Tag der geschlossenen Clubtüren | Der Landanzeiger
Hinter den geschlossenen Türen des KIFF läuft so einiges.
KIFF

Tag der geschlossenen Clubtüren

Am 6. Februar hätte eigentlich der jährliche Tag der offenen Clubtüren stattgefunden. Das KIFF bleibt zwar nach wie vor für die Öffentlichkeit zu, hinter den geschlossenen Türen passiert aber trotzdem so einiges.

Am ersten Samstag im Februar findet normalerweise der internationale Open Club Day statt, an dem auch das KIFF jährlich zu einem Blick hinter die Kulissen einlädt. Dieses Jahr entschied das KIFF jedoch aufgrund des andauernden Lockdowns, den Open Club Day abzusagen. Unter den aktuellen Massnahmen war es schlicht nicht möglich, ein sinnvolles Programm zusammenzustellen. Ähnlich sieht es aus mit dem 30-jährigen Jubiläum des KIFF, das dieses Jahr hätte gefeiert werden sollen: Ursprünglich geplant war ein KIFF Fest, wie es vor 5 Jahren stattgefunden hat. Aktuell ist noch unklar, in welchem Rahmen ein Jubiläumsfest überhaupt durchgeführt werden kann. Je nach Verlauf der Pandemie ist ein Fest Ende August oder anfangs September denkbar.

Das KIFF ist nun seit drei Monaten, nach einem kurzen Saisonbetrieb von September bis Mitte Oktober 2020, wieder durchgehend geschlossen. Insgesamt war das KIFF seit Ausbruch der Pandemie 7 Wochen geöffnet. Geplant war, ab Januar 2021 im kleinen Rahmen wieder zu starten. Angedacht waren kleine Veranstaltungen mit sitzendem Publikum. Mit der Entwicklung der Covid 19-Pandemie und den darauffolgenden Massnahmen war es aber anfangs Jahr nicht möglich, das KIFF wieder zu öffnen. Momentan besteht noch die Hoffnung, dass im Frühling beziehungsweise Frühsommer wieder kleinere Veranstaltungen sattfinden können; ein Sommerprogramm, möglicherweise auch im Aussenbereich, ist nicht ausgeschlossen. Unklar ist aber nach wie vor, ob im Jahr 2021 ein Normalbetrieb stattfinden wird im KIFF.

Neubauprojekt vorangetrieben
Seit bald einem Jahr ist ein Grossteil des Teams nun in Kurzarbeit. Die veranstaltungslose Zeit wird genutzt, um diverse Projekte zu planen, digitale Strukturen zu schaffen, Abläufe zu optimieren und Renovationsarbeiten in der alten Futterfabrik durchzuführen. Ebenfalls wird das Neubauprojekt KIFF 2.0 weiter vorangetrieben, wozu in den kommenden Wochen detaillierte Neuigkeiten publiziert werden.

Weiter hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit Transformationsprojekten auseinandersetzt. Im Beschluss vom 25. September 2020 hat der Bundesrat entschieden, dass Kulturinstitutionen zusätzlich mit finanziellen Beiträgen für Transformationsprojekte unterstützt werden. Diese müssen zwingend eine Anpassung an die veränderten Verhältnisse durch die Covid 19-Pandemie bezwecken.

Residenzen im KIFF
So lange keine Veranstaltungen im KIFF stattfinden können, sollen nun Künstlerinnen und Künstler und Bands die technische Infrastruktur und Räumlichkeiten des KIFF für eigene Projekte nutzen können. Anträge für solche Residenzen können ab sofort beim KIFF eingereicht werden, Voraussetzung ist ein Bezug zu Aarau oder dem KIFF und dass mit der Residenz ein definiertes Ziel verfolgt wird. Durch die Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Aarau können die KünstlerInnen während ihrer Residenz im KIFF finanziell entlöhnt werden. Das Projekt startet anfangs Februar und der Programmleiter Claudio Keller ist gespannt auf die Anfragen, die eingehen werden.

Infos zu den Residenzen, geplanten Veranstaltungen und weitere Infos zum laufenden Betrieb im KIFF findet man auf www.kiff.ch. Neuigkeiten zum Neubauprojekt KIFF 2.0 gibt es auf www.kiff2024.ch.

Text: KIFF | Bild: Manuela Haltiner
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