Bildungszentrum soll teilsaniert werden

Bildungszentrum Unterentfelden | Der Landanzeiger

Die Informatik Aargau will ihre Abteilungen ab 2022 an einem kantonseigenen Standort zusammengelegen. Es sollen Synergien genutzt und Mietkosten eingespart werden. Das Bildungszentrum Unterentfelden ist dafür als Standort vorgesehen. Das 1976 erstellte Gebäude soll teilsaniert werden. Der Regierungsrat beantragt einen Verpflichtungskredit für von 10,935 Millionen Franken. Die Anhörung wurde gestartet.

Die Abteilung Informatik Aargau (ITAG) des Departements Finanzen und Ressourcen mit ihren rund 180 Mitarbeitenden ist heute an fünf verschiedenen Standorten in Aarau untergebracht. Einer dieser Mietstandorte wird in zwei Jahren zurückgebaut, so dass der Ende Juni 2022 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert werden kann. Deshalb wird eine Nachfolgelösung gesucht.

Einsparungen von Mietkosten
In der Standort-Evaluation hat die Liegenschaft BZU in Unterentfelden in puncto Wirtschaftlichkeit am besten abgeschlossen. Finanzdirektor Markus Dieth: «Der Zusammenzug der Abteilung Informatik an einem Standort bietet die Chance, Synergien zu nutzen, abteilungsinterne Wege zu verkürzen sowie die bisherigen Standorte im Mietvertragsverhältnis aufzuheben, was ab 2024 Mietkosten im Umfang von 670’000 Franken jährlich einspart.»

Ende 2018 sicherte sich der Regierungsrat mit dem Erwerb des Bildungszentrums (BZU) und der dazugehörigen Parzelle in Unterentfelden eine strategische Landreserve für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Seit dem Auszug von GastroAargau aus dem BZU-Gebäude vor einem Jahr dient das Gebäude als kantonseigene Rochadefläche. Markus Dieth: «Der Regierungsrat hat bereits vor einem Jahr vorausschauend einen Verpflichtungskredit für die Flächenoptimierung und Reduktion Leerstandkosten im BZU gutgeheissen, welcher die Voraussetzungen für die Nutzung im Eigenbedarf schafft.» Die notwendige Sanierung des 1976 erstellten Gebäudes wird zu einem späteren Zeitpunkt und in Abstimmung mit den Bedürfnissen der Schweizerischen Bauschule geplant und umgesetzt, die ebenfalls im Gebäude untergebracht ist. Vor einem Jahr hat der Grosse Rat einen Kredit für das neue Kantonslabor auf dem BZU-Areal beschlossen.

Nachhaltige Investition
Markus Dieth: «Bei der Ausführung wird der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. So wird bei der zu ersetzenden Gebäudetechnik auf eine wirtschaftliche und energiesparende Ausführung Wert gelegt sowie konsequent die Wärmerückgewinnung bei der Lüftungs- und Kälteanlage umgesetzt. Zusätzlich liefert die instandgestellte Photovoltaik-Anlage Strom für den Eigenverbrauch. Zudem können mit der bereits bewilligten Fenstersanierung die Energiekosten reduziert werden.»

Da die Kapazitäten des heute von Eldora betriebenen öffentlich zugänglichen Gastro-Angebots für die vor Ort arbeitenden Mitarbeitenden ausreichen, werden auf eine Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Küchen- und Buffetbereichs verzichtet.

Enge Zeitverhältnisse
Für die Umsetzung des Vorhabens beantragt der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit für von rund 10,935 Millionen Franken. Aufgrund der Kredithöhe ist eine Anhörung notwendig.

Der erste Teilbezug der neuen Räumlichkeiten durch die Abteilung Informatik Aargau ist im Juni 2022 geplant. Die vollständige Inbetriebnahme der Flächen erfolgt im Herbst 2022. Aufgrund der Dringlichkeit des Projekts – Räumung der Mietflächen an der Bahnhofstrasse 96 in Aarau bis Mitte 2022 – wird die Planung bis und mit Ausführungsplanung ohne Unterbruch und parallel zu den politischen Prozessen durchgeführt.

Sprayereien beim Schul- und Gemeindehaus

Zeugenaufruf der Gemeinde Schlossrued | Der Landanzeiger

Am Sonntag, 4. Oktober wurde festgestellt, dass in der Nacht zuvor Vandalen mehrere Gebäudeteile des Schul- und Gemeindehauses Schlossrued versprayt haben. Betroffen von der Sachbeschädigung sind der gesamte Velounterstand, die Eingangstüre zum Schulhaus sowie die öffentliche WC-Anlage.

Bei den Sprayereien handelt es sich nicht mehr um einen harmlosen «Lausbubenstreich», sondern um grobe Sachbeschädigung im Umfang von mehreren Tausend Franken. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat bei der Kantonspolizei Aargau bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet und die Ermittlungen sind angelaufen.

Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung um Mitteilung von allen Beobachtungen, die für die Ermittlung der Täterschaft dienlich sein könnten. Hinweise richten Sie bitte an die Gemeindekanzlei, Telefon 062 721 13 63 oder per Mail an info@schlossrued.ch.

Zeugenaufruf der Gemeinde Schlossrued | Der Landanzeiger
Zeugenaufruf der Gemeinde Schlossrued

Eleganz mit kraftvollem Auftritt

Der GLE von Mercedes Benz | Der Landanzeiger

Intelligenter, aufmerksamer und rücksichtsvoller denn je zeichnet der GLE ein neues Bild vom SUV. Sinnliche Flächen, muskulöse Formen und klare Linien prägen das Design des neuen GLE. Eleganter und dynamischer kann man Kraft gestalterisch kaum ausdrücken.

Jede Funktion, jedes Detail kennen nur ein Ziel: Ihnen den grösstmöglichen Freiraum und Komfort zu bieten. Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten Ihrer persönlichen Wohlfühlzone. Mit den Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen kann der GLE Sie spürbar unterstützen und beschützen. Der GLE bewegt sich souverän auf jedem Terrain. Doch mit dem neuen «E-Active Body Control»-Fahrwerk erreicht der Komfort ein völlig neues Niveau.

Muskulöse Formen, Klarheit und Dynamik
Ein unverwechselbares Designmerkmal des neuen GLE sind die muskulösen Formen zwischen der C-Säule und den Heckleuchten. Ihre Klarheit und Dynamik sind typisch für das moderne Mercedes-Benz-Design. Eleganter und dynamischer kann man Kraft gestalterisch kaum ausdrücken.

Die GLE-Scheinwerfer sind bereits serienmässig mit moderner LED-Technologie ausgerüstet. Dadurch können unsere Designer sie wie kleine Kunstwerke gestalten, mit einem unverwechselbaren Leuchtdesign und einer tageslichtähnlichen und damit besonders angenehmen Lichtfarbe. Für ein Leuchten in den Augen der Ingenieure sorgen die optionalen «Multibeam LED»-Scheinwerfer mit Ultra RangeFernlicht. Dank ihrer 84 individuell steuerbaren LEDs sorgen sie für eine extrem schnelle und präzise Anpassung des Fahrlichts an die Verkehrssituation.

Individualität in ihrer schönsten Form
Nichts verleiht einem Charakter mehr Stärke als die Fähigkeit, sich anzupassen. Für den neuen GLE bedeutet das: Er bietet auf Wunsch bis zu sieben Sitzplätze oder einen riesigen Laderaum. Die Sitzelemente lassen sich teilen und klappen, die zweite Sitzreihe lässt sich zudem verschieben.

Viele regionale Spitzenresultate

Jonas Götti | Der Landanzeiger

Trotz Beeinträchtigung durch die Coronakrise haben im Aargau 6873 Schützinnen und Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen teilgenommen. Die Zahl hat sich aber gegenüber der letzten Jahre halbiert. Viele Schützen in der Region Aarau/Suhrental schossen gute Resultate.

«Zahlreiche Aargauer Vereine haben sich aus Coronagründen nicht am Feldschiessen beteiligt. Hinzu kam die lange Ungewissheit, ob überhaupt geschossen werden kann. Deshalb bin ich trotzdem zufrieden mit der Beteiligung», resümiert der Aargauer Feldchef Werner Stauffer zum aussergewöhnlichen Jahr. Total absolvierten im Aargau 5260 Frauen und Männer das 18-Schuss-Programm mit einem 300 m-Ordonnanzgewehr. Hinzu kommen 1613 Pistolenschützen und -schützinnen, die ebenfalls je 18 Patronen abfeuerten.

In der Region Aarau/Suhrental schoss mit dem Gewehr Stefan Bereuter von der Schützengesellschaft Aarau am besten. Der Spezialist, der normalerweise mit dem Standardgewehr schiesst, blieb mit einem Sturmgewehr 90 nur einen Zähler unter dem Maximum. Sein Vereinskollege Beat Baumberger und Peter Schörg vom Schützenbund Buchs kamen auf 70 Punkte, ebenso die Suhrentaler Walter Baumann (FSG Attelwil) und Roger Seeberger (FSG Moosleerau). Mit 69 Punkten war der 19-jährige Jonas Götti der beste Schütze auf dem Schiessplatz Safenwil. Er erhielt dafür zusätzlich einen goldenen Kranz.

Bei den Pistolenschützen verfehlte der Oberkulmer Regionalpolizist Andreas Hunziker, der für den PC Teufenthal schoss, diesmal das Maximum. 179 Punkte bestätigten aber trotzdem sein Können. Von der SG Aarau überraschten Marianne Müller und Samuel Hasler mit 177 Punkten. Christian Schmid vom PC Teufenthal und Christoph Jaberg sowie Thomas Rohner von der PS Suhr erzielten ebenfalls 177 Zähler.

Im nächsten Jahr findet das Eidgenössische Feldschiessen am Wochenende vom 30. Mai statt. Der Aargauische Schiesssportverband hofft sehr, dass dann wieder eine fünfstellige Beteiligung resultiert. 

Der Krisenstatus des Schweizer Sports

Mike Kurt | Der Landanzeiger

Die Mitglieder des Panathlon Clubs Aargau trafen sich nach der Corona bedingten halbjährigen Pause wieder zu einem Themen-Anlass. Mike Kurt, Mitglied des Exekutivrates von Swiss Olympic und Präsident von Swiss University Sports, informierte über die sportlichen Auswirkungen der Pandemie.

Offensichtlich haben den Mitgliedern des Panathlon Clubs Aargau die regelmässigen Meetings gefehlt. Mit 20 Teilnehmenden war der erste Anlass nach dem Stillstand erfreulich gut besucht und die Anwesenden hatten ihr Kommen nicht zu bereuen. Swiss Olympic wurde eingeladen, um über die Auswirkungen und die Zukunft des Schweizer Sports in der aktuellen Krise zu berichten.

Nach Oberentfelden ins Panathlon-Clublokal Hotel aarauWEST entsandt wurde Exekutivratsmiglied Mike Kurt (Solothurn). Er ist gleichzeitig Präsident von Swiss University Sports und zählte über Jahre bei den Kanuten weltweit zu den Besten. Mit drei Olympia-Teilnahmen (Athen, Peking und London) und vielen weiteren Titelkämpfen kennt der 40-jährige ehemalige Spitzenathlet die Anliegen der Sportlinnen und Sportler bestens. Ein Porträtfilm deckte auf, dass ihm eine Olympia Wildwasser-Medaille in London dank einem unglücklichen Paddelbruch verwehrt geblieben ist.

Administration statt Sport
Eher trocken, aber auf alle Fälle für alle neu, waren die Informationen zum Stabilisierungspaket des Schweizersports infolge der Corona-Massnahmen. Was finanziert wird, wie die Quoten berechnet werden und welche Grundlagen einzureichen sind zeigt auf, welche administrative Herausforderung anstelle von Sportveranstaltungen getreten ist. Im Februar 2021 hätte in der Innerschweiz die Winter-Universiade stattfinden sollen, welche abgesagt wurde. Die Organisatoren sind zusammen mit dem Hochschulsportverband, dessen Präsident Kurt ist, gefordert, eine Verschiebung oder die vollständige Absage zu prüfen.

Die Aussetzung praktisch aller Titelkämpfe mit neuen Durchführungsdaten führt unweigerlich zu einem Stau in den kommenden Jahren. Deshalb ist das Risiko gross, dass die Universiade in Luzern auf Papier geplant und mit hohem finanziellem Verlust in Erinnerung bleibt.

Der Ausstieg aus dem Lockdown
In erster Linie für Athletinnen und Athleten ist der Sportstillstand harte Kost. Keine Wettkämpfe, Training ohne Ziele, Time-Out in der Karriereplanung, Rücktritt wegen Olympia um ein Jahr verschieben, fehlende Einnahmen und vor allem eine grosse Unsicherheit für das nächste Jahr machen Sorgen. Swiss Olympic ist deshalb an verschiedenen Fronten aktiv. Einerseits muss die Behebung des finanziellen Schadens sehr aufwendig koordiniert werden und anderseits der Sportbetrieb mit internationalen und nationalen Wettkämpfen wieder auf Touren kommen. Zudem müssen Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Trainerstaff besonders gepflegt und betreut werden.

Die Mitglieder des Panathlon Clubs Aargau erlebten Mike Kurt als engagierten Funktionär mit Sportlerblut und hoher Herzfrequenz für die aktuelle Situation. Dabei vergisst er auch den Blick nach vorne nicht und forderte die Anwesenden auf, für Olympische Winterspiele in der Schweiz zu kämpfen. «Das beste für den Sport sind Wettkämpfe und Anlässe mit nachhaltiger Wahrnehmung auf der ganzen Welt», führte Kurt aus. Die Schweiz könne die ökologischen und organisatorischen Ansprüche erfüllen. Der Sport brauche gerade jetzt Perspektiven und dafür sind sportliche Ziele das beste Rezept.

BTV Aarau auf Medaillenjagd

BTV Aarau auf Medaillenjagd | Der Landanzeiger

Die Leichtathletik-Abteilung des BTV Aarau kann auf ein sehr erfolgreiches Wochenenende zurückblicken: An der Staffel Schweizer Meisterschaft in Zug sammelten die BTV Aarau-Staffeln nicht weniger als drei Medaillen. Gar einen Schweizermeister-Titel mit Vereins- und Kantonalrekord gab es für Aaraus U20-Frauen in der Olympischen Staffel (800 m – 400 m – 200 m – 100 m)! Zwei weitere silberne Auszeichnungen gingen an die 4 × 400 m Mixed U20 und 3 × 1000 m U16M BTV Aarau-Staffeln.

Beim Schweizerfinal des Swiss Athletics Sprint in Interlaken brillierten am Samstag zudem drei BTV Aarau-Athletinnen: Sina Diriwächter ist die zweitbeste 10-jährige Sprinterin des Landes, Jael Nöthiger schaffte es bei den 14-Jährigen auf Rang 4 und Riana Gloor bei den 12-Jährigen auf Rang 5. 

Eigenheim klimafreundlich modernisieren

Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger

Sanierungen und Modernisierungen erleben Hochkonjunktur. Das ist erfreulich, weil durch das «Nachrüsten» älterer Gebäude echte Nachhaltigkeit gelebt wird. Doch gilt es einiges zu beachten, um die gewünschte Wirkung zu allen Jahreszeiten gewährleistet zu haben. Mit der Wahl des geeigneten Dämmmaterials beispielsweise ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Eine fachliche Beratung ist also entscheidend. So lohnt sich die Investition für die Eigentümer gleich mehrfach.

«Wird beim Material gespart, lässt das oft auf die Gesamtqualität einer Modernisierung schliessen», ist Thomas Hunziker überzeugt. Der Geschäftsführer der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH doppelt gleich nach: «Wer den günstigsten Preis will, ist bei unseren Mitbewerbern besser bedient. Aber eben nur, was den Preis betrifft». Der Holzbaubetrieb aus Schöftland hat schon unzählige Eigenheime in der Region modernisiert. Der Schlüssel zum Erfolg bildet dabei eine stets fachliche und transparente Beratung. Dazu gehört auch eine realistische Kostenschätzung. Thomas Hunziker: «Je nach Objekt können nicht immer alle Gegebenheiten exakt vorausgesehen werden. Dank unserer transparenten Preispolitik erleben unsere Kundinnen und Kunden aber nur gute Überraschungen.»

Diverse Möglichkeiten
Zur Gebäudehülle zählen grundsätzlich das Dach und die Aussenwände. Diese können durch eine bessere Wärmedämmung praktisch auf einen Neubau-Standard nachgerüstet werden. Aber auch Estrich- und Zwischenböden sowie Kellerdecken können nachträglich gedämmt werden. Das Ziel ist stets die Verminderung des Energieverlustes und das Erzeugen des richtigen Raumklimas. Einfach ausgedrückt: Im Winter soll die Wärme drinnen und im Sommer soll sie draussen bleiben. Mit einer Photovoltaikanlage kann selbstproduzierter Solarstrom für den Eigenbedarf genutzt werden. Und mit dem Ersatz der alten Heizung, beispielsweise durch eine Wärmepumpe, kann der Energieverbrauch zusätzlich stark reduziert werden. Diese Investitionen lohnen sich vor allem mittel- und langfristig. Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH hilft bei der Entscheidungsfindung mit einer individuellen Beratung vor Ort.

Mehrfacher Profit
Neben einer ästhetischen Aufwertung und einer Wertsteigerung der Immobilie sind die «Soft Skills» nicht weniger wert: Ein behaglicheres und gesünderes Wohnklima sowie ein geringerer Energieaufwand für das Beheizen der Räume und damit verbunden geringere Heizkosten. Dies alles wird erzielt dank durchdachtem Holzbau-Know-how der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH.

Förderbeiträge
Nach der Ablehnung des kantonalen Energiegesetzes im Aargau bestehen bei vielen Hauseigentümern Fragen. Wie steht es um Förderprogramme? Erhält man finanzielle Zuschüsse, wenn man als Hausbesitzer sein Gebäude energetisch saniert? Im persönlichen Gespräch mit der Firma Brunner können die Möglichkeiten finanzieller Einsparungen erörtert werden.

Alles aus einer Hand
Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ist seit 1997 erfahrener Bauprofi und in der Region und darüber hinaus für hochwertige, nachhaltige sowie moderne Holzbaulösungen bekannt. Neben dem reinen Holzbaubetrieb verfügt das Unternehmen aus Schöftland über ein hauseigenes Planungsbüro. Beratung, Planung und Realisierung aus einer Hand: Ein echter Mehrwert für die Kundschaft.

Der richtige Zeitpunkt?
Ist es sinnvoll, in den kälteren Monaten zu sanieren? «Heutzutage kann mit der richtigen Vorbereitung praktisch zu jeder Jahreszeit mit einer Sanierung begonnen werden», erklärt der diplomierte Techniker HF und Bauführer SBA Thomas Hunziker. Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH führt auch Unterhaltsarbeiten an der Fassade oder am Dach durch, behebt Schäden und nimmt ganze Neueindeckungen vor. Eine persönliche Beratung macht den Anfang.


Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch

Jetzt Online-Beratung holen
Gerade in Zeiten von Covid-19 erachten wir es als sinnvoller, momentan auf Informationsveranstaltungen zu verzichten und Interessenten stattdessen noch persönlicher zu beraten. Hierzu haben wir eine eigene Info- und Beratungsseite eingerichtet. Diese wird zudem laufend aktualisiert.

Pestizide beschäftigen Grundwasserverband

Vorstand des Grundwasserverbands Suhrental | Der Landanzeiger

Die 29. Abgeordnetenversammlung des Grundwasserverbands Suhrental stand ganz im Zeichen der Verunreinigung mit Chlorothalonil-Metabolite im Trinkwasser. Verbandspräsident Walter Wyler (Buchs) referierte über den Zustand des Grundwassers und dessen Reinheitsgebot.

70 Prozent des Grund- und Quellwassers in der Schweiz erfordern keine Aufbereitung oder nur eine einfache Entkeimung, 30 Prozent eine mehrstufige. Im Juli des letzten Jahres wurden Pestizide im Trinkwasser festgestellt, verursacht durch das als krebserregend eingestufte Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil. Seit Januar 2020 gilt ein Verbot dieser Substanz. Bedenken für die Bevölkerung bestehen bei einem Grenzwert von 0,1 Mikrogramm/Liter kaum, das Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden. Nur in wenigen Schweizer Gemeinden wurde eine Konzentration um mehr als das Zehnfache festgestellt.

Regelmässige Überprüfung
Verunreinigungen werden in relevante und nicht-relevante entsprechend ihrer toxikologischen Eigenschaften eingeteilt. Eine regelmässige Überprüfung des Grundwassers ist angebracht. Walter Wyler, Präsident des Grundwasserverbands, empfiehlt den Suhrentaler Gemeinden, diese alle drei Monate durchzuführen, mindestens aber halbjährlich. Falls eine erhöhte Konzentration festgestellt wird, öfters. Im September ist mit einer neuen Weisung vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zu rechnen, unter Umständen mit einer Anhebung der erlaubten Höchstwerde oder einer längeren Sanierungszeit.

Wer bezahlt den Aufwand?
Wichtige Fragestellungen stehen im Raum. Wie lange bleiben verbotene Stoffe im Grundwasser? Was darf an Zerfallszeit angenommen werden? Eine Überschreitung der Grenzwerte sagt zudem wenig über eine mögliche Gesundheitsgefährdung aus, obwohl sich die Chlorothalonil-Belastung auch auf landwirtschaftliche Produkte wie Gemüse und Obst auswirken kann. Regenfälle helfen durch Verdünnen die Konzentration zu reduzieren und so die Rückstände im Grundwasser abzusenken. Doch wer übernimmt die Kosten für eventuelle Massnahmen? Gemeinden finden, dass der Bund dafür aufkommen müsse, um die hohe Qualität des Trinkwassers auch in Zukunft garantieren zu können.

Maurizio Albino neu im Vorstand
Das Jahresergebnis 2019 des Grundwasserverbands Suhrental endete mit einem Ertragsüberschuss von rund 3600 Franken, das ist weniger als budgetiert. Für externe Berater und Fachexperten musste tiefer in die Tasche gegriffen werden. Für Johnny Strebel hiess der Präsident neu Maurizio Albino von der TBS Strom AG Suhr im Vorstand willkommen. Auf dem Jahresprogramm des Verbands steht die Gewinnung von privaten Grundwassernutzern sowie die jährliche Aktualisierung des hydrologischen Jahrbuchs.

Unterschriften gegen Littering

IG saubere Umwelt | Der Landanzeiger

An Autobahn-Böschungen bleibt immer wieder Abfall liegen, der aus Autos geworfen wird. Deshalb führen die Nationalstrassen Nordwestschweiz (NSNW AG) und die IG saubere Umwelt (IGSU) auch dieses Jahr gemeinsame Anti-Littering-Aktionen durch. Am vergangenen Freitag und Samstag sensibilisiert die IGSU-Botschafter an der Raststätte Kölliken Süd für die Littering-Problematik. Einige der Angesprochenen reagierten spontan mit einer Unterschrift oder einem Spruch auf der grossen Tafel. Alle angesprochenen sind auch der Meinung, dass man etwas tun muss gegen die Müllberge, auch der Autobahn entlang. Zu hoffen bleibt, dass sie ihre guten Vorsätze, die sie nach dem Gespräch gefasst hatten, nicht schon Ende Beschleunigungsspur wieder vergessen haben. 

Mehrere Beschädigungen an Gemeinde-Liegenschaften

Gemeindeammann Peter Stirnemann | Der Landanzeiger

Am vergangenen Samstag auf Sonntag wurden die Mehrzweckhalle, das Chornhuus sowie das Primarschulhaus mit unsinnigen Sprayereien an verschiedenen Fassadenteilen verschandelt. Die Fassade der Mehrzweckhalle wurde erst vor einigen Monaten neu gestrichen und die Kreditabrechnung für die Sanierung des Primarschulhauses (Dorfschulhaus) wird anlässlich der Novembergemeindeversammlung 2020 der Stimmbevölkerung vorgelegt. Das Chornhuus hat eine Sandsteinfassade, welche eine Reinigung der Schmierereien schwierig macht. 

Seit einiger Zeit verunstalten jugendliche Chaoten die Sportanlage, das Schulgelände und die Liegenschaften. Die Schäden belaufen sich auf mehrere Zehntausend Franken. Es bleiben weder Oblichter, Ziegel, Fassaden noch massive Baskettballkörbe von den meist Jugendlichen/jungen Erwachsenen verschont. Deshalb wurde seit diesem Jahr die Sicherheitsfirma Pampasus Sicherheitsdienst GmbH angestellt. Die Situation hat sich seither etwas beruhigt. Nichtsdestotrotz werden weiterhin Schäden verzeichnet. Die Regionalpolizei Suret und die Pampasus Sicherheitsdienst GmbH arbeiten eng zusammen. Wer Hinweise auf Sprayereien etc. machen kann, wendet sich bitte direkt an die Kantonspolizei Aargau, Telefon  062 835 81 81. Der Gemeinderat dankt für Ihr Mitwirken.

Neue Öffnungszeiten und angepasste Angebote

Während des Lockdowns wurde das Home Delivery Angebot ins Leben gerufen. Zusammen mit der Post wird es weiterentwickelt. Neu wird man sich ab 1. November Medien nicht nur nach Hause schicken lassen können, sondern auch sehr günstig per Post zurückliefern indem man die Medien einfach in den eigenen Milchkasten legt. Mit einer Lasche wird der Postbote darauf aufmerksam gemacht, dass er etwas mitnehmen muss.

Neue Öffnungszeiten
Seit dem 1. Oktober öffnet die Stadtbibliothek die Türen von Montag bis Samstag statt wie bisher um 10 Uhr (montags um 14 Uhr) bereits um 8 Uhr. Es gibt neu neben den regulären, bedienten Öffnungszeiten auch unbediente Öffnungszeiten. Zu diesen Zeiten kann man mit den Selbstverbuchern Medien selbständig zurückgeben und/oder ausleihen. Das Haus steht offen zum Lesen, Arbeiten oder sich mit jemandem zu treffen. Ohne Zusatzkosten können so die Öffnungszeiten mit einem Schlag um 15 Wochenstunden erweitert werden. Mit dieser Massnahme reduziert die Stadtbibliothek die Schlangenbildung vor dem Eingang infolge der beschränkten Besucherzahl wegen der Corona-Pandemie. Ab 18. Oktober wird die Bibliothek auch sonntags wieder von 10 bis 16 Uhr offen sein. 

Weiterführende Infos gibt es auf www.stadtbibliothekaarau.ch.

60 Kinder studieren Zirkusshow ein

Theaterzirkus «Wunderplunder» zu Gast in Aarau | Der Landanzeiger

Die 60 Kinder strömen vom Pfarrhaus hinaus auf den Platz vor der Kirche. Dort steht seit Montag vergangener Woche das Zelt des Theaterzirkus Wunderplunder, umgeben von einem bunten, kleinen Dorf von hölzernen Zirkuswagen, den Wohnstätten der elf Animatorinnen und Animatoren, die gemeinsam mit den Kindern während dreier Tage eine Zirkus-Show einstudierten. Es ist Donnerstagmittag, gleich gehts zur Hauptprobe. Am Tag darauf stehen zwei Vorführungen vor Publikum auf dem Programm, dieses Jahr coronabedingt jedoch ausschliesslich für Angehörige der Kinderschar.

Jedes Kind kann seine Talente einbringen
Die Zirkuswoche sei für das Team der katholischen Pfarrei Peter und Paul eine willkommene Möglichkeit, mit Familien aus Aarau und den umliegenden Dörfern in Kontakt zu kommen, sagt Heidi Emmenegger, Sozialpädagogin der Pfarrei. Und für die Kinder eine besondere Erfahrung. Jedes durfte wählen, in welche Rolle es schlüpfen wollte: Clown oder Tänzerin, Akrobat oder Musikerin – insgesamt sieben Disziplinen standen zur Wahl. «Jedes Kind kann seine Talente einbringen und Teil des Ganzen werden», so Emmenegger. Besonders freue sie, dass eine Zusammenarbeit mit dem Verein KiZ Kinderzeit des Netzwerks Asyl zustande gekommen sei und fünf Kinder aus Asylzentren ins Zirkusleben eintauchen konnten. Sie ist begeistert, wie die «Wunderplunder»-Crew zu allen Kindern einen Zugang findet, «das ist Animation auf sehr hohem Niveau», und wünscht sich, dass der Theaterzirkus auch künftig wieder in Aarau Halt machen wird. Am Samstag sind die Traktoren aufgefahren und mit Zelt und Wagen zum nächsten Auftrittsort mit weiteren 60 Schulkindern gezogen.

Die Strasse gehört den Kindern

Pilotprojekt «Spielstrasse» | Der Landanzeiger

Der neue Fachbereich Kinderförderung führte zusammen mit der Jugendarbeit Aarau am 30. September das Pilotprojekt «Spielstrasse» im Scheibenschachen durch. Das Projekt wird am 14. und 28. Oktober wiederholt.

Mit ihren Kickboards fahren die Kinder über Rampen, die ganze Strasse wird bunt mit Kreide bemalt. Am einen Ende wird Fussball gespielt, am anderen Hockey. Dazwischen werden Diabolos in die Luft geworfen und mit Stelzen stolziert. An diesem Mittwochnachmittag gehört die Stockmattstrasse im Scheibenschachen nur den Kindern. Für den Durchgangsverkehr ist sie gesperrt.

Eine Lücke geschlossen
«Es hat tatsächlich ein Weilchen gedauert, bis die Kinder wirklich realisiert haben, dass sie nicht nur das Trottoir, sondern die ganze Strasse zum Spielen nutzen dürfen», sagt Jessica Zybach glücklich. Sie arbeitet nicht nur bei der Jugendarbeit Aarau (50 Prozent), sondern hat seit dem 1. August auch die Stelle im neuen Fachbereich Kinderförderung der Stadt Aarau inne (20 Prozent). Damit schliesst sich eine Lücke, wie Jessica Zybach sagt: «Es gab bislang den Fachbereich ‹Kind und Familie›, für Kinder bis 4 Jahre und die Jugendarbeit für Kinder ab 12 Jahren. Dazwischen gab es bis zum 1. August keine Anlaufstelle.»

Mehr Platz für die Kinder
Dieses Problem kam auch am runden Tisch im Scheibenschachen zur Sprache: Es gibt immer mehr Leute im Quartier, der öffentliche Raum für die Kinder wird immer kleiner. Irgendetwas musste getan werden. Daraufhin hat sich ein Elternteam gebildet, dass sich nun für die Kinder im Scheibenschachen einsetzen will. Sie kamen auf die Jugendarbeit zu und baten darum, beim Schulhaus etwas für die Kinder zu veranstalten.

Jessica Zybach ist zudem in einer Arbeitsgruppe der Stadt, bei der die Idee zu einer Spielstrasse in den verschiedenen Quartieren aufkam. Sie sprach sich mit der Stadtentwicklung und der Polizei ab und bekam die Bewilligung. «Somit ist die Spielstrasse im Scheibenschachen quasi zum Pilotprojekt geworden.» Es ist angedacht, dass im nächsten Jahr auch andere Quartiere zu ihren Spielstrassen kommen. Gefreut hat sich Jessica Zybach auch über die Unterstützung des Vereins Prozessor. Sie haben an diesem ersten Nachmittag der Spielstrasse vor Ort Rampen für die Kickboards gebaut.

An weiteren zwei Nachmittagen
Die Spielstrasse im Scheibenschachen wird am 14. Oktober und 28. Oktober noch einmal durchgeführt, sofern das Wetter gut ist. Die Anwohner wurden bereits darüber informiert. «Es ist nicht nur schön, dass so viele Kinder heute hier sind, auch für die Eltern scheint es eine Begegnungszone zu sein. Und für mich ist es natürlich eine tolle Gelegenheit, mich und den Fachbereich Kinderförderung vorzustellen.»

Der Umbau der Alten Reithalle ist auf Kurs

Alte Reithalle | Der Landanzeiger

«Wir sind hier nicht mehr in der Alten Reithalle, sondern bereits im zukünftigen Kulturhaus», freut sich Stadtrat Daniel Siegenthaler beim Medien-Rundgang durch die Baustelle. Für 20,45 Millionen Franken wird die Alte Reithalle umgebaut. Sie soll zu einem multifunktionalen Kulturhaus für Theater, Tanz und zeitgenössischen Zirkus werden und ein akustisch hervorragender Konzertsaal für das argovia philharminic. «Wir sind auf Kurs sowohl bei den Terminen als auch bei den Kosten und der Qualität», sagt Stadtbaumeister Jan Hlavica. «Wir stehen ziemlich genau ein Jahr vor der Eröffnung», ergänzt Daniel Siegenthaler. Die Eröffnung soll Mitte Oktober 2021 erfolgen. Ende September soll die Alte Reithalle dem Trägerverein ARTA, Alte Reithalle Tuchlaube Aarau, übergeben werden.

Kombination von Alt und Neu
Der Boden ist nun betoniert, bald schon kommt dort ein Holzboden aus Schwarzkiefer drauf. Damit dieser auch wirklich vielseitig bespielbar sein wird, hat er eine Tragfähigkeit von einer Tonne pro Quadratmeter. Die Wände der Alten Reithalle bleiben, damit auch die Ambience der Alten Reithalle erhalten bleibt. Sie werden lediglich geputzt. «Die Kombination der traditionellen Mauer und den modernen Einbauten finde ich sensationell», sagt Daniel Siegenthaler. «Was neu ist, bleibt erkennbar, aber es ergänzt sich mit dem Bestehenden. Es ist kein Kampf von Alt gegen Neu», schwärmt auch Jan Hlavica. Auch die Fenster werden grundsätzlich noch die selben sein, mit modernem Glas versehen. Dazu kommen dann auch noch elektrische Fensterläden, als Schutz vor Lärm sowohl von aussen als auch von innen.

Noch hat die Alte Reithalle im Westen und Osten riesige Löcher im Dach. Denn momentan sind die Arbeiter daran, die beiden Einbauten, einerseits für das Theater und andererseits für argovia philharminic, fertig zu bauen. Diese Löcher werden aber Mitte/Ende November geschlossen. Denn über das bestehende Holzdach kommt das Überdach als Schutz. «Ich kann mir vorstellen, dass dieses Szenario spektakulär wird, wenn die grossen Dach-Elemente mit Kranen darübergesetzt werden», freut sich Jan Hlavica. Geplant ist die Baumeisterarbeiten bis im Januar abzuschliessen. Für den Abschliessenden Einbau der Technik wird ungefähr ein halbes Jahr benötigt.

Alte Reithalle: Dach noch offen | Der Landanzeiger
Noch ist das Dach der Alten Reithalle im Westen und Osten offen.