Naturschutz, Landwirtschaft oder beides?

Was geschieht mit der ehemaligen SMDK? | Der Landanzeiger

Das Mitwirkungsverfahren über die Zukunft der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) ist abgeschlossen. Einwohnern und lokalen Organisationen reichten sechs Ideen ein, zwei kantonale Organisationen je eine. Nun liegt der Ball wieder bei der Eigentümerin, dem Konsortiums bestehend aus den Kantonen Aargau und Zürich, der Stadt Zürich und der Basler Chemie.

Die Mitwirkungsbeiträge werden nun in Absprache mit dem Kanton der Grundeigentümerin zur Stellungnahme zugestellt. «Sie enthalten von zustimmenden Voten über grundsätzlich anderen Planungsvorstellungen bis hin zu Detailvorschlägen über Regelungen zu Kunstdünger, Fungiziden und Pestiziden ein breites Spektrum von Ideen», schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Die Mitwirkenden haben Anspruch auf eine Beantwortung ihrer Eingaben. Diese erfolgt in der Regel im Planungsbericht.

Der Planungsberichtsentwurf war bereits Gegenstand der öffentlichen Mitwirkung. Aus der Würdigung der Mitwirkungsbeiträge können sich noch Änderungen am Planungsbericht ergeben. Basierend auf diesen Grundlagen wird das Departement Bau, Verkehr und Umwelt seine Vorprüfung im Sinne von § 23 des Baugesetzes abschliessen. Danach kann die öffentliche Auflage erfolgen. Während dieser Zeit können Einwendungen an den Gemeinderat gerichtet werden, über welche im Sinne von § 24 des BauG zu entscheiden ist (Rechtsverfahren).

Langer Weg bis zur Umsetzung
Anschliessend wird auch die Gemeindeversammlung darüber zu entscheiden haben, bevor dann das kantonale Genehmigungsverfahren in die Wege geleitet werden kann. «Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass mit der Mitwirkung etwa ein Drittel des Verfahrens erfolgt ist und noch zwei Drittel zu absolvieren sind», heisst es im Schreiben weiter.

Zur Erinnerung: Im laufenden Planungsverfahren wird das Areal des Konsortiums SMDK erstmals einer Nutzungszone zugewiesen. Dazu werden im Kulturlandplan der Gemeinde die für das Areal vorgesehenen Nutzungszonen, Schutzzonen sowie Einzelobjekte festgelegt (z. B. Landwirtschaftszone, Naturschutzzone, Magerwiese, Amphibienlaichgebiet etc.).

Die Eckwerte für die Planungsarbeiten hat der Kanton in seinem Grundlagenbericht vom 23. November 2016 fixiert. Der Gemeinderat wird nun beraten, wieweit die Mitwirkungsbeiträge diese Eckwerte einhalten und auch sehen, wie die Grundeigentümerin zu den Beiträgen Stellung nimmt. Daraus wird eine allenfalls bereinigte Planungsgrundlage entstehen, welche die kantonale Verwaltung abschliessend vorprüfen und zur öffentlichen Auflage freigeben wird.

Öffentliche Auflage im Sommer 2021 geplant
Der nächste Schritt mit Beteiligung der Öffentlichkeit wird somit die 30-tägige öffentliche Auflage sein, welche den Start zum eigentlichen Rechtsverfahren darstellt. Die Information darüber erfolgt durch Publikationen im «Landanzeiger» sowie im Amtsblatt. Der Gemeinderat hofft, dass die Vorprüfung durch den Kanton bis im Frühjahr 2021 vorliegt und die öffentliche Auflage spätestens zwischen Frühlings- und Sommerferien 2021 erfolgen kann. 

Im Aargau wird gewimmelt

Julien Gründisch bringt den Aargau auf Papier. | Der Landanzeiger

Ab sofort ist das «Aargau Wimmelbuch» im Buchhandel erhältlich. Mit etwas Glück gewinnen Sie eines der drei vom «Landanzeiger» verlosten Bücher.

Nicht nur Ausserirdische, auch der kleine, schlaue «Kabi» der Aargauischen Kantonalbank (AKB) und der Esel «Speedy» begeben sich auf spannende Entdeckungsreisen. Mit viel Liebe und Leidenschaft zeichnete der als Lehrmittel-Illustrator bekannte Badener Julien Gründisch sieben einzigartige Sujets vom Kanton Aargau, der viel mehr zu bieten hat als nur Rüebli, Autobahnen und weisse Socken. Die Aargauische Kantonalbank und Radio Argovia unterstützen das Projekt mit dem Ankauf von Wimmelbüchern.

Ob der Jurapark Aargau, das «Argovia Fäscht» oder das «Rüebliland» – das «Aargau Wimmelbuch» überrascht, verzaubert, inspiriert und fesselt Kinder und Erwachsene gleichermassen. Egal wo man hinblickt, überall verstecken sich spannende und lustige Details. So zum Beispiel der schlaue «Kabi», der mit seiner Bank (fast) immer am richtigen Ort ist.

Im Rahmen der Lancierungsaktion verschenkt die AKB allen Kindergärten im Kanton ein Exemplar des brandneuen Wimmelbuchs. Die lustigen Alltagsszenen ermöglichen beim gemeinsamen Betrachten einen regen Austausch zwischen Erwachsenen und Kindern und gelten daher als pädagogisch wertvoll. Mit Wimmelbildern lassen sich verschiedene didaktische Methoden verknüpfen und unterschiedliche Vermittlungsaufgaben erfüllen. Die AKB wünscht allen Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern viel Spass auf ihren -Erlebnisreisen.

Das Wimmelbuch erscheint im Verlag vatter&vatter und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. 

Das Aargau Wimmelbuch | Der Landanzeiger
Das Aargau Wimmelbuch

Investitionen von 5,147 Millionen

Investitionen von 5,147 Millionen | Der Landanzeiger

Das Budget 2021 präsentiert sich bei einem unveränderten Steuerfuss von 111 Prozent mit einem Minus von 224’300 Franken. Der Gemeinderat war auch in diesem Jahr bestrebt, der Bevölkerung ein ausgeglichenes Budget vorzulegen. Dieses Ziel konnte zu einem wesentlichen Teil infolge der Corona-bedingten grossen Unsicherheiten bei der Budgetierung der Steuereinnahmen nicht erreicht werden.

Es werde mit Mindereinnahmen bei den Gemeindesteuern von rund 260’000 Franken gerechnet, schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung. Infolge dieser Unsicherheiten auf der Einnahmenseite und damit eine konstante Steuerfussentwicklung gewährleistet werden kann, beantrage der Gemeinderat vorerst keine Erhöhung des Steuerfusses. Da in Zukunft infolge geplanter Investitionen mit höheren Abschreibungen gerechnet werden müsse, werde der Steuerfuss mit dem Budget 2022 erneut überprüft.

Budgetieren ist zurzeit schwierig
Die Corona-Krise mache das Budgetieren der Steuereinnahmen in diesem Jahr ausserordentlich schwierig. Der weitere Verlauf der Pandemie und deren Einfluss auf die Wirtschaft sei noch ungewiss. Bei einigen Steuerpflichtigen habe sie Einkommenseinbussen zur Folge, sei es wegen Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, ausbleibenden Dividenden oder schlechtem Geschäftsgang. Falls die betroffenen Steuerzahler schon dieses Jahr Anpassungen der provisorischen Rechnungen 2020 verlangen, sei bereits das Rechnungsjahr 2020 von tieferen Steuererträgen betroffen, schreibt die Gemeinde weiter. Die Einkommensund Vermögenssteuern dürften gemäss Aussage des Kantons um etwa 2,5 Prozent tiefer ausfallen als der voraussichtliche Abschluss 2020. Der Fiskalertrag (gesamte Steuereinnahmen inklusive Sondersteuern) senke sich im Budget 2021 gegenüber Vorjahresbudget um 145’000 Franken. Gegenüber der Rechnung 2019 beträgt der Rückgang 444’541 Franken.

Die Abschreibungen belasten die Gemeinderechnung stark. Im Budgetjahr müssen erstmals Abschreibungen für den neuen Werkhof von insgesamt 343’100 Franken verbucht werden. Zukünftige geplante Projekte wie die Erneuerung der Kantonsstrasse K242, Kreisel Oberdorf, Erneuerung Informatik in der Schule etc. werden die Rechnung weiter belasten.

Die Kosten der Sozialen Sicherheit steigen um 325’200 Franken gegenüber der Rechnung 2019. Die grössten Posten findet man im Bereich Kinderbetreuungsgesetz (155’000 Franken), Restkosten für Sonderschulung, Heime und Werkstätten (1,914 Millionen Franken), Materielle Hilfe (1,249 Millionen Franken) und Alimentenbevorschussungen (116’000 Franken).

Das für das Jahr 2021 geplante Jugendfest muss infolge Corona ins Jahr 2023 verschoben werden. Es wurden 10’000 Franken für ein Fest für die Schüler vorgesehen.

Grosse Investitionen
Die Einwohnergemeinde rechnet mit Investitionsausgaben von 5,147 Millionen Franken. Sie beinhalten Ersatz Mehrzweckfahrzeug Feuerwehr, Erneuerung Informatik Schule, Beitrag Überdachung Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen, Erschliessung Oberfeld inklusive Kreisel, diverse Strassensanierungsprojekte). Diesen Ausgaben stehen Investitionseinnahmen von 281’000 Franken gegenüber. Sie stammen aus Subventionen Kanton, Amortisationen der Darlehen der Technischen Betriebe Gränichen Wasser und Energie AG, Erschliessungsbeiträge Sonnhalde gegenüber. Die Selbstfinanzierung beträgt 2,161 Millionen Franken. Somit entsteht ein Finanzierungsfehlbetrag von 2,705 Millionen Franken.

Das Budget wird dem Stimmvolk der Einwohnergemeinde Gränichen an der Gemeindeversammlung vom 20. November vorgelegt.

U19-Pirates feiern Cupsieg

U19-Pirates feiern Cupsieg | Der Landanzeiger

Aufgrund der Corona Situation fiel in diesem Jahr die American Football Saison in der Schweiz komplett aus. An ihrer Stelle organisierte der Schweizerische American Football Verband einen Herbst Cup. Im Final standen sich Luzern Lions und die Argovia Pirates gegenüber.

Im ersten Quarter gelang den Pirates zwar kein Touchdown, doch dank eines Field-Goals von Lenny Poffa gingen die Aargauer mit 0:3 in Führung. 0:3 stand es auch nach dem zweiten Quarter. Mit einem Safety verkürzten die Gastgeber auf 2:3 im dritten Quarter. Was in den Trainings bisher nie geübt wurde kam nun zum Einsatz – die Victory Formation. Bei diesem angesagten Spielzug erhält der Quarterback zwar den Ball, kniet aber hinter seiner Offenisve Line nieder womit der Spielzug abgebrochen wird. Dies wird üblicherweise dann gemacht, wenn das Team im Ballbesitz in Führung liegt und nur noch wenig Spielzeit auf der Uhr ist. Zum Glück hatten die Pirates noch nicht alle Time Outs verwendet. Damit konnten die Coaches den Spielern die Victory Formation noch kurz erklären. Es klappte, die Pirates gewannen und danach gab es kein Halten mehr

Solides Grundlagentraining bringt Podestplätze

Solides Grundlagentraining bringt Podestplätze | Der Landanzeiger

An den Kantonalen Testtagen wird den Turnern alles abverlangt. Sie müssen ihr Können nicht mit kompletten Übungen unter Beweis stellen, sondern in einzelnen Elementen. Dies fordert nebst Beweglichkeit und Kraft eine erhöhte Konzentration. Gestartet und gewertet wird jeweils pro Jahrgang.

Für Manuel Widmer und Liano Giorgi vom Satus ORO (Oberentfelden, Rothrist, Oftringen) war es der erste Wettkampf überhaupt in ihrer angehenden Kunstturnerkarriere. Etwas nervös, aber top motiviert gingen die beiden Jungs an die Geräte und zeigten ihr Bestes. Ihr Gezeigtes reichte für beide für einen Podestplatz in ihrem Jahrgang: Liano siegte bei den Fünfjährigen und Manuel stieg bei den Sechsjährigen auf den dritten Rang.

Gabriel Spiewok, Nico Giorgi und Ben Görner dürfen bereits auf einige Wettkämpfe zurückblicken. Die guten Vorbereitungen der letzen Wochen verhalfen den jungen Turnern zu Topplatzierungen unter den ersten vier Rängen. Bei den Achtjährigen gewann Ben den dritten Platz und Nico ganz dicht hinter ihm den Vierten. Gabriel erturnte sich Rang drei bei den Neunjährigen.

Aarau und Densbüren stimmen am selben Tag ab

Die Stadt Aarau hat das Datum für die Urnenabstimmung zum Referendum auf den 7. März 2021 festgelegt. Am gleichen Tag wird auch Densbüren über den Zukunftsraum abgestimmt.

Die mögliche Fusion der Stadt Aarau mit den Gemeinden Densbüren, Oberentfelden und Unterentfelden ist für die Stadt und die Region ein wichtiger Entwicklungsschritt.

Gemäss den vom Einwohnerrat am 19. September 2016 genehmigten Projektschritten der laufenden Ausarbeitungsphase hat dieser der Fusionsanalyse am 24. August 2020 mit 30 Ja zu 12 Nein bei zwei Enthaltungen zugestimmt und den Stadtrat beauftragt, sich an der Ausarbeitung des Fusionsvertrags zu beteiligen. Die Gemeindeversammlung Oberentfelden und die Stimmberechtigten in Unterentfelden haben diesem Schritt ebenfalls zugestimmt. Die Gemeindeversammlung Densbüren hat die Teilnahme an der nächsten Projektphase hingegen abgelehnt. In Densbüren, Oberentfelden und Aarau wurden erfolgreich die Referenden gegen die jeweiligen Entscheide ergriffen. Die Urnenabstimmung in Oberentfelden findet am 13. Dezember statt. In Densbüren findet sie am 7. März 2021 statt.

Der Stadtrat hat aufgrund dieser Ausgangslage das Datum für die Urnenabstimmung zum Referendum in Aarau auf den 7. März 2021 festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Abstimmungsergebnis in Oberentfelden bekannt sein. Die Abstimmungen in Aarau und Densbüren finden gleichzeitig statt. Die Bevölkerung und die Parteien von Aarau haben zudem genügend Zeit, sich auf diese wegweisende Abstimmung vorzubereiten.


Abstimmungs-Fahrplan
Oberentfelden: 13. Dezember
Densbüren: 7. März 2021
Aarau: 7. März 2021


Bis 2050 werden rund 905’000 Menschen im Aargau wohnen

Gemäss neuesten Bevölkerungsprojektionen von Statistik Aargau wird erwartet, dass die kantonale Bevölkerung von derzeit 685’424 Personen (31. Dezember 2019) bis zum Jahr 2050 auf circa 816’000 bis 995’000 Personen anwachsen wird. Sollte das Referenzszenario eintreten, werden im Jahr 2050 etwa 905’000 Personen im Aargau wohnen. Das sind knapp 220’000 mehr als im Jahr 2019. Die Einwohnerzahl wächst zwischen 2020 und 2050 jedoch immer langsamer: Das jährliche Wachstum sinkt von 1,2 Prozent im Jahr 2020 auf 0,6 Prozent im Jahr 2050.

Bevölkerung wird älter
In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der Personen im Rentenalter (über 64 Jahre alt) besonders rasch zunehmen (plus 38 Prozent), da immer mehr Baby-Boomer das Ruhestandsalter erreichen. Parallel dazu wird sich die Lebenserwartung weiter leicht erhöhen und damit den Alterungstrend der Bevölkerung verstärken. Bis 2050 dürfte der Kanton rund 243’000 Personen im Rentenalter zählen, das sind fast doppelt so viele wie im Jahr 2019 (123’074). Gleichzeitig nimmt die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nur geringfügig zu, was den Altersquotienten, der das Verhältnis zwischen den über 64-Jährigen und den 20- bis 64-Jährigen beschreibt, von 29,0 (2019) auf 49,6 (2050) erhöht.

Bezirke folgen einem ähnlichen Trend
Die Bevölkerung aller Bezirke wird wachsen und altern. Gemäss dem Referenzszenario bleibt Baden der be-völkerungsreichste Bezirk mit knapp 200’000 Personen im Jahr 2050. Der Bezirk Aarau, der im Jahr 2019 noch der zweitgrösste Bezirk war, wird mit 23,5 Prozent die geringste Wachstumsrate aufweisen. Laufenburg bleibt der kleinste Bezirk mit etwa 41’000 Personen im Jahr 2050. Alle Bezirke weisen im Jahr 2050 einen gegenüber 2019 stark erhöhten Altersquotienten auf, der wohl zwischen 46,0 (Baden) und 53,6 (Laufenburg) liegen wird.

«Die Energie ist nicht mehr da»

«Die Energie ist nicht mehr da» | Der Landanzeiger

Nach viereinhalb Jahren verlässt Trainer Marco Wüst den FC Kölliken etwas überraschend, aber mit vielen positiven Erinnerungen.

Es sind schon einige Minuten seit der schmerzhaften 4:8-Klatsche gegen Gränichen vergangen. FCK-Trainer Marco Wüst wirkt nachdenklicher als auch schon, gibt aber bereitwillig Auskunft. Zum Schluss des Gesprächs verabschiedet er sich mit den Worten: «Das war ja dann wohl das letzte Spiel.» Seit vergangenem Freitag ist klar: Marco Wüst, der viereinhalb Jahre die Figur an der Seitenlinie des Zweitligisten Kölliken war, hat damit wohl nicht nur den Unterbruch der Meisterschaft wegen Corona gemeint. «Ich habe gespürt: wenn, dann jetzt», sagt Wüst zu seinem Entscheid, den FCK per sofort zu verlassen.

Sein Abgang überrascht insofern nicht, weil die Kölliker nach 12 Spielen mit 13 Punkten nur unmittelbar über dem Strich auf Rang elf klassiert sind. Die sportliche Leistung spielte in Marco Wüsts Gedanken allerdings keine Rolle. «Die Arbeit hat viel Kraft gebraucht, vor allem in der aktuellen Zeit», sagt der 45-jährige Gränicher. «Und wenn du das Gefühl hast, dass dir die Energie fehlt, um die Mannschaft wie gewünscht weiterzubringen, dann musst du ehrlich zu dir selbst sein.» Trotzdem sei ihm der Entscheid nicht leicht gefallen, weil er in Kölliken viele gute Menschen angetroffen habe. «Es hat viel Mut gekostet. Der Klub und die Mannschaft sind super», sagt Wüst. Es seien aber auch viereinhalb anstrengende Jahre gewesen, «deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen für frischen Wind auf der Walke».

Batterien aufladen für die nächste Trainerstation
Von seinem Engagement in Kölliken nimmt Marco Wüst viele schöne Erinnerungen mit. Besonders der zweite Platz in der Saison 2018/19 und die starke Rückrunde im Frühling 2017, die im Ligaerhalt in der letzten Runde gipfelte, haben bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen. «Wir sind einen guten Weg gegangen», sagt Wüst, der in den kommenden Wochen erst einmal seine Batterien aufladen will. Danach ist alles offen. «Ich habe mich mit diesem Thema nicht beschäftigt, will aber dem Fussball sicher erhalten bleiben. Meine Leidenschaft habe ich nicht verloren», betont Wüst.

Wer beim FC Kölliken das Zepter an der Seitenlinie übernimmt, ist noch offen. Die Klubführung will so schnell wie möglich Gespräche führen, um die Nachfolge zu regeln. Was gemäss Sportchef Beat Müller kein leichtes Unterfangen sei: «Im Winter ist die Aufgabe generell schwierig, weil viele Kandidaten bereits engagiert sind.»

Mini fährt elektrisch in die Zukunft

Mini fährt elektrisch in die Zukunft | Der Landanzeiger

Was Autohersteller für die Zukunft planen, wird nur selten öffentlich kommuniziert. Meist erfährt man im Rahmen von Jahreshauptversammlungen ein wenig über neue Modelle. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass jetzt Mini recht ausführlich und ganz offiziell einen Ausblick gibt.

Im Mittelpunkt stehen dabei der Ausbau der Elektromobilität, ein verstärktes Engagement im Crossover- und im Premium-Kompaktsegment sowie die Stärkung der Marktposition in China. 20 Jahre sind seit der Premiere der zweiten Generation des Mini nach dem Relaunch der traditionsreichen britischen Marke vergangen. Seitdem wurden im Mini-Werk Oxford rund vier Millionen Fahrzeuge der Marke produziert und in mehr als 100 Länder in aller Welt geliefert.

Sehen wir uns das aktuelle Modellprogramm von Mini an: Zunächst der «normale» Mini als Drei- und Fünftürer plus dem vollelektrischen Cooper SE und dem Cabrio. Dann der Clubman als eine Art Kombi und der Countryman als SUV. Diese beiden Modelle machen inzwischen rund 40 Prozent aller weltweit verkauften Fahrzeuge der Marke aus.

Aktuell machen die extrem sportlichen John Cooper Works-Modelle rund fünf Prozent am Gesamtabsatz der Marke Mini aus. Gleichzeitig gewinnen Mini- Modelle mit elektrifiziertem Antrieb kontinuierlich an Popularität. Allein mit dem Plug-in-Hybrid-Modell Mini Cooper SE Countryman ALL4 entfiel bereits im Jahr 2019 ein Anteil von fünf Prozent des Gesamtabsatzes der Marke auf Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb. Nur wenige Monate später und nach der Einführung des vollelektrischen Mini Cooper SE verdoppelte sich diese Quote auf zehn Prozent aller Neuzulassungen der Marke.

Das zukünftige Kern-Portfolio der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge wird den Mini 3-Türer, ein neues Crossover-Modell im Kleinwagen-Segment sowie ausserdem ein kompaktes Crossover-Modell umfassen. Mit herkömmlichem Verbrennungsmotor-Antrieb stehen parallel dazu die Kleinwagen- Modelle der Marke und ein Crossover- Modell des Kompaktsegments zur Auswahl.

Die KEBA-Saison ist eröffnet

KEBA | Der Landanzeiger

Schlittschuhe anschnüren und los geht der Spass auf der Kunsteisbahn Region Aarau. Denn seit dem 25. Oktober ist die Schlittschuh-Saison offiziell eröffnet. Zwar darf die Halle coronabedingt nur durch Schulklassen, den Eishockey- und Eislaufclub genutzt werden, das Aussenfeld steht für den öffentlichen Eislauf aber zur ­Verfügung. Auf der ganzen Anlage der KEBA gilt neu eine Maskentragpflicht. Weitere Informationen zum Schutzkonzept und den Öffnungszeiten gibt es auf www.keba.ch.

Wie bewahrt man das Velo im Winter auf?

Wie bewahrt man das Velo im Winter auf? | Der Landanzeiger

Wenn im Herbst die Temperaturen fallen und sich die Sichtverhältnisse verschlechtern, stellen viele Velofahrer ihr Fahrrad bis zum Frühling ein. Der TCS gibt Ratschläge zur winterlichen Lagerung des Fahrrads oder Elektrovelos, damit es bis zum nächsten Frühling leistungsfähig und sicher bleibt.

Ab Beginn der kalten Tage werden die Verkehrsbedingungen für Velofahrer zunehmend schwieriger. Die schlechten Lichtverhältnisse, die Kälte und die durch Regen, Schnee oder Glatteis rutschig gewordenen Strassen veranlassen viele, auf ein anderes Transportmittel umzusteigen. Die Einlagerung des Velos oder Elektrovelos muss sorgfältig vonstattengehen. Ein schlecht gepflegtes Velo verliert an Leistungsfähigkeit und Sicherheit und muss früher repariert oder ersetzt werden.

Velo säubern und aufhängen
Bevor man das Velo für längere Zeit einlagert, sollte man es mit Wasser, Schwamm und Bürste reinigen. Der Gebrauch von Hochdruckreinigern ist bei Fahrrädern nicht empfohlen. Durch den harten Wasserstrahl kann Wasser in die Radlager, Federgabel oder den Motor eindringen und diese beschädigen. Wenn möglich sollte das Fahrrad im Winter nicht draussen gelagert werden. Wichtig ist ebenfalls, den Zustand der Bremsen, der Kette und der Reifen zu prüfen und gegebenenfalls Wartung oder Reparaturen vorzunehmen. Die Schläuche in den Reifen sollten vor dem einlagern gut aufgepumpt werden.

Kette ölen und von Zeit zu Zeit die Bremsen betätigen
Die hydraulischen Scheibenbremsen sollten gelegentlich betätigt werden, damit sie sich nicht festfressen und weiterhin richtig funktionieren. Die Kette sollte mit KettenÖl oder -Spray behandelt werden. Bremsscheiben und Bremsklötze sollten nicht mit dem Kettenspray in Kontakt kommen. Die Stromkontakte an der Akkuhalterung können nach Möglichkeit mit einem öligen Lappen abgedeckt und so vor Feuchtigkeit und Rost geschützt werden.

Alle zwei Monate den Ladezustand des E-Bike-Akku kontrollieren
Damit die Batterie des Elektrovelos lange lebt, muss sie gut gepflegt werden. Um böse Überraschungen zu Beginn der warmen Jahreszeit zu vermeiden, empfiehlt der TCS, den Akku bei 40 – 60% aufgeladen an einem trockenen, freiliegenden Ort ausserhalb des Fahrrads und bei mittlerer Temperatur (10 bis 20°C) einzulagern. Wichtig ist, dass sich keine brennbaren Materialien in der Nähe befinden. Bei längerem Stillstand sollte der Ladezustand des Akkus rund alle zwei Monate kontrolliert werden und wieder auf den empfohlenen Ladezustand gebracht werden. Das Ladegerät sollte nach dem Laden immer vom Akku entfernt werden.

TCS-Mitgliedschaft beinhaltet auch Velo-Pannenhilfe
Profitieren Sie von den Vorteilen und Leistungen der TCSMitgliedschaft. Eine solche ist nicht nur für Autofahrer empfehlenswert. Auch Radfahrer dürfen sich jetzt auf den TCS verlassen, denn dieser bietet für seine Mitglieder auch eine Velopannenhilfe mit Familiendeckung an. Der Pannendienst (24 Stunden) repariert Ihr Velo oder E-Bike nach Möglichkeit vor Ort oder sorgt dafür, dass Sie nach einer Panne oder einem Unfall an Ihr Ziel gelangen und er übernimmt die Transportkosten. Ein empfehlenswertes Produkt ist die TCS-Veloversicherung, diese beinhaltet einen europaweiten Kaskoschutz mit Übernahme der Reparaturkosten: Nach einem Unfall übernimmt der TCS die Reparaturkosten Ihres beschädigten Velos oder EBikes. Ausserdem besteht ein europaweiter Diebstahlschutz.

Im Falle eines Diebstahls erhalten Sie bis zu 100% des Neupreises Ihres Velos oder E-Bikes erstattet.


Infos
Zur TCS-Mitgliedschaft oder zur Velo-Versicherung erhalten Sie im

TCS-Zentrum Birr
Gewerbeweg 1
5242 Birr
Telefon 056 464 48 48
oder
tcs-aargau@tcs.ch


Wie bewahrt man das Velo im Winter auf? | Der Landanzeiger
Vor dem Einwintern empfiehlt sich die Behandlung mit einem ölhaltigen Pflegemittel.