Aktuell sehr viele Igel, jedoch viel zu wenig Helfer

Aktuell sehr viele Igel, jedoch viel zu wenig Helfer | Der Landanzeiger

Mit fast 200 Igeln ist die Station praktisch ausgebucht. «Igel haben wir also genug, uns fehlen aber dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer», sagt Danielle Lenzin, die sich seit 36 Jahren um die stacheligen Tiere kümmert.

Mit einem Hilferuf hat sich die Igelstation beim Landanzeiger gemeldet. Um die rund 200 Igel zu betreuen, braucht das Team rund um Danielle Lenzin dringend zusätzliche Helfer. «Vorkenntnisse sind keine nötig», erklärt die Leiterin. Gesucht werden ehrenamtliche Helfende, die idealerweise immer am gleichen Wochentag vormittags rund drei Stunden Zeit hätten, um die Boxen der Igel zu säubern und die «Futtergschirrli» bereitzustellen. Vom Frühling bis Herbst werden dann weitere Helfende gesucht, welche die verwaisten Igelbabys bei sich zuhause mit dem «Schöppeli» aufziehen. Melden kann man sich direkt bei Danielle Lenzin (Telefon 079 740 26 31) und bei ihrer Mitarbeiterin Stefanie Tremmel (079 387 13 08). Diese Helfertätigkeit erfolgt ehrenamtlich, also ohne finanzielle Entschädigung.

Die Igelstation in Oberentfelden ist die grösste private Igelstation der Schweiz. Sie ist das Lebenswerk von Danielle Lenzin. Seit 1984 kümmert sie sich 365 Jahrestage um hilfebedürftige Igel; erst bei ihr zuhause und seit 2004 mit deutlich mehr Platz in der Igelstation. Die Entfelderin ist über die Jahre zu einer Igelexpertin geworden. «Das meiste Wissen habe ich mir selber angeeignet, vor allem auch, was die medizinischen Behandlungen von Krankheiten und Verletzungen anbelangt», erklärt die Leiterin, die täglich sehr früh aufsteht, um sich mit viel Herzblut um die Igel zu kümmern und um das Tagessoll zu schaffen.

Mehr Raum für die Kreisschule

Mehr Raum für die Kreisschule | Der Landanzeiger

Die Schule Entfelden hat ein Platzproblem. Mit dem Bevölkerungswachstum in Ober- und Unterentfelden steigt auch die Zahl der jährlich neu eintretenden Schülerinnen und Schüler seit 2018 kontinuierlich an. Die bestehenden Gebäude kommen an ihre Grenzen. Zudem sind einige der Schulhäuser und Kindergärten sanierungsbedürftig. Unter anderem mit Container-Provisorien wird mehr Schulraum geschaffen. Vorerst.

Ein riesiger Kran platzierte in Oberentfelden dieser Tage 16 Container beim Schulareal Erlenweg. Mit ihnen erhält die Mittelstufe mehr Raum. Zwei Klassenzimmer, drei Fachzimmer, Gruppenräume und ein Nebenraum für die Lehrpersonen werden geschaffen. Einsatzbereit sind sie ab Mai. «Wir platzen langsam aus allen Nähten», gibt Gesamtschulleiter Darius Scheuzger zu verstehen. Dennoch freue er sich über die provisorische Lösung. Denn zusätzlicher Raumbedarf ist an der Schule Entfelden ein Dauerthema. Entfelden zählt zu den grossen Kreisschulen des Kantons. Mit ihren 21 Schulgebäuden in Ober- und Unterentfelden beherbergt sie aktuell 1513 Schülerinnen und Schüler – vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Die wachsende Schülerschaft, zum Teil sanierungsbedürftige Gebäude und der Lehrplan 21 bedingen mehr Raum für die Schule Entfelden.

Masterplan bis 2040
In Unterentfelden entsteht bis Sommer ein weiterer «Container-Pavillon». Hier fehlen der Primarschule zwei Schulzimmer und ein Gruppenraum. Dieses Provisorium wird neu errichtet und soll zehn Jahre im Einsatz sein. Das Budget wurde vom Kreisschulrat bereits einstimmig genehmigt. Anfang Januar nahm zudem der neue Kindergarten am Pappelweg 3 in Oberentfelden den Betrieb auf. Es ist bereits die 14. Kindergartenabteilung. Auch hier: ein provisorischer Bau. Darius Scheuzger: «Wir sind kosteneffizient unterwegs. Gleichzeitig ist es wichtig, nachhaltig zu denken und zu handeln. Natürlich sind diese Provisorien keine langfristige Lösung. Die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Oberentfelden und der Anbau an das Primarschulhaus Feld in Unterentfelden bleiben daher wichtige Meilensteine unserer Arbeitsgruppe Schulische Immobilien».

Die Abstimmung an der Urne für diese beiden Projekte wird im laufenden Jahr erwartet. Auch ein mögliches Schulprovisorium bei GE/Dreier befindet sich in Abklärung. «Aktuell prüfen wir die Machbarkeit. Es geht vorerst um eine Evaluation, ob dieser Standort in Betracht gezogen werden kann und welche Kosten auf die Schule zukämen», erklärt Scheuzger.

Der Masterplan der Schule Entfelden sieht vor, dass bis 2040 wieder genug Schulraum vorhanden ist. Schulraum für die nächsten Generationen in Ober- und Unterentfelden. Der Masterplan steht unter dem Leitmotiv «Mehr Schule, mehr Raum, mehr Wert».

Mehr Raum für die Kreisschule | Der Landanzeiger
Die Pavillons werden auf Fundamenten aneinandergereiht.

Es braucht die Solidarität der Region

Es braucht die Solidarität der Region | Der Landanzeiger

Am 24. Januar stimmt die Bevölkerung von Unterentfelden über einen Investitionsbeitrag zur Unterstützung der Traglufthalle im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen ab. In einer Medienmitteilung erklärt der Schwimmclub Aarefisch die Wichtigkeit des Projekts nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für die Schulen und Vereine der Region, sowie für die Öffentlichkeit.

Die ersten Hürden sind genommen. Das 3-Millionen-Projekt «Traglufthalle im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen» ist auf Kurs, denn die Hauptakteure haben ihre Unterstützung zugesagt. Der Swisslos Sportfonds-Aargau, die Stadt Aarau, die Gemeinden Suhr, Buchs und Gränichen, sowie Erlinsbach AG, Biberstein und Densbüren haben gemeinsam 2,75 Millionen gesprochen.

Kurz vor der Zielgerade ist jetzt aber noch einmal die regionale Solidarität gefragt. Denn noch ist die Finanzierung des Projekts nicht vollständig gesichert. Der letzte Schritt soll nun dank den Gemeinden aus der Grossregion Aarau geschaffen werden. Dazu zählt unter anderem auch Unterentfelden, das am 24.1.2021 an der Urne über dieses Anliegen abstimmen wird. Es geht dabei um einen einmaligen Investitionsbeitrag von 74’000 Franken, den die Gemeinde sprechen soll.

Zu wenig Wasser im Winter
Doch worum geht es bei diesem Traglufthallen-Projekt in Suhr überhaupt und weshalb betrifft das Unterentfelden, das bereits über ein Hallenbad verfügt? In der Region Aarau ist das Angebot an Wasserflächen, das von Schulen, Vereinen und der Öffentlichkeit genutzt werden kann, äusserst knapp. Vor allem im Winter. Das hat eine Studie des Gemeindeverbunds «aarau regio» gezeigt. Aus diesem Grund entstand das Projekt «Traglufthalle» in Suhr, die als Übergangslösung in den Wintermonaten genutzt werden soll.

Getragen wird dieses Projekt von «aarau regio», um Verbandspräsident und Aarauer Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker. Insgesamt 11 Gemeinden aus dem Verbund sollen sich solidarisch an diesem regionalen Sportprojekt beteiligen. Profiteure gibt es gleich mehrere. Dank der temporären Überdachung des 50m Beckens in Suhr mit sechs Bahnen steht der Öffentlichkeit im Winter mehr Wasserfläche zur Verfügung. Dadurch werden die regionalen Hallenbäder in der Telli und insbesondere in Entfelden entlastet.

Die Schulen und die Vereine profitieren
Zusätzlich profitieren aber auch die Schulen und die Vereine. Denn auch sie haben einen erhöhten Bedarf an Wasserfläche. Die Schulen, weil im Lehrplan 21 «Bewegen im Wasser» eine obligatorische Kompetenz ist. Und die Vereine, damit sie auf nationalem Level konkurrenzfähig bleiben. Dies gilt allen voran für die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Aarefisch. Der Verein zählt seit mehr als 15 Jahren zu den führenden Nachwuchsstützpunkten der Schweiz und stellt aktuell sieben Schwimmerinnen und Schwimmer, die einem Nationalkader angehören. Doch der SC Aarefisch ist nicht nur im Leistungssport aktiv. Viele der insgesamt 300 Vereinsmitglieder sind Hobbyschwimmer und jedes Jahr erlernen mehr als 2000 Kinder (aus der Grossregion Aarau) in der Schwimmschule des SC Aarefisch die Grundlagen des Schwimmsports.

Es geht um «Sein oder Nicht-Sein»
Für die «Aarefische» steht beim Projekt «Traglufthalle» viel auf dem Spiel. «Es geht um Sein oder Nicht-Sein», sagt Präsident Willy Bolliger. «Wenn die Traglufthalle nicht kommt, können wir nicht mehr alle unsere Kurse anbieten und wir sind auch im Leistungssport nicht mehr konkurrenzfähig.»

Aus diesem Grund engagiert sich der Verein auch intensiv für das Projekt. Und zwar nicht nur beim Abstimmungskampf und künftig beim Auf- und Abbau der Halle, sondern auch finanziell. Jährlich bezahlt der Verein rund 30’000 Franken an den Betrieb der Traglufthalle. «Das ist für uns selbstverständlich. Wir zahlen gerne einen Beitrag an dieses Projekt und hoffen im Gegenzug, dass sich die Gemeinden der Region solidarisch zeigen und das Projekt mittragen», sagt Willy Bolliger.

Hinweis: weitere Informationen unter www.traglufthalle.info

HSC verlängert mit Eigengewächsen

HSC verlängert mit Eigengewächsen | Der Landanzeiger

Der HSC Suhr Aarau freut sich, den Verbleib seiner Eigengewächse Daniel Parkhomenko, Dylan Brandt und Jonas Kalt vermelden zu dürfen.

Der SuperCup-Sieger 2020 unterstreicht mit den Vertragsverlängerungen der hoffnungsvollen Rückraumspieler seine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Entwicklung und untermauert sein Versprechen, als Ausbildungsverein seine Eigengewächse ins NLA-Team einzubauen. Die drei Spieler dienen dabei ebenso als Vorbild, wie die weiteren sieben Eigengewächse des 20-köpfigen Kaders der laufenden Saison 2020/21.

Der bald 20-jährige Linkshänder Daniel Parkhomenko absolvierte bisher 41 NLA-Partien und erzielte dabei 24 Tore, der bald 21-Jährige Dylan Brandt 29 NLA-Partien (7 Tore) sowie der 20-Jährige Jonas Kalt 13 NLA-Partien (noch ohne Torerfolg).

Für HSC-Sportchef Michael Conde sind die Vertragsverlängerungen schöne Zeichen in Richtung Zukunft: «Wir freuen uns, die drei Nachwuchshoffnungen längerfristig bei uns zu wissen und sie in ihrer weiteren Entwicklung begleiten zu dürfen. Das Trio soll dereinst eine Rückraumachse bilden, an der wir bestimmt viel Freude haben werden.»

Kathrin Stirnemann ist neu U19-Nationaltrainerin

Kathrin Stirnemann ist neu U19-Nationaltrainerin | Der Landanzeiger

Die Gränicherin Kathrin Stirnemann (31) übernimmt das neu geschaffene Amt der Frauen-Nationaltrainerin U19. Zudem wird sie Assistentin von Elite- und U23-Nationaltrainer Edi Telser.

In der olympischen Mountainbike-Disziplin Cross-Country gehört die Schweiz seit Jahren zu den führenden Nationen. Das Niveau jedoch wird zusehends höher, die Betreuung entsprechend intensiver. Vor diesem Hintergrund verstärkt Swiss Cycling den Trainerstab. Kathrin Stirnemann tritt die neu geschaffene Stelle der Frauen-Nationaltrainerin U19 an. Gleichzeitig schlüpft die 31-jährige Aargauerin in die Rolle der Assistentin von Elite- und U23-Nationaltrainer Edi Telser.

Im Fall Stirnemanns lässt sich von einem fliessenden Übergang ins Trainermetier sprechen, war sie doch Mitte Oktober an den Europameisterschaften im Tessin noch als Teilnehmerin dabei. Natürlich habe sie gehofft, dass sich nach dem Rücktritt eine Türe öffnen würde, hält die zweifache Eliminator-Weltmeisterin fest. «Es war seit geraumer Zeit mein Ziel, einmal als Nationaltrainerin zu arbeiten. Dass es so schnell gehen könnte, hatte ich nicht gedacht. Ich freue mich darauf und bin sehr motiviert, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben.»

Für Swiss Cycling sei Kathrin Stirnemann ein «Glücksfall», weil sie sowohl über praktische Erfahrung als auch über den theoretischen Background verfüge – und das in mehreren Radsportarten, sagt Leistungssportchef Beat Müller. «Kathrin bringt alles mit, was es braucht, um unsere aufstrebenden Bikerinnen an das höchste Level heranzuführen.» Ausbildungsmässig befindet sich Stirnemann auf dem Weg zur Berufstrainerin. Die Basis hierfür hat sie während ihrer Aktivzeit gelegt, dabei unter anderem mehrere explizit für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler durchgeführte J+S-Kurse besucht. Vorgesehen ist, dass sie im Herbst mit dem BTL-Lehrgang beginnen wird. Kathrin Stirnemann hatte bereits einen ersten Zusammenzug als Nationaltrainerin mit der U19 in Gränichen, danach reisst sie für zehn Tage zum persönlichen Training nach Gran Canaria.

Argovia Stars trifft es hart

Argovia Stars trifft es hart | Der Landanzeiger

Weil der Bundesrat die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Februar verlängert und teils verschärft hat, sieht sich die Eishockey Regio League gezwungen die Meisterschaften der MySports League, 1. Liga und SWHL B per sofort abzubrechen.

Die Enttäuschung bei den Argovia Stars über den Saisonabbruch ist gross. Dies, weil sie nach sechs gespielten Runden und tollen 13 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz rangiert waren. «Wir müssen nun den Abbruch der Meisterschaft verarbeiten», sagt Stars-Trainer Roger Gerber. «Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass es weitergeht. Wir können es nicht ändern, es geht allen Vereinen so und wir müssen nun das Beste daraus machen.» Gerber hofft, dass das Team allenfalls im März nochmals aufs Eis kann, um die Saison gemeinsam auf dem «Gletscher» abschliessen zu können.

Die zuständigen Gremien der Regio League hatten bereits am 23. Dezember 2020 entschieden, die Meisterschaften in den unteren Ligen der Regio League, der Swiss Women’s Hockey League C und D sowie bei den Senioren, Veteranen und in der Division 50+ definitiv abzubrechen. Ebenfalls abgesagt wurde der Swiss Women’s Hockey Cup 2020/21.

Für die MySports League, 1. Liga und SWHL B wurde damals die Frist für den spätmöglichsten Meisterschaftsstart auf den 20. Februar 2021 gesetzt, mit einem Vorlauf von drei Wochen für den Trainingsbetrieb. Diese Fristen sind nach den neusten Massnahmen des Bundesrats nicht mehr einzuhalten. Deshalb sieht sich die Regio League nun gezwungen auch die Meisterschaften der MSL, 1. Liga und SWHL B per sofort abzubrechen.

Was die neusten Massnahmen für die Meisterschaften der Nachwuchsligen bedeuten, werden die kompetenten Gremien der Regio League in den kommenden Tagen entscheiden. Nach wie vor nicht tangiert von den Massnahmen sind der Profibetrieb der National League und Swiss League und die höchsten Juniorenligen U20-Elit und U17-Elit. Auch die Women’s League darf ihre Meisterschaft weiterführen. Ebenfalls weiterhin erlaubt sind Trainingsaktivitäten für den Nachwuchs unter 16 Jahren.

Eine Basler Collage für die Keba

Eine Basler Collage für die Keba | Der Landanzeiger

Die Keba Region Aarau bekommt einen neugestalteten Eingangsbereich. Der Basler Künstler Timo Waldner vom Atelier wandART überzeugte mit seinem Projekt «Collage».

Der Eingangsbereich der Keba Region Aarau soll neugestaltet werden. Dafür wurden Graffiti-Künstler eingeladen, Vorschläge einzureichen. Vier Projekte standen zur Auswahl, die Bevölkerung konnte per Online-Voting aktiv mitbestimmen, welches Projekt es sein soll. «An der Abstimmung haben 866 verschiedene Personen teilgenommen und jedem der vier Projekte zwischen 1 und 10 Punkte vergeben», erklärt Verwaltungsratspräsident Daniel Lüscher. «Unter den Wählern waren auch viele aus der Nachbarschaft der KEBA. Es freut mich besonders, dass sich unsere Nachbarn aktiv an der Gestaltung des Eingangsbereiches beteiligt haben.»

«Collage» hat überzeugt
Nun steht das Siegerprojekt fest. Mit 6991 Punkten, das zweitplatzierte Projekt erhielt 3319 Punkte, siegte «Collage» des Basler Künstlers Timo Waldner vom Atelier wandART deutlich. «Aus meiner persönlichen Sicht wären alle vier Projekte in Frage gekommen und hätten dem Eingang einen speziellen Touch verliehen. Am Siegerprojekt ‹Collage› gefällt mir aber besonders, dass es nicht nur ein einziges Sujet beinhaltet, sodass es auch nach mehreren Besuchen immer noch etwas Neues darauf zu entdecken gibt», sagt Daniel Lüscher.

Die Geschichte des Eislaufs darstellen
«Mittels gemalter ‹Notizzettel› wollen wir die Geschichte des Eislaufs in unserer Gesellschaft darstellen. Schlittschuhfahren ist wohl jedem ein Begriff, jedoch wissen wahrscheinlich die wenigsten über die historischen Hintergründe bescheid. Bei unseren Recherchearbeiten haben wir uns vertieft damit befasst und haben so äusserst interessantes Material zusammengetragen », erklärt Künstler Timo Waldner. Seit nun beinahe fünf Jahren betreibt er mit zwei Arbeitskollegen zusammen die Firma «Atelier wandART», von welcher sie hauptberuflich leben und künstlerische Projekte realisieren. Ihre Wurzeln sind dabei im Bereich der Street Art zu finden, weswegen Wandgestaltungen zu ihrem Tagesgeschäft gehört. «Wir realisieren schweiz- und europaweit Projekte in diesem Rahmen und sind stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen», sagt Timo Waldner. Mit der Keba haben sie nun eine neue Herausforderung gefunden. «Das Projekt als solches und insbesondere die Wandfläche hatte uns sehr angesprochen, ebenso die Thematik des Eislaufens.»

Umsetzung bis August 2021
Die Gestaltung wird in Handarbeit mittels Sprüh- und Dispersionsfarben umgesetzt. «Die angestrebte Bildsprache soll ein malerischer Naturalismus sein, welcher eine optische Illusion erzeugt und den Betrachter so besticht», erklärt Timo Waldner. Die Umsetzung des Projekts wird bis im August 2021 erfolgen, sodass der neue Eingangsbereich auf die nächste Saison hin bereit ist. «Timo Waldner wird uns demnächst den definitiven Plan vorlegen und ich freue mich darauf, die Entstehung des Werkes vor Ort miterleben zu dürfen», so Daniel Lüscher.

Eine Basler Collage für die Keba | Der Landanzeiger
Künstler Timo Waldner (links) mit seinem Atelierpartner Joel Bubeck.

Rekord-Babysegen am KSA

Rekord-Babysegen am KSA | Der Landanzeiger

Schöne Bescherung für das Kantonsspital Aarau: 2020 haben 2216 Babys das Licht der Welt erblickt – so viele wie noch nie in der Geschichte des KSA. 162 davon wurden im angegliederten Geburtshaus Nordstern geboren, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr.

2020 – ein fruchtbares Jahr für die Abteilung Geburtshilfe und Perinatalmedizin am Kantonsspital Aarau: Erstmals überhaupt sind im KSA über 2200 Kinder zur Welt gekommen, insgesamt 2216. Das sind 112 mehr als im Jahr 2019 und gar 168 mehr als 2018. Damals knackte das KSA nach der Schliessung der Geburtshilfe Menziken erstmals die 2000-er-Marke. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 erblickten 1814 Neugeborene das Licht der Welt in der Frauenklinik des KSA.

Zweiter Rekord
Auch das Geburtshaus Nordstern, das von Hebammen geleitet wird, verzeichnete 2020 mit 162 Geburten einen Rekord – fast ein Drittel mehr als im Vorjahr mit 113. Es wurde 2018 eröffnet und bietet mit seiner Nähe zur Frauenklinik eine sichere Alternative zur Spitalgeburt.

Bei einer Erhebung aus dem Jahr 2019 zeigten sich 93 Prozent der betreuten Familien «sehr zufrieden» mit der Betreuung im Geburtshaus Nordstern, 6 Prozent «zufrieden» und lediglich ein Prozent «unzufrieden».

Ganzes Spektrum
Mit dem Geburtshaus, dem Perinatalzentrum sowie der Frauenklinik deckt das KSA das ganze Spektrum rund um Schwangerschaft und Geburt ab – inklusive Neonatalogie für Babys, die zu früh oder krank auf die Welt gekommen sind. Als eines von neun Spitälern in der Schweiz werden in Aarau bereits Frühchen ab der vollendeten 24. Schwangerschaftswoche medizinisch umfassend betreut.

Autosocks sind auch in der Schweiz zugelassen

Autosocks sind auch in der Schweiz zugelassen | Der Landanzeiger

Seit dem 1. Dezember 2020 ist in der Schweiz die so genannte Autosock als Schneekettenalternative bei einem Schneekettenobligatorium zugelassen. Dabei handelt es sich um die erste bei einem Kettenobligatorium zugelassene textile Gleitschutzvorrichtung.

Die Schneekettenhersteller haben in den letzten Jahren viel Know-how in die Weiterentwicklung ihrer Produkte investiert. Hierbei wurde besonders die Montagefreundlichkeit und das Handling genauer untersucht. Auch Hersteller von alternativen Produkten haben Ihr Angebot weiterentwickelt. Auf dem europäischen Markt gibt es gut ein Dutzend Produkte, welche als Alternative zu Schneeketten verkauft werden. In der Schweiz waren jedoch bei einem Schneekettenobligatorium bis jetzt nur Schneeketten und das alternative Produkt «Easy Grip» von Michelin – eine Schneekette aus Verbundstoff – zugelassen.

DTC lässt Autosock bei Schneekettenobligatorium zu
Nun entspricht ein weiteres alternatives Produkt den Schweizer Vorschriften. Es handelt sich um die erste textile Gleitschutzvorrichtung «Autosock». Dies bestätigt die schweizerische Dynamic Test Center AG in ihrer Konformitätsbeglaubigung KD-0454/20 vom 29. September 2020. Die DTC testet Schneeketten und alternative Schneekettenprodukte im Auftrag des Bundesamt für Strassen ASTRA auf ebendiese Norm. Die getesteten Produkte müssen das Anfahren, Bremsen und die Seitenführung auf Schnee und Eis gewährleisten. Zudem dürfen Sie die Strasse nicht übermässig beschädigen. Die Autosock ist damit seit 1. Dezember 2020 offiziell in der Schweiz als Schneekettenaltenative bei einem Schneekettenobligatorium zugelassen.

AutoSock besteht aus einem waschmaschinentauglichen synthetischen Gewebe. Als textiles Produkt ist die Autosock leichter als herkömmliche Schneeketten und einfach in der Handhabung. AutoSock lässt sich im Handumdrehen mühelos aufziehen und abnehmen, ohne dass man sich schmutzig macht. Im Durchschnitt genügen drei Minuten, um sie auf die Antriebsräder zu montieren.

Grosses Jubiläum für Dieter Siegrist

Grosses Jubiläum für Dieter Siegrist | Der Landanzeiger

Die Mazda-Garage Aerni AG Automobile in Safenwil hat heuer gleich zwei runde Jubiläen zu verkünden. Während die Mazda-Garage ein halbes Jahrhundert alt wird, feiert der langjährige Mitarbeiter Dieter Siegrist gleichzeitig sein 20-Jähriges.

Seine berufliche Laufbahn startete Dieter Siegrist 1989 – als auszubildender Automonteur. Schon damals arbeitete er mit der Marke Mazda. 2001 ergänzte er das Aerni-Team als Automechaniker. In den darauffolgenden Jahren eignete er sich ein breites Know-how an. Durch kontinuierliche Weiterbildungen und Kurse ist er zu einem unverzichtbaren Teammitglied geworden. Dieter Siegrist trifft man vor allem in der Werkstatt an. Hier ist sein Zuhause. Die Freude an den Fahrzeugen ist bis heute geblieben. «Sie sind einfach zu Computern auf Rädern geworden», erklärt er lachend. Die Anforderungen an seine Arbeit durch die Elektronik und die Digitalisierung seien über all die Jahre stark gewachsen. Siegrist: «Nahezu alle Komponenten im Fahrzeug sind heute miteinander vernetzt. Zum Teil sind die Fahrzeuge auch direkt mit dem Internet verbunden. Hat man früher ins Werkstatthandbuch geschaut, findet man die benötigten Informationen heute im System. Das Notebook ist dabei ein unverzichtbares Arbeitsgerät.»

Familiärer Traditionsbetrieb
«Das Aerni-Team setzt sich aus fünf Personen zusammen. Hier fühlt man sich wie in einer Familie. Das passt einfach», sagt Dieter Siegrist froh. Zu seinen Aufgaben gehören etwa Wartungen, Diagnosen, das Erstellen von Offerten für Motorfahrzeugkontrollen und die Bereitstellung von Ersatzwagen. Jeder Tag sei anders. Stets herausfordernd und abwechslungsreich. Besonders freut sich Dieter Siegrist auf die zunehmende Elektrisierung bei Mazda. Mit dem Mazda MX-30, Mazdas erstem reinen Elektrofahrzeug, hat er das Heu jedenfalls schon mal auf der gleichen Bühne. Seine Freizeit widmet Dieter Siegrist seiner Frau, den Hunden – einem Malteser und zwei Bolonka Zwetna – und dem gemeinsamen Haus am Hallwilersee. Im Winter fährt er gerne Ski. «Man könnte Mazda zwar langsam auch als mein Hobby bezeichnen», schmunzelt der sympathische Dieter Siegrist und wendet sich wieder der Arbeit zu. Volle Fahrt ins 2021 Den Fuss von der Bremse, den Blick nach vorne gerichtet, die Zukunft als elektrisierendes Erlebnis. Mit diesem Sinnbild feiert die Aerni AG Automobile ihr 50-jähriges Bestehen. Trotz Einschränkungen für Veranstaltungen lässt sich der Familienbetrieb die Freude am Feiern nicht nehmen. Auf die Kundschaft wartet nämlich eine attraktive Aktion. Infos folgen.


Herzliche Gratulation
Geschätzter Dieter, wir danken Dir herzlich für Deinen grossartigen Einsatz und Deine Firmentreue. Auf Deinem weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir Dir nur das Beste. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit Dir an unserer Seite.

Dein Aerni-Team


Aerni AG Automobile

Köllikerstrasse 30
5745 Safenwil
Telefon 062 788 40 20
info@aerni-automobile.ch
www.aerni-automobile.ch

Die Kaufmann Motos AG zieht von Muhen nach Safenwil

Die Kaufmann Motos AG zieht von Muhen nach Safenwil | Der Landanzeiger

Nach gut einjähriger Bauzeit konnte der 38-Jährige Stefan Kaufmann in den letzten Wochen seinen neuen Betrieb an der Köllikerstrasse 7 in Safenwil einrichten und beziehen. Im Jahr 2013 trat Stefan in den Betrieb seines Vaters Hans-Ruedi ein und im Jahr 2015 konnte er diesen zusammen mit seiner Frau Simone übernehmen.

Kaufmann Motos AG, früher in Muhen im Schwabistal beheimatet, war schon immer ein Begriff in der Motorradszene. Vater Hans-Ruedi Kaufmann hatte schon früh auf die italienischen Marken Ducati, Moto Morini, MV Agusta gesetzt und damit den «Japanern» die Stirne geboten. Stefan Kaufmann seinerseits setzt in seinem neuen Betrieb auf die geschichtsträchtige Marke MV Agusta. Da klingelts doch selbst bei nicht Motorrad Fans. Der Italiener Giacomo Agostini gewann zwischen 1966 und 1975 nicht weniger als 15 Weltmeistertitel, davon 13 Titel in verschiedenen Klassen für MV Agusta.

Spezielles für die 16-Jährigen
Seit 2018 hat Stefan Kaufmann auch die Marke F.B Mondial im Programm. Die aufregend designten Motorräder sind für die 16-Jährigen, die ab diesem Jahr 125 Kubiker fahren dürfen, etwas ganz Besonderes. Selbstverständlich werden auch die langjährigen Kaufmann-Kunden ihre Ducati, MV Agusta und Moto Morini Schmuckstücke nach Safenwil zum Service bringen können. Kaufmann ist zufrieden. Auch wenn Covid-19 noch immer das Geschehen beherrscht sagt Kaufmann: «Am 1. Februar eröffnen wir offiziell, allerdings ohne Fest. Showroom, Werkstatt und Ersatzteillager haben wir jetzt in einem Gebäude. Somit können wir unsere Kundschaft noch besser und effizienter bedienen.»

Kaufmann Motos AG

Köllikerstrasse 7
5745 Safenwil
Telefon 062 723 55 36
info@kaufmannmotos.ch
www.kaufmannmotos.ch