Regenwald-Hilfe auf dem «Chalt» getestet

Regenwald-Hilfe auf dem «Chalt» getestet | Der Landanzeiger

Die Non-Profit Organisation Amos International hilft aktuell dem Landwirt David Klauser. In seinem Waldstück oberhalb von Staffelbach müssen wegen Dürre und dem Borkenkäfer über 100 tote Fichten gefällt werden. Dabei ist eine Forstmaschine testhalber im Einsatz, die im Januar mit dem Projektleiter in den Regenwald reist, um dort einen noch viel grösseren Hilfseinsatz zu leisten.

Es ist dies das erste Projekt von Amos International, der 2019 gegründeten Non-Profit Organisation des Reitnauers Reto Smonig. Der aktuelle Einsatz in einem Waldstück oberhalb von Staffelbach, auf dem «Chalt», ist quasi ein Probelauf. «Wir leisten hier einen Hilfseinsatz für David Klauser, in dessen Wald rund 250 Kubikmeter tote Fichten gefällt werden müssen. Mit diesem lokalen ‹Katastropheneinsatz› können die Maschinen noch in der Schweiz ausprobiert und auf Herz und Nieren geprüft werden, um sicher zu gehen, dass dann vom ersten Einsatztag an in Dominica alles glatt läuft», erklärt Reto Smonig.

Tropenwald revitalisieren und Arbeitsplätze schaffen
Auf dem Forstschlepper sitzt Hans-Rudolf Hochuli. Der gelernte Förster ist ein Fachmann. Der Reitnauer arbeitet für das Landesforstinventar bei der WSL, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Hochuli wird im Januar mit dem Forstschlepper und einer mobilen Säge auf die karibische Insel Dominica reisen. Im von Hurrikans heimgesuchten Tropenwald wird Hochuli die Einheimischen anleiten, die aus der Schweiz mitgebrachten Maschinen zu bedienen und damit die Folgen des Hurrikans Maria vom September 2017 zu beseitigen. «Der Forstschlepper ist ‹old School›, er hat nur einen Hebel und ist deshalb ganz einfach zu bedienen», erklärt Hochuli, der Projektleiter wird auf der Karibkinsel,

Aufbauhilfe leisten
Dabei kommt auch die mobile Säge ins Spiel. Arbeitsplätze sollen geschaffen werden, indem der einheimische Rohstoff Holz weiterverarbeitet wird für Bauholz, Möbel, Böden und Türen. Das erklärte Ziel von Reto Smonig ist, auf Dominica mit Schweizer Knowhow und Netzwerk nachhaltige Arbeitsplätze und der lokalen Bevölkerung ein Einkommen zu ermöglichen. Aktuell sammelt Amos International Spenden in der Höhe von 5000 Franken für Motorsägen und Schutzkleidung für die einheimischen Arbeitskräfte.

Aktiver Klimaschutz
Es geht bei diesem ehrgeizigen Projekt aber auch um Klimaschutz: «Die zerstörten Wälder sollen mit gezielter Revitalisierung und dadurch schnellerem Aufbau Biomasse für die CO2-Reduktion produzieren», erklärt Reto Smonig. Fachmann Hans-Rudolf Hochuli rechnet, dass in vier bis fünf Jahren rund 100 Hektaren Revitalisierungsfläche geschaffen wird, in der mehrere tausend Tonnen CO2 kompensiert werden. Das ist gut fürs Klima. Aber erst einmal wird auf dem «Chalt» noch fertig geholzt.


AMOS International
Die Non-Profit Organisation macht es sich zur Aufgabe, Bildung, Ausbildung und Unternehmertum von talentierten und motivierten Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig zu fördern und zu begleiten. Dadurch sollen Armut und Abhängigkeiten bekämpft und Zukunftsperspektiven eröffnet werden. Gründer Reto Smonig aus Reitnau leitet Amos nebenamtlich.
www.amos-international.ch


Sind Sie auch Corona-müde?

Sind Sie auch Corona-müde? | Der Landanzeiger

Das ist sie nun also, die 2. Welle. Keine tosende Brandung, in der die Spitäler im Aargau zerschellen, sondern ein mehrere Wochen breiter und zahlreiche Tote hoher Wellenberg, den es geduldig zu überstehen gilt. Geduld schon wieder; Verzicht statt Aktionismus. Dabei würde man dieses Corona-Kapitel doch so gerne mal mit einem grossen Kraftakt zu Ende bringen – kämpfen, statt sich zu Hause verkriechen und warten. Eine klare, nationale Strategie ist gefragt, keine Kakophonie von Kantonen und Science Taskforce-Exponenten.

Was aber, wenn alles einfach zu komplex ist für eine einheitliche Lösung? Zu komplex, weil wir nur teilweise verstehen, warum die gesamte Romandie trotz schärferer Restriktionen fünf Mal mehr Fälle hat als der Aargau? Weil der Staat nur öffentliches Distanzhalten einfordern kann, damit aber social distancing im privaten Umfeld erreichen muss? Weil Kapazitäten für Testung und Contact Tracing vielerorts den Bedürfnissen in keinster Weise gewachsen waren? Weil finanzielle Sorgen und Zukunftsängste oft viel schwerer wogen als eine Quarantäne-Anordnung? Zu komplex auch, weil der Alltag einen jungen Menschen mit dem Verlust an Gemeinschaft und Spass konfrontiert, nicht aber mit dem alten Ehepaar, welches das Geburtstagsfest des Gatten mit beider Tod bezahlt hat?

Kein Wunder, beobachten wir in den letzten Tagen einen deutlichen Rückgang an Testwilligen, schwindet die Bereitschaft, Isolation und Quarantäne auf sich zu nehmen. Mit verheerenden Konsequenzen. Denn Testung, Isolation und Quarantäne sind die Schlüsselelemente zur Unterbrechung der Übertragungsketten. Und damit zur Epidemie-Kontrolle. Gemäss WHO werden zu viele Fälle verpasst, wenn immer mehr als 5 Prozent der Abstriche positiv ausfallen. Im Aargau sind es aktuell über 20 Prozent! Die Spitäler und Testzentren haben ihre Kapazitäten rasant ausgebaut mit Online-Anmeldungen, Schnelltests und exponentiellem Personalausbau. Zudem haben sie vom kantonalen Contact Tracing Center die Erstinformation bezüglich Isolation und Quarantäne übernommen. Wir arbeiten Hand in Hand.

Wir müssen dringend aus der Corona-Müdigkeit zurückfinden in aktive Selbstverantwortung. Entscheiden Sie sich ohne auf «General Koch» zu warten für 10 Tage zu einem «privaten Lockdown», wenn die Ansteckungen nur zögerlich runterkommen. Lassen Sie sich testen und befolgen Sie Quarantäne-Anordnungen konsequent, auch wenn es unangenehm ist. Diese Selbstverantwortung wird uns unsere Freiheit nämlich am schnellsten zurückbringen.

Planen Sie Ihr neues Zuhause im «Baumgarten»

«Baumgarten» Reitnau | Der Landanzeiger
«Baumgarten» Reitnau | Der Landanzeiger
Die geplanten Häuser passen sehr gut ins Dorfbild und bieten dennoch viele Möglichkeiten für das Individuelle.

Wohnen auf dem Land und doch top modern. Das muss kein Traum bleiben. Hanspeter Scherrer von der Scherimo AG in Oberentfelden und Thomas Burgherr von Burgherr Immobilien AG in Hintermoos, verwirklichen Ihren Traum. Dafür haben sie am Baumgartenweg in Reitnau acht Bauplätze erstanden, um nach Ihren Wünschen und Ideen zu bauen.

Die südlichste Aargauer Gemeinde im Suhrental liegt in einer offenen, idyllischen Gegend. Hier lässt es sich gut leben und der Ort hat eine lange Geschichte. Vor 975 Jahren wurde Reitnau erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte von Reitnau könnten auch Sie bald mitgestalten. Dann nämlich, wenn Sie sich einen der acht Bauplätze im neuen Quartier am Baumgartenweg kaufen und mit den beiden Generalunternehmern Hanspeter Scherrer von der Scherimo AG aus Oberentfelden und Thomas Burgherr von der Burgherr Immobilien AG aus Hintermoos, Ihr neues Traumhaus realisieren.

Das 6000 m2 grosse Land, mit direktem Anschluss an einen Baumgarten und die Landwirtschaftszone, bietet Platz für sieben neue Einfamilienhäuser und ein kleines Mehrfamilienhaus. Während die Einfamilienhäuser zum Kauf angeboten werden, gibt es im Mehr-familienhaus Mietwohnungen.

Die Erschliessung der Parzellen, mit einem schönen Ausblick ins Suhrental und die Zentralschweizer Berge, ist bereits erfolgt. Im kommenden Januar ist Baubeginn des ersten Einfamilienhauses im neusten Reitnauer Quartier.

Die beiden ausgewiesenen Generalunternehmer haben in einem Gestaltungsplan, eine mögliche Überbauung aufgezeigt. Alle Häuser werden ab betoniertem Untergeschoss, in einer modernen Holzbauweise erstellt, bei der eine langlebige Fassade garantiert wird. Bei der Realisierung des Hauses bleibt der Bauherrschaft aber viel Spielraum für eigene Ideen, Wünsche und Ansprüche. «Zusammen mit dem Architekten bieten wir dem Bauherrn die ganze Bandbreite an funktional und formal hochwertiger, prägnanter, zeitloser Architektur», sagt Thomas Burgherr, eidg. Dipl. Zimmermeister. «Wir schaffen Häuser, in denen man sich wohl fühlt. Überzeugen Sie sich selbst.» Burgherr weiss wovon er spricht. Sein Unternehmen, die Burgherr Moosersäge AG, ist seit 155 Jahren erfolgreich im Holzbau tätig.

Thomas Burgherr | Der Landanzeiger
Thomas Burgherr (Bild) und Hanspeter Scherrer realisieren in Reitnau ein neues Quartier mit attraktiven Häusern.

Hanspeter Scherrer und Thomas Burgherr bieten aber nicht nur viel Raum für Individuelles, sie bauen auch schlüsselfertig und zum definierten Fixpreis. «Wir wollen die Leute, die mit uns bauen, glücklich machen», sagt Thomas Burgherr. Er freut sich darüber, dass bereits ein Vertrag für den Bau eines Hauses unterzeichnet ist und reges Interesse am neuen Quartier besteht.

Kontakt

Burgherr Moosersäge AG

Thomas Burgherr
Moosersagi 6
6260 Hintermoos
Telefon 062 758 12 09
info@burgherrag.ch

Peter Roos AG wird zu B. Kaufmann AG Grosswangen

Team der Peter Roos AG | Der Landanzeiger

Der GVS-Betrieb aus Kirchleerau zieht ins 20 Minuten entfernte Grosswangen. Hier wird er zur B. Kaufmann AG Grosswangen. Das Unternehmen bleibt spezialisiert auf die Marke Fendt und vertreibt Produkte der GVS Agrar AG. Es eröffnet im Juli 2021 und soll in den kommenden Jahren wachsen.

Noch wird an der Roth-matte gebaut. Bis vor kurzem war hier ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen zu Hause, ab Anfang Juli 2021 die B. Kaufmann AG Grosswangen. Derzeit entsteht im grosszügigen Gebäude ein Kopfbau für Verwaltung und Ersatzteillager. «Im Erdgeschoss richten wir zudem eine Verkaufsfläche ein», sagt Armin Wermelinger. Zusammen mit seiner Frau Esther führt er die B. Kaufmann AG in Altishofen in dritter Generation. Der Hauptteil der 50 x 27 Meter grossen Halle in Grosswangen dient künftig als Werkstatt für den Unterhalt von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Die neugegründete Firma ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der B. Kaufmann AG Altishofen und positioniert sich als Betrieb mit Produkten der GVS Agrar AG und der Agrar Landtechnik AG. Diese ist unter anderem Generalimporteurin von Fendt. In der Schweiz ist Fendt seit mehreren Jahren Marktführer, viele Landwirte und insbesondere Lohnunternehmer schätzen die hochstehenden Produkte der deutschen Marke.

Standort soll wachsen
2019 hatte der Importeur GVS Agrar AG aus Schaffhausen entschieden, sich im Kanton Luzern besser zu positionieren und dazu die Peter Roos AG aus Kirchleerau sowie die Gustav Amrhyn AG aus Hellbühl an einem neuen Standort zu vereinen. Auf Grosswagen kam er, weil das hier lehrstehende Gebäude eine ideale Infrastruktur bietet. Für sein Vorhaben suchte er einen Partner oder eine Firma, die den Standort leitet. Fündig wurde er in der B. Kaufmann AG. 

Das Personal der Peter Roos AG wechselt vollumfänglich nach Grosswangen. Das Aargauer Unternehmen wurde seinerzeit von einem gebürtigen Ebersecker gegründet, gehörte aber stets der GVS Agrar AG. Vor drei Jahren ging Namensgeber Peter Roos in Pension, seither ist Michael Trüssel Geschäftsführer. Er wird den neuen Standort leiten. «Wir sind motiviert und dienstleistungsorientiert», sagt er. «Und wir verfügen über viel Knowhow für die Marke Fendt.»

Der Weg vom Suhren- ins Rottal ist für niemanden ein Problem. Zumal arbeiten in Luzern für Aargauer einen Vorteil bietet: «Hier gibt es mehr Feiertage», sagt Michael Trüssel augenzwinkernd. Zusammen mit ihm umfasst die Belegschaft neun Personen, davon zwei Lernende. Diese Zahl wird wachsen. Armin Wermelinger: «Mittelfristig sollen es ca. 15 Mitarbeitende sein, ähnlich viele wie wir in Altishofen im Bereich Landwirtschaft beschäftigen.»

Beratungen bereits heute möglich
«Als wir angefragt wurden, den Standort zu leiten oder zu übernehmen, haben wir uns nach reiflicher Überlegung entschieden, diesen Schritt zu wagen», sagt Armin Wermelinger. Das insbesondere wegen der Marke Fendt, mit der man in Altishofen schon länger liebäugelte. Die B. Kaufmann AG Grosswangen wird das Unternehmen auf eigenes Risiko betreiben, mietet die Halle aber von der GVS Agrar AG. Diese wiederum hat einen Mietvertrag mit der Eigentümerin der Immobilie, der Grosswanger Germann Holzbau AG.

Die B. Kaufmann AG Grosswangen eröffnet offiziell Anfang Juli 2021. Bereits heute können Kunden Produkte aus dem GVS-Portfolio beziehen, dazu gehören neben der Marke Fendt auch Agrar oder Terraprofi. Bei Fragen stehen Armin Wermelinger und Michael Trüssel gerne zur Verfügung.

Betrieb in Altishofen bleibt unverändert
Der neue Standort hat keinen Einfluss auf die Tätigkeiten und Produkte am Hauptsitz in Altishofen. Während sich Grosswangen auf Landmaschinen konzentriert, gib es in Altishofen drei Standbeine: Haustechnik, Schlosserei und Landmaschinen. «Keiner der 50 Angestellten wird den Standort wechseln müssen», betont Esther Wermelinger-Kaufmann. Sie ist Enkelin des Firmengründers Barnabas Kaufmann senior. Dieser hatte das Unternehmen 1944 aus der Taufe gehoben, damals noch in Rothenburg. Zehn Jahre später erfolgte der Umzug nach Altishofen. 1985 übernahm Sohn Barnabas das Unternehmen, seit Januar 2014 ist die dritte Generation am Steuer. Vor allem in den Bereichen Haustechnik und Schlosserei hat der Betrieb in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Zum Vergleich: 2015 zählte er 30 Angestellte, ab Juli 2021 werden es fast doppelt so viele sein. «Wachstum kann unsere Firma stärken, wird aber nicht mit allen Mitteln angestrebt», sagt Armin Wermelinger. «Unsere Firmenphilosophie ist es, realistisch in die Zukunft zu schauen und Neues zu prüfen.»

Kontakt

Peter Roos AG
Traktoren und Landmaschinen

Oberdorfstrasse 20
5054 Kirchleerau
Telefon 062 726 23 40
info@peterroos.ch
www.peterroos.ch

Vergangenheit hat Zukunft

Vergangenheit hat Zukunft | Der Landanzeiger

Die Amag wurde vor 75 Jahren gegründet. Was sie seit 1945 auf die Strasse brachte, ist oft heute noch flott unterwegs. Damit das so bleibt, dafür sorgt ab dem 1. Januar 2021 in Schinznach-Bad die «Amag Classic». Amag Classic fokussiert sich auf Young- und Oldtimer aller Amag-Marken, auch diejenigen, die in Schinznach-Bad montiert wurden.

Nach vielen Jahren als Porsche-Partner wird die Amag in Schinznach-Bad ab dem 1. Januar kein Porsche-Service-Zentrum mehr sein. In den letzten rund 50 Jahren wurden viele Kundinnen und Kunden in Schinznach betreut. Im Zuge der strategischen Gebietsplanung setzt Porsche in der Region auf das neu nochmals erweiterte und ausgebaute Porsche-Zentrum in Schlieren, welches sämtliche Porsche-Dienstleistungen, auch als offizieller Porsche- Classic-Partner, kompetent abdeckt.

Das gibt in Schinznach die Möglichkeit, einen Schwerpunkt auf 75 Jahre Geschichte zu legen, ein neues Kapitel an diesem Standort aufzuschlagen und etwas Neues zu machen. Ab dem 1. Januar 2021 startet in den frei werdenden Räumlichkeiten die «Amag Classic». Wenn nicht am traditionsreichen Standort Schinznach-Bad, wo die Amag seit 1949 aktiv ist und Autos gebaut hat, wo denn sonst?

Ein spezialisiertes Team kümmert sich dann neu um klassische Fahrzeuge aller Amag-Konzernmarken. Egal ob zum Beispiel VW Käfer, VW Golf, Bulli, Audi quattro, Škoda Favorit, Seat Ibiza oder auch Amerikaner aus der Automontage Schinznach-Zeit. Die Fachleute, die schon heute viel Wissen rund um klassische Fahrzeuge haben, werden diese Old- und Youngtimer gerne betreuen.

Natürlich bleibt die Amag Schinznach-Bad auch weiterhin verlässlicher Markenpartner der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge und Škoda sowie Servicepartner für Audi.

Reto Mattenberger, Amag-Classic-Kundenberater, freut sich auf das neue Angebot: «Schon seit Jahren kümmern wir uns auch um viele Klassiker unserer Kunden. Im Laufe der Zeit konnten wir hier eine gewisse Expertise aufbauen und dank unserer langjährigen Mitarbeitenden kennen wir viele Fahrzeugtypen noch aus der Zeit, als sie neu waren. Mit der Amag Classic haben wir jetzt ein neues Betätigungsfeld, in dem wir unser Know-How bündeln und anbieten können. Ich bin überzeugt, dass wir hier einem wachsenden Kundenbedürfnis entsprechen. Bei uns hat Vergangenheit Zukunft».

Der stärkste Serien-Golf aller Zeiten

Der stärkste Serien-Golf aller Zeiten | Der Landanzeiger

Der Golf R ist traditionell das stärkste Modell der erfolgreichsten Volkswagen Baureihe aller Zeiten. Stets allradgetrieben, stets hochdynamisch, stets besonders exklusiv in Design und Ausstattung, stets ein Technologie- Leuchtturm seiner Klasse – der Golf Klasse.

Volkswagen unterstreicht mit dem neuen Sportwagen, wie gross das Potenzial des nun schon in der achten Generation gebauten Golf ist. Die weit mehr als 35 Millionen Mal produzierte Ikone der Kompaktklasse deckt fortan ein Leistungsspektrum von 66 kW (90 PS) bis zu den 320 PS des neuen Golf R ab. Es gibt den Golf als Benziner (TSI), als Diesel (TDI) mit modernstem Twindosing, mit Erdgasmotor (TGI), als 48-VMild-Hybrid (eTSI) und mit Plug-in-Hybridantrieben (eHybrid). Es ist dieses grosse Spektrum der Variationen und sein ebenso klares wie modernes Design, was den Golf als eines von wenigen Volumenmodellen der Welt klassenlos macht.

Über allem steht nun der neue Golf R – das bislang stärkste Modell der Baureihe. Er toppt mit seiner Antriebstechnik alles, was bis dato unter dem Label Golf auf den Markt gekommen ist. Die fünfte Auflage des Sportwagens beschleunigt in nur 4,7 Sekunden auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Vorwärtsdrang elektronisch abgeregelt.

Die Kombination macht es aus
Doch es sind weniger die Fahrleistungen, die den Charakter des neuen Golf R ausmachen. Vielmehr ist es die Kombination aus druckvollen 420 Newtonmetern Drehmoment, einem hochmodernen Fahrwerk und dem progressivsten Allradantrieb dieser Klasse, die einen neuen Status quo der Dynamik definieren.

Agilität signifikant gesteigert
Der neue Allradantrieb und das Hightech-Fahrwerk fusionieren zu einem Innovationsfeuerwerk, das ein Höchstmass an Agilität und Fahrspass bietet. Das 4MOTION-System mit R-Performance Torque Vectoring ist die neue Schaltzentrale für die Verteilung der Motorkraft auf die vier Antriebsräder. Die Kraft des Turbobenziners wird im Golf R über ein neues Hinterachsgetriebe nicht nur zwischen der Vorder- und Hinterachse, sondern ebenso variabel zwischen den zwei Hinterrädern verteilt. Insbesondere in Kurven kann so die Agilität signifikant gesteigert werden.

Als Weltneuheit wird der Allradantrieb zudem über einen Fahrdynamikmanager mit weiteren Fahrwerkssystemen wie den elektronischen Differenzialsperren (XDS) und der adaptiven Fahrwerksregelung DCC vernetzt. Durch diese Vernetzung bietet der neue Golf R optimale Traktionseigenschaften sowie höchst präzise und neutrale Fahreigenschaften.

Regionaler Sozialdienst zieht nach Unterentfelden um

Regionaler Sozialdienst bezieht Anfang Dezember neue Räumlichkeiten | Der Landanzeiger

Der Regionale Sozialdienst RSD (vormals RSDK) bezieht Anfang Dezember neue Räumlichkeiten in Unterentfelden. Der Umzug erfolgt hauptsächlich aufgrund enger Platzverhältnisse am jetzigen Standort, wo bereits ein zusätzliches Provisorium errichtet werden musste. Die Anpassung des Namens entspricht der Idee des Gemeindeverbandes.

Ab dem 1. Dezember befinden sich die neuen Räumlichkeiten des Regionalen Sozialdienstes an der Suhrenmattstrasse 29 in Unterentfelden. Die engen Platzverhältnisse in der bisherigen Villa Clara in Kölliken wurden zunehmend zum Problem und die sieben Verbandsgemeinden (Bottenwil, Hirschthal, Kölliken, Moosleerau, Muhen, Reitnau, Safenwil) haben nun ein ideales Gebäude in Unterentfelden gefunden. «Auf der Suche nach einem idealen Gebäude sind wir vorerst in ei-ner unserer sieben Gemeinden nicht fündig geworden. Die neuen Räumlichkeiten in Unterentfelden entsprechen den Anforderungen des Regionalen Sozialdienstes bestens», so Irene Bärtschi, Präsidentin des Vorstandes des Regionalen Sozialdienstes.

Mehr Sicherheit
Mit dem Umzug an die Suhrenmattstrasse nach Unterentfelden konnten die Arbeitsplätze, die Sitzungszimmer, die Archivräume und auch ein gemeinsamer Aufenthaltsraum für Mitarbeiter zentralisiert werden. «Es ist besonders wichtig, dass unsere Mitarbeitenden nun genügend Arbeitsplätze und Sitzungszimmer zur Verfügung stehen. Alle Mitarbeitenden sind nun näher zusammen und der Austausch fällt somit auch einfacher. Dies ist ein wichtiger Punkt, auch hinsichtlich der zukünftigen Strategie und Weiterentwicklung des RSD», erklärt Bärtschi. Der neue Standort bietet aber vor allem auch eine gute Zugänglich- und Erreichbarkeit für die Klienten und entspricht den Anforderungen im Bereich der Sicherheit.

Mit dem Wegzug aus Kölliken wird aus dem Regionalen Sozialdienst Kölliken RSDK neu der Regionale Sozialdienst RSD. «Es sind sieben Verbandsgemeinden, welche den RSD bilden und führen, und daher ist diese Namensanpassung die logische Folge». So werden die Dienstleistungen des RSD auch für alle sieben Gemeinden erbracht. Die Farben im neuen Logo spiegeln die drei Hauptfarben der Dorfwappen der sieben Verbandsgemeinden. Die drei Stränge im Logo stehen für die drei Bereiche materielle und persönliche Hilfe, Berufsbeistandschaften und Schulsozialarbeit sowie für Soziales, Schutz und Gesellschaft. «Diesem Neustart sehen wir alle mit grossem Interesse entgegen. Innerhalb der Entwicklung der Gesamtstrategie ‹SD 2023› ist dies für den Vorstand und die sieben Verbandsgemeinden zwar nur der erste, aber ein wichtiger Schritt», so Irene Bärtschi.

Corona-Jahr: Mehr Abfall, weniger Fernwärme

Aussenshredder KVA Buchs | Der Landanzeiger

In den ersten zehn Monaten diese Jahres sind in der KVA Buchs 3,8 Prozent mehr Abfälle angeliefert worden als in der Vorjahresperiode. Wegen der milden Temperaturen ging der Absatz von Fernwärme um fast 13 Prozent zurück.

114’113 Tonnen Abfall hat die Kehrichtverwertungsanlage KVA Buchs von Januar bis Oktober angeliefert bekommen. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es 4201 Tonnen weniger gewesen. Zur gestiegenen Abfallmenge um 3,8 Prozent trugen die Gemeinden mit +3,9 Prozent sowie Industrie und Gewerbe mit +4.6 Prozent bei. Die Vertragspartner – unter anderem der Landkreis Waldshut – lieferten 2 Prozent weniger an. Schon während des Lockdowns im Frühling hatte sich gezeigt, dass die Haushalte mehr Abfall produzieren: im März +6 Prozent gegenüber des Vorjahrs. Direkte Anlieferungen von Privatpersonen waren während des Lockdowns nicht erlaubt. Diese machen aber ohnehin nur einen Bruchteil (0,5 Prozent der Abfallmenge) aus.

Die via Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG) verteilte Energie aus der Verbrennung ging hingegen um 12,9 Prozent und damit deutlich zurück auf 44’490 Megawattstunden (MWh). «Es war im Vergleich zum Vorjahr schlicht und einfach zu warm», sagte Harald Wanger, der Geschäftsleiter der KVA Buchs, an der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbands für Kehrichtbeseitigung Region Aarau-Lenzburg (GEKAL) in Erlinsbach AG. Daher konnte mehr Energie in Elektrizität umgewandelt werden: Die Stromproduktion stieg um 11,7 Prozent auf 69’509 MWh, wobei die Strompreise seit einiger Zeit sinken.

Auswirkungen des Lockdown
An der Versammlung nahmen Abgeordnete aus 22 der 83 Verbandsgemeinden (inklusive Gemeindeverband für Abfallbeseitigung Oberes Fricktal) teil. Die aktuelle Covid-19-Verordnung erlaubt – unter Einhaltung der Schutzmassnahmen – unaufschiebbare Versammlungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, auch wenn über 50 Personen zusammentreffen. Die Abgeordnetenversammlung hatte den Geschäftsbericht 2019, die Rechnung 2019 und das Budget 2021 zu genehmigen (beide mit einem Ertagsüberschuss von rund 61’000 bzw. 97’000 Franken). Im Frühsommer hatte die Versammlung wegen Corona nicht durchgeführt werden können.

Die KVA-Mannschaft blieb von Krankheitsfällen verschont. Die Umstellung auf Home-Office für Verwaltungsmitarbeitende sei jedoch eine Herausforderung gewesen, die Beschaffung von Staubmasken – die in der KVA auch ohne Pandemie bei staubigen Arbeiten getragen werden – zwischenzeitlich gar ein «grosses Problem», so Harald Wanger. Die Revisionen der beiden Ofen-linien mussten verschoben werden.

Fernwärme-Ausbau im Gang
Die Arbeiten für den Ausbau der Fernwärmelieferungen sind im vollen Gang. Voraussichtlich ab Frühling 2021 wird die Mittelland Molkerei in Suhr ihre Prozesswärme in Form von Dampf ab der KVA Buchs beziehen. Im Herbst dürfte auf der Anlage eine neue Heizzentrale in Betrieb gehen. Sie wird Heisswasserleitungen für Komfortwärme speisen, mit der Haushalte in den umliegenden Gemeinden versorgt werden. Bei der FEWAG, die mehrheitlich dem GEKAL gehört, rechnet man damit, bis 2045 über 200’000 MWh Wärmeenergie abgeben zu können. 

Die neue Dampf-Fernwärmeleitung | Der Landanzeiger
Die neue Dampf-Fernwärmeleitung führt von der KVA zur Molkerei in Suhr. In den Graben werden auch Heisswasserleitungen verlegt.

Es sind Geschichten, die das Fliegen schrieb

Heiner Lüscher | Der Landanzeiger

Was wenn das Flugzeug plötzlich zum fliegenden Kreisssaal wird? Wie ergeht es der Crew, wenn unerwartet ein VIP mitfliegt? Was unternimmt ein Captain, wenn sein Flugzeug überfallen wird? Und weshalb nimmt er 180’000 USD im Cockpit mit nach Los Angeles? Es sind «Geschichten, die das Fliegen schrieb». Und genau diese wahren Storys werden im gleichnamigen Buch erzählt. 350 Seiten, 140 Kurzgeschichten, 50 Autoren, viele Bilder – Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten Swissair und Swiss. In «Geschichten, die das Fliegen schrieb» geht es um Erlebnisse bei Flügen und Erlebnisse bei Aufenthalten in fremden Ländern. Das Buch bietet nicht nur einen spannenden Blick hinter die Kulissen aus verschiedenen Flug-Bereichen, sondern mildert, gerade in Zeiten wie diesen, auch das Fernweh.

Auch beim Buch als Team operiert
Mit der Idee ein Buch zu veröffentlichen kam Christine Hüssy auf Heiner «Henry» Lüscher zu. Sie beide sind pensioniert. Christine Hüssy war Maître de Cabin, Heiner Lüscher Pilot. «Auch ich selbst hatte schon den Gedanken, meine Erlebnisse in ein Buch zu verpacken. Ich war deswegen schnell mit an Bord und somit im Herausgeber-Team», erzählt Heiner Lüscher. Es zählten aber nicht nur die eigenen Geschichten, weitere Autoren, sowohl von Seiten der Kabinencrew als auch aus dem Cockpit mussten gefunden werden – und der Zeitplan war optimistisch bemessen. «Am 10. November 2019 sollte die Vernissage stattfinden, im Frühling 2019 holte mich Christine ins Team. Ja, ich hatte zu tun», sagt Heiner Lüscher lächelnd. Und es hat sich gelohnt. «Das Zusammentragen der Geschichten war eine schöne Erfahrung. Niemand hat sich daran gestört, wenn wir etwas abgeändert oder weggestrichen haben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass wir darauf trainiert sind, als Team zu operieren.»

Das Fliegen: ein Bubentraum
Das Fliegen war für den heutigen Aarauer Heiner Lüscher ein Bubentraum. Mit 17 Jahren gründete er die Fluggruppe Zofingen, ein Modellflugverein, dessen Präsident er heute noch ist. Das Fliegen hat ihn auch nach seiner Pension weiter begleitet. Denn bis heute ist er zudem Freelancer bei Lufthansa Aviation Training und bildet die jungen Piloten in Sachen Luftrecht aus. Und er schreibt als Mitglied der Redaktion in der «Aeropers-Rundschau». «Pilot sein, dass wäre auch heute noch mein Traumberuf», sagt er. Umso schöner, kann er nun auch mit einem Buch an seine Pilotenzeit zurückdenken.

Lese-Tour bald fortsetzen
Nach der Vernissage im vergangenen Jahr waren verschiedene Lesungen geplant, auch in der Landanzeiger-Region. Diese sind ganz speziell, wird doch bei der Lesung ein Flug simuliert. Doch die Lese-Tour musste wegen Corona unterbrochen werden. Heiner Lüscher und Christine Hüssy hoffen, sie können diese bald fortsetzten.

«Geschichten, die das Fliegen schrieb», erscheint im Verlag tredition und ist im Buchhandel erhältlich oder direkt bei: he.luescher@hispeed.ch.

Freiwillige Abgabe von Waffen und Sprengmitteln

Freiwillige Abgabe von Waffen und Sprengmitteln | Der Landanzeiger

Wer Waffen oder Sprengmittel loswerden möchte, wendet sich an die Polizei. Bislang konnten Waffen auf dem Polizeiposten abgeben werden. Ab sofort holt die Polizei sämtliches Material am Wohnort ab.

In vielen Haushalten lagern Waffen wie Karabiner oder Pistolen, denen sich die Besitzer oder Angehörige entledigen möchten. Auch kommen bei Hausräumungen immer wieder Schwarzpulver, Munition aller Art oder sonst potentiell brisante Stoffe zum Vorschein.

Bislang galt der Grundsatz, dass zumindest Waffen bei jedem Polizeiposten abgegeben werden können. Aus Sicherheitsgründen hat die Kantonspolizei Aargau diese Praxis nun angepasst. Ab sofort gilt, dass die Polizei nicht nur Sprengmittel, sondern auch sämtliche Waffen vor Ort abholt. Betroffene können sich vorgängig über den Notruf 117 oder beim nächsten Polizeistützpunkt melden und einen Termin vereinbaren.

Die Kantonspolizei mahnt, beim Fund alter Waffen und insbesondere bei Munition, verdächtiger Gegenstände oder unklarer Substanzen keine Manipulationen vorzunehmen. Das Material soll bis zum Eintreffen der Polizei möglichst unangetastet bleiben.