«Bundesrat Brändli, das ist meine konservative Seite»

«Bundesrat Brändli, das ist meine konservative Seite» | Der Landanzeiger

Wer ist der Mann, der jede Woche auf unserer Seite 3 den beliebten Comic zeichnet? Der Landanzeiger machte sich auf nach Bern zu Matthias «Willi» Blaser. Der Grafiker und Musiker wohnt dort in einem illustren Künstlerquartier. Den Bundesrat Brändli zeichnet er seit neun Jahren für den Nebelspalter – und für den Landanzeiger.

Ein ruhiges und dennoch lebendiges Quartier kurz nach der Autobahnausfahrt Bern Ostring. Das ist das Berner Murifeld. In einer ehemaligen Arbeitersiedlung stehen fast 100-jährige günstige Mietshäuser, die der Stadt gehören. Hier wohnt der Mann, der jeden Donnerstag im Landanzeiger den Bundesrat Brändli zeichnet: Matthias «Willi » Blaser. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnen prominente Künstler aus der Berner Musikszene, von Polos Schmetterding bis Züri West.

«Du kannst Willi sagen», sagt der sympathische Satirezeichner zur Begrüssung. Aber eigentlich heisst er gar nicht Willi, sondern Matthias Blaser. «Willi war meine erste Comicfigur», erzählt er. Deshalb ist er für viele einfach der Willi. Den Bundesrat Brändli zeichnet er schon seit 2005. Blaser hatte bis dahin in einem Hanfladen in Thun gearbeitet und war Chefredaktor des Hanfmagazins «Hemp Times».

Der Laden lief super, denn Hanf war damals drauf und dran, legal zu werden. «Der Bundesrat wollte eine Liberalisierung», erzählt er, wie wenn es gestern gewesen wäre, «sogar der konservative Ständerat war dafür, aber der Nationalrat nicht, der hat die Gesetzesvorlage gebodigt, Wahnsinn!» Der florierende Hanfladen war plötzlich illegal und musste dichtmachen. Schlimmer noch, Willi als Geschäftsführer wurde zur Verantwortung und vor Gericht gezogen. Das war im Jahr 2007. «Ich war pleite, meine ganzen Ersparnisse wurden mir weggenommen, ich schlitterte in eine böse Krise», erzählt er.

Die Rettung wartete im Osten von Bern: Bei der Stadt hat er sich 2012 erfolgreich für die günstige Wohnung an der Gruberstrasse beworben, wo Willi Blaser heute noch sehr gerne wohnt. Hier kam er wieder auf die Beine. «Es war wie ein Lottosechser», erzählt er.

Der Ritterschlag
Und es ging weiter aufwärts: Im gleichen Jahr kam das Angebot vom Nebelspalter, den Bundesrat Brändli exklusiv für die berühmteste Schweizer Satirezeitschrift zu zeichnen. Ein Ritterschlag! Auch mit dem Landanzeiger wurde Willi Blaser handelseinig, denn hier arbeitet Deny Lanz, ein alter Musiker-Freund. So kam unsere Zeitung zu einem eigenen Bundesrat.

Der «Brändli» ist eines von mehreren beruflichen Standbeinen. Hauptsächlich arbeitet Willi Blaser als selbständiger Werbegrafiker, schafft Logos und Webseiten im Ein-Mann-Unternehmen (www.williswelt.ch). Dann ist der Led Zeppelin-Fan aber auch Herzblutmusiker in drei Bands. Noch erfolgreicher ist Willis Zwillingsbruder Chrigu Blaser, der als Berufsmusiker gleich in zehn Band aktiv ist. «Ich möchte in Zukunft mein Musikschaffen zumindest auf eine semiprofessionelle Ebene bringen», erhofft sich Willi, der begnadete Schlagzeuger und Sänger.

Wer ist Bundesrat Brändli?
Willi Blaser war schon immer interessiert an Politik. «Bundesrat Brändli ist für mich ein Kanal – und ein Privileg – um ohne mahnenden Zeigefinger, dafür mit viel Ironie die nationale und internationale Politik kritisch zu beleuchten», erklärt Willi seine Figur des Bundesrats Brändli, der politisch dem bürgerlichen Lager zuzuordnen ist. Im «Brändli» stecke aber auch einiges von ihm selbst, wie der Zeichner zugibt: «Bundesrat Brändli, das ist meine konservative Seite, die ich dank ihm ausleben kann.»

Den Namen von Bundesrat Brändli hat sich Willi Blaser im Übrigen von Mani Matter ausgeliehen. Im Lied «Dr Ferdinand isch gstorbe» gibt es die Songzeile: «So het au der Herr Brändli, mitmä Topf für d′Nacht, dem armä Ferdinändli es ändi gmacht.» Sein Bundesrat Brändli aber möge bitte noch lange weiterleben.

Bern bremst die Hegmatte-Pläne

Bern bremst die Hegmatte-Pläne | Der Landanzeiger

Da das Ortsbild von Schöftland von nationaler Bedeutung ist, hat die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) im Auftrag des Kantons ein Gutachten erstellt, dessen Ergebnisse nun vorliegen. Die ENHK möchte abklären lassen, ob das Mühleareal als Einheit geschützt werden soll und durchkreuzt damit die Pläne der WSB und der Gemeinde. Das gesamte Hegmatte-Projekt gerät dadurch ins Stocken.

Die ENHK anerkennt die Teiländerung der Nutzungsplanung als Chance für die Aufwertung des geschützten Ortsbildes, wirft aber auch kritische Fragen auf. Die Gemeinde Schöftland, der Kanton Aargau und die AVA haben die Stellungnahme der ENHK eingehend studiert und nehmen nun entsprechende vertiefte Abklärungen vor. Gestützt auf diese wird die abschliessende Beurteilung der ENHK erfolgen.

Nationale Bedeutung
Die ENHK anerkennt, dass durch Entfernung der Bahnanlagen und mit der angestrebten hochwertigen Zentrumsentwicklung eine Aufwertung des Ortsbildes erreicht werden kann. Entstehen soll ein attraktives, lebendiges Quartier, das dem Ortsbild von nationaler Bedeutung gerecht wird. Die Stärkung des Zentrums von Schöftland als Wohnschwerpunkt für attraktives, zentrumsnahes Wohnen mit einem Anteil Dienstleistungen und Gewerbenutzungen entspricht auch den Zielen des kantonalen Richtplans und des Räumlichen Entwicklungskonzepts der Region. Mit Konkurrenz- oder Gutachterverfahren wird sichergestellt, dass ein neues Quartier mit hoher Qualität entsteht.

Mühleareal
Im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz (ISOS) wird die Obere Mühle aufgeführt. Die ENHK beantragt deshalb die vertiefte Untersuchung der architektur-, industrie- und wirtschaftshistorischen Bedeutung der Oberen Mühle. In Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege wird deshalb ein unabhängiges, qualifiziertes Büro mit den Abklärungen zur Schutzwürdigkeit und Schutzfähigkeit des Mühleareals beauftragt. Die Resultate der Abklärungen werden in die Planung einfliessen und dienen als weitere Grundlage für die abschliessende Beurteilung der ENHK.

Fernwirkung Ortsbild
Die ENHK gibt in ihrer Stellungnahme zu bedenken, dass ein massiv wirkender Riegel entlang der Suhrentalstrasse und grossflächige Gleisanlagen die Sichtbarkeit des Ortsbildes aus der Ferne schwerwiegend beeinträchtigen und auch das Erhaltungsziel für die Hegmatte mindern würden.

Auch unter Berücksichtigung der vorliegenden Stellungnahme der ENHK erachten der Kanton, die Gemeinde und die AVA den Standort Hegmatte deshalb weiterhin als beste Lösung. Aufgrund der Stellungnahme der ENHK werden sie das Optimierungspotenzial nochmals vertieft abklären, insbesondere hinsichtlich Höhe und Lage der Bauten sowie Dimensionierung der Gleisanlagen.

Die nächsten Schritte
Auch wenn die Werkstattanlagen nicht in der Hegmatte neu konzipiert werden könnten, müssten die heutigen Depotanlagen aufgrund der Lage Schöftlands am Ende des WSB-Netzes dennoch in Schöftland weiterbetrieben und den künftigen Anforderungen angepasst werden.

Die Gemeinde wird den Dialog mit allen EinwenderInnen wie vorgesehen aufnehmen, die während der öffentlichen Auflage eine Einwendung eingereicht haben: In den nächsten Wochen finden die entsprechenden Gespräche respektive Einigungsverhandlungen statt. Möglicherweise erfordern die laufenden Untersuchungen eine zweite Verhandlungsrunde, damit neue Erkenntnisse einfliessen und ausgetauscht werden können.

Ein ganzes Jubiläumsjahr wird auf 2022 verschoben

Ein ganzes Jubiläumsjahr wird auf 2022 verschoben | Der Landanzeiger

2021 hätte für Buchs und ganz besonders für das Buchser Gewerbe ein freudiges Jahr sein sollen. Der Gewerbeverein feiert nämlich in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Wobei «feiern» nun eben das falsche Wort ist. Die Jubiläums-Generalversammlung, die am 21. März im Stile des Jahres 1921 stattgefunden hätte, ist abgesagt beziehungsweise um ein Jahr verschoben. Genau so auch die Sonderausstellung «100 Jahre Gewerbe Buchs» im Dorfmuseum.

Die ganze Jubiläums-Sause hätte im Oktober mit der Gewerbeausstellung Buga21 seinen Abschluss und Höhepunkt gefunden. Der Vorstand des Gewerbevereins und das OK der Buga haben nun aber bekannt gegeben: «Schweren Herzens haben wir beschlossen, dass die BUGA21 aufgrund der unsicheren Planung im Jahr 2021 nicht stattfinden wird.» Doch das «Buchser Gwärb» steckt den Kopf deswegen nicht in den Sand und lässt sich nach dem Motto «100 + 1» einfach 2022 feiern. Die Buga wird dementsprechend neu vom 28. bis 30. Oktober 2022 durchgeführt.

Auch am Jugendfest, das eigentlich am 26. Juni 2021 hätte stattfinden sollen, wollte sich das Buchser Gewerbe gebührend präsentieren. Dieses wurde aber schon zuvor verschoben. Ein Datum im 2022 steht zwar noch nicht fest, aber so ergäbe sich für den Gewerbeverein die Möglichkeit, das gesamte Jubiläums-Festprogramm doch wie geplant durchzuführen, halt eben mit «100 + 1» Jahren.

Wiedereinstieg in die Pflege

Wiedereinstieg in die Pflege | Der Landanzeiger

Über 45 Prozent der diplomierten Pflegefachkräfte steigen aus dem Beruf aus. Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, dass die Gesellschaft auf genügend und gut ausgebildetes Pflegepersonal angewiesen ist. Der Kanton Aargau will mit dem Aktionsprogramm «Wiedereinstieg in die Pflege» Pflegefachkräfte für eine Rückkehr in die Pflege gewinnen.

Obwohl es dem Kanton Aargau in den letzten Jahren gelungen ist, die Ausbildungsabschlüsse in den Gesundheitsberufen beträchtlich zu steigern, besteht weiterhin eine Lücke zwischen dem jährlichen Bedarf und den erreichten Ausbildungsabschlüssen. Infolge der demografischen Bevölkerungsentwicklung, bevorstehender Pensionierungen, der kurzen Berufsverweildauer in den Pflege- und Betreuungsberufen, der andauernden Corona-Pandemie und so weiter wird sich der Bedarf an Gesundheitsfachkräften in den kommenden Jahren weiter erhöhen.

Wiedereinsteiger motivieren
Um die Gesundheitsversorgung langfristig sicherzustellen, ist der Kanton auf genügend und qualifiziertes Fachpersonal angewiesen. Daher startet das Departement Gesundheit und Soziales zusammen mit der Organisation der Arbeitswelt Gesundheit und Soziales Aargau AG (OdA GS Aargau AG) ein Aktionsprogramm, um qualifizierte Pflegefachpersonen für den Wiedereinstieg in die Pflegetätigkeit zu motivieren. Des Weiteren zielt das Programm darauf ab, das Potenzial an diplomierten Pflegefachkräften zu mobilisieren und diese für eine erfolgreiche Rückkehr in das Berufsleben vorzubereiten.

Start Wiedereinsteigerkurse
Ab 25. Mai 2021 bietet die OdA GS Aargau dazu spezifische Wiedereinstiegskurse für diplomierte Pflegefachkräfte HF (AKP, KWS, PsyKP, DNII, Pflege HF) an. Dabei werden die Kursteilnehmenden finanziell vom Bund und Kanton unterstützt. Kursteilnehmende erhalten einen einmaligen Unterstützungsbeitrag von maximal 4000 Franken, wenn nachfolgende Bedingungen erfüllt sind: Nachweis eines schweizerischen Tertiärabschlusses oder eines vom Bund als gleichwertig anerkannten ausländischen Diploms in der Pflege; Wohnsitz im Kanton Aargau; seit mindestens drei Jahren nicht mehr in der Pflege tätig; ohne Anstellung in einer Gesundheitsinstitution zum Zeitpunkt der Anmeldung; Absicht, eine Anstellung in einer aargauischen Gesundheitsinstitution zu erlangen.

Informationen zum Wiedereinstieg Pflege HF sind seit 29. Januar auf der Webseite der OdA GS Aargau nachzulesen unter www.oda-gsag.ch

Wilfried Fischer ist ein Macher

Wilfried Fischer ist ein Macher | Der Landanzeiger

Nicht nur im Uerkental, wo Wilfried Fischer seine Wurzeln hat, ist sein Name ein Begriff. Wenn es etwas zu tun gibt, ist der 51-Jährige schnell zur Stelle. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann der Tat. Der gelernte Maurer hatte sich 2004 dazu entschlossen, in Bottenwil sein eigenes Geschäft aufzubauen. Schnell hat sich Fischer als Kundenmaurer etabliert. Gartenmauern, Stützmauern, Verbundsteinplätze und ähnliches sind Fischers Spezialgebiet. «Die grossen Bauvorhaben überlassen wir den grossen Baufirmen. Wir arbeiten gerne für Privatkunden und wir sind durch unsere überschaubare Grösse schnell und flexibel», so Fischer.

Sein Motto: «Liefere ned lafere»
Fischers wachsender Bekanntheitsgrad und das immer dicker werdende Auftragsbuch verlangte nach Änderungen. 2014 konnte er in Uerkheim ein Stück Land kaufen, auf dem dereinst sein neues Geschäftshaus entstehen sollte. Planungsschwierigkeiten und das grosse Hochwasser bremsten Fischers Bauvorhaben. Anfangs 2018 konnte endlich gebaut werden und Ende 2018 konnte Fischer einrichten und einziehen. «Wir sind heute zu dritt im Geschäft und zusätzlich hat meine Frau Daniela ein Teilpensum im Büro und in der Buchhaltung», so Fischer. Mittlerweile bietet «Wilfu», wie er von seinen Kollegen genannt wird, zusätzlich zum Grundgeschäft als Kundenmaurer auch Baggerarbeiten, Entsorgungen, Hausräumungen und einiges mehr an. In seiner knapp bemessenen Freizeit restauriert er alte Autos und als bekennender Töfflibueb werden auch längst totgesagte Mofas und Töfflis wieder aufgehübscht und auf die Strasse gebracht.

W. Fischer GmbH

Bau / Dienstleistungen
Dorfstrasse 79
4813 Uerkheim
Telefon 079 667 82 26
E-Mail w.fischergmbh@bluewin.ch

Kleinere, aber dennoch gefährliche Mängel finden sich oft

Kleinere, aber dennoch gefährliche Mängel finden sich oft | Der Landanzeiger

Dass ein Auto in regelmässigen Abständen der Motorfahrzeugkontrolle vorgeführt und auf seine Betriebssicherheit geprüft werden muss, ist allen bewusst. Nur wenige Liegenschaftseigentümer wissen hingegen, dass dies im Bereich der Elektroinstallation auch für ihr Haus gilt.

Bis 2002 waren die Betreiberinnen der jeweiligen Stromnetze für die Kontrollen zuständig. Seither gilt im Bereich der «Niederspannung» (Elektro-Installationen bis 1000 Volt), unter welche die meisten Anlagen in Industrie, Gewerbe und Privathaushalten fallen, Eigenverantwortung unter der Oberaufsicht der Stromnetzbetreiberin.

In den letzten Wochen wurden an verschiedenen Orten eine grössere Zahl an Aufforderungen zur Kontrolle verschickt, was nicht nur auf Begeisterung gestossen ist. Die relativ grosse Zahl steht im Zusammenhang mit der seit 18 Jahren gültigen Verordnung, die im Regelfall ein Kontrollintervall von 20 Jahren vorsieht.

Kontrollieren lassen müssen die Eigentümer ihre Anlage durch eine Person mit entsprechender Bewilligung – eine Liste wird geliefert. Werden Mängel gefunden, ist eine konzessionierte Installationsfirma mit deren Behebung zu beauftragen. Kleinere, aber dennoch gefährliche Mängel finden sich oft. Thomas Keller ist Präsident des Verbands Aargauischer Elektro- Installationsfirmen (VAEI). Ein Klassiker für ihn ist ein fehlender Schutzleiter – das gelb-grüne Kabel. «Bei älteren Installationen verlief dieses oft via Deckenlampe zur Steckdose. Wurden die Kabel bei einem Wechsel der Lampe nicht angeschlossen, ist die Steckdose ohne Schutz.»

Was ist mit einem veralteten Sicherungstableau? Eine ältere Anlage muss – wie ein Oldtimer-Auto – die technischen Vorgaben erfüllen, die damals galten. Allerdings beträgt das Kontrollintervall in diesen Fällen fünf Jahre. Fünf Jahre gelten auch bei Handänderungen – die letzte Kontrolle darf nicht mehr als fünf Jahre zurückliegen. Was kosten Kontrolle und Fehlerbehebung? Die Fachleute sprechen von 1000 Franken im Schnitt.

Patrouillen vermehrt zu Fuss unterwegs

Patrouillen vermehrt zu Fuss unterwegs | Der Landanzeiger

Die Abteilung Sicherheit der Stadt Aarau präsentierte vergangene Woche ihre Jahreszahlen 2020 und erläuterte, worauf man sich im aktuellen Jahr konzentrieren will.

Die ressortverantwortliche Stadträtin Suzanne Marclay freute sich ganz besonders die Medienvertreter zur Pressekonferenz der Abteilung Sicherheit begrüssen zu dürfen. Denn es war das erste Mal in der Geschichte der Stadt Aarau, dass eine Medienkonferenz digital stattfand. Suzanne Marclay und der stellvertretende Leiter der Abteilung Sicherheit, Toni von Däniken informierten aus dem neuen Fernsehstudio im Kultur- und Kongresshaus über die Jahreszahlen 2020.

Mehr Ruhestörungen
25’150 Stunden war die Stadtpolizei 2020 in Uniform unterwegs. Zu den Hotspots gehörten dabei der Bahnhof Aarau und alle Schulanlagen, auch in den Nachbargemeinden. 2020 stark zugenommen hat die Zahl der Interventionen wegen Ruhestörungen. 296 Mal rückte die Stadtpolizei deswegen aus. Das sind 115 Fälle mehr als noch 2019. «Die grosse Zunahme dürfte sicherlich mit Corona zusammenhängen. Durch die Massnahmen blieben mehr Personen zu Hause, feierten vermehrt dort ihre Feste, das wiederum führte zu mehr Lärm», sagt Toni von Däniken. «Ich denke aber auch, dass die Leute ganz allgemein lärmempfindlicher geworden sind und schneller der Polizei anrufen.»

Die Stadtpolizei ist 135 Mal wegen häuslicher Gewalt ausgerückt. «Auch wenn jede häusliche Gewalt eine zu viel ist, bin ich positiv überrascht, dass die Zahl im Corona-Jahr nicht weiter angestiegen ist, sondern bei uns sogar um 12 Fälle abgenommen hat», so Toni von Däniken. Bei anderen Polizeiorganisationen hätte die Zahl tendenziell zugenommen.

Wertvoller Beitrag geleistet
234 Personen hat die Stadtpolizei 2020 festgenommen, 242 waren es 2019. Toni von Däniken zeigte besonderen Stolz über einem Fall an der Aarestrasse, bei dem zwei Täter bereits nach zehn Minuten festgenommen werden konnten, nachdem sie zuvor beim Summertime ihr Opfer mit einem Messer bedroht haben. «Aber auch bei zahlreichen anderen Verhaftungen konnten wir einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung leisten», so Toni von Däniken. In 104 Fällen war die Stapo in Sachen Führsorgewesen involviert, 2019 waren es 82 Fälle. Solche Fälle seien sehr zeitintensiv, sagt Toni von Däniken. Auffällige Personen werden angehalten, werden in der Regel auf den Posten mitgenommen, werden dort durch die mobilen Ärtze begutachtet und werden, je nach Verfassung, auf die Strasse entlassen oder mit der Ambulanz in die Klinik Königsfelden gefahren. In zahlreichen Fällen begleitet die Stadtpolizei dann auch die Ambulanz, um die Sicherheit des Ambulanz-Teams zu gewährleistet.

Weniger Temposünder
Seit Jahren führt die Stadtpolizei in etwa gleich viele Geschwindigkeitskontrollen durch. 2020 waren es 440, was zu 13’644 Ordnungsbussen geführt hat. Zusätzlich wurden 93 Fahrzeuglenkende an die Staatsanwalt verzeigt. Die höchste Geschwindigkeit wurde in Hirschthal mit 98 km/h innerorts gemessen. Toni von Däniken hält aber fest: «Die durschnittlich gefahrene Geschwindigkeit in der 30er- und 50er-Zone hat in den letzten 20 Jahren deutlich abgenommen. 2001 sind noch rund 20 Prozent der Fahrzeuglenkenden auf Innerortsstrecken zu schnell gefahren. Knapp 20 Jahre später fahren im Durchschnitt in der 30er-Zone nur noch 6,3 Prozent zu schnell, auf Hauptstrassen sogar nur noch 3,7 Prozent.»

Zahlreiche Keller überflutet
Auch die Stützpunktfeuerwehr Aarau gehört zur Abteilung Sicherheit. Sie hatte 2020 167 Einsätze, 17 weniger als im Vorjahr. Grossbrände wie 2019 gab es glücklicherweise keine. Stark zugenommen haben die Einsätze im Bereich «Technische Hilfeleistungen/ Elementarereignisse», nämlich von 9 auf 33. 14 Fälle gab es allein am 16. August als starker Regen und Hagel zahlreiche Keller überflutete.

Littering im Fokus
Trotz acht Kontrollen mehr als 2019 wurden, gab es bei der Stadtpolizei 80 Bussen weniger in Sachen Littering. 109 Littering-Bussen à 300 Franken hat die Stadtpolizei 2020 ausgestellt. «Littering löst regelmässig Diskussionen aus. Insbesondere für Asylanten und Minderjährige sind 300 Franken sehr viel Geld. Ich persönlich finde 100 Franken Busse würde es auch tun. Aber das ist eine politische Frage.» Das Thema Littering gehört auch im laufenden Jahr zu den Themen, auf die ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Zusammen mit dem Werkhof sind Aktionen geplant. Auf gemeinsamen Patrouillen werden Grill- und Aufenthaltsplätze aufgesucht, von einer Person in der Gruppe werden die Personalien aufgenommen. Sollte die Gruppe den Platz nicht aufgeräumt verlassen, habe man so eine Kontaktperson. «In der Vergangenheit haben wir mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht», sagt Stadträtin Suzanne Marclay.

Zudem soll 2021 die uniformierte Präsenz auf 30000 Stunden gesteigert werden. Davon will die Stadtpolizei rund 3000 Stunden zu Fuss in der Innenstadt auf Patrouille sein.

Untersuchungsbericht und neue Verbandsspitze vorgestellt

Untersuchungsbericht und neue Verbandsspitze vorgestellt | Der Landanzeiger

Der Schweizerische Turnverband (STV) hat den unabhängigen Untersuchungsbericht zu den Vorfällen in der Rhythmischen Gymnastik vorgestellt. Durchgeführt und präsentiert wurde die Untersuchung durch die renommierte Zürcher Anwaltskanzlei Pachmann Rechtsanwälte. Darüber hinaus läutet der Schweizerische Turnverband seine strategische Neuausrichtung ein und präsentiert den neuen Zentralpräsident Fabio Corti und die neue STV-Direktorin Béatrice Wertli.

Pachmann Rechtsanwälte haben im Auftrag des Schweizerischen Turnverbandes (STV) den unabhängigen Untersuchungsbericht zu den Vorfällen bei der Rhythmischen Gymnastik vorgestellt. Die Zürcher Anwaltskanzlei Pachmann Rechtsanwälte hat die Vorwürfe ehemaliger Gymnastinnen untersucht sowie die Strukturen in der Rhythmischen Gymnastik innerhalb des Schweizerischen Turnverbandes ganzheitlich unter die Lupe genommen und analysiert.

Im Zuge dieses Untersuchungsberichtes haben die Experten verschiedene Thesen entwickelt und umfassende Handlungsempfehlungen erarbeitet und diese dem Zentralvorstand des Schweizerischen Turnverbandes vorgelegt. «Für den Schweizerischen Turnverband muss die anständige und korrekte Behandlung der Gymnastinnen höchste Priorität haben, wobei gleichzeitig Trainerinnen und Funktionäre vor Vorverurteilungen zu schützen sind.», sagt Thilo Pachmann, von Pachmann Rechtsanwälte.

Olympia ist unrealistisch
Das Wohl der Athletinnen müsse für den Schweizerischen Turnverband an wichtigster Stelle stehen, führt Pachmann aus. Neben dem sozialsportlichen Aspekt schlagen Pachmann Rechtsanwälte im Untersuchungsbericht unter anderem die Einsetzung einer medizinischen Kommission und die Einführung einer nationalen Meldestelle vor. «Darüber hinaus regen wir einen Neustart des Verbandes mit neuem Personal an. Das beinhaltet auch die Überarbeitung der vorhandenen Corporate Governance Strukturen», sagt Thilo Pachmann. Des Weiteren empfiehlt der Untersuchungsbericht, das Aus- und Weiterbildungsprogramm der Trainerinnen und die Infrastruktur zu verbessern. «Und letztlich müssen vor allem die Zielsetzungen in der Rhythmischen Gymnastik stark redimensioniert werden. Sich für Olympia zu qualifizieren ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen und der aktuellen Infrastrukturen nicht realistisch », sagt Thilo Pachmann.

Neuausrichtung selbst eingeleitet
Der Schweizerische Turnverband begrüsst die Aufarbeitung der Vorfälle in der Rhythmischen Gymnastik und kooperierte vollständig mit den Verfassern des Untersuchungsberichts. Der Schweizerische Turnverband hat die Neuausrichtung innerhalb der Rhythmischen Gymnastik und des Verbandes selbst eingeleitet. «Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber wir können die Zukunft gestalten», sagt STV-Direktorin Béatrice Wertli.

Im Zuge dieser Neuausrichtung hat der Schweizerische Turnverband bereits Massnahmen zur Stärkung der Corporate Governance eingeleitet und den personellen Neustart mit Fabio Corti als neuen Präsidenten des STV-Zentralvorstandes und mit Béatrice Wertli als neue STV-Direktorin gestartet. Darüber hinaus darf der STV mit Martin Hebeisen und Philipp Moor zwei weitere neue Mitglieder im Zentralvorstand begrüssen. Als nächster Schritt ist der Schweizerische Turnverband bestrebt, die Vakanz des Spitzensportchefs zeitnah mit einer ausgewiesenen Persönlichkeit zu besetzen und ebenfalls als Folge davon die Überarbeitung des Spitzensportkonzeptes der RG in Angriff zu nehmen.

Verein wehrt sich gegen Nicht-Aufstiegsentscheid von Swiss Volley

Verein wehrt sich gegen Nicht- Aufstiegsentscheid von Swiss Volley | Der Landanzeiger

Dieses gerichtliche Verfahren könnte Auswirkungen auf den gesamten Schweizer Sport haben: Volero Züri Unterland kämpft juristisch um den Aufstieg. Vertreter des Volleyball-NLB-Frauenteams haben beim Regionalgericht Bern-Mittelland vorsorgliche Massnahmen beantragt gegen den Beschluss des Verbandes Swiss Volley, für diese Saison mit dem Auf- beziehungsweise Abstieg auszusetzen.

Swiss Volley hat am 10. Dezember 2020 kommuniziert, dass der Zentralvorstand aufgrund der bundesrätlich verfügten Anordnungen zur Pandemiebekämpfung verschiedene Entscheide zur Saison 2020/2021 getroffen hat. Unter anderem hat er entschieden, dass der Aufstieg/Abstieg zwischen der NLA und der NLB am Ende der Saison 2020/2021 aufgehoben ist, weil zu diesem Zeitpunkt kantonal unterschiedliche Regelungen im Trainingsbetrieb galten. Eine sportlich faire Meisterschaft 2020/2021 konnte in den Augen des Zentralvorstandes nicht mehr gewährleistet werden. Volero Züri Unterland wehrt sich nun mit rechtlichen Schritten im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes gegen diesen Entscheid.

Die NLB Saison 2020/2021 bleibt aufgrund der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) vorest bis Ende Februar unterbrochen.

Volero Züri Unterland hat Swiss Volley telefonisch informiert, dass sie am 27. Januar 2021 beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Gesuch um eine «Anordnung vorsorglicher Massnahmen» eingereicht haben. Die Anwendung der per 10. Dezember 2020 beschlossenen Änderungen des Volleyballreglements betreffend Aufstieg/ Abstieg zwischen der Nationalliga A und der Nationalliga B, der Nationalliga B und der 1. Liga sowie der 1. Liga und 2. Liga am Ende der Saison 2020/2021 soll aufgehoben und der Spielbetrieb 2020/2021 fortgesetzt werden. Ein ordentliches Verfahren soll nun diese Frage rechtskräftig klären. Stav Jacobi, langjähriger Präsident und Mäzen von Volero Zürich, hat nach zwei Jahren Engagement in Le Cannet in Südfrankreich beschlossen, mit einem neuen Team in der Schweiz an die Spitze zurückzukehren. Dafür schloss er sich dem VBC Züri Unterland an und holte einige Nationalspielerinnen nach Kloten.

Zum laufenden Verfahren nimmt Swiss Volley keine Stellung. Weitere Informationen folgen, sobald richterliche Entscheide gefällt sind.

Flusspegel der Aare weiterhin hoch

Flusspegel der Aare weiterhin hoch | Der Landanzeiger

Der Kantonale Führungsstab (KFS) hat am Montagnachmittag an einer Teilstabsitzung die Lage im Kanton Aargau analysiert.

Der Rhein und die Aare werden noch einige Zeit viel Wasser führen und gemäss Prognosen vorerst in der Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) verbleiben. Für die restlichen Aargauer Flüsse gilt die Gefahrenstufe 1 (keine oder geringe Gefahr). An Uferzonen der nach wie vor viel Wasser führenden Gewässer wie Aare oder Rhein ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten.

Auch mit den Niederschlägen (bis zu 20 Millimeter täglich) und der Schneeschmelze vom Dienstag und Mittwoch soll die Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) nicht überschritten werden. Zudem bleibt das Wetter ab heute Donnerstag voraussichtlich trocken. Der Kanton Aargau wird die Lage in seinen normalen Strukturen weiterhin laufend beobachten. Der Teilstab Hochwasser des Kantonalen Führungsstabs (KFS) beendet damit seinen Einsatz, stellt aber angesichts der zu erwartenden Schneeschmelze weiterhin eine erhöhte Bereitschaft sicher.

BFU-Erhebung: Jeder dritte Lenker ist am Steuer abgelenkt

BFU-Erhebung: Jeder dritte Lenker ist am Steuer abgelenkt | Der Landanzeiger

Auf Schweizer Strassen ist im Auto rund jede dritte Person abgelenkt unterwegs, auf dem Velo jede fünfte und zu Fuss beim Überqueren einer Strasse gar jede zweite. Das zeigt eine neue BFUErhebung, die 2020 erstmals durchgeführt wurde. Die hohen Zahlen sind für die Verkehrssicherheit problematisch, denn Ablenkung und Unaufmerksamkeit gehören zu den häufigsten Unfallursachen.

Jedes Jahr werden bei Unfällen aufgrund von Ablenkung und Unaufmerksamkeit im Schweizer Strassenverkehr rund 60 Menschen getötet und 1100 schwer verletzt. Erstmals hat die BFU eine repräsentative Erhebung durchgeführt, wie häufig Verkehrsteilnehmende abgelenkt unterwegs sind. Die Beobachtungsstudie hat gezeigt: Im Auto ist rund jede dritte Person am Steuer abgelenkt, auf dem Velo jede fünfte. Besonders häufig ist Ablenkung bei Fussgängerinnen und Fussgängern – die Hälfte von ihnen geht abgelenkt über die Strasse.

Häufigste Ablenkungsquellen
Interaktion mit anderen Personen – das sorgt am häufigsten für Ablenkung im Auto (18 Prozent), aber auch auf dem Velo (9 Prozent) und zu Fuss (27 Prozent). Auf Platz zwei der häufigsten Ablenkungsquellen im Auto und zu Fuss folgt das Handy. Weiter zeigt die Erhebung: Im Auto telefonieren 5 Prozent der Lenkerinnen und Lenker – auch per Freisprechanlage –, tippen auf dem Handy oder schauen aufs Display. Auffällig dabei: Je jünger die Person, desto häufiger lässt sie sich im Strassenverkehr ablenken. «Jede zehnte Person zwischen 15 und 29 Jahren schaute aufs Handy oder tippte auf dem Gerät, während sie zu Fuss eine Strasse überquerte», erklärt Patrizia Hertach, Leiterin der BFU-Erhebung. Auf dem Velo wird das Handy eher selten benützt, dort ist das Tragen von Kopfhörern eine häufige Ablenkungsquelle (7 Prozent).

Ablenkung als Unfallrisiko
Wer abgelenkt unterwegs ist, erhöht sein Unfallrisiko und gefährdet auch andere Menschen. Die BFU schätzt, dass Unaufmerksamkeit und Ablenkung am Steuer bei bis zu jedem dritten schweren Verkehrsunfall mit einem Motorfahrzeug eine Rolle spielen. Die Unfallrelevanz ist also hoch. «Am gefährlichsten sind Tätigkeiten, bei denen die Augen von der Strasse weggerichtet sind, zum Beispiel das Schreiben einer Nachricht auf dem Handy oder das Greifen nach Gegenständen im Auto», sagt BFU-Expertin Hertach. Das Schreiben einer Textnachricht erhöht das Unfallrisiko um das Sechsfache. Insbesondere im Auto legt man abgelenkt schnell eine lange Strecke im Blindflug zurück.


Die 5 wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrt

  • Multitasking vermeiden – am Steuer, zu Fuss und auf dem Velo
  • Handy in der Tasche lassen – egal wie man unterwegs ist
  • Verkehr immer im Blick behalten
  • Navi im Auto vor der Fahrt programmieren
  • Um während der Fahrt etwas Wichtiges zu erledigen: kurz anhalten

Sicher in die Winterferien fahren

Sicher in die Winterferien fahren | Der Landanzeiger

Ein voll beladenes Auto reagiert grundsätzlich beim Bremsen, Beschleunigen oder in Kurven bereits auf trockenen Strassen mitunter nicht so, wie man es erwartet. Und in der kalten Jahreszeit kann es noch krassere Überraschungen geben. Daran sollten Autofahrer denken, wenn es zum Skifahren oder in die Winterferien geht und Koffer, Schneeketten, Skier sowie Skibekleidung für viel Gepäck sorgen. Zuviel Dachlast verlagert beispielsweise den Fahrzeug-Schwerpunkt nach oben. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Strassenlage des Fahrzeugs, weil es dann durch eine grössere Seitenneigung in Kurven schwerer unter Kontrolle zu halten ist.

Schwere Gegenstände unten
Schwere Gepäckstücke gehören im Kofferraum stets nach unten und unmittelbar hinter die Rücksitzwand. Dort verrutschen sie auch bei einer Vollbremsung nicht. Gepäck sollte zudem gleichmässig verteilt werden, um das Auto nicht einseitig zu überladen. Die Gepäckstücke sollten nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne gestapelt und nach vorne möglichst durch ein stabiles Netz oder Gitter gesichert werden. Andererseits könnten Koffer bei einer starken Bremsung nach vorne katapultiert werden. Aus dem gleichen Grund sollte man auch auf der Hutablage oder im Fahrgastraum keine ungesicherten Gegenstände verstauen.

Nicht zuoberst auf dem Gepäck
Skier, Schlitten und Snowboards sind auf dem Dachgepäckträger oder in einer Dachbox am besten aufgehoben. Dort sollten allerdings nur sperrige und keine schweren Gegenstände untergebracht werden, damit der Schwerpunkt des Wagens nicht zu weit nach oben verlagert wird. Zusätzlich zu Warndreieck und Verbandskasten ist es sinnvoll, Warnwesten in ausreichender Anzahl mitzunehmen und griffbereit unter den Beifahrersitz zu legen.

Alternative zur Schneekette
Im Gebirge kann es urplötzlich vorkommen, dass Schneeketten obligatorisch werden. Autosock ist eine textile Traktionshilfe, die schnell montiert ist und den Schweizer Anforderungen des Schneekettenobligatoriums entspricht. Autosocks kosten um die 100 Franken, je nach Grösse. Unter Autosock.ch sind diese auch mit einem TCS-Rabatt für Mitglieder erhältlich. Dass man jetzt mit Winterpneus fährt, dürfte eigentlich klar sein. Ansonsten riskieren Sie bei einem Unfall eine hohe Busse und Regress der Versicherung.

Suzuki Schweiz feiert sein 40-jähriges Jubiläum

Suzuki Schweiz feiert sein 40-jähriges Jubiläum | Der Landanzeiger

Im Jahre 1981 startete Suzuki mit dem Import von Fahrzeugen in der Schweiz. Seither konnte Suzuki hierzulande rund 180’000 Fahrzeuge verkaufen. Die Suzuki Automobile Schweiz AG gehört seit dem 1. Juli 2004 der Emil Frey Gruppe an. Im gleichen Jahr startete der japanische Kompaktwagen-Hersteller eine Modelloffensive und lancierte jährlich ein neues Modell.

Die kompakten Suzuki Modelle mit attraktivem Preis-/Leistungsverhältnis liegen im Trend und dank dem vielseitigsten 4 × 4 Angebot sind die Suzuki Fahrzeuge ideal für die Schweiz. Suzuki hat die richtigen Modelle für die heutige Zeit – effiziente Hybrid-Modelle mit 4 × 4 und Automat, was in der Schweiz besonders gefragt ist. Das ist sicher ein Grund für den anhaltenden Erfolg und den enormen Zuwachs in den letzten Jahren.

Dieser Erfolg ist auch dem stetigen Ausbau des Fachhändlernetzes zu verdanken. Suzuki verfügt heute über ein dichtes und qualitativ hochstehendes Netz von über 220 Fachhändlern. Davon waren neun Suzuki Fachhändler bereits beim Start vor 40 Jahren 1981 von allem Anfang an mit dabei. Zur Feier des 40 Jahre Jubiläums offeriert Suzuki den Kunden 2021 ein äusserst attraktives 0,4% Vorzugsleasing. Damit fährt man bereits ab 119 Franken/Monat einen neuen Suzuki Hybrid (Ignis Compact+). Zudem gibt es tolle Generation Hybrid Sondermodelle der Modellreihen Ignis, Swift, SX4 S-Cross und Vitara mit Kundenvorteilen bis zu 1710 Franken.

Seit dem 1. Januar 2010 zeichnet die neu gegründete Marine-Division innerhalb der Suzuki Automobile Schweiz AG für den Import von Suzuki-Aussenbordmotoren verantwortlich und arbeitet aktuell mit 47 Marine Fachhändlern zusammen. Hinzu kam am 1. Februar 2020 auch noch der Import und Vertrieb von Suzuki Motorrädern und Rollern, die seit bald 60 Jahren in der Schweiz erhältlich sind. Das Motorrad Händlernetz umfasst rund 70 Fachhändler und Servicestellen.

Der Schnee von gestern

Der Schnee von gestern | Der Landanzeiger

Was wie ein Streifen Kunstschnee aussieht, ist in Tat und Wahrheit der mickrige Rest, der Langlaufloipe Kalthof-Wiliberg. Diese war vom 1. bis 28. Januar in Betrieb und hat so viele Leute auf den Wiliberg gelockt, wie noch nie in der 37-jährigen Geschichte der Loipe. Der Wetterumbruch mit Regen und wärmeren Temperaturen hat dafür gesorgt, dass die Loipe schnell weich und unbefahrbar wurde. Trotzdem zieht der Langlaufverein Kalthof-Wiliberg ein positives Fazit der Saison 2020/21.

Das neue Loipenfahrzeug hat sich bewährt und der riesige Einsatz der Loipencrew und der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer gelohnt. Wer weiss, vielleicht gibt der Winter im Februar noch eine Zugabe?