues ersetzt, das will man mitverfolgen. Während von der Hilfsbrücke aus die Arbeiten an der neuen Brücke weiter mitverfolgt werden können, lockt die Kettenbrücke nun auch mit einem Blick in die Zukunft. Denn am Geländer der Hilfsbrücke befinden sich seit neustem drei verschiedene QRCodes.

Einen Blick in die Aarauer Zukunft werfen | Der Landanzeiger
Unter und über die neue Kettenbrücke
Einen Blick in die Aarauer Zukunft werfen | Der Landanzeiger
Der Blick der Kettenbrücke entlang Richtung Altstadt

«ÜberBrücken Sie die Zeit» steht dort bei den Codes. Scannt man einen dieser Drei dann mit der Kamera des Handys ein, bekommt man die Visualisierung der neuen Kettenbrücke zu sehen. Ein sonniger Tag, entlang der Aare spazieren Menschen, der Bus fährt gleich über die Brücke und im Hintergrund zu erkennen ist der Eniwa-Kraftwerkturm. Je nachdem welchen der drei Codes eingescannt wird, passt sich die Visualisierung dem Standort des Betrachters an. Nun kann hin und her geblickt werden und sowohl zoomen als auch ein Panoramablick sind möglich.

Wer nun keine Möglichkeit hat, zur Kettenbrücke zu reisen, dem soll der Blick in die Zukunft nicht verwehrt werden. Mit dem untenstehenden QRCode gelangen Sie zu einer der drei Visualisierungen.

Hier gibt es eine 3D-Visualisierung

«Öpfel meets Rüebli» – oder Ferien beim Nachbarn

«Öpfel meets Rüebli» – oder Ferien beim Nachbarn | Der Landanzeiger

Ganz nach dem Motto von Landei zu Landei lancieren Thurgau Tourismus und Aargau Tourismus eine gemeinsame Kampagne. Gemüse- und Obstkanton, unentdeckte Naturjuwelen und jede Menge erfrischende Gewässer sind nur eine kleine Auswahl an Gemeinsamkeiten beider Kantone.

Für ein besseres Kennenlernen des Öpfel- respektive Rüebli-Kantons bieten die jeweiligen Tourismusorganisationen gegenseitig freundschaftliche Reduktionen an. Und jetzt erst recht, wo von allen Seiten zu Ferien in der Schweiz plädiert wird, haben sich Aargau Tourismus und Thurgau Tourismus ganz bewusst für eine Zusammenarbeit entschieden. Ja, gesellig und gastfreundlich sind in der Tat beide Kantone und zu bieten haben sie auch mehr als Rüeblitorte und Most! Mit der Frage, ob die lieben AargauerInnen bereits den vielseitigen Apfelkanton kennen, locken die Thurgauer ihren Fast-Nachbarn in die Ostschweiz und umgekehrt. Ein äusserst attraktives Angebot mit freundschaftlichen Reduktionen wird den Gästen gegenseitig geboten. Buchen dürfen alle mit einer TG- oder AG-Postleitzahl im jeweiligen Partnerkanton. Die Aktion ist ab sofort buchbar und gültig für Aufenthalte bis 31. Dezember 2020.

Weitere Infos für Aargauer unter: www. thurgau-bodensee.ch/öpfelmeetsrüebli Weitere Infos für Thurgauer unter: www.aargautourismus.ch/oepfelmeets-ruebli oder bei aarau info, Metzgergasse 2, Aarau

Figaro Sergio hängt die Schere an den Nagel

Figaro Sergio hängt die Schere an den Nagel | Der Landanzeiger

Mit 72 Jahren darf man sich langsam zur Ruhe setzen. Vor allem dann, wenn man – wie Sergio Mangolini – bereits mit neun Jahren angefangen hat, anderen Leuten die Haare zu schneiden. Nun sagt Figaro Sergio von Coiffure Fashion Style «Ciao».

Mit einem grossen Inserat im Landanzeiger vom 9. Juli hat sich Sergio Mangolini von seinen Kunden, Bekannten und Freunden verabschiedet. Der Figaro Sergio gehe nun in Pension, verkündete er dort. Verfasst hat der Vollblut-Italiener das Inserat in perfektem Schweizerdeutsch!

Eigentlich dachte Figaro Sergio noch nicht ans Aufhören. «Die Corona-Pandemie hat mich gezwungen, zu Hause zu bleiben, da ich zur Risikogruppe gehöre, das hat mich zum Nachdenken gebracht», erzählt er. Da habe er gemerkt, wie wichtig die Gesundheit ist. «So fasste ich den Entschluss, mich vom Berufsleben zu verabschieden», erklärt Sergio Mangolini und ergänzt, er habe immer gerne und viel gearbeitet und nun sei es aber auch genug. Seine Tochter Diana ist die perfekte Nachfolgerin. Sergios Frau Susanne betreibt seit 30 Jahren im Salon auch weiterhin ihr Nailstudio Susanne. Die beiden lernten sich einst beim Tanzen kennen. Der Figaro will sich fortan im Haushalt nützlich machen, kochen und viel lesen.

Engagement im Fussball und für Behinderte
Auch neben seiner beruflichen Tätigkeit war Sergio Mangolini sehr aktiv: rund 30 Jahre lang präsidierte er den FC Juventina, spielte Pétanque und er setzte sich jahrzehntelang für die Behinderten der Stiftung AZB in Strengelbach ein. «Einmal organisierte ich für sie einen Ausflug und liess dazu den Car umbauen, damit auch die Rollstuhlfahrer mitkommen konnten», erzählt er. Jedes Jahr spendete er der AZB einen grösseren Betrag.

So endet nun eine schöne Karriere, die am 2. August 1960 begann, also vor ziemlich genau 60 Jahren. Damals zog die Familie in die Schweiz. Sergio war 13 Jahre alt. Die Familie wohnte in Unterentfelden in einem Haus, wo sich heute die Galerie Dutoit befindet. Mit 15 wurde er in Aarau Coiffeur-Lehrling, das erste Jahr bei Coiffeur Felix für die Damen, das zweite und dritte Lehrjahr bei Coiffeur Hacksteiner (ein Stockwerk über dem Restaurant Chez Jeannette) für die Herren. Daraus ergaben sich die weiteren Stationen: eine Saison im Tessin, dann zwei Jahre in Oberentfelden, ein Jahr in Lenzburg, drei Jahre in Aarau am Bahnhofplatz und dann fünf Jahre als Filialleiter in Oberentfelden.

An der Aarauerstrasse, Ecke Baumgartenweg eröffnete er im Jahr 1976 seinen eigenen Salon und erwarb im gleichen Gebäude eine Eigentumswohnung. Hier wohnen Mangolinis noch heute. Ein Jahr später kam ihre Tochter Diana auf die Welt. Sie trat beruflich in die Fussstapfen des Vaters. Nicht so die jüngere Tochter, die tanzt sprichwörtlich aus der Reihe: Cinzia ist Inhaberin und Coach im «House of Dance», der Tanzschule in Unterentfelden.

Der Salon Sergio musste vor sechs Jahren umziehen, nur ein paar Meter weiter, neben das Café Rytz. Ganz ohne Emotionen ging dieser Umzug nicht über die Bühne, wie Sergio gesteht.

Zu unserem Bild: Den Haaren von Diana Mangolini ist nichts passiert – Figaro Sergio hat nichts abgeschnitten; er ist ja schliesslich pensioniert.

Der Rueder-Taler ist getauft

Der Rueder-Taler ist getauft | Der Landanzeiger

Ab sofort gibt es im Ruedertal eine neue Währung. Goldig glänzend, massiv und hübsch anzusehen wird der Ruedertaler als neues Zahlungsmittel in den Portemonnaies und in den Kassen des Ruedertales zu finden sein. Darauf hofft der Gewerbeverein Inorued und die Gemeinden Schlossrued und Schmiedrued, die am vergangenen Sonntagnachmittag in der Badi Walde zur Taufe des Talers eingeladen hatten. 20 Kinder waren eingeladen, nach denen im Schwimmbad verteilten Talern zu tauchen. War das ein Fest, wenn wieder einer der Taler in der Tiefe des Beckens gefunden wurde.

Der Rueder-Taler ist getauft | Der Landanzeiger
Erwartungsfroh warteten die Kinder darauf, nach den Talern tauchen zu dürfen

Deshalb gibt es den Rueder-Taler
Der Gewerbeverein Inorued informierte auf der Webseite und vor Ort, vertreten durch Matthias Müller, Präsident von Inorued, und dem Vizeammann von Schmiedrued, Heinz Sommerhalder, über Sinn und Zweck des Ruedertalers und was er bewirken soll: «Wussten Sie, dass es über hundert gewerbliche Betriebe im Tal gibt? Dieses vielfältige Gewerbe vor Ort ist wichtig. Es stellt die Nahversorgung sicher, bietet Arbeits- und Ausbildungsplätze, generiert Steuerertrag und unterstützt unzählige Vereinsanlässe mit Sponsoring.» Der Gewerbeverein Inorued will die Arbeitsund Ausbildungsplätze im Tal erhalten. Die Gemeinderäte von Schmiedrued und Schlossrued teilen dieses Interesse vollends. Darum haben Inorued und die beiden Gemeinden den Rueder-Taler ins Leben gerufen. Diese Währung soll den Umsatz im Tal steigern.

Ein Taler entspricht einem Schweizerfranken. Die dekorativen Geldbeutel, gefüllt mit Talern, können ab sofort auf den Gemeindeverwaltungen, im Detailhandel sowie in den Restaurants gekauft werden, die aktuellen Abgabeorte für die Taler findet man auf (www.inorued. ch/Rueder Taler Verkaufsstellen. Einlösbar sind die Taler in allen Betrieben des Gewerbevereins Inorued (www. inorued.ch/firmen). Neue Firmen im Verein sind herzlich willkommen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil waren alle Badegäste zu einem Apéro eingeladen und für die Kinder gab es eine der feinen Ruedertaler Hofglacen.

Der Rueder-Taler ist getauft | Der Landanzeiger
Auch Viviane war beim Tauchen erfolgreich

Nach Notlandung im Maisfeld mit Heli abtransportiert

Nach Notlandung im Maisfeld mit Heli abtransportiert | Der Landanzeiger

Ein geplanter Alpenrundflug nahm am Sonntag eine dramatische Wende und führte zu einer Notlandung in einem Maisfeld bei Reitnau. Verletzt wurde niemand. Es entstand nur Sachschaden. Das Flugzeug wurde am Dienstagmorgen mit einem Hubschrauber zurück aufs Birrfeld geflogen.

Nach Notlandung im Maisfeld mit Heli abtransportiert | Der Landanzeiger
Nach Notlandung im Maisfeld mit Heli abtransportiert | Der Landanzeiger

Ein Pilot startete am Sonntag zusammen mit einer Passagierin zu einem Alpenrundflug ab dem Flugplatz Birrfeld. Über dem Suhrental stellte plötzlich der Motor ab. Weil es nicht für eine Landung auf dem Flugplatz Triengen reichte, entschied sich der Pilot für eine Notlandung auf einem Feld in Reitnau. Bei der Landung am Ende eines Maisfelds brach das Bugrad ab und der Propeller wurde verbogen. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Untersuchungen der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle und der Kantonspolizei wurde das Flugzeug am Dienstagmorgen mit einem Hubschrauber zurück ins Birrfeld geflogen.