«Es gilt, Schöftlands hohen Standard zu halten»

«Es gilt, Schöftlands hohen Standard zu halten» | Der Landanzeiger

Seit Anfang Jahr ist Michael Urben Schöftlands neuer Gemeindeschreiber. Zuvor war er in dieser Funktion in Kölliken tätig. Das Gemeindeblatt «Schöftler Nachrichten » stellte dem 35-Jährigen ein paar Fragen.

Was zeichnet Sie aus?
Ein hohes Mass an Hilfs-, Leistungsund Verantwortungsbereitschaft. Weiter liegen mir eine klare und offene Kommunikation sowie eine faire Behandlung aller Personen am Herzen. Abschliessend würde ich mich als sehr teamfähige und lösungsorientierte Person beschreiben.

Was gefällt Ihnen am Job des Gemeindeschreibers?
Das abwechslungsreiche, spannende und vielfältige Aufgabengebiet sowie die Möglichkeit des direkten Austauschs/Kontakts mit Menschen aus verschiedensten Anspruchsgruppen – also beispielsweise von Behörde, Bevölkerung und Mitarbeiter – stets verbunden mit dem Ziel, gemeinsam gewinnbringende und nachhaltige Lösungen für vorliegende Problemstellungen bewerkstelligen zu können.

Wieso entschieden Sie sich für einen Wechsel in die Gemeinde Schöftland?
Schöftland verfügt über eine eigenständige und gut organisierte Gemeindestruktur, in welcher alle Verwaltungszweige direkt vor Ort geführt werden können. Die zentrale und schöne Lage im mittleren Suhrental, sowie die in allen Belangen sehr gut ausgebaute Infrastruktur suchen ihresgleichen. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden wird in Schöftland aktiv gelebt, was ich sehr schätze. Die Bereitschaft der Bevölkerung, am politischen Geschehen im Dorf mitzuwirken, die aktive Ortsbürgergemeinde, das reiche Vereins- und kulturelle Dorfleben, das umfassende Volksschulangebot und vieles mehr, runden das überaus attraktive Gesamtbild der Gemeinde Schöftland ab. Ich freue mich sehr, mich als zukünftiger Teil des Verwaltungs- Teams für die Gemeinde Schöftland einsetzen zu dürfen.

Was verbindet Sie mit Schöftland?
Ich bin in Holziken aufgewachsen. Obwohl ich die Oberstufe in Kölliken besucht habe, war und ist bis heute immer noch der Bezug zur Gemeinde Schöftland für mich von jeher in verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (Freizeit, Gesundheit, Verkehr, etc.) gegeben. Sei dies beispielsweise über die Besuche der Mai- und Herbstmärkte, über welche ich mich bereits als kleiner Junge erfreuen durfte und die ich heute gemeinsam mit meinen Kindern geniessen darf, oder auch meine frühere Zugehörigkeit beim Sportclub Schöftland, wo ich über einige Jahre hinweg Fussball gespielt und dabei gute und bis heute bestehende Bande knüpfen konnte. Im Suhrental bin ich eng verbunden, hier fühle ich mich zu Hause.

Was möchten Sie in Schöftland verbessern und erreichen?
In der Gemeinde Schöftland läuft sehr vieles bereits sehr gut. Es gilt den hohen Standard auch unter Berücksichtigung der zukünftigen Herausforderungen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens in einer bestmöglichen Qualität aufrechterhalten zu können. Es gilt auf jeden Fall, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig aufgeschlossen und offen kommende Aufgaben anzugehen. In erster Linie freue ich mich, meine zukünftigen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, die neue Gemeindeumgebung sowie die gelebte Kultur noch näher kennenlernen zu dürfen. Allfällig mögliche Optimierungsansätze gilt es im Laufe der Zeit zu diskutieren. Sehr wichtig erscheint mir aber, das gute Einvernehmen zwischen der Bevölkerung und der Gemeinde aufrechtzuerhalten, um eine vertrauensvolle Basis für eine gute Zusammenarbeit zu schaffen.

Gibt es Erwartungen an die Bevölkerung?
Mir persönlich ist es wichtig, dass der Austausch zwischen der Bevölkerung und den Gemeindevertretern im Sinne eines Miteinanders verstanden wird und eine fruchtbare Basis für eine zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde Schöftland geschaffen werden kann. Den gegenseitigen Respekt, die Wertschätzung, das Entgegenbringen von Verständnis für unterschiedliche Standpunkte sowie gegenseitiges Vertrauen erachte ich dabei als zentrale Eckpunkte eines gewinnbringenden Miteinanders. Ich freue mich sehr, die Einwohnerinnen und Einwohner von Schöftland nach und nach persönlich kennenlernen zu dürfen.


Wer ist der neue Gemeindeschreiber?

Steckbrief:
Michael Urben
35-jährig
Verheiratet
Vater
Bodenständig
Bescheiden
Exakt
Lieblingszitat: «Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.» – Henry Ford

Beruflicher Werdegang:
2001 begann Michael Urben seine Verwaltungslehre auf der Gemeindekanzlei Holziken. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in der Immobilienbranche. Im Jahr 2008 kam er dann als Verwaltungsangestellter zurück auf die Gemeinde Holziken, wo er dann 2011 Gemeindeschreiber- Stellvertreter und 2013 Gemeindeschreiber wurde. Danach war Michael Urben für die Gemeinde Wohlenschwil sowie zuletzt als Gemeindeschreiber- Stellvertreter in Kölliken im Einsatz. Michael Urben hat sich stets weitergebildet. Im Jahr 2014 hat er seine Ausbildung zum Gemeindeschreiber an der Fachhochschule Nordwestschweiz abgeschlossen. Daraufhin hat er im Jahr 2016 den Management- Lehrgang CAS Öffentliches Gemeinwesen Stufe III besucht. Michael ist auch als Prüfungsexperte sowie als ÜK-Fachreferent unterwegs.


«Kanton Aargau ist und bleibt sicher»

«Kanton Aargau ist und bleibt sicher» | Der Landanzeiger

In einer digitalen Medienkonferenz blickten der neue Polizeidirektor Dieter Egli (SP) und die oberste Führung der Kantonspolizei Aargau auf das vergangene Jahr zurück. Die Corona-Lage prägte auch den polizeilichen Alltag.

Das erste Mal seit seinem Amtsantritt begrüsst Dieter Egli (SP), der Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres als Polizeidirektor zur Medienkonferenz. Er bedankte sich bei der Kantonspolizei Aargau für ihren Einsatz – auch während der Pandemie, die auch die Polizei vor Herausforderungen stellte.

Trotz des turbulenten Corona-Jahres sei zudem insbesondere auf Ebene der Gesetzgebung und der Zukunftsentwicklung der Kantonspolizei Aargau einiges gegangen. Nebst den positiven Entwicklungen hält er fest: «Der Handlungsbedarf ist für mich nach wie vor klar: Wenn die Aargauer Kantonspolizei das immer komplexer werdende Alltagsgeschäft bewältigen und dabei auch in ausserordentlichen Situationen einsatzfähig sein soll, dann muss sie personell verstärkt werden. Der Aufbau der letzten Jahre reicht nicht aus.»

Polizei in der Pandemie
Das letzte Jahr stand auch die Kantonspolizei Aargau sowohl in betrieblicher wie auch operativer Hinsicht unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, fasste Oberst Dr. Michael Leupold zusammen. «Oberstes Ziel war immer, die Einsatz- und Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.» Dies ist gelungen. Veränderte Deliktsformen, ständige Anpassungen der gesetzlichen Grundlagen und die mit der Pandemie verbundenen Zusatzaufgaben für die Polizei erforderten Flexibilität. Trotz dieser Umstände kann das Jahr 2020 aus polizeilicher Sicht als erfolgreich bezeichnet werden.

Rückgang bei Einbrüchen
Der positive Trend der Vorjahre in Bezug auf den Rückgang der Einbrüche setzte sich fort. Nebst der operativen Prävention dürften auch die Homeoffice-Empfehlungen und die Grenzschliessungen aufgrund der Pandemie dazu beigetragen haben. Im Gegensatz dazu nahmen Diebstähle aus Keller- und Garagenräumen spürbar zu, führte Hauptmann Heinz Meier, Abteilungschef der Stationierten Polizei, aus.

Verkehrstote auf Tiefstand
«Zum ersten Mal ist die Zahl der Verkehrstoten einstellig», gab Major Rudolph Scherer bekannt. Nebst einer eindrücklichen Abnahme des motorisierten Verkehrs während dem Lockdown vermutet er insbesondere bei der markanten Zunahme der Raser- und Poserdelikte einen Einfluss der Pandemie. Entsprechend sei zusätzlich zur Gruppe «Besondere Ermittlungen», welche sich mit Rasern beschäftigt, eine Task Force «Poser und Tuner» eingeführt worden.

Massiv mehr Betrugsfälle
Die Kantonspolizei verzeichnet eine hohe Anzahl Strafanzeigen wegen Verdachts auf Betrug bei Covid-19-Krediten. Wie Kripo-Chef, Hauptmann Markus Gisin, erläutert, dürfte sich der Deliktsbetrag auf über 10 Millionen Franken belaufen. Auch die Deliktsumme im Bereich des Anlagebetruges habe sich im Vergleich zu 2019 beinahe verdoppelt. Einen grossen Erfolg durfte die Kantonspolizei in der internationalen Kooperation «Aktion NOVA» verzeichnen: Nach intensiven Ermittlungen konnten über 50 Server eines weltweit agierenden Netzwerks von Cyberkriminellen ausser Betrieb gesetzt werden.

«Hegmatte» kommt im März an die Urne

«Hegmatte» kommt im März an die Urne | Der Landanzeiger

Die Teilrevision Hegmatte/Mühleareal lag zwischen dem 23. November und dem 22. Dezember 2020 öffentlich auf. Dem Gemeinderat Schöftland liegen 15 Einwendungen vor, wovon sich 14 auf die Teiländerung beziehen.

Neun Begehren stammen von Privatpersonen; keine davon wurde mit mehreren Unterschriften eingegeben, wie die Gemeinde Schöftland gemeinsam mit dem Kanton Aargau und Aargau Verkehr (AVA) in einer Mitteilung schreiben. Daneben nutzten auch fünf Verbände respektive Vereine die Möglichkeit, sich zur vorliegenden Planung zu äussern: der WWF Schweiz, Pro Natura Aargau, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, der Verein Pro Landwirtschaftszone Hegmatte sowie der Naturund Vogelschutzverein Schöftland.

Bekannte Inhalte
Eine erste Auswertung der Einwendungen hat zum einen ergeben, dass insbesondere die Einwendungen von WWF Schweiz, Pro Natura Aargau und Stiftung Landschaftsschutz praktisch identisch sind. Zum anderen zeigt sich, dass die in den schriftlichen Einwendungen angesprochenen Themen bereits bekannt sind, weil sie schon in der Mitwirkung diskutiert wurden, heisst es im Schreiben weiter.

AVA braucht neuen Standort
Ausserdem wurde aber auch deutlich, dass ein Teil der Einwender nach wie vor davon ausgeht, die AVA könne ihre Depot- und Werkstattanlagen auch über den Planungshorizont 2045 hinaus innerhalb des Mühleareals betreiben. «Dem gilt es einmal mehr in aller Deutlichkeit zu widersprechen: Die AVA hat nachgewiesen und klar kommuniziert, dass sie auf einen neuen Standort angewiesen ist, um auch nach 2045 ihrem Bundesauftrag gerecht zu werden und die langfristig benötigten Kapazitätssteigerungen realisieren zu können», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.

Wie geht es weiter?
Der Gemeinderat wird die eingegangenen Begehren sorgfältig prüfen und auswerten. In den nächsten Wochen finden die entsprechenden Einigungsverhandlungen statt. Im März 2021 soll an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung oder Urnenabstimmung (gemäss Covid-19-Verordnung) die Teiländerung Nutzungsplanung zur Abstimmung gebracht werden.

Es gilt, die Bildungschancen von Kindern zu erhöhen

Es gilt, die Bildungschancen von Kindern zu erhöhen | Der Landanzeiger

Die Gemeinde Unterentfelden plant die Angebote für Kleinkinder und deren Eltern/Bezugspersonen auszubauen. Sie möchte deshalb das Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» lancieren. Der Gemeinderat beantragt dafür bei den Stimmberechtigten einen Kredit von 300’000 Franken.

«Investitionen in die Frühe Förderung zahlen sich aus», sagt Eveline Villiger, Projektleiterin Frühe Förderung und Integration der Gemeinde Unterentfelden. «Die Frühförderung ist effizient und auch deutlich kostengünstiger als spätere Ausgaben im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen.» Der Gemeinderat ist derselben Meinung. Er ist überzeugt, dass die erarbeiteten Massnahmen die Bildungschancen der Kinder in Unterentfelden verbessern und sich die Investition lohnt.

Doch warum braucht es Massnahmen vor dem Kindergarten? «Die Schule Entfelden stellt fest, dass die Entwicklungsunterschiede der Kinder bei Eintritt in den Kindergarten zunehmen und bereits heute ein herausforderndes Ausmass angenommen haben», sagt Projektleiterin Eveline Villiger. Die Defizite in der Aufmerksamkeit, im Lernverhalten und im Sozialverhalten, aber auch fehlende Selbständigkeit und/oder mangelnde Sprachkenntnisse würden den Unterricht zum Teil erheblich erschweren.

Entwicklungsrückstände wiegen schwer
«Die Kindergartenlehrpersonen können den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder im Hinblick auf die zu erwerbenden Vorschulkompetenzen kaum mehr gerecht werden», weiss Villiger. Die Entwicklungsrückstände, die sich beim Kindergarteneintritt zeigen, können in der Schulzeit selten wettgemacht werden. Zeit- und kostenintensive Unterstützungsmassnahmen werden notwendig.

Im Jahr 2019 beschloss der Gemeinderat, aufgrund dieser Ausgangslage das Projekt «Frühe Förderung und Integration» zu lancieren. Er sprach einen Kredit von 50’000 Franken für die Durchführung des Vorprojekts im Jahr 2020. Ziel des Vorprojekts war die Konzeptualisierung und Entwicklung möglicher Massnahmen in den Bereichen Frühe Förderung und Integration.

Ergänzend zu den bereits bestehenden Angeboten in und um Unterentfelden sieht das dreijährige Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» die Realisierung einer Koordinationsstelle vor, einen Ausbau der Mütter- und Väterberatung, subventionierte Elternbeiträge für Spielgruppenbesuche und einen Eltern-Kind-Treff.

Zusammenarbeit mit Partnern
Um die bestehenden Angebote für Kinder und Familien aufeinander abzustimmen, übernimmt die Gemeinde eine koordinierende Funktion. Hierfür soll eine Koordinationsstelle geschaffen werden, der auch die Projektleitung übertragen wird. Die Gemeinde arbeitet mit Partnerorganisationen wie z. B. dem Verein «Mütter- und Väterberatung Region Aarau Plus» sowie mit dem Kanton zusammen. Ohne Koordinationsstelle kann die Umsetzung der Massnahmen nicht erfolgen.

Für das Pilotprojekt beantragt der Gemeinderat bei den Stimmberechtigten einen Kredit von maximal 300’000 Franken, verteilt auf drei Jahre. Für den Eltern-Kind-Treff sind bereits Fördergelder beim Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) beantragt und bewilligt worden. Durch die Teilnahme am kantonalen Pilotprojekt «Deutschförderung vor dem Kindergarten» reduzieren sich die Kosten für die subventionierten Elternbeiträge (Spielgruppe) während der gesamten Projektdauer. So reduzieren sich zum Beispiel die Kosten des Eltern-Kind-Treffs dank den Fördergeldern um rund 21’000 Franken für die Pilotphase.

Projekt läuft von Februar 2021 bis Dezember 2023
Das Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» sieht bei einer Zustimmung der Unterentfelder vor, dass die Massnahmen von Februar 2021 bis Dezember 2023 aufgebaut und erprobt werden.

Alle Infos zu den Abstimmungen in Unterentfelden vom 1. April unter www.unterentfelden.ch

Ab ins Gewimmel: Das gibt es zu entdecken

Ab ins Gewimmel: Das gibt es zu entdecken | Der Landanzeiger

Die Telli-Siedlung ist Sujet im Aargau Wimmelbuch. Was kann man in dem ganzen Gewimmel erkennen? Ein genauer Blick verrät so einiges.

Der Aargau hat sein eigenes Wimmelbuch bekommen. Gezeichnet hat es der als Lehrmittel-Illustrator bekannte Badener Julien Gründisch. Der Jurapark Aargau, das «Argovia Fescht», das «Rüebliland» – sie alle gehören zu den sieben Szenerien, die im «Aargau Wimmelbuch» abgebildet wurden. Egal wo man hinblickt, überall verstecken sich spannende und lustige Details. Hier wollen wir einen Blick auf eine ganz spezielle Seite werfen: die Aarau-Seite. Im Wimmelbuch findet die Szenerie in der Telli-Siedlung statt. Ganz Wimmelbuch-getreu ist richtig was los: Kinder spielen, man sonnt sich im Rasen, treibt Sport oder sitzt gemütlich zusammen, eine Gruppe Japaner knipst fleissig Fotos und einer hält dabei eine Karte von Baden in den Händen. In dem ganzen Gewimmel findet man Ausserirdische, «Kabi» der Aargauischen Kantonalbank (AKB), den Esel «Speedy» und ein Radio von Radio Argovia. Sie sind Sujets, die sich auf allen Seiten des Wimmelbuchs finden lassen.

Man erkennt aber unter den abgebildeten Personen auch solche, die es tatsächlich gibt. Auf der Aarau-Seite muss man dafür in die obere rechte Ecke blicken. Da spaziert ein Herr, markante Brille, das Hemd bis zum Bauchnabel aufgeknüpft. Es ist Stadtoriginal Hans Fischer, der im Wimmelbuch verewigt wurde.

Das Fussballstadion ist gebaut
FC Aarau Fans dürften sich ebenfalls über die Wimmelbuch-Seite freuen, denn gleich bei Hans Fischer wird auch ihre Stammbeiz abgebildet. Zwar nicht als Pub als solches, aber der Mann auf dem Hochrad, das auf Englisch übrigens Penny Farthing heisst, weist zweifellos auf die gleichnamige Beiz an der Bahnhofstrasse hin. Noch mehr Freude bereiten wird den Freunden des Aarauer Fussballs aber das neue Stadion. Denn im Wimmelbuch ist es tatsächlich schon gebaut. Oben links, gleich hinter Kabi und seiner Kartonbank erkennt man vier Hochhaustürme und einen Fussball.

«Wie kommt das denn hier hin?», fragt sich der Polizist in der Mitte der Doppelseite am unteren Rand. Denn das tropfenförmige Kunstwerk das da steht, schmückt normalerweise nicht die Telli. Das Original des «grossen Tropfens» steht im Rathauspark. Auch die Seilbahn, die von Kindern vom Telliblock nach unten gespannt wird, findet man in Aarau in der Kirchgasse.

Wimmelbuch gewinnen
Und was erkennen Sie in dem ganzen Gewimmel? Das «Aargau Wimmelbuch» erscheint im Verlag vatter&vatter und ist im Buchhandel erhältlich. Mit etwas Glück gewinnen Sie das Wimmelbuch bei der Landanzeiger-Verlosung.


Verlosung
Der Landanzeiger verlost 5 Exemplare des Aargau Wimmelbuchs

Wer gewinnen will, sendet ein Mail mit dem Betreff «Wimmelbuch», seiner Adresse und Telefonnummer an wettbewerb@landanzeiger.ch
Einsendeschluss: Sonntag, 17. Januar 2021
Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Ein Gewinn kann weder umgetauscht noch in bar ausbezahlt werden.


Erstmals eine Frau an der STV-Spitze

Erstmals eine Frau an der STV-Spitze | Der Landanzeiger

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Turnverbandes hat die gebürtige Aarauerin Béatrice Wertli zur Direktorin gewählt. Die 44-Jährige tritt das Amt Anfang März 2021 an.

Béatrice Wertli heisst die neue Direktorin des Schweizerischen Turnverbandes (STV). Die Kommunikationsberaterin wird per 1. März 2021 die operative Führung des grössten Schweizer Sportverbandes übernehmen. «Wir freuen uns sehr, mit Béatrice Wertli eine sehr erfahrene und dynamische Persönlichkeit für das Amt der Direktorin gefunden zu haben», sagt Zentralpräsident Fabio Corti. «Wir sind überzeugt, dass Wertli mit ihrem Knowhow in Sport, Leadership und Kommunikation sowie ihrem grossen Netzwerk die ideale Besetzung ist, um den STV weiterzuentwickeln und in die Zukunft zu führen.»

Von der Politik in den Sport
Die 44-jährige Aarauerin studierte an der Universität Genf Internationale Beziehungen. Anschliessend arbeitete sie in verschiedenen Führungspositionen bei der Schweizerischen Post und am Bundesamt für Sport sowie als Kommunikationschefin und Generalsekretärin der CVP Schweiz. Zurzeit ist sie als Senior Consultant bei der Marketing- und Kommunikationsagentur Enigma in Bern und Genf tätig. Als Politikerin gehörte Wertli von 2009 bis 2013 dem Berner Stadtrat an. Seit 2018 ist sie Präsidentin der CVP Kanton Bern. Um sich vollständig auf die neue Aufgabe zu konzentrieren wird Wertli dieses Amt per Ende Februar 2021 abgeben.

Sport als zentraler Baustein
«Sport ist meine Leidenschaft und meine DNA. Ich werde meine Energie in den Dienst des Sportes stellen, weil ich davon überzeugt bin, dass Sport ein zentraler Baustein für eine dynamische Entwicklung unserer Gesellschaft sein kann und sein muss», äussert sich Béatrice Wertli über ihre neue Aufgabe als Direktorin des STV. «Ich werde mich für einen fairen und achtsamen Sport einsetzen, der den Menschen und seine gesunde Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Dies gilt für den Spitzensport ebenso wie für den Breitensport.»

Sie übernehme eine verantwortungsvolle Aufgabe in einer für den STV schwierigen Lage, sagt Wertli weiter. «Auf uns, das ganze Team der Geschäftsstelle und viele Freiwillige, wartet viel Arbeit. Ich freue mich darauf, diese konstruktiv anzugehen und – als erste Frau in dieser Funktion – auch neue und andere Sichtweisen in die Entwicklung des STV einfliessen zu lassen».

Ende Januar erste Ergebnisse
Der Schweizerische Turnverband wird für Ende Januar 2021 zu einer Medienkonferenz einladen. Themen sind der Bericht zur Untersuchung der Rhythmischen Gymnastik in der Schweiz. Zudem wird sich die neue Führung mit Zentralpräsident Fabio Corti und der Direktorin Béatrice Wertli vorstellen.

Hagenbuch neuer Partner von Dillier

Hagenbuch neuer Partner von Dillier | Der Landanzeiger

Das Nachwuchstalent Leo Dillier aus Aarau wird neu mit einem weiteren Aargauer, dem Rottenschwiler Simon Hagenbuch auf dem Sand stehen und von der Block- auf die Verteidigerposition wechseln.

Die Saison 2020 war auch für die Beachvolleyballer wegen Corona äusserst schwierig. Nach einem harten Aufbautraining im Winter waren der Aarauer Leo Dillier und sein Basler Partner Florian Breer bereit, an den Turnieren im Sand alles zu geben. «Der Lockdown war eine harte Zeit», erinnert sich der 19-Jährige, der seit drei Jahren in Aarau wohnt. «Das Positive war, dass ich mehr Zeit in meine Ausbildung investieren konnte. Aktuell bin ich im letzten Jahr der vierjährigen Sportlerlehre als Automatiker EFZ bei Rockwell Automation in Aarau. Zudem konnte ich mich einem sozialen Projekt widmen, bei dem ich als Botschafter für eine nationale Werbekampagne für die Stammzellenspende (leagueforhope. ch) im Einsatz war.»

Erfreulicherweise fanden im August und September doch noch ein paar Turniere statt. Aufgrund einer Rochade innerhalb der nationalen Teams spielte aber sein Partner Florian Breer neu mit Marco Krattiger. Leo Dillier bildete für den Rest der Saison ein Team mit dem erfahrenen Nico Beeler, mit dem er auf der nationalen Erwachsenen-Tour einige Punkte sammeln und auch einen Turniersieg in Ilanz feiern konnte.

Mit seinem Westschweizer Trainingskollegen Thibaud Colomb aus dem Nachwuchskader nahm er an der U21-Schweizermeisterschaft in Luzern Ende August teil und holte die Bronzemedaille. An der U20-Europameisterschaft Anfang September in Tschechien schafften es die beiden auf den 9. Rang.

Comeback von Simon Hagenbuch
Nach einer kurzen Pause stehen die Beachvolleyball-Cracks seit Oktober wieder im Sand im nationalen Trainingszentrum in Bern. Als Glücksfall für das ambitionierte Jungtalent Dillier kann das Comeback von Simon Hagenbuch bezeichnet werden. Der 27-jährige Linkshänder hat die Talent School Aargau Volleyball mit Trainer Bujar Dervisaj und gleichzeitig eine KV-Lehre mit Berufsmatur auf einer Bank absolviert. Seit Herbst 2020 studiert der 198-cm-Hüne Psychologie in Bern und ist neuer Partner von Leo Dillier.

«Ich freue mich auf das gemeinsame Abenteuer», bestätigt Hagenbuch. «Erstmals bin ich in der Rolle des Teamleaders. Leo ist fokussiert und kann viel von meiner Erfahrung profitieren. Spielerisch ist er für sein Alter bereits auf sehr gutem Niveau. Ich kann ihm helfen, seinen Weg zu gehen und sich stetig weiter zu entwickeln.» Aktuell arbeiten sie intensiv an ihrer Athletik und der Abstimmung innerhalb des Teams. Der 1.96-m-grosse Leo Dillier wechselt von der Blockposition am Netz zur Rolle des Verteidigungsspielers, was für ihn eine neue Herausforderung bedeutet. Noch dauert es einige Wochen bis zum ersten Ernstkampf, doch die Beachvolleyballwelt darf gespannt sein, was die beiden bieten werden.

Aarauer Nachwuchstalent wechselt in die höchste Liga

Aarauer Nachwuchstalent wechselt in die höchste Liga | Der Landanzeiger

Mittelblockerin Jeanina Wirz (20) bekommt bei Genève Volley in der laufenden Saison die Chance, sich in der NLA einen Platz zu erkämpfen. Die Aargauer Nachwuchsathletin, welche im Nationalen Nachwuchsverein NNV BTV Aarau Volleyball unter der Leitung von Timo Lippuner trainiert und diesen Sommer das Sportgymnasium in Aarau abschliesst, wird per sofort mit einer Zweitspiellizenz zum Westschweizer NLA Club wechseln.

Für Harald Gloor, Sportkoordinator des Nationalen Nachwuchsvereins NNV BTV Aarau Volleyball, ist die Kooperation mit Genève Volley ein erster Erfolg: «Wir sind stolz, dass unsere Arbeit im NNV erste Früchte trägt. Jeamina bekommt die Möglichkeit, in der NLA wertvolle Erfahrungen zu seammen.» Der Nationale Nachwuchsverein NNV in Aarau gibt es seit August 2020 und ist eine Trägerschaft des nationalen Verbandes Swiss Volley. Athletinnen mit einer Swiss Olympic Talent Card National erhalten die Möglichkeit in einem professionellen Trainingsumfeld zu trainieren, um den Sprung in die NLA zu schaffen und bestenfalls als Profi im Ausland zu spielen.

Toyota präsentiert den neuen Mirai

Toyota präsentiert den neuen Mirai | Der Landanzeiger

Toyota betrachtet Wasserstoff als wesentliches Element der Energienutzung und -speicherung in einer zukünftigen nachhaltigen Gesellschaft. Wasserstoff hat das Potential für eine CO2-freie Mobilität nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft – wie auch als Energiequelle für Industrie, Business und Wohnen. Wasserstoff ist auch ein effizientes Mittel zur Speicherung erneuerbarer Energie und kann an jeden Nutzungsort transportiert werden. Toyota begann 1992 mit der Entwicklung eines Wasserstoff-/Brennstoffzellen- Elektrofahrzeugs und präsentierte 2014 den Mirai für den globalen Markt. Diese bahnbrechende Realisierung basierte auf der weltweit führenden Erfahrung mit der Hybridtechnologie als Kerntechnologie für eine Reihe verschiedener elektrifizierter Fahrzeugantriebe.

Verbesserungen in Leistung und Design
Das Basiskonzept der Hybridleistung wurde erfolgreich adaptiert für Hybridelektrische (HEV), Plug-in Hybridelektrische (PHEV), Batterie-elektrische (BEV) und Brennstoffzellen-Elektro-Fahrzeuge (FCEV). Jeder dieser Fahrzeugtypen kommt unterschiedlichen Transportbedürfnissen entgegen: BEV für kürzere Strecken und den innerstädtischen Verkehr, HEV und PHEV für längere Distanzen im normalen Personenverkehr und FCEV für grössere Fahrzeuge wie auch für den Schwerverkehr und öffentliche Transportmittel.

Nun kommt eine neue Generation des Mirai – ein Auto, das die FECV-Technologie auf einen höheren Level bringt und darüber hinaus durch Dynamik in Design und Fahreigenschaften mit mehr emotionaler Attraktivität anspricht. Ein umfassend erneuertes Brennstoffzellensystem, intelligentes Packaging und aerodynamische Effizienz ermöglichen eine auf ca. 650 km erhöhte Reichweite, mit reinem Wasser als einziger Emission.

Erhöhte Reichweite
Bei der Entwicklung des neuen Mirai legte Toyota Wert auf eine rundum gesteigerte Attraktivität, sei es in der Leistung wie auch im Aussehen, im Fahrgefühl und in den Fahreigenschaften.

Eine Priorität lag dabei auf einer gesteigerten Reichweite gegenüber dem bisherigen Modell und auch gegenüber batterie-elektrischen Fahrzeugen. Grössere Wasserstoffkapazität, höhere Effizienz und verbesserte Aerodynamik ermöglichen eine um 30% auf ca. 650 km erhöhte Reichweite. Damit wird der Mirai zu einem echten Langstreckenfahrzeug. Auch das Packaging – die raumsparende Anordnung der Fahrzeugkomponenten – ist beim neuen Mirai durch die modulare GA-L Plattform deutlich verbessert.

Darauf muss man beim Occasionskauf achten

Darauf muss man beim Occasionskauf achten | Der Landanzeiger

Gebrauchtwagen sind derzeit sehr gefragt. Doch wie erkennen Automobilistinnen und Automobilisten, dass das Fahrzeug keine versteckten Mängel aufweist? Die Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) geben Tipps, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Mit dem neuen Jahr geht oft auch der Wunsch nach einer Veränderung überein – zum Beispiel, indem man ein Auto kauft. Wenn es kein Neues sein soll, dann sind Gebrauchtwagen ideal. Beim Occasionskauf gilt es jedoch, auf verschiedene Dinge achtzugeben.

Überprüfung bei einer unabhängigen Prüfstellen
«Wichtige Kriterien stellen das Alter beziehungsweise die erste Inverkehrsetzung des Fahrzeugs sowie der Kilometerstand und die Ausstattungsvariante dar», erklärt Markus Peter, beim AGVS verantwortlich für Technik & Umwelt. Diese Informationen erlauben Automobilistinnen und Automobilisten, Angebote ähnlicher Modelle miteinander zu vergleichen. Allerdings sagen die Kriterien nichts über den Zustand des Occasionswagens aus oder die Art und Weise, wie das Auto benutzt wurde. Etwa, ob der Besitzer vor allem im Stadtverkehr oder auf der Autobahn unterwegs war. Um an Informationen über den technischen Zustand des Autos zu gelangen, lohnt es sich, eine Überprüfung bei einem AGVS-Garagisten oder bei anderen unabhängigen Prüfstellen durchführen zu lassen. «Die Experten untersuchen das Fahrzeug und erkennen Mängel, die dem Laien nicht ersichtlich sind.» Dazu gehören Schäden an Karosserie und Unterboden, an Motor und Getriebe, an Bremsen, Rädern, Radaufhängung oder Lenkung.

Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf geben auch sogenannte Qualitätssiegel wie beispielsweise die Occasionsgarantie «AGVS-Garantie by Quality1 AG», die dem Automobilisten einheitliche, klare und transparente Garantiebedingungen bietet. «Auch Markenhändler selbst verfügen immer mehr über eigene Qualitätssiegel. Solche Auszeichnungen bewahren Käufer vor bösen Überraschungen», so Peter. Der Hinweis «ab MFK», der oft zu finden ist, sei zwar eine Bestätigung, dass das Fahrzeug verkehrs- und betriebssicher ist, sage aber zum Beispiel nur sehr wenig über den Zustand des Motors oder die Antriebsbatterie von Elektro- und Hybridfahrzeugen aus.

Immer eine Probefahrt
Vor dem Kauf rät der AGVS-Experte zu einer Probefahrt. Dabei können Automobilisten auch gleich das Interieur unter die Lupe nehmen und die Abnutzung von Fahrersitz, Pedal-Profil, Schalthebel und Lenkrad kontrollieren. Auch der Blick ins Serviceheft ist dringend zu empfehlen. «Am besten kontrolliert man die verschiedenen Einträge und prüft, ob sie plausibel sind.» Ausserdem sollten sich Automobilisten insbesondere bei älteren Fahrzeugen nach anstehenden Arbeiten erkundigen, denn je nach Kilometerstand und Alter sind kostspielige Wartungsarbeiten notwendig.

Wird mit einem Elektro- oder Hybridfahrzeug geliebäugelt, ist der «Gesundheitszustand» der Antriebsbatterie das bedeutendste Kriterium. «Wie viel Kapazität ist noch vorhanden? Gibt es Einbussen beim maximalen Stromfluss, zum Beispiel aufgrund einer beschädigten Batteriezelle? Das sind Fragen, die zu klären sind.»

Laufzeit und Umfang der Herstellergarantie beachten
Ob alternative Antriebe oder klassische Verbrennungsmotoren: Beim Occasionskauf ist wichtig zu wissen, dass es verschiedene Laufzeiten und Deckungsumfänge der Herstellergarantien gibt.

«Automobilisten sollten sich über die Laufzeit und den Umfang der Herstellergarantie informieren. In der Regel startet diese mit der ersten Inverkehrssetzung des Autos», erklärt Peter. Das sei auch dann der Fall, wenn das Fahrzeug bereits einmal im Ausland pro forma zugelassen und dann einige Monate später in die Schweiz importiert wurde. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft einen Gebrauchtwagen bei einem AGVS-Garagisten.