Kreisel Herberge beim Bahnhof in Teufenthal wurde eingeweiht | Der Landanzeiger
Teufenthals Gemeindeammann Niklaus Boss (links) und Regierungsrat Stephan Attiger weihten den neuen Kreisel im Olditmer «Fiat S22» von Ernst Brunner (am Steuer) ein.
Projekt nach rund 20 Monaten Bauzeit fertig

Kreisel Herberge beim Bahnhof in Teufenthal wurde eingeweiht

In Teufenthal wurden die beiden Kantonsstrassen K 242 und K 250 saniert und die Kreuzung in einen Kreisel umgebaut. Die Einmündung Schmittengasse wurde verbreitet und neugestaltet. Die Bahnübergänge sind nun gemäss den Vorschriften des Bundesamtes für Verkehr gesichert. Die Anlage wurde im Beisein von Gemeindevertretern und Regierungsrat Stephan Attiger eingeweiht.

Der wichtige Verkehrsknotenpunkt in Teufenthal wurde seit März des letzten Jahres umgebaut. Zentrales Element ist der neue Kreisel. Dieser konnte nur realisiert werden, nachdem zwei Gebäude, unter anderem die ehemalige Post, abgebrochen wurden. Durch den Kreisel wird ein besserer Verkehrsflusses erreicht, um die Wartezeiten zu verkürzen. Im Weiteren wurde zwischen dem Strassenrand und dem Trassee der Bahn (Aargau Verkehr AG) Platz geschaffen, um einen gesicherten Übergang für Fussgänger zu schaffen.

Auch in den öffentlichen Verkehr wurde investiert
Die Aargau Verkehr AG hat an den Bahnanlagen umfangreiche Modernisierungen vorgenommen und in zusätzliche Sicherheit investiert. Die drei Bahnübergänge Schmittengasse, Bahnhofareal/Perronbereich und Injecta-Areal sind jetzt gemäss den Vorschriften des Bundesamts für Verkehr (BAV) gesichert. Beim Übergang zum Bahnhofareal konnte auf der Kreiselseite für die Zufussgehenden ein Warteraum geschaffen werden.

Die Bushaltestelle beim Bahnhofsgebäude wurde an den Kreisel verlegt. Damit wird die Fahrzeit der Busse verkürzt. Dadurch kann die Fahrplanstabilität verbessert werden. Im Weiteren entspricht die neuen Haltestelle den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Für die wartenden Fahrgäste gibt es ein Buswartehaus und Sitzgelegenheiten.

Umfassende Arbeiten unter Boden
Nebst dem Strassen- und Bahnbau wurde in die unterirdische Infrastruktur investiert. So wurde die Eindolung des Dorfbachs mittels einer neuen Betondecke instand gestellt. Die Gemeinde hat ihr Leitungsnetz ergänzt und saniert, sowie eine neue Strassenbeleuchtung montiert. Alle Arbeiten wurden innerhalb von 20 Monaten erledigt. Dank guter Planung und tollem Einsatz aller Beteiligten konnte die Behinderung des Verkehrs auf ein Minimum reduziert werden. Während insgesamt drei Monaten wurde der Verkehr einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Dank einer «Schnellbauphase», in welcher während 72 Stunden ohne Unterbruch gearbeitet wurde, musste der Bahnbetrieb nur für knapp eine Woche eingestellt werden.

Text: AG | Bild: Martin Zürcher
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