Gemeinde kauft das «Milchhüüsli» | Der Landanzeiger
Bei der Vertragsunterzeichung (von links): Rolf Bertschi (Aktuar der Käsereigenossenschaft), Beat Baumann (Präsident der Käsereigenossenschaft), Herbert Räbmatter (Gemeindeammann) und Hans Stadler (Gemeindeschreiber).
Uerkheim

Gemeinde kauft das «Milchhüüsli»

Die Brücke beim Milchhaus will die Gemeinde Uerkheim für eine kostengünstige Fussgängerverbindung nutzen.

Der Fussgängerverbindung vom Gebiet Breitäcker-Gärtnerstrasse ins Dorfzentrum von Uerkheim steht nichts mehr im Weg. Die Fussgängerverbindung ist Bestandteil der Erschliessungsplanung «Bodenäcker-Breitäcker-Dorfmatte Süd», welche im Jahr 2011 beschlossen wurde. Möglich macht es der Kauf des Milchhauses, das bis Anfang Woche noch in Händen der Käsereigenossenschaft war.
Wie Präsident Beat Baumann erklärt, kam die Anfrage der Gemeinde zu einem guten Zeitpunkt: «Das Milchhaus findet seit mehreren Jahren keine aktive Verwendung mehr.» Als Abstellmöglichkeit nützte es beispielsweise noch der Dorfverein oder die Organisatoren des Dorfmarktes. Über die vereinbarte Summe haben die Gemeinde und die Käsereigenossenschaft Stillschweigen vereinbart. «Das Geld fliesst in unser Vereinskapital», so Baumann.

Warten auf die Baugesuche
Gemeindeschreiber Hans Stadler erklärt, weshalb die Gemeinde jetzt das Milchhaus kaufen wollte: «Wir haben schon immer gewusst, dass eine Fussgängerverbindung in diesem Bereich erstellt werden muss. Als die Baugesuche für zwei Einfamilienhäuser auf dem Gebiet Gärtnerstrasse eingingen, nahmen wir mit der Bauherrschaft Kontakt auf.» Solange nicht klar war, wie die Baugesuche aussehen, hätte eine Realisierung der Fussgängerverbindung noch keinen Sinn gemacht. Mit der heute bereits bestehenden Brücke beim Milchhaus über die Uerke könne die Gemeinde eine Verbindung kostengünstig realisieren. «Die Brücke ist genügend breit und eignet sich gut für einen Fussgängerübergang», so Stadler. Er schätzt den Baubeginn auf Sommer oder Herbst, weil die Arbeiten gleichzeitig wie diejenigen rund um die Einfamilienhäuser stattfinden sollen. Kosten wird der Fussweg laut Hans Stadler rund 20’000 Franken.

Text: Katrin Petkovic / Bild: zVg
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