Projekt nimmt weitere Formen an

Projekt nimmt weitere Form an | Der Landanzeiger

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 29. Juni das Projekt Velostation Ring am Bahnhof zuhanden der öffentlichen Auflage gutgeheissen. Durch die neue Velostation soll zusätzlicher Abstellraum entstehen.

Die kostenlosen Abstellplätze für Fahrräder rund um den Bahnhof Aarau sind ausgelastet. Velos werden oft wild parkiert. Auf den bestehenden Ein- und Ausfahrtsrampen des Parkhauses «Ring am Bahnhof» und bei der Ausfahrt des «Bahnhof-Parkings» besteht die Möglichkeit, weiteren Abstellraum zu schaffen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Die neue Velostation soll anstelle des heutigen Tonnendaches, über den Parkhausrampen, erstellt werden. Das Projekt sieht eine schwebende Box über dem Rampentrio vor. Sie soll unter Berücksichtigung der Einfahrtshöhen alle drei Rampen überdachen. Die insgesamt 318 geplanten Zweirad-Abstellplätze können über eine neu errichtete Zufahrtsrampe angefahren werden.

Das Projekt Velostation Ring am Bahnhof liegt im Zeitraum vom 7. August bis 7. September 2020 öffentlich auf und kann im Stadtbüro sowie auf der Webseite der Stadt Aarau eingesehen werden. Die Velostation wird im gleichen Zeitraum an ihrem künftigen Standort mittels Baugespann visuell dargestellt. Die Kreditgenehmigung von 1,725 Millionen Franken im Einwohnerrat ist für den 24. August geplant. Das Projekt wird vom Bund (Agglomerationsprogramm AareLand 3. Generation) vom Kanton Aargau, von der SBB und von der Credit Suisse (Eigentümerin Gebäude Bahnhof 2. Etappe) mitgetragen. Die Beiträge Dritter belaufen sich total auf rund 1 Million Franken. Der Anteil der Stadt Aarau beträgt rund 725’000 Franken. Die Realisierung ist bis zum Frühsommer 2021 vorgesehen.

Hier gehts zum Projekt der geplanten Velostation Ring am Bahnhof https://www.aarau.ch/leben/bauen/baugesuche/bg-2020169-velostation-ring-am-bahnhof.html/1090

Fast 78’000 Schüler starteten ins neue Schuljahr

Fast 78000 Schüler starteten ins neue Schuljahr | Der Landanzeiger

Fast 78’000 Volksschülerinnen und -schüler starteten ins neue Schuljahr 2020/21. Für 7200 von ihnen war es der erste Tag im Kindergarten, für 7100 der erste Schultag. Unterrichtet wird nach dem neuen Aargauer Lehrplan. Auf allen Stufen findet der Unterricht ab dem 10. August wieder im Vollbetrieb im Klassenverband statt.

Die Schutzmassnahmen an der Volksschule richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des Bundesamts für Gesundheit, schreibt der Kanton Aargau in seiner Mitteilung zum Schulbeginn. Die Eckwerte besagen, dass sich Kinder im Volksschulalter untereinander im Klassenverband, auf dem Schulweg und auf den Pausenplätzen weitgehend normal verhalten und bewegen dürfen. Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler im Kontakt mit den Lehrpersonen sowie die Erwachsenen unter sich den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Falls dies nicht möglich ist, können beispielsweise Trennwände aus Plexiglas eingesetzt werden.

Auch auf der Sekundarstufe II (Berufsfachschulen, Mittelschulen, Höhere Fachschulen) kommt der Einhaltung der Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln eine wesentliche Bedeutung zu. Wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, kommt eine situative Maskenpflicht für bestimmte gemeinschaftlich genutzte Räume oder schulische Situationen zum Tragen.

Meilenstein in der Geschichte der Aargauer Volksschule
Ab dem Schuljahr 2020/21 gelten für die Aargauer Volksschule zwei wesentliche Neuerungen: Zum einen bildet der neue Aargauer Lehrplan die Grundlage für den Unterricht an der Volksschule, zum anderen wird die bisher geltende Bereitstellung, Bewilligung und Finanzierung von Pensen für Lehrpersonen und Schulleitungen an der Volksschule durch eine neue, pauschalierte Ressourcierung abgelöst. Im Hinblick auf das neue Schuljahr haben die Schulen ein Ressourcenkontingent erhalten, mit dem sie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsrechte der Schülerinnen und Schüler ein angemessenes, sachgerechtes und möglichst wirkungsvolles Schulangebot bereitstellen. Der kommunale Gestaltungsraum wird damit deutlich erhöht.

«Medien und Informatik» als neues Schulfach
Die Einführung des neuen Aargauer Lehrplans führt unter anderem dazu, dass die Schülerinnen und Schüler der Volksschule ab der 5. Klasse bis zum Ende der Oberstufe neu im Fach «Medien und Informatik» unterrichtet werden. Neu beginnt auch der Französischunterricht und damit das Erlernen einer zweiten Fremdsprache in der 5. statt wie bisher in der 6. Primarschulklasse. Die Zahl der Aargauer Schülerinnen und Schüler an der Volksschule steigt seit dem Schuljahr 2014/15 kontinuierlich an von damals 71’900 auf heute rund 77’900 Schülerinnen und Schüler. Das Wachstum der Schülerzahlen zeigt sich besonders im Kindergarten und an der Primarschule, aber auch an der Oberstufe steigen die Schülerzahlen an.

Im neuen Schuljahr unterrichten an der Volksschule rund 8840 Lehrerinnen und Lehrer. Sie teilen sich 5600 Vollzeitstellen und werden von 480 Schulleiterinnen und Schulleitern geführt. Bei steigenden Schülerzahlen braucht es auch mehr Lehrpersonen. Den Schulleitungen ist es trotz Lehrpersonenknappheit ein weiteres Mal gelungen, auf den Schuljahresbeginn für alle Abteilungen eine verantwortliche Klassenlehrerin oder einen Klassenlehrer einzustellen. Für Teilpensen trifft dies aber nicht überall zu. Für diese müssen schulinterne Überbrückungslösungen gefunden werden. Die Situation am Stellenmarkt bleibt damit – gerade auch im Aargau – weiterhin angespannt. Dies gilt insbesondere für die Primarstufe sowie für die Bereiche der schulischen Heilpädagogik und der Logopädie.

Stabile Schülerzahlen an der Sekundarstufe II
Die Gesamtschülerzahlen an der Sekundarstufe II sind zurzeit stabil. In den kommenden Jahren werden sich diese aufgrund der steigenden Schülerzahlen aus der Volksschule ebenfalls kontinuierlich erhöhen. 1415 Schülerinnen und Schüler haben sich für einen allgemeinbildenden Lehrgang am Gymnasium oder der Fachmittelschule entschieden, 6024 Lernende treten neu in die duale Berufsbildung oder ein vollschulisches Berufsbildungsangebot ein. Die Neueintritte in die Berufsbildung liegen damit zum Schuljahresbeginn leicht unter jenen des Vorjahrs. Weil die Lehrstellensuche im ersten Halbjahr aufgrund der Coronavirus- Pandemie erschwert war, bleiben offene Lehrstellen bis Ende August aufgeschaltet und Lehrverträge werden bis Ende Oktober genehmigt. Die Anmeldungen in die Brückenangebote haben leicht zugenommen.

Tim Egolf: Mit Technik und Spielwitz statt roher Kraft

Tim Egolf: Mit Technik und Spielwitz statt roher Kraft | Der Landanzeiger

Tim Egolf (21) bestritt letzte Woche seine ersten Länderspiele für die ANationalmannschaft. Mit seinen Leistungen möchte sich der Angreifer des STV Oberentfelden für weitere Einsätze aufdrängen.

Einmal für die A-Nationalmannschaft auflaufen. Das war der grosse Traum von Tim Egolf. Und zwar schon lang. «Bereits als kleiner Junge war das mein grösstes Ziel», erinnert sich der mittlerweile 21-Jährige. Und dieses Ziel hat Tim Egolf mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft für seinen Sport verfolgt. «Ich mache keine halben Sachen. Für mich war klar, dass ich alles tun werde, was ich kann, um mein Ziel zu erreichen.» Letzte Woche ist der Traum von Tim Egolf in Erfüllung gegangen. In den vier Testländerspielen gegen Österreich und Weltmeister Deutschland hat der Angreifer des STV Oberentfelden seine ersten vier Einsätze fürs Nationalteam absolviert.

Der Vater als Vorbild
Die Leidenschaft für den Faustballsport wurde Tim Egolf quasi in die Wiege gelegt. Beide Eltern haben Faustball gespielt. Sein Vater Reto hat als Angreifer mit seinem Team Full-Reuenthal die Schweizer Liga in den 90er-Jahren dominiert. Für seine Leistungen wurde Egolf, der 44 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auflief, gar als «Schweizer Angreifer des Jahrhunderts» ausgezeichnet.

Kein Wunder also, dass Tim Egolf auch die Position des Angreifers gewählt hat. «Mein Vater war schon immer mein grosses Vorbild. Beim Zuschauen hat mich diese Position stets am meisten fasziniert. Du trägst Verantwortung und kannst mehr Einfluss aufs Spiel nehmen. Das gefällt mir», erzählt Tim Egolf, der zusätzlich zu den Mannschaftstraining auch regelmässig mit seinem Vater auf dem Faustballplatz steht und an seiner Technik feilt.

Nicht der Prototyp des Angreifers
Die Technik ist im Spiel von Tim Egolf eine zentrale Komponente. Mit seiner Körpergrösse von 1,78 m und einem Gewicht von 72 Kilogramm entspricht er nicht unbedingt dem Prototyp des modernen Angreifers. Diese bringen meist mehr Zentimeter und mehr Masse mit und punkten vor allem mit kraftvollen Schlägen und Power. «Natürlich ist es ein Vorteil, wenn du grösser bist und mehr Kraft hast. Aber das hat mich nie daran gehindert, als Angreifer zu spielen. Ich bin überzeugt: Mit Technik und Spielintelligenz kannst du sehr viel kompensieren», so Egolf.

Den Beweis dafür hat er selber erbracht. Bereits mit 18 spielte er in der NLAEquipe des STV Oberentfelden. Und in der letzten Hallensaison hat er mit seinen Leistungen dazu beigetragen, dass die Oberentfelder den Vize-Schweizer- Meistertitel gewonnen haben. Auch in der laufenden Feldsaison halten die Oberentfelder mit der Spitze mit. Aktuell stehen sie auf Rang zwei. Nicht zuletzt dank Tim Egolf.

Muskelmasse zugelegt
Die Fortschritte des 21-jährigen Aargauers sind natürlich auch Nationaltrainer Oliver Lang aufgefallen. Er hat Egolf seit Längerem auf dem Radar. «Tim ist ein riesen Talent. Er ist der wohl intelligenteste und vielseitigste Schläger, den wir derzeit im Nationalteam haben», lobt er seinen Schützling. «Für den internationalen Durchbruch fehlt ihm allerdings noch immer ein wenig Kraft und Masse. Aber ich glaube, dass seine Entwicklung noch nicht zu Ende ist. Er hat noch mehr Potenzial.»

Davon ist auch Tim Egolf selber überzeugt. Allein im letzten Jahr hat er über fünf Kilogramm an Muskelmasse zugelegt. Und es sollen noch ein paar Kilogramm dazukommen. «Es hilft halt schon, wenn du ab und zu auch richtig an den Ball hauen kannst», sagt er lachend. «Sonst wird mein Spiel trotz guter Technik zu berechenbar. Aber ich will auch mein Schlagrepertoir weiter ausbauen.»

Für weitere Einsätze empfehlen
Wenn Tim Egolf auch in den nächsten Jahren mit demselben Ehrgeiz weiterarbeitet, dann ist es gut möglich, dass er weitere Fortschritte macht. Die ersten Einsätze in der A-Nati dürften da als zusätzliche Motivationsspritze dienen. «Es bedeutet mir sehr viel, dass ich in der Nati dabei sein darf. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Und ganz ehrlich: Hätte mir jemand vor zwei oder drei Jahren gesagt, dass ich schon jetzt für die ANati spielen darf, hätte ich das nicht geglaubt. Für mich ist es eine grosse Ehre», sagt Egolf.

Aber wer Tim Egolf kennt, der weiss: Nur dabei sein, reicht ihm nicht. Dafür ist er zu ehrgeizig. Daraus macht er auch kein Geheimnis. «Ich will meine Qualitäten zeigen und mich mit meinen Leistungen für die Europameisterschaft und die World Games in den kommenden Jahren aufdrängen.»

Toyota präsentiert den neuen Kompakt-SUV Yaris Cross

Toyota präsentiert den neuen Kompakt-SUV Yaris Cross | Der Landanzeiger

Der neue Yaris Cross repräsentiert die grosse Erfahrung von Toyota in der fortschrittlichen Hybridtechnologie ebenso wie im Bau von Kompakt- und SUV-Modellen. Entworfen und entwickelt für Europa, produziert in Frankreich erfolgt die Markteinführung in Europa 2021.

Wenn es heute ums Autofahren geht, schätzt man zunehmend die robusten, höher gesetzten SUV – aber in einer Dimension, die in die städtische Umgebung passt, und mit umweltschonenden Eigenschaften. Gleichzeitig ist ein Fahrzeug mit Individualität und Stil gefragt, dass die notwendige Flexibilität für ein aktives Leben bietet. Das sind genau die Eigenschaften, die Toyota dem neuen Yaris Cross mitgegeben hat. Der neue Yaris Cross ist für Europa entworfen und entwickelt worden, speziell für die Kundenerwartungen im Segment der B-SUV. Er wird auch in Europa produziert werden: bei Toyota Motor Manufacturing France (TMMF), neben dem Yaris Hatchback der neuen Generation.

Echter Hybrid, echter SUV
Führend vertreten mit seiner Hybridtechnologie ist Toyota im B-Segment seit der Einführung des Yaris Hybrid 2012. Die seitherige Erfahrung garantiert dafür, dass die vierte Generation des Hybridantriebs im Yaris Cross eine aussergewöhnliche Leistungscharakteristik und Effizienz bietet. Als Mitglied der Yaris Familie ist auch der Yaris Cross auf der neuen Toyota GA-B Plattform aufgebaut. Er teilt daher das «Big-small» Design und Raumkonzept des Yaris Hatchback und bietet ein erstaunlich geräumiges Interieur bei kompakten Aussenmassen.

Der Yaris Cross ist auch ein echter SUV, basierend auf der langjährigen Erfahrung von Toyota seit der Lancierung des Kompakt-SUV-Konzepts mit dem RAV4 vor 26 Jahren – heute der meistverkaufte SUV – und seit ein paar Jahren mit dem stilvollen und hocheffizienten CHR. Ein höher gesetzter Aufbau und der verfügbare intelligente Allradantrieb AWD-i bestätigen den authentischen SUV-Charakter. Mit dem Yaris Cross umfasst das Toyota SUV-Programm nunmehr die B-, C- und D-Segmente.

Neuer Hybridantrieb
Im Yaris Cross ist die vierte Generation der Toyota Hybridtechnologie eingebaut. Mit der ersten Generation des Yaris Hybrid Hatchback 2012 hat Toyota die Vollhybridtechnologie ins B-Segment – die Klasse der Subkompakten – gebracht. Seither sind in Europa mehr als eine halbe Million Fahrzeuge dieses Modells verkauft worden.

Yaris und Yaris Cross sind die ersten Modelle mit dem neuesten 1.5 Hybridsystem, direkt abgeleitet von den 2.0- und 2.5-Liter-Antrieben in den Modellen Corolla, C-HR, RAV4 und Camry. Beim Yaris besteht das System aus einem neuen 1.5-Liter Dreizylinder-Benzinmotor mit Atkinson-Zyklus, hochpräzise auf minimale Reibung, maximale Effizienz und optimierte Verbrennungsgeschwindigkeit ausgelegt. So resultiert ein hohes Drehmoment bei tiefen Drehzahlen, verbunden mit herausragender Treibstoffeffizienz. Der thermische Wirkungsgrad beträgt 40%, was besser ist als bei vergleichbaren Dieselmotoren und für tiefe Verbrauchs- und Emissionswerte garantiert. Der neue An- trieb entwickelt eine maximale Systemleistung von 116 PS. Speziell Wert gelegt wurde auf beste Fahrbarkeit durch eine reaktionsschnelle Leistungsabgabe. Was die CO2-Emissionen betrifft, beginnen sie beim Modell mit Frontantrieb bei unter 90 g/km und bei der AWD-i Version bei unter 100 g/km.*

Intelligenter Allradantrieb
Der AWDi bietet die bekannten Allradvorteile wie bessere Traktion und Stabilität vor allem bei schwierigen Adhäsionsverhältnissen, bei Regen, Matsch oder Schnee. Als elektrisches System ist er kompakter und leichter als mechanische Allradsysteme, was dem Yaris Cross Hybrid AWDi zu tieferen Verbrauchs- und Emissionswerten verhilft als bei anderen Allrad- SUV des B-Segmentes. Beim Anfahren und Beschleunigen leitet das System Antriebsdrehmoment zu den Hinterrädern. Im normalen, gemässigten Betrieb dagegen fährt der Yaris Cross nur mit Frontantrieb. Sobald jedoch die Traktion nachlässt, wechselt er automatisch auf Allradantrieb – sei es auf nassem Kopfsteinpflaster, bei starkem Regen, auf Schnee, Schlamm oder Sand.

Modernste Assistenzsysteme
Grundlage der Sicherheit ist beim Yaris Cross die GA-B Plattform, die einen aussergewöhnlich steifen Aufbau ermöglicht. Um aber die strengsten Sicherheitsstandards zu erfüllen, wird er mit dem Toyota Safety Sense ausgestattet. Dazu gehören diverse aktive und Fahrerassistenz- Systeme, mit denen sich zahlreiche alltägliche Gefahrensituationen dank Fahrerinformation, Frühwarnung und wenn nötig automatischen Bremsund Lenkeingriffen vermeiden oder entschärfen lassen.

Toyota AG

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