Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg «Auf Kurs»

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Erlinsbach, Februar 2021. Die Raiffeisenbank Mittelgösgen- Staffelegg konnte in einem ausserordentlich anspruchsvollen Geschäftsjahr und einer äussert unsteten Umgebung ihren Kurs halten. Dies ist nicht selbstverständlich. Nebst der anhaltenden Tiefzinssituation prägte die Corona-Pandemie den Gang der Wirtschaft und den Alltag. Gerade in solchen Zeiten erhält der genossenschaftliche Wert «Solidarität» mehr Bedeutung denn je.

Massvolles Wachstum bei den Hypotheken
Im Hypothekargeschäft konnte die Raiffeisenbank ihre traditionell starke Position weiter entwickeln und das Hypothekarvolumen um 5,0 Prozent auf 807,9 Millionen Franken kontrolliert steigern. Bei den übrigen Krediten konnte sogar ein Anstieg von 14,9 Prozent auf 11,2 Millionen Franken verzeichnet werden. Die vorsichtige Kreditpolitik und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden zahlten sich auch in schwierigen Zeiten aus.

Positive Ertragsentwicklung
Das Zinsengeschäft ist nach wie vor der wichtigste Ertragspfeiler der Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg. Trotz des herausfordernden Tiefzinsumfeldes konnte der Brutto- Erfolg aus dem Zinsengeschäft von knapp 9.2 Millionen gegenüber dem Vorjahr gehalten werden.

Der Erfolg aus dem Kommissions-, Dienstleistungs- und Handelsgeschäft erhöhte sich um 12.5 Prozent auf 1.7 Millionen Franken.

Erfreuliches Jahresergebnis und starkes Eigenkapital
Die Raiffeisenbank Mittelgösgen- Staffelegg hat im Berichtsjahr einen Jahresgewinn von fast einer Million Franken erwirtschaftet; unterstützt auch durch eine günstige Kostenentwicklung. Davon werden auch die Genossenschafterinnen und Genossenschafter profitieren können. Der Verwaltungsrat sieht eine Verzinsung der Anteilscheine von 6.0 Prozent vor. Der restliche Jahresgewinn wird dem Eigenkapital zugewiesen, womit die Kapitalausstattung der Bank weiter gestärkt wird.

Kennzahlen 2020Jahr 2020Veränderungen zu2019
in Mio. CHFin Mio. CHFin %
Bilanzsumme948.667.4+ 7.7
Kundengelder767.547.8+ 6.6
Hypotheken807.938.8+ 5.0
Depotvolumen120.87.8+ 6.9
Jahresgewinn0.980.06+ 6.7
Kunden14’145262+ 1.8
Mitarbeitende34+1+ 3.0

Der Blick nach vorne
Je länger die ausserordentliche Lage rund um die Corona-Pandemie anhalten wird, ist davon auszugehen, dass sich die Situation vor allem für die Firmenkunden, aber auch für einzelne Privatpersonen verschlechtern wird. Die Auswirkungen auf die Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg sind zurzeit nicht abschätzbar, könnten aber, je nach weiterem Verlauf, die künftige Ausrichtung beeinflussen.

Unsere, für den 27. März 2021 geplante 97. ordentliche Generalversammlung kann nicht durchgeführt werden und wird, wie im Vorjahr, durch eine schriftliche Abstimmung ersetzt.

Die Raiffeisenbank Mittelgösgen- Staffelegg wird sich weiter als eine Bank verstehen, die Menschen verbindet – persönlich und digital – um Mehrwert für Alle zu schaffen; aber auch als eine Bank, die nahe bei ihren Kundinnen und Kunden ist und genossenschaftliche Werte als Verpflichtung sieht. «Unkompliziert und innerhalb von 24 Stunden haben wir zur Existenzsicherung an 42 kleinere und mittlere Unternehmen vom Bund gesicherte Covid-19-Kredite ausbezahlt und so beigetragen, dass Arbeitsplätze erhalten werden konnten» sagt Frank Mackuth, Vorsitzender der Bankleitung, stolz.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in die Raiffeisenbank Mittelgösgen-Staffelegg. Wir freuen uns, unsere Verbundenheit weiter pflegen zu dürfen.

Raiffeisenbank
Mittelgösgen-Staffelegg

Gewerbe lebt Solidarität vor

Gewerbe lebt Solidarität vor | Der Landanzeiger

Über ein Drittel der angeschriebenen Gewerbetreibenden verzichten zugunsten stark leidender Unternehmen auf ihre Mietzinsreduktion. Dank dem Solidaritätsprinzip kann die AKB rund 90’000 Franken umverteilen.

Das Coronavirus und seine Folgen fordern uns allen einiges ab und geht ans Eingemachte. Umso schöner sind die positiven Geschichten, die es in dieser schwierigen Zeit auch gibt. So löst eine Aktion der Aargauischen Kantonalbank (AKB) eine riesige Solidaritätsaktion unter Gewerbetreibenden aus.

Die AKB hat im Januar 2021 entschieden, ihren Gewerbemieterinnen und -mietern bereits zum zweiten Mal, freiwillig und während drei Monaten, den Mietzins um 50 Prozent zu reduzieren. Im Rahmen der Solidaritätsaktion stand es jeder Mieterin und jedem Mieter frei, das Angebot anzunehmen oder teilweise resp. vollständig zugunsten einer anderen Mietpartei, die aufgrund von Corona unter starken Umsatzeinbussen leidet, abzutreten.

Über ein Drittel der kontaktierten Mieterinnen und Mieter hat auf das Angebot der AKB verzichtet. Die AKB kann den besonders hart getroffenen Betrieben damit die Miete für die Monate Mai, Juni und Juli zu 100% erlassen. Ivo Altstätter, Leiter Infrastruktur und Sicherheit, bestätigt: «Unsere Mieterinnen und Mieter tragen die Aktion mit, die vielen positiven Reaktionen sind eindrucksvoll. Wir freuen uns sehr über die gelebte Solidarität unserer Gewerbemieterinnen und -mieter.»

Unterstützen wir unser Gewerbe weiterhin tatkräftig, es hat es verdient und zurzeit bitter nötig!

Humorvisite – mit Lachen therapieren

Humorvisite – mit Lachen therapieren | Der Landanzeiger

Auch im Alterszentrum Suhrental in Schöftland wird zunehmend eine Covid-19-Müdigkeit verspürt. Seit rund einem Jahr ist das Pandemiethema in aller Munde. Ein Ende ist nicht absehbar. Das Credo für die Bewohnenden lautet deshalb: «Leben in Würde und Selbstachtung». Mit Beharrlichkeit hat sich das gesamte Team diesem Credo verschrieben, auch wenn das in den vergangenen Monaten zur grössten Herausforderung einer Altersinstitution wurde.

Die Bewohnenden des Alterszentrum Suhrental in Schöftland blicken auf ein langes Leben zurück und erinnern sich an Grossartiges. Sie kennen jedoch auch Krisen, seien es gesellschaftspolitische, familiäre oder ganz persönliche Erfahrungen. Die Bewohnenden sind eigentlich krisenresistent – nicht aber resistent vor Isolation und dem Gefühl vergessen zu werden. Da könnte einem das Lachen schon mal vergehen.

Inspirationen sind gefragt
Der Krisenstab und die Mitarbeitenden sind deshalb stetig im Gespräch und lassen sich gegenseitig zu Neuem inspirieren. Sorge bereitet nicht nur die physische, sondern immer mehr auch die psychische Gesundheit von allen. Im Mittelpunkt stehen die Bewohnenden, und sie durften von einer Besonderheit im Haus profitieren.

Oliver Stöckli, Leitung Aktivierung und Mitglied des Krisenstabs, hat zusammen mit seinem Team das Aktivierungsangebot nicht etwa reduziert, sondern laufend ausgebaut und intensiviert. Einen kleinen Einblick dazu ist in der Bildergalerie auf der Homepage des Alterszentrums zu finden: https://suhrental-az.ch/impressionen/.

Profi-Begegnungsclown
Diese Tatsache allein würde jedoch noch nicht als Besonderheit empfunden. Aber Oliver Stöckli ist auch seit 13 Jahren Begegnungsclown in Altersinstitutionen. Er hat sich jetzt entschieden, sein Steckenpferd zur Lebensaufgabe zu machen. Künftig wird er als Begegnungsclown mit seinem Schaffen vielen Menschen das Lachen als willkommene Therapie anbieten. Seine Kundinnen und Kunden dürfen von jahrelanger Erfahrung als diplomierter Pflegefachmann und diplomierter Aktivierungsfachmann HF und seiner laufenden Weiterbildung in diversifizierten Bereichen profitieren.

Mit seiner therapeutischen Haltung und der Überzeugung, dass Humor gesundheitsfördernd ist, gelingt es ihm, den Bewohnenden und Mitarbeitenden heitere Momente der Gelassenheit zu vermitteln.

Humorprojekt ist gestartet
Bernadette Flükiger, Geschäftsleiterin im Suhrental Alterszentrum, hat zusammen mit dem Krisenstab entschieden, das «Humorprojekt 2021» zu starten. Ab sofort kommt Begegnungsclown «Humolli», wie sich Oliver Stöckli als Clown nennt, monatlich auf Humorvisite. Ergänzend zu den internen Vorschriften wurde ein spezielles Humorvisite-Konzept erarbeitet, welches auch den Pandemievorschriften gerecht wird. So können die Humorvisiten sicher und unbeschwert durchgeführt werden.

Die Bewohnenden sind euphorisch. Einerseits verlässt Oliver Stöckli zwar das Haus als Leitung Aktivierung – was rundum sehr bedauert wird – andererseits werden die Bewohnenden und das Team ihm als Humolli weiterhin begegnen dürfen. Sie alle können es kaum erwarten, bis der nächste Besuch des Clowns im internen Aushang angekündigt wird.

Jetzt fehlt nur noch der Impfstoff

Jetzt fehlt nur noch der Impfstoff | Der Landanzeiger

Der sechste Impfstandort im Aargau wurde am Montag eröffnet, im Spital Zofingen. Ausgelastet sind sie aber noch wochenlang nicht, weil es an Nachschub mit Impfstoff fehlt.

Im Partnerhaus des Spitals Zofingen herrschte am Montagvormittag reger Betrieb. Im 1. Stock eröffnete der Kanton einen weiteren Impfstandort; mittlerweile sind es im Aargau deren sechs. An Raum- und Personalkapazitäten mangelt es nirgends – wohl aber an Impfstoff. Bis zu 2000 Personen könnten in Zofingen pro Woche ihren Schutz gegen Covid-19 erhalten – derzeit reicht der Impfstoff aber nur für etwa 600 Personen. Gespritzt wird in Zofingen der Impfstoff des Herstellers Moderna. Laut ersten Studienergebnissen soll dieser auch gegen die britische und die südafrikanische Variante des Virus schützen, wobei er bei Letzterer etwas von seiner Effektivität einzubüssen scheint.

«Wir gehen davon aus, dass wir ab Mai so richtig Vollgas geben können in dieser Impfkampagne», sagte Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati, der persönlich einen Augenschein im neuen Impfzentrum in Zofingen nahm. Ziel ist nach wie vor, bis Ende Juni die Hälfte der Bevölkerung zu impfen.

Diese Zahl gehe von den Impfstoff-Lieferungen aus, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Kantonen in Aussicht gestellt habe. «Wir haben schon ein paar Mal erlebt, dass die Zahlen nicht eingehalten wurden, weil die Lieferanten Produktionsschwierigkeiten haben», so Gallati weiter. Zurzeit seien die sechs Impfstandorte im Kanton nur etwa zu 30 bis 35 Prozent ausgelastet. Neben Zofingen sind Impfzentren in Aarau, Baden, Windisch, Muri und Rheinfelden in Betrieb.


Impfung – so gehts
Die Registrierung für einen Impftermin erfolgt für alle Zentren im Kanton übers Internet. Für Personen ohne Internetzugang und Mobiltelefon bieten die Aargauer Apotheken Unterstützung bei der Terminregistrierung an. Dafür benötigen Sie lediglich eine Festnetz-Telefonnummer. Über die Hausärztinnen und Hausärzte sind zurzeit keine Termine zu erhalten. Für Fragen zur Anmeldung steht die Mail-Adresse covid-19-impfung@ ag.ch zur Verfügung.

Personen, die noch nicht 75 Jahre alt sind, brauchen an allen Standorten derzeit ein Attest, das eine Vorerkrankung mit höchstem Risiko belegen kann. Aufgrund der Impfstoffknappheit gilt die Priorisierung der Personen mit chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko weiterhin. Das heisst auch: Impfzentren müssen unter 75-Jährige ohne Attest abweisen.

www.ag.ch/covid-impfanmeldung


Klimakarten: Wo ist es am wärmsten?

Klimakarten: Wo ist es am wärmsten? | Der Landanzeiger

Neue Klimakarten des Kantons als Grundlage für hitzeangepasste Siedlungsentwicklung in Städten und Gemeinden.

Der Klimawandel stellt eine neue Herausforderung für die Siedlungsentwicklung dar. In wenigen Jahren sind unsere Sommer heisser geworden. Hochrechnungen am Beispiel der Stadt Aarau zeigen: Die Anzahl Hitzetage mit über 30 Grad Celsius wird sich bis 2060 etwa verdreifachen. Wo befinden sich die Hitzehotspots im Siedlungsgebiet? Welche Grün- und Freiräume sind wichtig für die Kaltluftproduktion? Wo verlaufen wichtige Kaltluftleitbahnen, die es bei der Siedlungsentwicklung freizuhalten gilt? Die Antworten liefern die neuen Klimaanalyse- und Planhinweiskarten des Kantons Aargau. Diese online abrufbaren Klimakarten sind die zentralen Planungsgrundlagen für eine hitzeangepasste Siedlungsentwicklung der Städte und Gemeinden. Aus ihnen lässt sich bei Planungen oder Projekten der konkrete Handlungsbedarf ableiten.

Erste Erfahrungen gesammelt
Vier Pilotgemeinden waren in die Entwicklung der Karten eingebunden. Neben Baden, Buchs und Windisch auch die Stadt Aarau, die bereits erste Erfahrungen mit der Anwendung der Klimakarten gesammelt hat. Bereits in früheren Planungen wurde der kühlende Effekt zum Beispiel von Stadtbäumen gezielt eingesetzt. Mit den vorliegenden Karten kann nun systematisch analysiert werden, wo Massnahmen zur Minderung des Wärmeinseleffekts besonders dringlich sind. Aufbauend auf den Karten hat der Stadtrat bereits die Erarbeitung eines Baumpflanzkonzepts beschlossen. Ebenfalls erarbeitet wird eine systematische Auslegeordnung für das gesamte Stadtgebiet, wie die bioklimatische Situation in Aarau langfristig verbessert werden kann. Der Wärmeinseleffekt ist gerade in den Entwicklungsgebieten der Stadt hoch, beispielsweise im Gebiet Telli Ost. Die anstehenden Arealentwicklungen werden hier als Chance genutzt, um die bioklimatische Situation zu verbessern. So sollen die Aussagen der Karten nicht nur als Empfehlung den Planenden mitgegeben werden, sondern wo möglich und sinnvoll in den Planungsinstrumenten festgesetzt werden.

Gezielte Massnahmen
Auch auf Projektebene konnten die Ergebnisse in Aarau bereits berücksichtigt werden. So flossen diese in die Planung der Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers ein. Den Planenden wurde die Aufgabe gestellt, der unter anderem durch die Gleisnähe ungünstigen bioklimatischen Situation mit gezielten Massnahmen entgegenzuwirken – zum Beispiel über eine angepasste Materialisierung, den gezielten Einsatz von Grünstrukturen oder mit Beschattungselementen. Insbesondere die Neupflanzung von zusätzlichen hochstämmigen Laubbäumen wurde auch von den Anwohnenden gewünscht und von der Bauherrschaft explizit vorgegeben.

Hier geht es zu den kantonalen Online-Klimakarten www.ag.ch.

Ohne Vorstandsmitglieder gehts nicht mehr

Ohne Vorstandsmitglieder gehts nicht mehr | Der Landanzeiger

Im Dezember 2020 hat sich die Freie Aargauer Talschafts-Keglervereinigung (FATKV) aufgelöst. Ihre beiden letzten Präsidenten, Hansruedi Steiner (Oberentfelden) und Patrick Berger (Hirschthal), suchten vergeblich nach neuen Vorstandsmitgliedern. Nach 62 Jahren ging ein Stück Aargauer Keglergeschichte zu Ende.

Die Familienabende der Talschaftskegler waren legendär. Der Unterverband zählte in den 80er Jahren gegen 600 Mitglieder und füllte den Saalbau bis auf den letzten Platz. Doch im letzten Vierteljahrhundert gings sportlich und mitgliedermässig stetig bergab. Als Hansruedi Steiner 2019 schwer erkrankte und drei weitere Vorstandsmitglieder zurücktraten, rückte das Ende der FATKV schneller als erwartet näher. Als Retter der Vereinigung für ein letztes Jahr tat sich Vizepräsident Patrick Berger hervor. Das mit 51 Jahren fast jüngste Mitglied mobilisierte an der Generalversammlung im November 2019 die letzten Kräfte unter den verbliebenen 70 Keglerinnen und Keglern. Ranglistenführer Max Lehner (Gränichen) und Sportchef Alfons Gmeiner (Beromünster) hängten ein Jahr an, Heidi Voramwald (Zetzwil) liess sich als Kassierin überreden, Markus Bolliger (Suhr) als Aktuar.

Corona als zusätzliche Hürde
Als wäre es nicht schon genug schwer, einen überalterten Sportverband mit noch zehn Kegelklubs zu führen, stellte sich 2020 das C-Virus in die Quere. Dennoch führte der unermüdliche Vorstand acht von zehn Meisterschaften durch. Der Mut, den Sportbetrieb nach der ersten Coronawelle wieder aufzunehmen, belohnten immerhin 100 Keglerinnen und Kegler aus der ganzen Deutschschweiz.

Hinter den Kulissen weibelte Patrick Berger um eine Erneuerung des Vorstandes. Doch das hohe Alter vieler Mitglieder war ein zu grosses Hindernis. Er fand keine neuen Kräfte. So bestätigte die Präsidentenkonferenz im Juni 2020 mit einer einzigen Gegenstimme, dass der FATKV Ende Jahr aufgelöst werden soll. Zu allem Übel verhinderte die zweite Viruswelle das geplante grosse Abschluss- und Auflösungsfest.

50 Mitglieder machen weiter
Als letzten Erfolg berichtet Abschiedspräsident Berger über den Wechsel von 8 Vereinen mit gut 50 Keglerinnen und Keglern zu einem benachbarten Unterverband. So kegelt der KK Maiglöggli beispielsweise im Freien Aargauer Verband weiter, der den westlichen Kantonsteil abdeckt. Dadurch finden auf den drei schönen Kegelbahnen im Gemeinschaftszentrum Telli in Aarau weiterhin Meisterschaften statt.

Westwärts wechselt auch der einst stolze Klub Sport I Gontenschwil. Dieses Team beherrschte den Talschaftsverband sportlich von den 70er bis in die 90er Jahre und feierte 1979 den Unterkulmer Willi Lüthy als Schweizer Cupsieger. Letzter Grosserfolg für den FATKV waren die beiden Schweizer Meistertitel 2018 und 2019 der vorletzten Kassierin Maya Kamber aus Safenwil.

Nun blickt Patrick Berger zuversichtlich vorwärts. Er freut sich, wenn die Meisterschaft in einem neuen Unterverband im März beginnt. Im Internet geht der Talschaftsverband nicht vergessen, denn der Internetverantwortliche Max Lehner informiert unter der Adresse www.fatkv.wordpress.com die Keglerfamilie weiterhin über das aktuelle Geschehen auf den Aargauer Kegelbahnen. Auch er kanns nicht lassen.

Gestreifter Nachwuchs: 13 Frischlinge im «Roggi»

Gestreifter Nachwuchs: 13 Frischlinge im «Roggi» | Der Landanzeiger

Anfang Februar gab es Nachwuchs im Wildpark Roggenhausen: Zwei Bachen haben 13 Frischlinge zur Welt gebracht. 13 Wildschwein-Babys klingt im ersten Moment nach vielen. Doch bei Wildschweinen ist eine Geburt von vier bis zehn Frischlingen ganz normal. Im vergangenen Jahr haben die beiden Bachen sogar insgesamt 19 Frischlinge zur Welt gebracht. Einmal ein 10er- Wurf und einmal ein 9er-Wurf.

Maskenpflicht im Wildpark
Mit etwas Glück und dem richtigen Timing kann man die gestreiften Babys beim Herumsausen im Freien beobachten. Ein Besuch im Roggi lohnt sich sowieso immer. Der Wildpark ist ganz normal begehbar, auch die Feuerstellen sind zugänglich. Das Restaurant und der Kiosk sind bis auf Weiteres geschlossen. Im ganzen Bereich um das Restaurant, Spielplatz, Haustieranlagen (Minipigs, Ponys, Kaninchen) und Brätlistellen/Marderhaus gilt Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kinder unter zwölf Jahren.

Weitere Fotos und Videos der Wildschweine gibt es auf der Facebook- Seite des Wildparks Roggenhausen. Allgemeine Informationen auf www.roggenhausen.ch.

Vom Schwingkeller an den Wickeltisch

Vom Schwingkeller an den Wickeltisch | Der Landanzeiger

Für den Uerkner Schwinger Patrick Räbmatter geniesst der Sport momentan aus verschiedenen Gründen nicht oberste Priorität.

Die knapp drei Wochen alte Ronja liegt dösend auf Papas muskulösem Arm und geniesst es sichtlich. Ronja, die bei der Geburt 47 cm klein und 2855 g leicht war, gibt kaum einen Mucks von sich – und das anscheinend nicht nur, wenn Besuch da ist. «Sie schläft gut und bereits fünf, sechs Stunden am Stück», erzählt der Uerkner Schwinger Patrick Räbmatter. Das hilft bei der Angewöhnungszeit, die schon ziemlich fortgeschritten ist. «Am Anfang bin ich immer mit aufgestanden und wir haben zusammen nach ihr gesehen», erklärt der stolze Vater, «entgegengekommen ist mir diesbezüglich auch die Coronazeit. Ich bin am Sonntag jeweils nicht weg, trainiere nicht viel und kann die Zeit mit der Familie geniessen.»

Filigranarbeit gefordert
«Er macht sich sehr gut als Vater», sagt «Räbis» Ehefrau Vanessa, «ich kann mich wirklich nicht beklagen.» Noch habe er etwas Respekt, wenn es ums Wickeln des zierlichen Persönchens gehe, «aber wenn es nicht anders geht, macht er auch das. Ausserdem badet er sie immer.»

Das Schwingen geriet aus mehreren Gründen deshalb zuletzt ins zweite oder sogar dritte Glied. Heirat, Geburt und das Verbot für die Trainings im Schwingkeller und im Fitnesscenter. «Seit Beginn des zweiten Lockdowns habe ich nichts mehr gemacht», gibt der zweifache Eidgenosse Patrick Räbmatter offen zu. Ich habe zwar einige wenige Geräte im Keller, aber Joggen ist mit meiner Statur auf die Dauer keine gute Idee.» Bedenken um seine Konkurrenzfähigkeit macht er sich trotzdem keine: «Kraftmässig verlor und verliere ich in dieser Zeit schätzungsweise 10 bis 15 Prozent. Das ist für mich aber kein so grosses Problem, weil ich ja einen guten Körperbau habe. Und das Schwingerische verlernt man nicht so schnell. Hingegen müssen dann die Automatismen wieder greifen, und das bringt man nur mit Schwingen hin.» Er hoffe auf eine baldige Lockerung und damit Wiedereröffnung der Sportanlagen, «dann gebe ich wieder Vollgas».

Die Begeisterung und den Ehrgeiz hat er trotz schwierigem sportlichen Jahr nicht verloren. «So aufhören könnte ich auch nicht», so Patrick Räbmatter, «eigentlich habe ich einmal gesagt, ich mache bis 2022 und damit bis zum ESAF in Pratteln weiter. So aber gibt es vielleicht noch ein, zwei Jahre mehr.» Obwohl derzeit in seinem Leben andere Dinge Priorität geniessen, ist dem 29-Jährigen anzumerken, wie sehr er das Schwingen vermisst. «Es fehlen mir vor allem die Begegnungen auf den Schwingplätzen», erklärt Patrick Räbmatter. So ist klar, dass er sich nach einer Saison ohne ein einziges Schwingfest möglichst bald wieder mit anderen messen möchte. «Ich hoffe, es ist ab Mitte Mai wieder so weit», sagt «Räbi». Nicht zuletzt auch deshalb, weil er befürchtet, dass je länger die Zwangspause droht, je mehr Junge auch aufhören werden.

Wann startet Saison 2021?
So viel zu seinem Wunsch. Ob dieser auch in Erfüllung geht, bleibt aber mehr als fraglich. Deshalb kam von Verbandsseite auch die Idee von speziellen Anlässen auf: Wettkämpfe ohne Zuschauer oder Schwingfeste nur für Eidgenossen und Kranzer. Patrick Räbmatter scheint davon nicht begeistert: «Es hat immer geheissen, dass beim Schwingen alle gleich behandelt werden sollen – und daran glaube ich, auch wenn ich mich natürlich freuen würde, wenn ich wieder ins Sägemehl dürfte. Wenn es wieder Schwingfeste gibt, versuche ich sicher teilzunehmen – notfalls auch ohne Zuschauer.»

Und sonst bleibt immerhin mehr Zeit für Frau Vanessa und Tochter Ronja, die dereinst übrigens sportlich nicht unbedingt in seine Fussstapfen treten soll: «Ich glaube nicht, dass es aus Ronja eine Schwingerin geben wird, aber man weiss nie. Sie soll einfach machen, was sie will.»

Die Märki AG Innenausbau unter neuer Führung – im Doppelpack

Die Märki AG Innenausbau unter neuer Führung – im Doppelpack | Der Landanzeiger

Das Familienunternehmen in dritter Generation wird ab 1. 1. 2021 im Duo geführt. Rolf Märki übergibt die Geschäftsleitung Marcel Gautschi und Barbara Büttner. Für alle Beteiligten ist es eine Win-win-Situation.

Eine Nachfolge in der Familie ergab sich nicht. Umso mehr freut es Rolf Märki, dass es im Sinne der Familientradition weitergeht. «Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Nachfolgeregelung. Loslassen fängt schon mit dem Gedanken an.»
Für Marcel Gautschi ist die Märki AG Innenausbau sehr viel mehr als nur ein Arbeitgeber: «Nach der vierjährigen Lehrzeit habe ich mich in den verschiedenen Abteilungen stetig weiterentwickelt und mir dadurch ein fundiertes Wissen aneignen können.» Mit Fachverständnis und technischem Know-how ist Marcel Gautschi Teil vom Verkaufs- und Kalkulationsteam. «Im Kader konnte ich mich vermehrt in die strategischen Entscheide einbringen und das Unternehmen nach aussen repräsentieren.»

Marcel Gautschi kennt den Betrieb von Kopf bis Fuss. Unter seiner Leitung stehen der Verkauf, die Projektleitung und die Montage. Den Betrieb irgendwann einmal zu führen, war schon länger ein Thema. «Ich freue mich zusammen mit meinem gut ausgebildeten Team auf spannende Herausforderungen», so Marcel Gautschi.

Barbara Büttner kam vor knapp drei Jahren ins Team. Sie bringt das Fachwissen im Finanz- und Personalbereich, aber auch die Erfahrung, ein Unternehmen zu führen, mit. « Die Entstehung eines Produktes, von Anfang bis Ende, faszinierte mich schon immer. Jeder Mitarbeiter trägt einen wichtigen Beitrag dazu bei. Die Produktion sehe ich als Herzstück der Firma. Damit alles richtig läuft, braucht es einiges. » Sie wird den technischen Bereich und die ganze Administration führen. «Für mich ist es sehr wichtig, dass Barbara Büttner sich für den ganzen Betrieb interessiert. Sie sieht und hinterfragt die Strukturen und Abläufe aus einem ganz anderen Blickwinkel. Das braucht es unbedingt», betont Marcel Gautschi.

Nun heisst es für Rolf Märki, schrittweise loszulassen. «Es freut mich sehr, wie die beiden am selben Strick ziehen. Sie haben sich von Anfang an sehr gut verstanden. Ich stehe ihnen selbstverständlich zur Verfügung und bin da, wenn man mich braucht.» Er weiss genau, was er übergibt. «Ich investierte laufend in die neuste Technologie und übergebe einen gesunden Betrieb. Mit gutem Gewissen darf ich meine Rolle als Verwaltungsrat ausüben. Mir ist aber bewusst, dass sich heutzutage alles sehr schnell verändert. Ich wünsche Barbara und Marcel, dass es ihnen gelingt, mit dem stetigen Wandel die Märki AG Innenausbau erfolgreich weiterzuführen.»

Märki AG Innenausbau | Der Landanzeiger
1942 Wohnhaus und Werkstatt.
Märki AG Innenausbau | Der Landanzeiger
Aktuelles Bürogeb.ude und Werkstatt.


Meilensteine
Die Geschichte der Märki AG Innenausbau begann im Jahr 1938 in Reinach AG. Ernst Märki hatte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte gelegt. Im Jahr 1942 fand der Umzug in die eigene Liegenschaft in Gränichen statt.

Schon damals beschäftigte die Schreinerei 30 Mitarbeiter. Das Hauptgeschäft war die Fabrikation von Polstergestellen. 1954 brannte fast die ganze, aus Holz bestehende, Schreinerei ab. Ein Neubau aus Mauerwerk wurde realisiert. Im selben Jahr wurde das erste Auto, ein alter Amerikaner mit Anhänger, für kleinere Lieferungen gekauft.
1955 kam Kurt Märki als Dipl. Schreinermeister in den Betrieb und unterstützte seinen Vater. In dieser Zeit gab es einen grossen Umbruch. Die Polstergestelle wurden von grossen Fabriken günstiger und schneller fabriziert. Zeitgleich entstand in der Baubranche eine grosse Nachfrage nach Schreinerarbeiten. So wurde der ganze Betrieb umstrukturiert und neue Maschinen gekauft. Es konnten nun Küchen, Türen, Schränke, Simse, ja sogar Fenster hergestellt werden. Zuerst nur für die nähere Umgebung, bald auch für Kunden bis Zürich und Neuenburg. Laufend wurde in neue Maschinen und in das Gebäude investiert.
1961 wurde die Einzelunternehmung in die Märki AG Innenausbau umgewandelt.
1973 starb Ernst Märki unerwartet und Kurt und Frieda Märki übernahmen die Märki AG Innenausbau. Mit der ersten Maschinenstrasse konnten «Märki-Normschränke» produziert werden.
Immer mehr spezialisierte sich die Firma auf Türen jeglicher Ausführung und Normschränke.
1988 konnte das 50-jährige Jubiläum gefeiert werden und Rolf Märki kam als Eidg. dipl. Schreinermeister in die Märki AG Innenausbau. Er brachte sein grosses Informatikwissen in die Firma ein und konnte so eine Umstellung auf Computer erfolgreich realisieren.
Im Jahr 1992 wurde der gesamte Grossmaschinenpark durch CNC-gesteuerte Maschinen ausgetauscht. Somit konnten die Projektdaten direkt aus dem Büro übernommen werden.
1996 wurde die Märki AG Innenausbau als eine der ersten Schreinereien der Schweiz nach dem Qualitätsmanagement ISO 9001 zertifiziert.
1998 übernahm Rolf Märki die Geschäftsführung und das 60-jährige Jubiläum konnte gefeiert werden.
2004 wurde mit dem Ziel, eine führende Rolle in Bezug auf zertifizierte Brandschutztüren zu übernehmen, zusammen mit vier weiteren Schreinereien die IG-Sicherheit gegründet.
Das Fachwissen für Brandschutztüren wurde in den darauf folgenden Jahren mit den vielen Brandprüfungen stetig erweitert und ist heute schweizweit auf einem hohen Level.

Aktuell beschäftigt die Märki AG Innenausbau rund 45 Mitarbeiter und 4 bis 6 Lernende. Unser Erfolgsrezept für die hohen Ansprüche unserer Kunden: bestes Fachwissen, langjährige Erfahrung, moderner Maschinenpark, Flexibilität und eigene Qualitätsansprüche.


Märki AG

Märki AG Innenausbau

Lochgasse 18
5722 Gränichen
Telefon 062 855 80 80
www.maerki.ch

Kleinwohnformen stossen auf grosses Interesse

Kleinwohnformen stossen auf grosses Interesse | Der Landanzeiger

Der Verein Kleinwohnformen Schweiz setzt sich für vereinfachte Bedingungen in punkto Kleinwohnformen ein. Der neue Auftritt soll der rasch steigenden Anzahl an Mitgliedern und Partnerschaften gerecht werden.

Vans, Tiny Houses, Container, Jurten: Kleines Wohnen und Minimalismus werden auch in der Schweiz beliebter. Der 2018 gegründete Verein für Kleinwohnformen staunte trotzdem nicht schlecht, als die Mitgliederzahl innert kürzester Zeit die 1000er-Marke überschoss.

Klein wohnen ist nicht einfach
Das Interesse an potenziellen Stellplätzen, zusätzlichen Informationen und politischen Rahmenbedingungen scheint sehr gross zu sein. Denn: Es ist leider aus verschiedensten Gründen noch nicht ganz einfach, in der Schweiz klein zu wohnen. Dies will der Verein ändern. Vereinspräsident Jonas Bischofberger: «Der stetige Zuwachs an Mitgliedern zeigt uns, dass sich viele Leute darüber Gedanken machen, was beim Wohnen und Leben wichtig ist. Obwohl wir dieses Jahr wegen der Coronasituation leider keine Veranstaltungen durchführen konnten, freut es uns sehr, dass wir doch um die 50 Neumitglieder pro Monat willkommen heissen konnten. Es wird also höchste Zeit, dass Regelungen angepasst und Kleinwohnformen als sinnvolles Instrument der Siedlungsentwicklung genutzt werden können. Ganz im Sinne von: Kein Platz zu klein, ein Zuhause zu sein.»

Neue Website
Die neue Website ist das Herzstück und die Plattform des Vereins. Hier finden sämtliche Interessengruppen zusammen. Vereinsmitglieder und Interessierte tauschen sich aus im Forum, ein Infopool hält alle auf dem neusten Stand – und die Infokarte zeigt Campingplätze oder Gemeinden an, die offen sind für Kleinwohnformen. Gleichzeitig finden Landbesitzer, Gemeinden oder Politikerinnen Informationen zu den aktuellen Projekten und Möglichkeiten, selbst Kleinwohnformen zu fördern.

Neu sucht der Verein auch die aktive Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Produktanbieterinnen im Bereich Kleinwohnformen. Davon sollen alle profitieren: die Anbieter von der Plattform, die Vereinsmitglieder von attraktiven Konditionen.

Sehr energieeffizient
Wer bereits klein wohnt, kann sich nun auch ein Energiezertifikat ausstellen lassen. Dieses gibt einen Überblick über die wesentlichsten energetisch und ökologisch bedeutenden Kenndaten der eigenen Kleinwohnform – auch im Vergleich zu anderen Kleinwohnformen oder einer durchschnittlichen Schweizer Wohnung.

www.kleinwohnformen.ch

Ein zukunftsweisender Lehrgang

Ein zukunftsweisender Lehrgang | Der Landanzeiger

Die Weiterentwicklung der Fahrzeugantriebe schreitet in hohem Tempo voran. Deshalb lanciert das wbz Lenzburg, zusammen mit dem AGVS, Sektion Aargau, einen neuen Lehrgang unter dem Namen «Spezialist für alternative Fahrzeugantriebe».

Diese Weiterbildung startet im September 2021 in Lenzburg, dauert ein Jahr und umfasst 270 Lektionen, aufgeteilt auf einen Schultag (Montag) pro Woche sowie zusätzliche Blocktage und Praktika.

Der Lehrgang spricht Fachleute aus den Garagen an, die sich jetzt für die Zukunft «fit» machen wollen. Das können Automobil-Diagnostiker sein, welche die Entwicklungen in der Antriebstechnik nicht verpassen wollen, es können aber auch Interessierte aus der automobilen oder autonahen Grundbildung sein, welche die neue Ausbildung als Zwischenstufe zum Diagnostiker absolvieren wollen.

Kursinhalte topaktuell
Die Kursinhalte beinhalten Theorie- und Praxisunterricht und werden von kompetenten wbz-Ausbildnern vermittelt. Der Kursstoff beinhaltet aktuelles Know-how zu den neusten Antriebsarten (Grundlagen zu Elektro- und Hybridantrieb sowie zu Wasserstoffantrieb, Brennstoffzelle und Gasantrieb). Zudem werden die Teilnehmer in den Bereichen Thermomanagement (Batteriekühlung und -heizung, Innenraumkühlung und -heizung), Energie (Energieträger, Energiespeicher) sowie Sicherheit und Wartung (gesetzliche Grundlagen, Wartung, Instandstellung, Unfall) geschult. Der Theorie- und Praxisunterricht wird voraussichtlich in der AGVS-ÜK-Werkstätte in Lenzburg stattfinden.

Zertifikate und Prüfungen
Mit der Absolvierung des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer auch die Kompetenzausweise HV 1 und HV 2 (HV = Hochvolt) von Electrosuisse und dem AGVS sowie die Kompetenzausweise Gas 1 und Gas 2 von der Trägerschaft Gas und dem AGVS. Nach dem abgeschlossenen Lehrgang erhalten die Absolventen das wbz-Zertifikat und haben zudem die Möglichkeit, in Bern die Kompetenzbereichsprüfung Z4 zu absolvieren.

AGVS beteiligt sich an Kosten
Die Kurskosten betragen Fr. 7500.–. Um die Weiterbildung von Mitarbeitenden seiner Mitglieder zu fördern, unterstützt der AGVS, Sektion Aargau, die Kursteilnehmer mit einem Beitrag von Fr. 1500.–. Die Bedingungen dafür sind, dass der Kandidat bei einem Mitglied des AGVS, Sektion Aargau, beschäftigt ist und die Schlussprüfung besteht.

Erster Schritt in die Zukunft
Mit dem wbz-Zertifikat «Spezialist für alternative Fahrzeugantriebe» werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestens für die Zukunft gerüstet sein. Falls sie später auch die Automobil-Diagnostiker-Ausbildung absolvieren, sind sie für den Kompetenzbereich Z4 bereits bestens vorbereitet.

Mit der Ausarbeitung und Lancierung dieser zeitgemässen Ausbildung geht der AGVS, Sektion Aargau, zusammen mit dem wbz in Lenzburg einmal mehr einen Schritt in die Zukunft und bietet seinen Mitgliedern eine attraktive Weiterbildungsmöglichkeit an. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Anzahl der mit «alternativen Antrieben» ausgelieferten Fahrzeuge hat auch im letzten Jahr erneut stark zugenommen. Deshalb sind in den Werkstätten Fachleute gefragt, welche über dieses Know-how verfügen.

Informationsabende
Auf der Website https://wbzlenzburg.ch/ finden Interessierte Details zu den Informationsveranstaltungen (10.3. und 17.8.21) zu dieser Ausbildung.

Starkes Upgrade

Starkes Upgrade | Der Landanzeiger

Funktionalität trifft Komfort: Mit dem Nissan NV300 Combi, der ab Mai 2021 europaweit erhältlich sein wird, bringt der japanische Automobilhersteller noch mehr Annehmlichkeiten ins Nutzfahrzeugsegment. Verpackt in ein modernes konturiertes Design, fährt der bis zu neunsitzige Transporter mit neuen Komfort-, Konnektivitäts- und Sicherheitstechnologien vor. Den Vortrieb übernimmt ein neuer, in drei Leistungsstufen erhältlicher 2,0-Liter-Dieselmotor, der die Abgasnorm Euro 6d Full erfüllt.

Die komplett überarbeitete Fahrerkabine bietet unverändert hohe Flexibilität: Der Nissan NV300 ist wahlweise mit fünf, sechs, acht oder neun Sitzen konfigurierbar, sodass Kunden je nach Bedarf zwischen vielen Sitzplätzen oder noch mehr Transportraum wählen können.

Das Cockpit erinnert mit seinem Armaturenbrett, das von Chrom-Bedienknöpfen und einem dunklen Karbon- Muster geprägt ist, an hochwertige Pkw. Mit dem nun auf über 88 Liter gestiegenen Stauvolumen (inklusive eines 54 Liter grossen Staufachs unterhalb des Beifahrersitzes) ist der NV300 nun eines der praktischsten Modelle auf dem Markt.