Oberentfelden stimmt am 13. Dezember an der Urne ab

Referendum «Zukunftsraum Aarau» | Der Landanzeiger

Das Referendum zum Zukunftsraum Aarau kam in Oberentfelden zustande. Vergangenen Montag übergab das Referendumskommitee um Dieter Ammann, Marianne Fuchs, Udo Fuchs, Roland Haldimann, Hermann Rüfenacht, Brigitte Siegenthaler und Michael Wiesendanger Gemeindeammann Markus Bircher und Gemeindeschreiber Dario Steinmann die restlichen Unterschriften. Damit wurden insgesamt 1018 Unterschriften gesammelt, das benötigte Quorum von 480 wurde bei weitem übertroffen.

«Die Sammlung von über 1000 Unterschriften zeigt, dass viele Einwohner von Oberentfelden mit dem Entscheid der Gemeindeversammlung nicht einverstanden sind», so das Referendumskomitee. Sie bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern und Helfern. Durch das erfolgreiche Referendum wurde das Ziel des Komitees erreicht, dass alle Stimmberechtigten von Oberentfelden die Möglichkeit haben, über den Zukunftsraum an der Urne abzustimmen. Vor allem erhofft sich das Komitee, dass sich die Bevölkerung besser über die Vor- aber auch die Nachteile eines Zukunftsraums für Oberentfelden informieren können. Die Unrenabstimmung wird am 13. Dezember stattfinden.

«Über 1000 Unterschriften ist natürlich ein gutes Resultat. Jetzt warten wir die Abstimmung ab und schauen, wie das endgültige Resultat ausfällt. Wichtiger Punkt für Oberentfelden ist sicherlich, was Unterentfelden am 18. Oktober an der Urne entscheidet», sagt Markus Bircher.

Aaraus Stadtrat sieht nach dem Nein aus Suhr auch im neuen Perimeter grosses Entwicklungspotential

Zukunftsraum Aarau | Der Landanzeiger

Das Referendum zum Einwohnerratsbeschluss betreffend weiterer Beteiligung von Aarau am Projekt ist zustande gültig gekommen. Der Stadtrat sieht auch im neuen Perimeter ein grosses Entwicklungspotential für die Region. Das weitere Vorgehen wird Ende Oktober festgelegt.

Die Fusion zur neuen Kantonshauptstadt mit rund 45’000 Einwohnerinnen und Einwohnern hätte den ganz grossen Schritt für die Region bedeutet, schreibt der Aarauer Stadtrat in einer Mitteilung. Nachdem die Gemeinde Suhr nun aus dem Projekt ausgestiegen ist, umfasst der neue Perimeter mit Oberentfelden, Unterentfelden (entscheidet am 18. Oktober an der Urne) und Aarau rund 35’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Vergleichbare Grösse wie Chur, Schaffhausen oder Neuenburg
Aarau würde damit seine Position als Kantonshauptstadt festigen und eine Grösse von vergleichbaren Kantonshauptstädten wie Chur, Schaffhausen, Freiburg oder Neuenburg erreichen, schreibt der Stadtrat weiter. Eine Beteiligung von Densbüren am Projekt bleibt weiterhin möglich, wenn das Referendum zustande kommt.

Departementmodell oder Stadtteilvertretung
Auch der neue Perimeter führt zu einer stärkeren Positionierung in der Region und im Kanton. Die heutige Struktur der Stadt Aarau kann nach wie vor sinnvoll weiterentwickelt werden, zum Beispiel mit der Einführung des Departementmodells oder den Stadtteilvertretungen. Insbesondere bleibt der finanzielle Spielraum, auch für die heutige Stadt Aarau, erhöht und es können Synergien erzielt werden.

Der Einwohnerrat Aarau hat der Fusionsanalyse am 24. August mit 30 Ja zu 12 Nein bei zwei Enthaltungen zugestimmt und den Stadtrat beauftragt, sich an der Fusionsvorbereitung (Ausarbeitung Fusionsvertrag) zu beteiligen. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, das gültig zustande kam. Der Stadtrat wird über das weitere Vorgehen Ende Oktober entscheiden.

Ein Stück Geschichte zum Schmunzeln

Gogo Frei | Der Landanzeiger

In 50 Jahren über eintausend Auftritte, an die fünfhundert geschriebene Songs und eine Eigenproduktion von weit über 50 Tonträgern – Gogo Frei ist zweifelsfrei ein musikalischer Macher. Trotzdem schaffte es Gogo Frei nicht über den Status eines Provinzmusikers hinaus, was ihn jedoch nie störte. «Wir spielten alle Waldhütten im Umkreis von 20 Kilometer tot», schreibt er selbst in seinem Buch. «Erfolglos erfolgreich» betitelte ihn einst Journalist Peter Weingartner. «Diese Aussage stimmt absolut», sagt Gogo Frei lachend. «Und ich bin glücklich damit». Gogo Frei erzählt: «Eine Frage hörte ich mein Leben lang immer wieder: Kannst du von der Musik leben? Natürlich konnte ich nicht. Das war mir aber egal. Musik war für mich einfach immer die wichtigste Tätigkeit. Ich verschwendete keinen Gedanken daran, ob ich davon leben konnte oder nicht. Ich tat einfach, was ich am liebsten mochte: Musik.»

Selbst ist der Gogo
Gogo Frei ist gerne sein eigener Chef. Er lässt sich nicht verbiegen, Abhängigkeit treibt ihn in die Flucht. Er ist einer, der seine Musik auf seine eigene Art und Weise komponiert, produziert und vertreibt. Warum sollte es dann bei seinem eigenen Buch anders sein? Auch hier hat er, mit Hilfe seiner Frau Melanie, sein Ding durchgezogen. Er vertreibt sein Buch selbst, hat es selbst gestaltet und in Kapitel eingegliedert und natürlich alles selbst recherchiert und nicht zuletzt aufgeschrieben – in Kleinbuchstaben. «Ich habe schon in der Schule die Gross- und Kleinschreibung in der Grammatik nie begriffen, das war für mich immer reine Schikane», begründet er. Das erste Manuskript zum Buch entstand Anfang der 80er Jahre als er mit der Schreibmaschine ca. 20 Seiten zu seinen musikalischen Anfängen tippte, bereits damals mit dem Titel «Die Karriere eines Provinzmusikers». «Ich dachte damals nie daran, dass daraus jemals ein Buch entstehen würde», so der heute 65-Jährige.

Ein Stück Geschichte
«Die Karriere eines Provinzmusikers – eine biographische Dokumentation 1970 – 2020» erzählt auf 308 Seiten die musikalische Geschichte von Gogo. Angefangen mit der Schülerband «Hot Water Pipes» beziehungsweise später «Asp» weiter bis zu seiner Zeit mit Kniri Knaus (Pfuri, Gorps und Kniri) und nocheinmal weiter über die «Schwalbenkönige» ins Heute. Und eins soll an dieser Stelle schon verraten werden: Gogo Frei hat so einiges erlebt. Gespickt ist Gogos Werdegang mit lustigen Anekdoten und grandiosen Fotos, Albumcovers und Zeitungsartikeln. Doch es geht nicht nur um Gogo und seine Musik. Gogo Frei ist vor allem auch Kenner der regionalen Musikgeschichte seiner Generation und nimmt die Leser mit auf eine Reise zu ehemaligen lokalen Künstlern wie Mental Disorder, Herodes, The Dragons und vielen mehr. Aber auch ein Abstecher zu den «Linken» und natürlich ins Brügglifeld darf nicht fehlen. Gogo Freis Buch ist ein Stück Geschichte, es bringt einem den Menschen «Gogo» näher, es ist spannend und bringt gleichzeitig zum Schmunzeln.

Musikalische Buchpräsentation im Böröm
Die Präsentation des Buches findet am 22. und 23. Oktober im Böröm in Oberentfelden statt. Begleitet wird die Buchpräsentation natürlich von Musik. Das Trio Open Book wurde speziell für die Buchlesungen zusammengestellt. Mit dabei sind neben Gogo die beiden Altstars Franz Kneubühler und Rainer Suter. Türöffnung ist jeweils um 20 Uhr, ab 20.30 Uhr geht es los. Der Eintritt ist frei, es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung, Reservationen unter: info@partysounds.ch/ 062 723 56 39.

Weitere Informationen zu Gogo und zu seinem Buch gibt es auf den Webseiten www.gogobuch.ch und auf www.partysounds.ch

«Frauen im Zivilschutz – ja klar»

Frauen im Zivilschutz – ja klar | Der Landanzeiger

«Frauen im Zivilschutz – ja klar», dieser Slogan hat im Zivilschutz aargau-Süd eine langjährige Tradition. Denn auch schon in der ehemaligen ZSO Wynental engagierten sich einige Frauen äusserst aktiv. Eines der Hauptziele für die kommenden Jahre ist es nun, den Frauenanteil zu erhöhen.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Samaritervereinen konnte der Kommandant Gregor Müller zwei Samariterlehrerinnen für den freiwilligen Beitritt in die ZSO aargauSüd gewinnen. Angela Suter, Sanitätsinstruktorin vom neu gegründeten Sanitätsverein Gränichen, hat vor wenigen Tagen die Ausbildung zur «Sanitätsunteroffizierin» erfolgreich absolviert.

Im kommenden Jahr wird ihr Franziska Häfeli vom Samariterverein Gontenschwil-Zetzwil in dieser Funktion folgen. «Mit der Teilnahme von Angela Suter, an der Ausbildung beim Kanton, konnten alle Beteiligten sehr viel profitieren», sagt Gregor Müller, «weil sie mit ihrem umfassenden Sanitätswissen ihre Klassenkameraden sehr professionell unterstützen konnte und andererseits, weil sie vieles über den Zivilschutz von ihren männlichen Kollegen in Erfahrung bringen konnte.» Sie ist nun bestens gewappnet für einen Einsatz im Zivilschutz aargauSüd. «Das Mitmachen der beiden Frauen im Zivilschutz wird eine grosse Bereicherung, sowohl im fachtechnischen wie auch im zwischenmenschlichen Bereich», ist Müller überzeugt.

Eine Ausbildung fürs Leben
Frauen haben die Möglichkeit, sich freiwillig dem Zivilschutz zuweisen zu lassen. Der Zivilschutz bietet eine professionelle Ausbildung, die auch eidgenössisch anerkannt ist. In den verschiedenen Fachbereichen gibt es diverse interessante Funktionen. Ob in der Führungsunterstützung (Lagedarstellung und Kommunikation), Unterstützung (Pionierarbeiten), Betreuung (Pflege und Sanität), Logistik (Verpflegung, Transport und Unterhalt) – und dies erst noch kostenlos. Die Diensttage werden, gleich wie bei den Wehrpflichtigen Männern, mit Sold und Erwerbsersatz abgegolten.

Also dann geschätzte Wynentaler Frauen: ein Telefonanruf auf 062 776 04 20 oder ein Mail an zivilschutzaargausued@ teufenthal.ch genügt, Gregor Müller freut sich über jeden Anruf.

Jetzt tanzen sie um den Sieg

Jetzt tanzen sie um den Sieg | Der Landanzeiger

Die Kölliker Tanzlehrerin Flavia Landolfi und der Sänger Jesse stehen im Final der Fernseh-Tanzshow «Darf ich bitten?» Am kommenden Samstagabend, ab 20.10 Uhr, wird um den Sieg getanzt. Lange konnte das Duo den Finaleinzug nicht feiern. Bereits am Sonntag ging es mit Filmaufnahmen und dem Training weiter. Täglich wird nun über mehrere Stunden am Finalprogramm gefeilt, dieses besteht aus drei Tänzen. «Wir wollen gewinnen», gibt Jesse offen zu, «aber das wollen die anderen drei Paare im Final auch.» Das SRF1-Publikum entscheidet per Voting mit über den Sieg.

WM-Bronze für Roth, WM-Silber für Stirnemann

Kathrin Stirnemann | Der Landanzeiger

Der Kölliker Joel Roth holt an der Mountainbike-Weltmeisterschaft Bronze im Rennen der U23, im E-Bike-Rennen der Frauen gewann die Gränicherin Kathrin Stirnemann in ihrem erst zweiten E-Bike-Rennen auf Anhieb Silber.

Medaille angesagt, Medaille gewonnen. Joel Roth ist einer, der vor einem Rennen klar und offen formuliert, was er anstrebt – und der dann konsequent umzusetzen versucht, was er sich vorgenommen hat. Am Freitag hat der Kölliker Mountainbiker an der Weltmeisterschaft im österreichischen Leogang einmal mehr bewiesen, dass er am Tag X seine Bestform abrufen kann. Das Resultat: WM-Bronze für den 21-Jährigen in der Kategorie U23.

Dass die Strecke schlammig war, weil es die ganze Nacht stark geregnet hatte, hinderte den Kölliker nicht daran, ein hohes Tempo anzuschlagen. Nur den Briten Thomas Pidcock und den Amerikaner Christopher Blevins musste er früh ziehen lassen. «Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut», sagt Roth, der sich in der Startrunde an sechster Stelle positionierte und auf seine Chance lauerte. «Als ich spürte, dass ich noch aufdrehen kann, fuhr ich nach vorne.»

Joel Roth (21) aus Kölliken | Der Landanzeiger
Joel Roth (21) aus Kölliken gewann WM-Bronze in der Kategorie U23.

Selten sehr euphorisch
Roth kämpfte sich aufmerksam, aber mit dem notwendigen, gut dosierten Risiko durch den Parcours. «Ich dachte, ich könnte die Lücke zu Pidcock und Blevins zufahren», blickt der Schweizer-U23-Meister auf das WM-Rennen zurück. «Aber ich hatte keine Chance gegen die beiden.» So kam Roth als Dritter ins Ziel und durfte sich über Bronze freuen. Der Aargauer ist aber einer, der selten in Euphorie ausbricht – nicht einmal, wenn er eine WM-Medaille gewinnt. Nach dem Rennen analysierte er kurz und knapp: «Blewins und Pidcock konnte ich echt nicht schlagen, aber ich habe für mich das Maximum herausgeholt und darf zufrieden sein.» Natürlich hätte er Gold oder Silber auch genommen, fügte er an. «Aber Bronze ist okay, ich habe mir eine Medaille als Ziel gesetzt, und die habe ich.»

Im Cross Country Rennen der Männer über 22,5 km belegte der Gränicher Matthias Stirnemann mit 5.50 Minuten Rückstand, auf den Sieger Jordan Sarrou aus Frankreich, Rang 28.

Wechsel in die E-Bike-Kategorie
Ein Schlammrennen der eher ungewohnten Art hatte auch Kathrin Stirnemann im WM-Rennen der Kategorie E-Bikes zu bewältigen. Die Gränicherin startete erst zum zweiten Mal in dieser Sparte, in der die Räder maximal bis 25 km/h unterstützend helfen dürfen. Stirnemann kam gut weg und lag nach der ersten Runde auf Platz zwei hinter der amtierenden Weltmeisterin und Landsfrau Nathalie Schneitter. «Es war mit diesem tiefen und schmierigen Untergrund äusserst schwierig, die Power meines E-Bikes zu zügeln», sagte die Gränicherin im Ziel. Hinter der Französin Melanie Pugin, welche aus der Enduroszene bekannt ist, wurde Stirnemann mit rund 30 Sekunden Rückstand Vize-Weltmeisterin. «Dieses Resultat macht mich stolz», sagt Stirnemann, bevor sie zur Dopingkontrolle abkommandiert wurde. Bronze ging an Nathalie Schneitter.

Silber für Stefanie Eichenberger

Stefanie Eichenberger | Der Landanzeiger

Stefanie Eichenberger aus Küttigen überzeugte an der Schweizermeisterschaft Endurance (Distanzreiten) im Rütihof ob Gränichen mit einem gut eingeteilten Ritt und sicherte sich ihre zweite nationale Medaille.

Das Wetter beim Start um sieben Uhr in der früh war einfach garstig, es regnete und die Sicht war schlecht. So absolvierten die sieben Teilnehmer dieser Titelkämpfe die erste von insgesamt vier Runden geschlossen. Auch vor den letzten 20 Kilometern hatten noch vier Reiter Medaillenchancen. Die Strecke war anspruchsvoll und es waren doch rund 2800 Höhenmeter zu überwinden.

Auf der letzten Runde konnte sich Annina Rohner absetzen und einen Solosieg feiern. Stefanie Eichenberger, die A.N. Prometheus ritt, der ihr von Marina Groner zur Verfügung gestellt wurde, riskierte nichts mehr und freute sich über die Silbermedaille. «Das Tempo war höher, als ich erwartet habe und ich bin stolz auf Promi, der so gut mitgemacht hat», freute sich Eichenberger.

Toller Anlass
Organisiert wurde diese SM von den Aargauer Distanzreitern, ADIR. Das OK mit Melanie Amsler als Präsidentin stellte ein super Turnier auf die Beine, wurde aber leider nicht mit schönem Wetter verwöhnt. Eine kleine Belohnung für den Verein war neben Silber bei der Elite, die Bronzemedaille bei den Junioren, die sich Seline Unternährer sicherte. Grossartig war auch, dass sie an dieser Meisterschaft teilnehmen konnte, weil ihr der Vollblutaraberwallach Pandor von Sabina Brügger zur Verfügung gestellt wurde.

Neben den beiden Meisterschaften standen noch verschiedenen Prüfungen zwischen 31 und 85 Kilometern auf dem Programm. Ein kleiner Wehrmutstropfen war, dass sich gegenüber dem letzten Jahr weniger Teilnehmer angemeldet hatten und auch einige zurückgezogen haben, wahrscheinlich angesichts des Wetters, das sich im Laufe des Tages aber deutlich besserte. Das ist schade, denn der Rütihof war die Reise wert und das OK freute sich über ein unfallfreies Turnier. 

Neueröffnung Brockenstube am 16. Oktober 2020

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger

Mehr als ein halbes Jahr waren die Brockenstube der Gemeinnützigen Frauen und der Handarbeitsladen in der Milchgasse in Aarau geschlossen. Geheimnisvolles passierte am Ziegelrain 16 hinter den mit Papier verklebten Fenstern. Die Anwohner mussten Toleranz und Geduld aufbringen, denn ein Umbau in einem alten Stadtreihenhaus verursacht Lärm und Mehrverkehr. Aber das Resultat lässt sich sehen! Die Brockenstube erstrahlt in neuem Glanz, hat jedoch ihren alten Charme behalten. Neu ist im gleichen Gebäude auch der Handarbeitsladen «strickundtrick» daheim. Den Laden an der Milchgasse haben wir aufgegeben.

Die Brocki konnte während des Umbaus nicht ausgeräumt werden. Das war eine riesige Herausforderung für den Architekten und die Handwerker. Trotz grosser Sorgfalt hatte sich eine dicke Staubschicht auf alle Waren gelegt. Aber auf die Frauen des Vereins ist Verlass. Eine Schar von Helferinnen aus anderen Ressorts entstaubte während Tagen jedes Löffeli, jedes Buch, jeden Lampenschirm. Und fleissige Hände aus dem Brockiteam räumten alles wieder übersichtlich und adrett präsentiert ein.

Neu ist auch das zweite Obergeschoss für die Kundschaft zugänglich. Dort stellen wir Möbel und Bilder aus. In dieser Galerie kann man nach Herzenslust nach alten Meistern und jungen Könnerinnen stöbern.

Im ersten Obergeschoss finden Sie wie bis anhin eine riesige Auswahl an Geschirr und Haushaltsutensilien, Schmuck und Kleider, Nippes und Bücher.

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Im ersten Obergeschoss gibt es Geschirr, Schmuck, Kleider und mehr.
Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Im zweiten Obergeschoss sind Bilder und Möbel ausgestellt.

Auch im Untergeschoss hat sich einiges geändert. Etwa ein Viertel der Grundfläche belegt der Handarbeitsladen «strickundtrick». Dort bieten wir den woll- und garnaffinen Kundinnen Rat und Strickevents an. Und selbstverständlich werden die beliebten Socken, Mützen, Handschuhe, Pulswärmer, Pullover, Schals verkauft. Sie finden Geschenke für alle Generationen. Bestellungen für exklusive Strickwaren werden sehr gerne entgegengenommen und speditiv erledigt.

Die freiwilligen Helferinnen aus der Brockenstube und dem Handarbeitsressort freuen sich, Sie in den umgebauten Räumen zu bedienen. Mit den daraus resultierenden Gewinnen werden wie bis anhin soziale Institutionen in der Region unterstützt.

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger

Öffnungszeiten am Ziegelrain 16
ab 16. Oktober 2020:
Mittwoch und Freitag
14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

www.gfaarau.ch

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Grosse Auswahl an Haushaltsutensilien.

Kilian Wenger sorgte für leuchtende Augen

Kilian Wenger zu Besuch in der Event Garage Graf | Der Landanzeiger

Die Event Garage GmbH und Good-year Dunlop Tires Suisse sorgten in der Garage Graf Zetzwil für hohen Besuch im Wynental. Mit Kilian Wenger war nicht nur der Schwingerkönig zu Gast, sondern ein sehr sympathischer Sportler.

In der Garage Graf fand am vergangenen Wochenende der «Radwechsel- und Reifenevent» statt, bei dem die Kundinnen und Kunden ohne Termin die «Finken» am Auto wechseln konnten. Das Team der Event-Garage sorgte dafür, dass die vielen Gäste bei strahlend schönem Wetter am Samstagnachmittag mit Klängen der Alphorngruppe Leutwil begrüsst und von freundlichen Damen am Eingang zum Showroom empfangen wurden. Letztere nahmen die Adressdaten auf – ohne Corona-Konzept kam auch dieser Anlass nicht aus. Bald reihten sich jedoch besonders viele Schaulustige in die Warteschlange ein, nämlich als Schwingerkönig Kilian Wenger im hübsch hergerichteten Raum Platz genommen hatte. Dank der Zusammenarbeit mit «Midland» (die günstige Tankstelle vor dem Garage-Gebäude) konnten viele Fans ein Autogramm des athletischen Schwingers ergattern. Dabei kam es immer wieder zu freundlichen Wortwechseln, bei denen sich Wenger nicht nur als Profisportler bewies, sondern auch als sympahischer Gesprächspartner.

«Von O bis O»
Solche Gespräche waren natürlich auch in der ebenfalls Coronakonform geführten Garage-Beiz bei gratis Wurst und Getränk möglich, während sich die Kinder beim Kick ins -Riesen-Fussball-Tor vergnügten.

Zurück zu den Reifen: Wie heisst so schön? Winterreifen von «O bis O – von Oktober bis Ostern». Praktischerweise fiel der Event auf Anfang Oktober, sodass viele Kundinnen und Kunden die Gelegenheit wahrnehmen konnten, ohne lange Wartezeit den Radwechsel vorzunehmen. Noch fühlt sich der Oktober gar nicht winterlich an, dennoch ist jetzt die richtige Zeit, auf die Winterbereifung am Auto zu wechseln. Den Grund kennt Claudia Müller-Graf, die Geschäftsinhaberin der Garage Graf in Zetzwil: «Wenn die Temperaturen unter 8 Grad fallen, greifen die Sommerreifen nicht mehr richtig, das hat mit der Gummi-Mischung zu tun. Beim Bremsen besteht Rutschgefahr, ebenso in der Kurve.» Natürlich liegen die Temperaturen tagsüber noch deutlich über dieser Grenze, aber in der Nacht nähert sich das Quecksilber immer mehr dem Nullpunkt. Man ist also gut beraten, nicht bis zum ersten Schneefall zu warten, auch wenn man nur gedenkt, im Mittelland herumzukurven. Nach dem tollen Event in Zetzwil steht der Rad- und Reifenwechsel-Service auf Anmeldung selbstverständlich weiterhin offen – der Oktober dauert ja noch etwas an.

Event Garage Graf | Der Landanzeiger
Königlicher Besuch in der Event Garage Graf: Schwingerkönig Kilian Wenger und das Team des Zetzwiler Unternehmens sorgten für einen gelungenen «Radwechsel- und Reifenevent». Ganz links Martin Perreten, unten rechts Claudia Müller-Graf, beide von der Geschäftsleitung.

Mögliche Varianten diskutieren

Eine Fachgruppe hat basierend auf den Ergebnissen der Elternbefragung und dem Grossgruppenanlass vom vergangenen November mögliche Organisationsformen der schulergänzenden Tagesstrukturen erarbeitet. An einem zweiten Grossgruppenanlass wurden diese nun vorgestellt und diskutiert. In einem nächsten Schritt soll über die detaillierte Ausarbeitung entschieden werden.

Im Nachgang zur Elternbefragung und einem ersten öffentlichen Grossgruppenanlass, an dem die Bedürfnisse und Vorstellungen über die schulergänzenden Tagesstrukturen abgeholt wurden, setzten der Stadtrat Aarau, der Gemeinderat Buchs und die Kreisschulpflege eine Fachgruppe ein. 

Die Fachgruppe, bestehend aus den Trägerschaften der schulergänzenden Tagesstrukturen, Eltern, Vertreter der Kreisschule und der Verwaltung, hat mögliche Organisationsformen für die zukünftige Ausgestaltung der schulergänzenden Tagesstrukturen auf dem Gebiet der Kreisschule Aarau-Buchs erarbeitet.

Vorschlag Tagesschule
Die Fachgruppe schlägt vor, eine Tagesschule für Kindergarten- und Primarschülerinnen und -schüler zu errichten. Diese soll an einem bestehenden Schulstandort auf dem Gebiet der Kreisschule Aarau-Buchs realisiert werden, der für eine Tagesschule am geeignetsten ist. Die Tagesschule soll nach einem eigens für eine Tagesschule erstellten pädagogischen Konzept geführt werden. Die für die SchülerInnen der Tagesschule verbindlichen Zeiten ausserhalb des eigentlichen Schulunterrichts werden ideal ins Konzept einbezogen. Der Vorschlag sieht vor, dass die Kinder von 8 bis 16 Uhr anwesend sein müssen. Ausgenommen davon ist der Mittwochnachmittag. Die Tagesschule soll von mindestens 7 bis 18 Uhr geöffnet sein. 

Eine Durchmischung von Lehrpersonen und Betreuungspersonen sowie die Nutzung der Räume für Schule und Betreuung soll bewusst stattfinden. Der Besuch einer Tagesschule erfolgt stets freiwillig.

Zwei Varianten für die modularen Tagesstrukturen
Für die modularen Tagesstrukturen (Hort) schlägt die Fachgruppe zwei mögliche Varianten vor: Einerseits die bewusste Trennung zwischen Schule und Hort, andererseits die bewusste Verschmelzung zwischen Schule und Hort. Die Variante der bewussten Trennung orientiert sich hauptsächlich an der heutigen Lösung. Die Betreuungsangebote sollen weiterhin von privaten Trägerschaften geführt werden. Neu soll ein Austausch über Organisatorisches und Administratives zwischen Schule und Betreuung institutionalisiert werden.

Ein Austausch zwischen Schule und Betreuung über die Kinder findet nicht statt. Bei der Variante der bewussten Verschmelzung zwischen Schule und Hort soll die Betreuung der Kreisschule Aarau-Buchs übertragen werden. Die Betreuung untersteht der Schulleitung

des jeweiligen Standorts. Die Schule und die Betreuung verfügen über ein gemeinsames Leitbild, jedoch über zwei unterschiedliche pädagogische Konzepte. Idealerweise befinden sich Schule und Betreuung auf dem gleichen Areal. Ein Austausch zwischen Schule und Betreuung über die Kinder findet statt. Auch ist eine personelle Durchmischung von Lehrpersonen und Betreuungspersonen möglich.

Diese Varianten wurden am zweiten Grossgruppenanlass vom 23. September 2020 vorgestellt und in verschiedenen Gruppen diskutiert, kommentiert, ergänzt und bewertet. Eine detaillierte Auswertung dieser Ergebnisse findet in den nächsten Wochen statt.

Nächste Schritte Die Projektleitung besteht aus Franziska Graf-Bruppacher, Stadträtin Aarau, Anton Kleiber, Gemeinderat Buchs, Barbara Tommasini-Valli, Mitglied Kreisschulpflege und Remi Bürgi, Geschäftsleiter Kreisschule Aarau-Buchs. Sie wird unter Berücksichtigung der Diskussionen des zweiten Grossgruppenanlasses zuhanden des Stadtrats, des Gemeinderats und der Kreisschulpflege die weiter zu bearbeitende(n) Variante(n) vorschlagen.

Ebenfalls wird die Projektleitung die für die Detailphase adäquate Projektorganisation den drei Gremien unterbreiten. Die folgende Detailphase nimmt sich der konkreten Ausarbeitung der Variante(n) unter Ein-
bezug der verschiedenen Anspruchsgruppen und Fachpersonen an. Ziel ist es, die ausgearbeiteten Varianten bis Mitte 2021 vorliegend zu haben. Danach werden sie den politischen Gremien zum Umsetzungsentscheid vorgelegt.