Zukunftsraum Aarau | Der Landanzeiger
Der Aarauer Stadtrat sieht auch in der neuen Konstellation durchaus Entwicklungspotential.
Zukunftsraum Aarau

Aaraus Stadtrat sieht nach dem Nein aus Suhr auch im neuen Perimeter grosses Entwicklungspotential

Das Referendum zum Einwohnerratsbeschluss betreffend weiterer Beteiligung von Aarau am Projekt ist zustande gültig gekommen. Der Stadtrat sieht auch im neuen Perimeter ein grosses Entwicklungspotential für die Region. Das weitere Vorgehen wird Ende Oktober festgelegt.

Die Fusion zur neuen Kantonshauptstadt mit rund 45’000 Einwohnerinnen und Einwohnern hätte den ganz grossen Schritt für die Region bedeutet, schreibt der Aarauer Stadtrat in einer Mitteilung. Nachdem die Gemeinde Suhr nun aus dem Projekt ausgestiegen ist, umfasst der neue Perimeter mit Oberentfelden, Unterentfelden (entscheidet am 18. Oktober an der Urne) und Aarau rund 35’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Vergleichbare Grösse wie Chur, Schaffhausen oder Neuenburg
Aarau würde damit seine Position als Kantonshauptstadt festigen und eine Grösse von vergleichbaren Kantonshauptstädten wie Chur, Schaffhausen, Freiburg oder Neuenburg erreichen, schreibt der Stadtrat weiter. Eine Beteiligung von Densbüren am Projekt bleibt weiterhin möglich, wenn das Referendum zustande kommt.

Departementmodell oder Stadtteilvertretung
Auch der neue Perimeter führt zu einer stärkeren Positionierung in der Region und im Kanton. Die heutige Struktur der Stadt Aarau kann nach wie vor sinnvoll weiterentwickelt werden, zum Beispiel mit der Einführung des Departementmodells oder den Stadtteilvertretungen. Insbesondere bleibt der finanzielle Spielraum, auch für die heutige Stadt Aarau, erhöht und es können Synergien erzielt werden.

Der Einwohnerrat Aarau hat der Fusionsanalyse am 24. August mit 30 Ja zu 12 Nein bei zwei Enthaltungen zugestimmt und den Stadtrat beauftragt, sich an der Fusionsvorbereitung (Ausarbeitung Fusionsvertrag) zu beteiligen. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, das gültig zustande kam. Der Stadtrat wird über das weitere Vorgehen Ende Oktober entscheiden.

Text: AAR | Bild: RAN
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