«Fusion muss finanziell Sinn machen»

Fusion muss finanziell Sinn machen | Der Landanzeiger

Die drei Forstbetriebe Muhen-Hirschthal-Holziken, Leerau-Rued und Oberes Suhrental planen per 1.1.2022 eine Fusion zum Forstbetrieb Suhrental-Ruedertal. Noch gibt es kritische Stimmen und Schmiedrued ist bereits aus dem Projekt ausgestiegen. Glücklich ist man hingegen im Uerkental, dort wurde bereits per Anfang 2018 fusioniert. Betriebsleiter Markus Steiner blickt zurück.

Markus Steiner, zurzeit planen mehrere Forstbetriebe in der Landanzeiger-Region den Zusammenschluss. Bottenwil, Uerkheim und der Forstbetrieb Baan des Kantons Aargau haben sich bereits per 1. 1. 2018 zum Forstbetrieb Uerkental zusammengeschlossen. Wie lautet Ihr Fazit?
Markus Steiner: Ich bin davon überzeugt, dass der Zusammenschluss der richtige Weg war. Vorgängig hatte ich nur Bottenwil mit 183 ha Wald bewirtschaftet. Diese Grösse wäre für die Zukunft klar zu klein gewesen. Ich bin davon überzeugt, dass wenn man einen Betrieb rentabel bewirtschaften will, benötigt man die Forstunternehmer als Pufferlösung. Wobei ich auch ganz klar die Meinung vertrete, dass die Grösse allein, den Forstbetrieb noch nicht rentabler macht. Es kommt darauf an, was man aus den gegebenen Rahmenbedingungen macht und welche Leistungen man anbietet.

Was waren die grossen Herausforderungen nach der Fusion?
Markus Steiner: Am ersten offiziellen Arbeitstagt fegte Burglind über unsere Wälder hinweg und hat grosse Schäden angerichtet. Danach kamen die beiden Trockenjahre mit der Käferbelastung. Da in ganz Europa sehr viel Schadholz angefallen war, brachen der Preis und der Absatz des anfallenden Holzes zusammen. Somit konnten die wirtschaftlichen Ziele nicht erreicht werden. Die Rahmenbedingungen haben sich innert sehr kurzer Zeit stark verschlechtert. Der neue Forstbetrieb hat noch kein «normales» Jahr erlebt.

Was hat wie geplant geklappt?
Markus Steiner: Der Forstbetrieb ist personell sehr gut aufgestellt und verfügt über schlanke Strukturen. Die Aufgabenteilung zwischen mir und meinem Stellvertreter funktioniert einwandfrei. Wir sind ein eingespieltes Team. Das Standbein der Drittarbeiten konnten wir markant ausbauen.

Was hat sich als schwieriger herausgestellt, als geplant?
Markus Steiner: Den Hiebsatz konnten wir in den vergangenen ersten Jahren deutlich nicht erreichen. Dies ist auf die bereits erwähnten Gründe zurückzuführen. Durch das konnten wir auch die betrieblichen Ziele bis jetzt nicht erreichen.

Würden Sie wieder fusionieren und warum?
Auf jeden Fall. Die bereits erwähnten Probleme wären auch eingetroffen, wenn wir nicht fusioniert hätten. Durch die Fusion konnten aber die Auswirkungen deutlich abgefedert werden. Zudem haben wir einen grösseren Handlungsspielraum, was sich auch motivierend auf unsere Arbeiten auswirkt.

Was würden Sie heute anders machen, als noch vor drei Jahren?
Markus Steiner: Spontan kommt mir da nichts in den Sinn, da sich unsere Herangehensweise bewährt hat.

Welchen Rat können Sie den Forstbetrieben der Region geben, die fusionieren möchten?
Markus Steiner: Es muss ganz klar unter den beteiligten Waldbesitzern das nötige Vertrauen vorhanden sein. Misstrauen ist da ein sehr schlechter Ratgeber. Es ist auch schade, wenn zusammenhängende Waldungen getrennt werden, nur weil das gegenseitige Vertrauen nicht vorhanden ist. Zudem dürfen Forstbetriebe nicht um Personen herum gestaltet werden sondern müssen wirtschaftlich Sinn machen und die Ziele des Waldes berücksichtigen. Die Strukturen müssen schlank gehalten werden; gemeinsame Rechnung und Betriebsplan, sowie optimal aufgestelltes Personal und Maschinenpark. Alle beteiligten müssen ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dabei muss man Mut haben, sich von Festgefahrenem zu trennen. Es geht darum, dass man für den zukünftigen Betrieb das Maximum herausholt. Alle Beteiligten müssen zu 100 Prozent hinter der neuen Lösung stehen können und den neuen Forstbetrieb mittragen.


Forstbetrieb Uerkental

Markus Steiner (45) ist Betriebsleiter des Forstbetriebs Uerkental und Förster HFF. Der Forstbetrieb Uerkental ist ein Zusammenschluss der Waldungen der Einwohnergemeinden Bottenwil und Uerkheim, sowie dem Staatswald rund um Zofingen. Der Betrieb wurde auf den 1. Januar 2018 gegründet und bewirtschaftet 784 ha öffentlichen Wald (EWG Bottenwil: 183 ha, EWG Uerkheim: 178 ha, Staatswald: 425 ha). Davon sind 66 ha Reservatsflächen. Zusätzlich betreut der Betrieb 110 ha Privatwald in den Gemeinden Bottenwil und Uerkheim. Das Team umfasst total 5 Mitarbeiter, davon 1 Lehrling.


Regelungen der steuerlichen Abzüge im Homeoffice

Regelungen der steuerlichen Abzüge im Homeoffice | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat hat die Sonderverordnung 1 zur Begegnung von Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen infolge des Coronavirus für die Jahre 2020 und 2021 hinsichtlich der abzugsfähigen Berufskosten während der Covid-19-Pandemie angepasst.

Unselbständig Erwerbende können in der Steuererklärung 2020 und 2021 ihre Berufskosten (Fahrkosten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte sowie Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung) so geltend machen, wie sie ohne Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie angefallen wären. Das heisst, wer im 2020 und 2021 mehrheitlich im Homeoffice gearbeitet hat, kann trotzdem Fahrtkosten abziehen, so als ob die Person täglich ins Büro gefahren wäre. Umgekehrt ist aber ein zusätzlicher Abzug für coronabedingte Homeoffice-Kosten, zum Beispiel für das Arbeitszimmer zu Hause, nicht möglich.

Abzug bis maximal 7000 Franken möglich
Steuerpflichtige, die mit dem Auto anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Arbeitsplatz gefahren sind, können hierfür die Autokosten zum Abzug bringen (Maximalbetrag 7000 Franken), wenn bei ihnen aufgrund der behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eine Nutzung des ÖV nicht als zumutbar erachtet wird.

Finanzdirektor Markus Dieth: «Mit dieser Lösung trägt der Regierungsrat dem besonderen Umstand während der Covid-19-Pandemie Rechnung. Sie vereinfacht die Steuererklärung sowohl für Arbeitnehmende, Arbeitgebende als auch für die Steuerämter. Sie unterstützt zudem die Anordnung des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die Mobilität einzuschränken und Kontakte zu vermeiden.»

Das Kantonale Steueramt hat ein Informationsblatt über die Covid-19-Massnahmen und deren Folgen für die Einkommenssteuer auf seiner Homepage aufgeschaltet. Sie finden dieses auf der Internetseite des Kantons Aargau.

www.ag.ch/steuern

«Derzeit keine Nachwuchsprobleme»

Derzeit keine Nachwuchsprobleme | Der Landanzeiger

Seit dem 1. Januar ist Dominik Graber neuer Kommandant der Feuerwehr Entfelden-Muhen. Der Brandschutzexperte und Holzbauplaner trat 1999 in die Feuerwehr Muhen ein, hat sich stetig weitergebildet, ist die Leiter emporgeklettert und hat nun die Nachfolge von Andreas Baumann angetreten.

Bereits frühzeitig, vor anderthalb Jahren, hat der Vorstand des Gemeindeverbands Feuerwehr Entfelden-Muhen den 43-jährigen Familienvater zum Nachfolger von Andreas Baumann ernannt, der elf Jahre Kommandant war. «Die Feuerwehr Entfelden-Muhen ist das Baby von Andreas Baumann», erklärt Dominik Graber. Der neue Kommandant spricht voller Respekt über seinen Vorgänger: «Andy war der Kopf der Fusion der Feuerwehren beider Entfelden und Muhen, welche damals von der Aargauischen Gebäudeversicherung AGV angeregt wurde.» Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, seit sich die drei Gemeinden reibungslos und ohne Animositäten zum neuen Feuerwehrverband zusammenschlossen.

Ein Generationenwechsel
Die Feuerwehr erlebt derzeit einen Generationenwechsel. Gleichzeitig mit Andreas Baumann sind fünf weitere «Schwergewichte» altershalber aus der Feuerwehr ausgetreten. «Das wiegt schwer», weiss Dominik Graber, «denn es sind Kaderangehörige mit 20 oder sogar 33 Jahren Feuerwehr-Erfahrung. » Durch die Corona-Bestimmungen war es Ende Jahr nicht möglich, den Kommandanten und die Austretenden in einem würdigen Rahmen zu verabschieden. «Deshalb haben wir sie gebeten, noch ein halbes Jahr anzuhängen, damit wir diesen feierlichen Akt dann im Sommer im Freien anlässlich der Bevölkerungsübung nachholen können», hofft Dominik Graber.

Neuer Bestand: 107
«Wir haben zum Glück momentan keine Nachwuchs-Probleme», darf sich der neue Kommandant freuen. Letzten Freitag wurden acht junge Feuerwehrleute neu aufgenommen. Somit zählt die Feuerwehr 107 Einsatzkräfte, den Sanitätsdienst mit eingerechnet. «Weil die meisten auswärts arbeiten, ist es für viele von unserem Team nicht möglich, bei einem Alarm innert kürzester Frist im Magazin oder am Einsatzort zu sein», sagt Dominik Graber. «Die Vorgaben der AGV sind dennoch jederzeit eingehalten», versichert er.

Um die Situation zu verbessern, möchte er auch Frauen und Männer für die Feuerwehr begeistern, die idealerweise im Gemeindegebiet von Muhen, Ober- oder Unterentfelden werktätig sind, auf dem Bauamt etwa, den Schulen oder auch in der Gemeindekanzlei. Dann wäre es wieder ähnlich wie früher. Dominik Graber erinnert sich an eine Zeit, als viele der 60-köpfigen Feuerwehr Muhen aus einheimischen Bauern bestand, die bei einem Alarm meistens sehr schnell einrücken konnten.

Dominik Graber liebt das Holz und den Wald. Als Holzbauplaner war er 2009 bei der Planung des Feuerwehrmagazins dabei. Seine Liebe zum Holz zeigt sich sogar im neuen Organigramm der Feuerwehr: Das Kommando mit ihm und den beiden Vizekommandanten Peter Matter und Stefan Ochsner findet man nicht etwa zuoberst – sondern ganz unten. «Wir sind die Basis, sozusagen die Wurzel eines Baumes, der nach oben wächst, wo er sich immer weiter verzweigt», erklärt der neue Kommandant.

Gold, Bronze und ein Schweizer Rekord

Gold, Bronze und ein Schweizer Rekord | Der Landanzeiger

An den Hallen Schweizermeisterschaften in Magglingen wurde der BTV-Aarau-Sprinter Silvan Wicki seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die 60 Meter in neuer Schweizer Rekordzeit. In 6.59 Sekunden unterbot Wicki den Schweizer Rekord über 60 m von Pascal Mancini (Estavayer) und Cédric Grand (Genf) um 1 Hundertstelsekunde. Mit diesem Sieg kürte er sich bereits zum dritten Mal in Folge zum Schweizer Meister über 60 m. Mit seiner Zeit katapultierte sich der BTVAthlet zugleich auf Rang 4 der europäischen Bestenliste.

Valentina Rosamilia (18) lief in ihrer ersten Hallen-SM bei den Aktiven über 800 m auf Rang 3. Der Final war hochkarätig besetzt. Rosamilia setzte sich von Beginn weg an die Spitze und sorgte für ein schnelles Rennen, wurde dann von Lore Hoffmann und Selina Rutz-Büchel überholt, sicherte sich im Zweikampf mit Selina Fehler dann aber den dritten Platz. Damit erweitert die zweifache Doppel-Nachwuchsschweizermeisterin der Jahre 2019 und 2020 (400 m und 1000 m) ihr Palmarès. Mit ihrer Zeit von 2:05.52 Min. lief Rosamilia so schnell wie noch nie zuvor, verpasste jedoch die EM-Limite um nur zwei Hundertstelsekunden.

Alle haben Lehrgeld bezahlt

Alle haben Lehrgeld bezahlt | Der Landanzeiger

Der Kölliker Rico Peter blickt auf seine erste Weltcup-Saison als Spartenchef Bob bei Swiss Sliding zurück.

Nach 13 Jahren als Spitzensportler ist Rico Peter im Bob-Weltcup ein alter Hase. Trotzdem haben dem 37-jährigen Kölliker, der 2018 als Pilot zurückgetreten ist, die vergangenen Monate die Augen geöffnet. In seiner ersten Saison als Spartenchef Bob bei Swiss Sliding erhielt Peter nochmals eine neue Sicht auf die Geschehnisse rund um den Eiskanal. «Meine Arbeit beschränkt sich längst nicht nur auf das Buchen der Bahn oder darauf, dem Athleten zu zeigen, wo die optimale Linie liegt. Ich muss ständig organisieren und für die Zukunft planen», zeigt er sich überrascht und beeindruckt zugleich vom Aufwand.

Viel Papierkram
Hinzu kommen zahlreiche Fragen der Athletinnen und Athleten, die es zu beantworten gilt. «Es bereitet mir grosse Freude, ihnen zu helfen, damit sie weiterkommen », sagt Peter. Im administrativen Bereich konnte Peter auf die Unterstützung von Sportchefin Fabienne Meyer zählen. «Sie hat sich mit den vielen Dokumenten, die man einreichen muss, mächtig ins Zeug gelegt. Darüber war ich sehr froh», sagt Rico Peter. Mit dem sportlichen Abschneiden seiner Schützlinge zeigt sich Peter zufrieden. Aus den ersten vier Zweierrennen in Sigulda resultierten drei dritte Plätze und ein zweiter Platz. An diesen fulminanten Auftakt vermochte das junge Schweizer Team im weiteren Saisonverlauf nicht anzuknüpfen, was auch auf den verspäteten Weltcup-Einstieg der Athleten aus den USA und Kanada zurückzuführen ist. «Als sie dabei waren, wurde es für uns schwieriger, stabil vorne reinzufahren», erklärt Rico Peter.

Zu langsam am Start
Für den Unterschied sorgte die Konkurrenz hauptsächlich auf den ersten Metern. «Jene Athleten, die regelmässig auf das Podest fahren, sind am Start eine Zehntelsekunde schneller als wir. Mit ihrem Material und den wenigen Fahrfehlern, die sie begehen, ist es schwierig, diesen Rückstand in der Bahn aufzuholen», sagt Peter. Neben den Anschiebern müssen auch die Piloten zulegen, «damit sie nicht ständig in den Seilen hängen, sondern befreiter fahren können». Die Gespräche mit den Athleten sind für Peter bisweilen eine Gratwanderung: «Ich will ihnen nicht zu viel Druck machen, gleichzeitig aber zeigen, wie es gehen müsste», sagt er. Den grössten Fortschritt ortet Rico Peter im mentalen Bereich. Beispielsweise die erst 22-jährige Pilotin Martina Hasler, die trotz ihres jungen Alters die gesamte Weltcupsaison bestritt, oder Michael Vogt, der nach einem starken ersten WM-Lauf im Zweier auf den fünften Platz zurückfiel, konnten viele Erfahrungen sammeln. «Sie haben gelernt, mit Niederlagen umzugehen und trotzdem motiviert zu bleiben und alles zu geben», freut sich Peter, der hofft, dass sein Team aus diesen Fehlern lernen und im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking profitieren kann.

Nach dem letzten Europacuprennen in Königssee (De) folgen die Schweizer Meisterschaften in St. Moritz und eine Testwoche in La Plagne (Fr), ehe im Mai die Vorbereitung für die nächste Saison beginnt. «Wir werden intensiv trainieren, um bei den Olympischen Spielen das Beste rauszuholen», sagt Rico Peter.

Der TCS hilft auch den Radfahrern

Der TCS hilft auch den Radfahrern | Der Landanzeiger

Der TCS ist vor allem als Autoverband bekannt. Dabei wird oft vergessen, dass er vor genau 125 Jahren von Velofahrern gegründet wurde. Der Veloboom, der momentan herrscht, geht auch am TCS nicht spurlos vorbei. Der grösste Mobilitätsverband der Schweiz bietet nützliche Produkte für Radfahrer, die auf der sicheren Seite stehen wollen.

Der TCS hilft jetzt mit dem neuen Mitgliedschaftsmodell bei Autopannen sowie auch bei Velo und E-Bike-Pannen. Auch wer umweltfreundlich mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs ist, ist vor Pannen leider nicht gefeit. Umso ärgerlicher, wenn sie Kilometer von zuhause entfernt auf einer lang geplanten Velotour oder mitten im Berufsverkehr auf dem Weg zu Arbeit passieren. Wer kann jetzt weiterhelfen? Zum Glück reicht jetzt auch in solchen Fällen ein Anruf beim TCS: Deren Patrouilleure tun alles, damit Sie als Mitglied Ihre Fahrt mit dem Velo und E-Bike nach einer Panne so schnell wie möglich fortsetzen können. Sollte das einmal nicht gelingen, sorgen sie dafür, dass Sie an Ihren Zielort kommen und übernehmen die Transportkosten für Sie und Ihr defektes Velo.
Die TCS Pannenhilfe funktioniert auch bei Velos und E-Bikes, die gemietet oder geliehen sind. Das gilt zusätzlich für mitgeführte Anhänger wie Personen-, Transport- und Sportanhänger. Nicht gedeckt sind allerdings Fahrzeuge, die nicht mehr den technischen Vorschriften entsprechen. Darum Finger weg vom E-Bike Tuning!

TCS Velo-Versicherung
In der TCS Velo-Versicherung ist all das gebündelt, was Sie sich für Ihr Velo oder E-Bike wünschen, wenn es um den Schutz Ihres Zweirads geht. Vom europaweiten Diebstahlschutz über die 24-Stunden-Pannenhilfe in der ganzen Schweiz bis hin zur Kostenrückerstattung für die Miete eines Ersatzvelos ist in der TCS Velo-Versicherung alles Inklusive.
Weil die Anschaffungskosten bei Velos und E-Bikes stark variieren, können Sie zwischen verschiedenen Versicherungssummen auswählen: 2000/5000/ 9000 Franken. Nach einem Unfall übernimmt der TCS die Reparaturkosten Ihres beschädigten Velos oder E-Bikes bis zur maximalen Versicherungssumme und das europaweit. Im Falle eines Diebstahls erhalten Sie eine finanzielle Entschädigung von bis zu 100% des Neupreises Ihres Velos oder E-Bikes erstattet, bis zur gewählten maximalen Versicherungssumme. Wenn Sie nach einem Unfall oder Diebstahl ein Ersatzvelo benötigen, übernimmt der TCS die Mietkosten eines Ersatzvelos oder E-Bikes.

Mitgliedschaft für Familien
Mit der TCS-Familienmitgliedschaft profitieren Sie bei der TCS Velo-Versicherung gleich doppelt: nämlich von einer vergünstigten Prämie und vom erweiterten Schutz auf alle Velos und E-Bikes in Ihrem Haushalt. So sind alle Fahrräder von Lebenspartnern und Kindern abgesichert. Wenn Sie auf eine TCS Mitgliedschaft verzichten, ist ausschliesslich das beim TCS registrierte Velo oder E-Bike versichert. Weitere Infos auf www.tcs-aargau.ch.

Moderne Terrassenhäuser mit Wohlfühlgarantie in Muhen

Moderne Terrassenhäuser mit Wohlfühlgarantie in Muhen| Der Landanzeiger

Die ländlich gelegene Gemeinde Muhen nähe Aarau liegt am Nordwesthang zwischen dem Suhren- und dem Wynental mit wunderbarer Sicht auf das breite Suhrental und je nach Wohnlage mit Blick in den Jura oder in die Alpen. Die vier Hügelsporne Egg, Schafrain, Lotten und Gibel bilden die Ausgangspunkte zu den drei reizvollen Seitentälern mit ihren sonnigen und ruhigen Sonnenhängen.

Lange war Muhen ein reines Bauerndorf. Erst im 19. und 20. Jahrhundert sind die Teildörfer Untermuhen, Mittelmuhen und Obermuhen aus ihren Tälern herausgetreten, weil dazumal schon zahlreiche Gewerbebetriebe die gute Verkehrslage und zum Teil die Wasserkraft der Suhre nutzen wollten. Mit dem Bevölkerungszuwachs folgte die Bauwelle im Talboden und an den schönen sonnigen Hängen der drei Täler, welche eine sehr schöne, sonnige und ruhige Wohnlage versprechen. Die Gemeinde Muhen hat dabei trotz reger Bautätigkeit den dörflichen Charakter bewahrt.

Die Bahnlinie der regionalen Bahn «AAR» nach Aarau oder Schöftland sowie der Autobahnanschluss an die A1 ausserhalb des Dorfes, garantieren den Einwohnern und Besuchern ein schnelles und zeitlich optimales Vorwärtskommen und bieten Pendlern aus Aarau oder den Grossstädten ein ruhiges und erholsames Zuhause. Schöne Spazierstunden im Müheler Wald oder das Erkunden des Naherholungsgebietes entlang der Suhre mit dem Fahrrad garantieren Erholung pur. In wenigen Autominuten ist zudem die 18-Loch-Anlage des Golfclubs Entfelden erreichbar.

Ein Terrassenhaus zum Daheimsein
In den letzten Jahren sind am schönen und ruhigen Sonnenhang des Gibels und des Schafrains schöne und moderne Wohnquartiere entstanden. An den Sonnenhängen wurden dabei interessante Neubauprojekte realisiert. Der Architektur gab das viel Gestaltungsraum. Als optimale Hangvariante haben sich dabei Terrassenhäuser bewährt. Sie fügen sich mit ihrem kompakten Design und grossen Terrassen sehr schön ins Landschaftsbild ein und profitieren dabei von der schönen und weiten Aussicht und von der optimalen Müheler Lage.

Moderne Terrassenhäuser mit Wohlfühlgarantie in Muhen | Der Landanzeiger

Das Terrassenhaus als solches hat bereits in verschiedenen Phasen der Baugeschichte grosse Beliebtheit erlebt. Als deren Ursprung gelten die berühmten hängenden Gärten in Babylon. Die meisten Historiker sind sich einig, dass der Begriff «hängende Gärten» nicht wörtlich genommen werden sollte; vielmehr war es ein wunderschön angelegter Terrassengarten. Das Ziel war es, der Wüstenregion Babylons einen grünen, naturnahen Raum zu geben. Das Wunder von Babylon sieht zweifellos aus wie ein Terrassenhaus von heute.

Alpha Immobilien verkauft aktuell vier Terrassenhäuser
Zwei der Objekte befinden sich am Gibel und zwei Objekte haben ihren Standort am Schafrain. Beides ruhige, familienfreundliche und überaus sonnige Lagen mit unverbaubarer Aussicht. Sonnenhungrige kommen dabei voll auf ihre Kosten. Die grosszügigen Terrassen bieten dabei viel Erholungsraum und Platz zum Entspannen.
Die modernen Terrassenhäuser verfügen über grosszügige Eingangsbereiche und sind zum Teil mit zweigeschossigen Elementen gestaltet. Die allgemeinen Räume wie Technik, Doppelgarage und Keller sind auf einer Ebene und bieten entsprechenden Stauraum für Hobbys und Fahrzeuge. Die Technik bietet den aktuellen Standard wie Erdsonden-Heizung, Komfortlüftung sowie bei zwei Objekten die Nutzung einer Photovoltaik-Anlage.

Die Wohnflächen sind hell und geräumig gestaltet, was auch das Arbeiten im Homeoffice positiv beeinflusst. Der Wohn-, Ess- und Küchenbereich ist bei allen vier Objekten hell und grosszügig gestaltet und lässt den zukünftigen Bewohnern viel Raum, um gemütliche Stunden mit der Familie oder mit Gästen zu verbringen. Die grossflächigen Fenster mit den Hubschiebetüren bieten die schöne Aussicht an kühlen Tagen aus dem Wohnzimmer und gewähren den Zugang zur Terrasse, welche an warmen Tagen zusätzlichen Wohnraum bietet.
Die verschiedenen Raumkonzepte sind gradlinig, modern und durchwegs mit einem hohem Ausbaustandard versehen. Individuelle Ausbauwünsche lassen sich bei allen Objekten aktuell noch gut verwirklichen. So können Nasszellen, Küche oder Bodenbeläge durch den zukünftigen Eigentümer mitbestimmt werden. Bei zwei Objekten sind sogar noch kleine Anpassungen bei der Raumeinteilung möglich.

Uns von Alpha Immobilien und unseren Bauherren stehen die Bedürfnisse der zukünftigen Eigentümer an zentraler Stelle. Für den Ausbau wurden lokale und regionale Handwerker berücksichtigt. Dabei steht die Qualität der verbauten Materialien sowie die ausgeführte Arbeit im Fokus. Die ortsansässigen Bauherren sowie die regionalen Handwerker garantieren hierbei mit ihrem Namen für eine hohe Ausbauqualität mit entsprechender Nachhaltigkeit. Wir von Alpha Immobilien nehmen uns gerne Zeit für Sie. Lassen Sie diese verschiedenen Schmuckstücke an dieser aussergewöhnlich sonnigen Lagen bei einer Besichtigung auf sich wirken.

Rufen Sie uns an, oder teilen Sie uns Ihr Interesse via Mail mit. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen persönlichen Besichtigungstermin, denn bei uns finden Ihre Träume ein Zuhause!

Alpha Immobilien

Dorfstrasse 7
5036 Oberentfelden
Telefon 062 842 09 11
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Opel Mokka zeigt Zukunft der Marke

Opel Mokka zeigt Zukunft der Marke | Der Landanzeiger

Der neue Opel Mokka weckt Emotionen und zeigt die Zukunft der Marke: Der Newcomer ist der Erste, der das neue Markengesicht, den Opel-Vizor, trägt. Er ist das erste Modell mit neugestaltetem Opel-Blitz und zentral ausgerichtetem Modellschriftzug am Heck und er ist der Erste, der mit dem Pure Panel den Fahrer im Innenraum in ein volldigitales Cockpit entführt.

Viel Fahrspass
Ab sofort ist der bereits in der Basisversion reichhaltig ausgestattete Opel Mokka ab 24’490 Franken (UPE inkl. MwSt.) bestellbar. So zählen hochmoderne Assistenzsysteme vom Frontkollisionswarner mit automatischer City-Gefahrenbremsung und Fussgängererkennung über Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild- und Müdigkeitserkennung bis hin zum intelligenten Geschwindigkeitsregler und -begrenzer in jeder Variante zum Serienumfang. Wirtschaftliche Benzinund Diesel-Triebwerke mit einem Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 96 kW/130 PS verbinden sparsamen Treibstoffverbrauch mit viel Fahrspass (Treibstoffverbrauch gemäss WLTP: kombiniert 4,3–6,6/100 km, 113–148 g/ km CO2, Effizienzklasse A+B).

Ganz emissionsfrei fährt der neue Opel Mokka-e, der ab sofort ab 36’200 Franken (UPE inkl. MwSt.) bestellbar ist. Für einen kraftvollen, flüsterleisen Antrieb sorgt der Elektromotor mit 100 kW/136 PS Leistung und 260 Newtonmeter maximalem Drehmoment aus dem Stand; mit der 50 kWh-Batterie sind gemäss WLTP bis 332 Kilometer ohne Ladestopp drin. Die ersten Fahrzeuge treffen im Frühjahr beim Handel ein.

AKB steuert 2 Millionen Franken bei

AKB steuert 2 Millionen Franken bei | Der Landanzeiger

Trotz andauernder Corona-Pandemie, welche die Kulturbranche hart trifft, nimmt das Neubauprojekt KIFF 2.0 Fahrt auf. Als Hauptsponsorin konnte die Aargauische Kantonalbank für das Projekt gewonnen werden.

Die geschätzten Gesamtkosten des Neubauprojektes KIFF 2.0, inklusive allen zukünftigen wie auch bereits getätigten Projektentwicklungskosten sowie die Betriebsausstattung des Neubaus, werden basierend auf der Grobkostenschätzung aus der Überarbeitung des Architekturwettbewerbs zurzeit auf rund 25 Millionen Franken geschätzt. Davon sind rund 21 Millionen Franken Erstellungskosten.
Im letzten Halbjahr wurden die beiden Projektierungskreditanträge an die Stadt Aarau und an den Swisslos-Fonds des Kantons Aargau von je 900’000 Franken genehmigt. Aktuell sind für über 75% der Gesamtkosten des Neubauprojektes KIFF 2.0 Absichtserklärungen der öffentlichen Hand und von privaten Geldgeberinnen und Geldgeber vorhanden.

Sponsoring am richtigen Ort
Als Hauptsponsorin konnte das KIFF die Aargauische Kantonalbank gewinnen. Nach Gesprächen im Herbst 2020 hat die Bankleitung im vergangenen Dezember einen Unterstützungsbeitrag von 2 Millionen Franken für das Neubauprojekt KIFF 2.0 zugesichert. Dazu Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB: «Der Kanton Aargau ist geprägt durch ein vielfältiges Kulturschaffen und ein breites Kulturangebot. Für uns als die Bank der Aargauerinnen und Aargauer, ist es ein grosses Anliegen genau diese kulturelle Vielfältigkeit aktiv zu unterstützen. Sponsoring am richtigen Ort, bedeutet für uns mehr als nur einen finanziellen Beitrag zu sprechen. Mit dem KIFF 2.0 engagieren wir uns für einen kulturelle Leuchtturm, welcher das Zusammenleben der Menschen in unserem Kanton auf ganz besondere Art und Weise bereichern wird.»

Wichtiger Schritt
Das KIFF freut sich über das Vertrauen der Aargauischen Kantonalbank und auf die zukünftige Zusammenarbeit. Vereinspräsidentin Gisela Roth: «Das Engagement ist für uns ein wichtiger Schritt. Es freut uns sehr, dass wir die regional verankerte Bank für das Generationenprojekt gewinnen konnten.» Im laufenden Jahr werden von Seiten KIFF noch weitere Bemühungen unternommen, um die Restfinanzierung des Neubauprojektes KIFF 2.0 zu sichern. Unter anderem wird ein Patronatskomitee gegründet und im Bereich Stiftungsfundraising auf mögliche Partnerinnen und Partner zugegangen.

Eröffnung Herbst/Winter 2024
Trotz Coronakrise erachtet es das KIFF als wichtig, das Projekt und damit die Zukunft des Kulturhauses voranzutreiben. Es ist geplant, im 4. Quartal 2021 die Unterlagen für den Baukredit bei der Stadt Aarau und dem Swisslos- Fonds des Kantons Aargau für das Neubauprojekt KIFF 2.0 einzureichen. Der Zeitplan sieht vor, dass der Umzug von der alten Futterfabrik in das neue Kulturhaus und die anschliessende Eröffnung des neuen KIFF im Herbst/ Winter 2024 stattfinden werden.
Mitte September 2020 konnte mit dem Vorprojekt gestartet werden und soll noch in diesem Quartal abgeschlossen werden. Anschliessend wird die Planung des Bauprojektes gestartet, welche voraussichtlich bis im Herbst 2021 dauern wird.

Neuigkeiten zum Neubauprojekt KIFF 2.0 werden jeweils publiziert auf
www. kiff2024.ch.

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck | Der Landanzeiger

Vor 60 Jahren, genau am 1. März 1961, begann die Bäcker-Familie Jaisli in Buchs zu backen. Der Familienbetrieb ist stetig gewachsen, kreativ, engagiert und bekannt als «Bäcker mit Herz».

Das Herz und die Seele des Buchser Familienbetriebes sind Heidi und Beat Jaisli, die den Betrieb von den Eltern Hansueli und Erika Jaisli übernommen, vor einigen Jahren Sohn Marc zur Geschäftsführung mit Unterstützung durch Tochter Sandra Meier-Jaisli übergeben haben. Das Unternehmen ist hauptsächlich in der Grossregion Aarau tätig und neben den drei Standorten im Keiserpark Buchs, im Einkaufszentrum Telli und im City-Märt Aarau der ideale Partner rund um den Genuss von Backwaren aller Art. Zusammen mit Kreativität und Ideenreichtum gehören der freundliche Service und die persönliche Bedienung zum Credo der Bäckerei.

«Nach all den Jahren kennen wir die verschiedensten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden bestens», blickt Marc Jaisli zurück. «Wir wollen bisherige und neue Kunden optimal bedienen und für sie Zeit haben». Jaisli’s sind Bäcker aus Leidenschaft und Marc Jaisli ist die treibende Kraft, wenn es um attraktive und überraschende Ideen sowie neue Produkte geht, die man nicht erwartet. Dabei spielen die regionale Vernetzung, die Kooperation mit örtlichen Lieferanten und das soziale Engagement eine wichtige Rolle. «Mit der dritten Generation sowie dem jungen und kreativen Team hat auch die Neuzeit in Firmenstruktur, Produktion und Kommunikation Einzug gehalten», stellt Senior-Chef Beat Jaisli mit Freude fest.

Auch nach 60 Jahren blickt Familie Jaisli mit Zuversicht und voller Energie in die vielversprechende Zukunft. «Wir sind voller Tatendrang und wollen als Unternehmen mit Freude einen Beitrag zur guten wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten», versichert Marc Jaisli, der mit seinen regelmässigen Botschaften und Geschichten aus der Backstube in den sozialen Medien breite Bekanntheit und Akzeptanz erlangt hat.

Jubiläumsbrot und Kundengeschenk
Auch in schwierigen Zeiten will Jaisli-Beck das Firmenjubiläum mit den treuen Mitarbeitenden und den Kunden feiern. Am Montag, 1. März wird das «Jubiläumsbrot 1961» lanciert und jeder Kunde erhält ein «Herznascherli» geschenkt. Bis Ende März 2021 geht für jeden 60. Kunden in allen Verkaufsstandorten der Einkauf aufs Haus. «Auch wenn jetzt keine grosse Party möglich ist, werden wir über das ganze Jahr Jubiläumszeichen setzen und sobald als möglich so richtig feiern», stellt Marc Jaisli in Aussicht. Geburtstage lassen sich nicht verschieben und für die jubilierende Familie Jaisli, für die Mitarbeitenden und die Kundinnen und Kunden das Wichtigste, «darum freuen wir uns auf jede Gelegenheit, sie als Bäckerfamilie mit Herz glücklich zu machen.»

www.jaisli-beck.ch

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck | Der Landanzeiger

Sommer rettete die SAC-Hütten

Sommer rettete die SAC-Hütten | Der Landanzeiger

Es war zu erwarten: Die Covid-19-Pandemie hinterliess 2020 deutliche Spuren bei den SAC-Hütten-Einnahmen. Die beiden Hütten des SAC Zofingen, die Lauteraarhütte und die Vermigelhütte, kamen mit einem blauen Auge davon.

Schweizweit brachen die Übernachtungszahlen, für die Wintersaison in den SAC-Hütten im letzten Jahr, um über 65 Prozent ein. Der Lockdown Mitte März, just in der Skitouren-Hochsaison, zwang die Hütten, ihren Betrieb einzustellen. Das teilte der Schweizer Alpen-Club (SAC) kürzlich mit. Einen Lichtblick gab es trotzdem: Die Sommersaison entwickelte sich besser als erwartet. Das trifft auch auf die Zofinger Lauteraarhütte und die Vermigelhütte zu.

«Im ersten Lockdown hatten wir rund 66 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahr», sagt Dominik Schild, Hüttenchef Lauteraar. Im Jahr 2019 seien es 127 Übernachtungen gewesen, 2020 waren es nur 42 Übernachtungen. «Diese Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen, da die ganze unbewartete Zeit von Ende September bis Ende Juni gezählt wird», gibt Schild zu bedenken. «Das ist auch der Grund, warum uns der erste Lockdown nie in dem Ausmass getroffen hat wie andere, sehr beliebte und eher einfach erreichbare SAC-Hütten.» Die Lauteraarhütte wird nur auf mehrtägigen Touren besucht, da sie im Winter nur über hochalpine Pässe erreicht werden kann.

Sommer rettete die SAC-Hütten | Der Landanzeiger
Die Lauteraarhütte liegt auf 2393 Meter über Meer, hoch über dem Unteraargletscher im Grimselgebiet.

Vermigelhütte überrannt
Zufrieden zeigt sich auch Fränzi Scherrer, Hüttenchefin Vermigel, mit der letztjährigen Saison. «Trotz frühzeitigem Saisonschluss haben 353 Übernachtungsgäste und zahlreiche Tagesgäste im letzten Winter die Vermigelhütte besucht.» Die Sommer-Hütteneröffnung sei dann am 21. Juni erfolgt. «Wir wurden mit Anmeldungen überschwemmt», so Scherrer. Rasch und mit grossem Einsatz habe die Hüttenkommission die Vorschriften des BAG umgesetzt.

«Im Sommer merkte man ganz klar, dass die Leute nicht im Ausland, sondern in der Schweiz Ferien machten. So mancher hat das Wandern wieder oder neu entdeckt», ergänzt Lauteraar-Hüttenchef Dominik Schild. «In der bewarteten Zeit von Ende Juni bis Ende September hatten wir rund 4 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr.» «Die grosse, tägliche Aufgabe bestand darin, die Hütte bestmöglich auszulasten», schildert Fränzi Scherrer die Situation in der Vermigelhütte. Unter Einhaltung der Schutzabstände und mit den Trennwänden an der richtigen Stelle konnten in der Vermigelhütte bei günstiger Zusammensetzung 24 Gäste beherbergt werden. Mit vielen Einzelpersonen oder Kleingruppen lag die Grenze bei 16 Personen.

Wetterfeste Wandergäste
«Aussergewöhnlich war, dass die Wanderleute bei fast jedem Wetter unsere Hütte besuchten und wir sehr wenige Stornierungen erhielten», so Scherrer. «Die Gäste betrachteten die Schutzmassnahmen nicht als Einschränkung, sondern haben die grösseren Abstände im Ess- und Schlafbereich genossen.» Fazit: Allen Umständen zum Trotz konnten im Jahr 2020 in der Vermigelhütte 2136 Gäste beherbergt werden. «Entgegen allen Befürchtungen mussten wir keine Einnahmeneinbusse hinnehmen. Coronabedingt zwar 5 Prozent weniger Einnahmen bei der Beherbergung, aber 45 Prozent Mehreinnahmen aus der Hüttenwirtschaft», sagt Scherrer.