Jonas Götti | Der Landanzeiger
Jonas Götti (19) vom MSV Kölliken war der beste auf dem Schiessplatz Safenwil.
Eidgenössisches Feldschiessen

Viele regionale Spitzenresultate

Trotz Beeinträchtigung durch die Coronakrise haben im Aargau 6873 Schützinnen und Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen teilgenommen. Die Zahl hat sich aber gegenüber der letzten Jahre halbiert. Viele Schützen in der Region Aarau/Suhrental schossen gute Resultate.

«Zahlreiche Aargauer Vereine haben sich aus Coronagründen nicht am Feldschiessen beteiligt. Hinzu kam die lange Ungewissheit, ob überhaupt geschossen werden kann. Deshalb bin ich trotzdem zufrieden mit der Beteiligung», resümiert der Aargauer Feldchef Werner Stauffer zum aussergewöhnlichen Jahr. Total absolvierten im Aargau 5260 Frauen und Männer das 18-Schuss-Programm mit einem 300 m-Ordonnanzgewehr. Hinzu kommen 1613 Pistolenschützen und -schützinnen, die ebenfalls je 18 Patronen abfeuerten.

In der Region Aarau/Suhrental schoss mit dem Gewehr Stefan Bereuter von der Schützengesellschaft Aarau am besten. Der Spezialist, der normalerweise mit dem Standardgewehr schiesst, blieb mit einem Sturmgewehr 90 nur einen Zähler unter dem Maximum. Sein Vereinskollege Beat Baumberger und Peter Schörg vom Schützenbund Buchs kamen auf 70 Punkte, ebenso die Suhrentaler Walter Baumann (FSG Attelwil) und Roger Seeberger (FSG Moosleerau). Mit 69 Punkten war der 19-jährige Jonas Götti der beste Schütze auf dem Schiessplatz Safenwil. Er erhielt dafür zusätzlich einen goldenen Kranz.

Bei den Pistolenschützen verfehlte der Oberkulmer Regionalpolizist Andreas Hunziker, der für den PC Teufenthal schoss, diesmal das Maximum. 179 Punkte bestätigten aber trotzdem sein Können. Von der SG Aarau überraschten Marianne Müller und Samuel Hasler mit 177 Punkten. Christian Schmid vom PC Teufenthal und Christoph Jaberg sowie Thomas Rohner von der PS Suhr erzielten ebenfalls 177 Zähler.

Im nächsten Jahr findet das Eidgenössische Feldschiessen am Wochenende vom 30. Mai statt. Der Aargauische Schiesssportverband hofft sehr, dass dann wieder eine fünfstellige Beteiligung resultiert. 

Text & Bild: WR
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