AKB steuert 2 Millionen Franken bei | Der Landanzeiger
Das KIFF-Neubauprojekt. Es soll im Herbst/Winter 2024 eröffnet werden.
Neubauprojekt KIFF 2.0

AKB steuert 2 Millionen Franken bei

Trotz andauernder Corona-Pandemie, welche die Kulturbranche hart trifft, nimmt das Neubauprojekt KIFF 2.0 Fahrt auf. Als Hauptsponsorin konnte die Aargauische Kantonalbank für das Projekt gewonnen werden.

Die geschätzten Gesamtkosten des Neubauprojektes KIFF 2.0, inklusive allen zukünftigen wie auch bereits getätigten Projektentwicklungskosten sowie die Betriebsausstattung des Neubaus, werden basierend auf der Grobkostenschätzung aus der Überarbeitung des Architekturwettbewerbs zurzeit auf rund 25 Millionen Franken geschätzt. Davon sind rund 21 Millionen Franken Erstellungskosten.
Im letzten Halbjahr wurden die beiden Projektierungskreditanträge an die Stadt Aarau und an den Swisslos-Fonds des Kantons Aargau von je 900’000 Franken genehmigt. Aktuell sind für über 75% der Gesamtkosten des Neubauprojektes KIFF 2.0 Absichtserklärungen der öffentlichen Hand und von privaten Geldgeberinnen und Geldgeber vorhanden.

Sponsoring am richtigen Ort
Als Hauptsponsorin konnte das KIFF die Aargauische Kantonalbank gewinnen. Nach Gesprächen im Herbst 2020 hat die Bankleitung im vergangenen Dezember einen Unterstützungsbeitrag von 2 Millionen Franken für das Neubauprojekt KIFF 2.0 zugesichert. Dazu Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB: «Der Kanton Aargau ist geprägt durch ein vielfältiges Kulturschaffen und ein breites Kulturangebot. Für uns als die Bank der Aargauerinnen und Aargauer, ist es ein grosses Anliegen genau diese kulturelle Vielfältigkeit aktiv zu unterstützen. Sponsoring am richtigen Ort, bedeutet für uns mehr als nur einen finanziellen Beitrag zu sprechen. Mit dem KIFF 2.0 engagieren wir uns für einen kulturelle Leuchtturm, welcher das Zusammenleben der Menschen in unserem Kanton auf ganz besondere Art und Weise bereichern wird.»

Wichtiger Schritt
Das KIFF freut sich über das Vertrauen der Aargauischen Kantonalbank und auf die zukünftige Zusammenarbeit. Vereinspräsidentin Gisela Roth: «Das Engagement ist für uns ein wichtiger Schritt. Es freut uns sehr, dass wir die regional verankerte Bank für das Generationenprojekt gewinnen konnten.» Im laufenden Jahr werden von Seiten KIFF noch weitere Bemühungen unternommen, um die Restfinanzierung des Neubauprojektes KIFF 2.0 zu sichern. Unter anderem wird ein Patronatskomitee gegründet und im Bereich Stiftungsfundraising auf mögliche Partnerinnen und Partner zugegangen.

Eröffnung Herbst/Winter 2024
Trotz Coronakrise erachtet es das KIFF als wichtig, das Projekt und damit die Zukunft des Kulturhauses voranzutreiben. Es ist geplant, im 4. Quartal 2021 die Unterlagen für den Baukredit bei der Stadt Aarau und dem Swisslos- Fonds des Kantons Aargau für das Neubauprojekt KIFF 2.0 einzureichen. Der Zeitplan sieht vor, dass der Umzug von der alten Futterfabrik in das neue Kulturhaus und die anschliessende Eröffnung des neuen KIFF im Herbst/ Winter 2024 stattfinden werden.
Mitte September 2020 konnte mit dem Vorprojekt gestartet werden und soll noch in diesem Quartal abgeschlossen werden. Anschliessend wird die Planung des Bauprojektes gestartet, welche voraussichtlich bis im Herbst 2021 dauern wird.

Neuigkeiten zum Neubauprojekt KIFF 2.0 werden jeweils publiziert auf
www. kiff2024.ch.

Text & Bild: KIFF
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